205 45 17 auf Serienfelge?

  • Hier die versprochenen Bilder. Eingetragen in Brief und Schein ist es noch nicht. Frühester Termin ist am 20.11.2019. Das zum Thema unverzüglich...

    Ich kann nun auch Erfolg vermelden: Positiv befundet wurde heute per Einzelabnahme vorne und hinten auf Originalfelge das alternative Reifenformat 205/45 R17 (das Format ist in diesem Thread ja keine Überraschung...)

    Durchgeführt wurde das am Beispiel der Vredestein Quatrac 5 XL Ganzjahresreifen (die nutze ich nur im Winter, weil hier an der Küste "Winter" fast immer nur "Regen" heißt - praktisch ist der Ganzjahresreifen vermutlich bei dem hiesigen fast schneefreien Küstenklima nicht unsicherer als ein echter Winterreifen, aber mit dem Bonus etwas besserer Fahrspaßmöglichkeiten wenn es mal trocken ist).


    Kostenpunkt: nicht billige 186€, weil auch bei mir Prüffahrt für den Tachovorlauf dabei war.


    Der TÜV-Prüfer war aber wohl besonders sorgfältig und hat neben der Änderung des Formats selbst gleich auch noch die Traglast/V-Index-Kombi von 81W auf 76W (77V) abgesenkt - sicher anhand der Achslasten und Vmax. Insgesamt machte der TÜV in Kiel hier deshalb einen kompetenten Eindruck und hat anders als bei Herke unaufgefordert weniger restriktive Daten mit. Sehr gut, auch wenn es praktisch vermutlich eh nur Reifen mit mehr Traglast zu kaufen gibt...


    Warum der SSS ab Werk 81W verlangt, erschließt sich mir übrigens nicht. Wieso soll der Reifen mit "W" 270 km/h vertragen müssen, wenn der Wagen nur 210 fährt? Da ist doch selbst mit der verlangten Sicherheitstoleranz wegen möglicher hoher Geschwindigkeiten noch genug Luft zu V=240!

    Und bei maximaler Achslast von 790kg reicht doch auch Traglast 76 (=400kg/Reifen) und braucht nicht 81 (=462 kg)!


    Oder kennt jemand einen sachlichen Grund, warum Suzuki solche Standard-Werte für die Serienbereifung verursacht oder zumindest nicht verhindert hat?

    "Der [Impreza WRX STI] ist ein perfektes Auto für den zeitgenössischen Intellektuellen." - Mara Delius

    - Fun: JDM '05 Impreza WRX STI Spec C

    - Trailer + Gepäck: JDM '04 Forester STI

    - Youngtimer: '86 XT, '92 AUDM Brumby, '87 Mitsubishi Galant

    - Nichtsubaru-Alltag: '18 Suzuki Swift Sport + '90 Mitsubishi Galant EXE

  • Weil er von Haus aus um einiges schneller ist als 210km/h! Meiner macht schon über 230km/h und daher sind Reifen bis 270km/h die sicherste Wahl.

  • Kling gut

    probiere des nächstes Jahr auch, vielleicht weiß mein Händler bis dahin auch was über so eine Eintragung oder macht das für mich.


    Weil alle anderen Reifengrößen was so auf Zubehör Felgen gefahren wird gefallen mir nicht so richtig,

    das kleine leichte Auto brauch keine 215er oder 18zoll

    und 40er Querschnitt is mir auch zu wenig (Dämpfung, Felge/Bordstein)


    Mit freundlichen Grüßen Flo

  • Ich wollt auch die Reifendimension wechseln weil ich die Original Felgen mit 15mm Platten fahre..war aber bei uns leider nicht so einfach möglich mit anderer Dimension..Hab dann mal die 195er Reifen verglichen und festestellt, dass die orig. Conti um einige cm schmälere Auflagefläche haben als andere Marken! Der Yokohama S.drive zb. ist einer der breitesten Reifen und der steht dann gerade auf der Felge..den werd ich mir dann holen in 195 45 17..!

  • Wenn man mal andere Reifen gefahren ist, speziell 205, dann merkt man sehr deutlich daß die 195er Conti eigentlich nicht wirklich optimal für den Swift sind.

    Wie ich schon woanders schrieb, ich fahre sonst 205/40/17 Fulda SportControl 2 auf 7,5J-Felgen, aufgrund eines Reifenschadens jetzt wieder Originalfelgen mit den original Contis.

    Das taugt eigentlich überhaupt nicht. Wenn man es nicht anders kennt ist das Super, aber im direkten Vergleich sind die 195er total unterlegen.

    Und wie Chris196 sagt, die fallen ziemlich schmal aus, ein "breiter" 185/45/17 wie der von Yokohama hat die selbe Aufstandsfläche.

  • Also muss man auch wenn man z.b die hier geposteten Gutachten und fzg Schein beim TÜV vorlegt ne komplette Einzelabnahme zahlen? Oder erkennt der TÜV das so an? Kenn mich mit dem Kram nicht aus. Aber am Ende wäre die 180€ Einzelabnahme immernoch billiger wie 195er Winterreifen 😂

    a) Ja.

    b) Darf er vermutlich nicht, hat meiner zumindest nicht.

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  • Also muss man auch wenn man z.b die hier geposteten Gutachten und fzg Schein beim TÜV vorlegt ne komplette Einzelabnahme zahlen? Oder erkennt der TÜV das so an? Kenn mich mit dem Kram nicht aus. Aber am Ende wäre die 180€ Einzelabnahme immernoch billiger wie 195er Winterreifen 😂

    Genauso funktioniert das:

    Mit einem Vergleichsgutachten irgendeiner Zubehörfelge mit den Abmessungen der O-Felge wo 205/45/17 drinstehen zum TÜV und Einzelabnahme machen lassen.

    Das darf nicht jeder Prüfer, nur anerkannte Sachverständige, also vorher anrufen und Termin machen.

    Der guckt sich das an, macht eine Probefahrt oder stellt das Auto auf einen geeichten Rollenprüfstand und guckt ob der Tacho nicht zu wenig anzeigt und erstellt ein Gutachten.

    Damit dann zur Zulassungsstelle und eintragen lassen.

    Tachoabweichung bei mir: 100km/h laut Tacho sind tatsächlich gefahrene 98,4 km/h, also alles im grünen Bereich und fertig.

    Letztendlich ist die Einzelabnahme günstiger, weil nur einmal bezahlen und dann eine größere Auswahl an günstigen (Winter- oder Ganzjahres-) Reifen.

    Gutachten zu Vergleichsfelgen 6,5J x 17 ET 50 sind ja schon gepostet worden.

  • joa bin im moment auf der suche nach nem gutachten einer zubehörfelge. Die hier gepostete beinhaltet keinen az. Dazu noch die frage wo dei breite/einpresstiefe der originalen felge stehen? COC oder direkt auf der felge?

  • Hier schon mal die Felgenmaße für 15" Felgen.


    Laut COC können auf dem AZ maximal 16" mit 185ern gefahren werden, das ist richtig. Die exakten Felgenmaße für diese Konfiguration kenne ich aber leider jetzt nicht. :/


    Was ich dir aber aus eigener Recherche versichern kann, dass sämtliche ET <40 beim AZ zur Nachbearbeitung der Radhauskanten, entweder VA oder HA führt, wenn man größer als 185er aufziehen will.


    Zumindest ab einer Maulbreite von 7,5" und drüber.

  • Also, für alle die die Problematik in Zukunft noch haben:


    Macht euch ausgiebig schlau, welcher Prüfingenieur welche Anforderungen hat.

    Hier gibt es eine Prüfstation in der Nähe, da arbeiten 2 Prüfingenieure. Der Eine weigert sich ohne Herstellerfreigabe eine andere Reifengröße abzunehmen. Der Andere macht sich die Mühe und sucht ne halbe Stunde nach einer Felge, bei der für die Wunschgröße keine Tachoprüfung gefordert wird um dem Kunden 140€ zu sparen.


    Beides ist gemäß den Vorschriften des TÜV in Ordnung. Bei Einzelabnahmen ist der abnehmende Prüfer mit in der Haftung, sollte es aufgrund dieses Bauteils zu einem Unfall kommen. Entsprechend kann hier niemand gezwungen werden.


    Einziger Lichtblick, man kann zu so vielen Prüfstellen fahren wie man will. Und wer einen Tipp für einen sehr korrekten, aber äußerst vernünftigen Prüfingenieur in der Südpfalz braucht, kann mir gerne eine PN schicken.


    PS: Nein, ich weiß leider nicht welche Felge er da gefunden hat.

  • Beitrag von Soulchef ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().