Anhänger und Ignis

  • Hallo allesamt,


    ich würde gerne an meinem Ignis (Allgrip) eine Anhängerkupplung nachrüsten. Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage, welche maximale Zuladung sinnvoll ist damit der Kleine nicht überlastet wird und speziell auf unwegsamen, abschüssigen Feldwegen voran kommt deren Zustand sich Jahreszeiten bedingt wechselt. 2 kurze aber dafür steilere Rampen müssen auch erklommen werden. 1000 Kg dürfen ja maximal gebremst gezogen werden ungebremst sind es 400 Kg. Im Anhang ein Bild wo im Hintergrund die 1. Rampe, leider nicht vollständig, abgebildet ist.

    Hat jemand Erfahrungswerte oder Empfehlungen?


    Grüße

  • ... ungebremst könnte man so was anhängen:

    https://www.stema.de/de/kastenanhaenger/mini-350.71.html

    Nutzlast 270kg - ohne Worte.


    Bei einem gebremsten würde ich einen mit dem maximal möglichen Anhängegewicht nehmen, also einen 1000kg - Hänger, da hat man die Möglichkeiten des Ignis maximal ausgeschöpft, denn die können bis zu 830kg Nutzlast aufnehmen.


    Wieviel man dann wirklich einladen kann, das muss man auf der betreffenden Fahrstrecke ausprobieren.

  • In einen 400kg-Anhänger (325kg Zuladung) bekommst du fast alles rein was für einen kleinen schnellen Transport notwendig ist.

    Ob der Ignis damit an Berg/Rampe noch wirklich funktioniert kann ich nicht einschätzen.

    Ich hatte bisher nie Probleme mit meinem Roadster, auch nicht an der Parkhaus-Ausfahrt bei Ikea & Co.

    Beispiel im Anhang nen Exhtholz Doppelbett Größe 180x200 mit Bettkästen und Rollrosten.


    Am Ende musst dunfür sich entscheiden und musst dir folgende Fragen stellen:

    - Was transportierst du denn normalerweise (Größe/Gewicht)

    - wie oft musst du das Transportieren?

    - was kostet AHK (starr/abnehmbar) + Anhänger (auch laufende Kosten wie Steuer und Versicherung)?

    - ist es eventuell am Ende günstiger sich dann nen Transporter zu mieten oder einen Anhänger wenn man es benötigt jdann benötigt man die AHK auf jeden Fall)


    Zusatz:

    Oftmals ist es gar nicht die Größe des Transportgutes. Brennholz, Kies, Rindenmulch, Kohle usw. möchte ich mir aus Prinzip schon nicht ins Auto legen. ;-)

  • ... wenn ich raten müsste, dann würde ich sagen, er will Holz aus dem Wald damit holen. Wenn man das dann oft und regelmäßig machen will, dann ist auch die Qualität des Hängers nicht zu vernachlässigen. Wegen der Steigung sollte der Hänger aber wieder so leicht wie möglich sein. Alleine wegen der Bergabfahrt ist auch ein gebremster Hänger angeraten.

  • ... die DDR-Klaufixhänger sind super für gelegentliche Kleintransporte und wenn man wenig Platz zum abstellen hat. Fürs Gelände, wo die Räder einsacken können aber völlig ungeeignet.

  • Größere/Breitere Räder (und andere Schutzbleche, die für geößere Räder passen) bekommt man im Anhängerzubehör recht günstig. Für grobes Gelände ist auch nen neuer Standard-Anhänger nicht geeignet. Da müsste man ebenfalls investieren.


    BTW: mit den Klaufixen wurde früher immer in den Wald gefahren und Zeug geholt. Selbst wenn der komplett auf dem Boden im Schlamm gelegen hat wurde einfach mit dem Niva weiter gezogen.

    Der hält alles aus. :-)

  • ... wenn ich raten müsste, dann würde ich sagen, er will Holz aus dem Wald damit holen. Wenn man das dann oft und regelmäßig machen will, dann ist auch die Qualität des Hängers nicht zu vernachlässigen. Wegen der Steigung sollte der Hänger aber wieder so leicht wie möglich sein. Alleine wegen der Bergabfahrt ist auch ein gebremster Hänger angeraten.

    Auch aber eher Randerscheinung, hab einen Garten mitten am Hang und bin länger mit Umbauen beschäftigt. Transportiert werden müssen, Schalungssteine, Betonsäcke, Erde, Armierungseisen, Holzdielen und als an Gartenzeug wie Erde und ähnliches.

  • Auch aber eher Randerscheinung, hab einen Garten mitten am Hang und bin länger mit Umbauen beschäftigt. Transportiert werden müssen, Schalungssteine, Betonsäcke, Erde, Armierungseisen, Holzdielen und als an Gartenzeug wie Erde und ähnliches.

    ... also vernünftige Ladefläche.

    Ich hab ein ähnliches Ladungssortiment zu transportieren - hab 3 Grundstücke zu bewirtschaften und habe mir dafür den hier gekauft https://www.tpv-anhaenger.de/tl-eb2-ar der wiegt leer nur 170 kg. Ich hab aber keine Steigungen - Du musst dann eben austesten und mit der Ladungsmenge variieren.

  • Im Anhang noch Bilder wo ich hindurch muss. Der Vorteil ist, ich habe den Baustoffhandel unten im Ort, etwa 3 km entfernt, somit könnte ich auch öfters fahren. Anfangs war der Alutrail 75 GE 17.12 favorisiert. Einschiebbares Zugrohr, 170x115x40 cm Ladefläche, für mich ausreichend nur leider ungebremst und es bleiben dann 250 kg Zuladung, das ist schnell überschritten.

  • ... interessantes Gelände.

    Vor diesem Hänger hatte ich einen ungebremsten Stema mit 2,03mX1,07m Ladefläche - dieses Ladeflächenformat hat sich schon öfters als ideal bewiesen. Ob es die Einmann-Gipsplatten im Format 0,5mX2m sind oder Haushaltsgeräte auf Packpaletten, davon kann man 2 Stück aufladen, Kies, Bauholz bis 4m o.ä. kleiner als diese Maße würde ich als unpraktisch ansehen. Man kann 2m lange oder 1m breite Teile ohne schwierigkeiten aufladen. Ja und Preis/Nutzleistung sollte auch stimmen - für nur 250kg Nutzlast würde ich die Kosten eins Hängers nicht zahlen wollen, ne Halbe Tonne sollte man immer mit einen Hänger transportieren können, sonst rentiert sich das nicht.

  • ... sehe gerade Deine Bilder - bei den Schräglagen würde ich auf keinen Fall einen Hochlader nehmen - sondern Tieflader - also Ladefläche zwischen den Radkästen, damit im beladenen Zustand der Schwerpunkt tief liegt. Wenn der Weg immer so modderig-rutschig ist, dann würde ich auch auf den Hänger geländetaugliche Reifen ziehen, das Sommerstraßenprofil ist schnell dicht und hat keinen Griff. Der Ignis hat ja nun nicht viel Masse gegenzusetzen, da ist es um so wichtiger, dass der Hänger in der Spur bleibt.

  • Bei dem Gelände würde ich einen gebremsten Anhänger bevorzugen, da geht's ja nicht ums rauffahren sonder eher ums Runderfahren.

    Da der Ignis hinten ziemlich ist,könnte es schon vorkommen daß es dir das Heck wegschiebt wenn du da runder fährst.

    Und sind wir Mal ehrlich,wer zählt schon mit wie viel kg man schon aufgeladen hat. Gerade bei Erdbewegungen Mann schaufelt rauf und rauf bis die Reifen etwas nach geben.

  • Zu leicht darf der Hänger nicht sein.... die fangen gern an zu hopsen oder zu schlingern - vor allem bei unebenem Boden oder höherer Geschwindigkeit. Zu schwer aber auch nicht..... sonst quält du deine liebes Auto und bei komplett unbefestigten Straßen kanns echt hässlich werden. Ich würde nen (alten) Vieh- oder Pferde( Pony/Isi/ Großpferd 1er oder 1,5er ) nehmen. Holz oder Alu mit Plane - kann man auch offen fahren. Die liegen meist gut auf der Straße,sind immer gebremst, haben nicht so viel Leergewicht, aber hohe Zuladung und sind leicht zu be- und entladen.

    Wenn ich richtig bin, dann hat er 90 PS?

    Am Mondeo Turnier mit 113 PS (natürlich kein Allrad) hab ich regelmäßig 1,8 Tonnen hängen (geht bis 20% Steigung). Dann müsste der Ignis doch ne knappe Tonne schaffen.

  • Die Bilder spiegeln so alle Zustände wieder. Mein treuer Vectra B Caravan schafft es bei Trockenheit und Winterreifen relativ gut, man muss halt schon etwas Übung haben. Der Ignis maschiert da mit quasi Standgas hoch.

    Ich bin bei dem Thema Anhänger ziemlicher Neuling. Danke schon Mal an alle für die Tips. Wenns dann Mal so weit ist dann schreib ich Mal meine Erfahrungen.

  • Zu leicht darf der Hänger nicht sein.... die fangen gern an zu hopsen oder zu schlingern - vor allem bei unebenem Boden oder höherer Geschwindigkeit. Zu schwer aber auch nicht..... sonst quält du deine liebes Auto und bei komplett unbefestigten Straßen kanns echt hässlich werden. Ich würde nen (alten) Vieh- oder Pferde( Pony/Isi/ Großpferd 1er oder 1,5er ) nehmen. Holz oder Alu mit Plane - kann man auch offen fahren. Die liegen meist gut auf der Straße,sind immer gebremst, haben nicht so viel Leergewicht, aber hohe Zuladung und sind leicht zu be- und entladen.

    Wenn ich richtig bin, dann hat er 90 PS?

    Am Mondeo Turnier mit 113 PS (natürlich kein Allrad) hab ich regelmäßig 1,8 Tonnen hängen (geht bis 20% Steigung). Dann müsste der Ignis doch ne knappe Tonne schaffen.

    Genau 90 PS und 120 Nm maximales Drehmoment.

  • Dann müsste er das doch packen....

    Stützlast müsstest du bei den Tieranhängern halt aufpassen die weiß ich vom Ignis nicht. Die kann mitunter "recht hoch" sein. Aber dafür lassen die etwas schwereren V/Y - Deichseln den Hänger stabiler und angenehmer hinter dem Auto liegen, als die einfachen Rohrdeichseln....

    Worauf ich auch noch immer achte - vor allem wenn das Zugfahrzeug relativ leicht ist - dass der Hänger nicht mehr als 1/3 länger als das Auto ist. Bei Bodenwellen fährt man sonst echt unbequem!

  • Bei dem was du vor hast würde ich dir zu einem mobilen Kompressor raten, da kannst du dann je nach Witterung deinen Luftdruck absenken und dann in der Ebene wieder Luft nachpumpen. Ich würde mich beim Gewicht samt Zuladung im Hänger auf das maximal mögliche Gewicht im Ignis ohne Anhänger beschränken das er bei jeder Witterung ohne Komplikationen schafft und dann mal schauen wie er sich verhält wenn es auf dem Hänger ist. Mehr Gewicht als das mit dem Ignis transportierbare wird er dort vermutlich auch mit Anhänger nicht hinaufbekommen. Lieber einmal öfter am Hang laden/fahren als dir mit Fahrspuren deinen Weg zu zerstören. Just my 2 cents.

    Suzuki Ignis Comfort+ mit Allgrip.

  • Bei dem was du vor hast würde ich dir zu einem mobilen Kompressor raten, da kannst du dann je nach Witterung deinen Luftdruck absenken und dann in der Ebene wieder Luft nachpumpen.

    der Tipp ist zwar fachlich richtig, aber mal Hand auf´s Herz, macht das einer beim Ignis oder einem anderen Suzuki Allgrip ? Nicht unbedingt alltagstauglich. (nicht böse gemeint). Wenn du solche Strecken regelmäßig fahren musst , würde ich fast zum Jimny tendieren.

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