Neuer Luftfilter (K&N) wirkt Wunder

  • K&N, oder andere Gewebe Luftfilter haben mehr Luftdurchsatz, keine Frage. Aber unsere Motoren sind Lamda gesteuert und keine Vergaser, die bei gleicher Düsenbestückeng automatisch abmagern.

    Das Luftfilteröl ist klebrig und es lagert sich an der Drosselklappe, Luftmengenmesser ab, ebenso am Drosselklappengehäuse. Bei voll geschlossener Drosselklappe kommt es nach einiger Zeit und Ablagerung, mechanisch zu verzögertem, ruckartigen Ansprechverhalten.

    Die K&N Filter, die ich kenne, haben einen Grundkörper aus Gummi. Diese dichten gegen das Luftfiltergehäuse otf nicht sehr gut ab (je nach Bauform), so das dann ein Teil ungefilterte Luft zum Motor gelangt. Das reinigen ist der entscheidende Punkt, noch mehr, das einölen. Die Filterwirkung entsteht fast ausschließlich durch das (klebrige) Öl.

    Umweltschonende Aspekte kann ich nicht erkennen. Privatpersonen kaufen Reinigungsflüssigkeit, Blasen diese dann aus, einige Putzlappen werden wohl noch gebraucht. Das ist nicht weniger, als ein ausgetauschter Papierfilter.

  • K&N, oder andere Gewebe Luftfilter haben mehr Luftdurchsatz, keine Frage. Aber unsere Motoren sind Lamda gesteuert und keine Vergaser, die bei gleicher Düsenbestückeng automatisch abmagern.

    Das Luftfilteröl ist klebrig und es lagert sich an der Drosselklappe, Luftmengenmesser ab, ebenso am Drosselklappengehäuse. Bei voll geschlossener Drosselklappe kommt es nach einiger Zeit und Ablagerung, mechanisch zu verzögertem, ruckartigen Ansprechverhalten.

    Die K&N Filter, die ich kenne, haben einen Grundkörper aus Gummi. Diese dichten gegen das Luftfiltergehäuse otf nicht sehr gut ab (je nach Bauform), so das dann ein Teil ungefilterte Luft zum Motor gelangt. Das reinigen ist der entscheidende Punkt, noch mehr, das einölen. Die Filterwirkung entsteht fast ausschließlich durch das (klebrige) Öl.

    Umweltschonende Aspekte kann ich nicht erkennen. Privatpersonen kaufen Reinigungsflüssigkeit, Blasen diese dann aus, einige Putzlappen werden wohl noch gebraucht. Das ist nicht weniger, als ein ausgetauschter Papierfilter.

    ... Du meinst also, dass K&N die Autofahrer ganz frech belügt und das schon seit Jahrzehnten? https://www.knluftfilter.com/air-filters


    Komisch, dass K&N-Filter dann nicht als typische Fehlerquelle bekannt sind?

    Die Dichtungs-Passform beim Ignis war perfekt. ich hatte eher beim Papierfilter so meine Bedenken, ob dieser magere Schaumrand ordentlich abdichtet. Ich hatte gute 80000 km, wie ich den K&N in einem anderen Auto drin hatte, keine Probleme und von anderen Autobastlern, zu den ich Kontakt habe, hat auch noch keiner seinen K&N bemängelt. Wie gesagt, man muss das Filteröl schon mit Maß auftragen und Öl-dämpfe sind im Ansaugtrakt sowieso durch die Entlüftungseinführung der Kurbelwellenentlüftung.


    Hier was der K&N-Vertrieb dazu sagt.


    21. Kann der K&N Filter zur Zerstörung des Luftmassenmessers führen?


    NEIN !!!

    Ein korrekt eingeölter K&N Filter kann den Luftmassenmesser nicht verunreinigen. Nur wenn zuviel Öl auf dem Filter ist, kann das Öl abtropfen und auf den Heizdraht des Luftmassensensors geraten. In den letzten Jahren hatten einigen bestimmte Fahrzeuge Probleme mit diesen Luftmassenmessern. Einige Händler haben versucht, diese Probleme nur auf die K&N Filter abzuwälzen. Tatsache ist jedoch, dass auch Luftmassenmesser an Fahrzeugen versagen, die immer nur mit Papierfiltern gefahren sind.

    Auch treten diese Defekte fast nur bei bestimmten Fahrzeugen/Motoren auf. Bei einem generellen Problem durch den K&N Luftfilter müsste dies jedoch anders sein. Aber bei allen von uns zum Test eingeschickten Geräten haben wir keine Luftmassenmesser gefunden, die nur durch den Einbau eines K&N Filter zerstört worden sind. Wenn der Heizdraht im Luftmassenmesser verölt wäre, so wäre er zu reinigen. Ist aber die Technik des Luftmassenmessers defekt, so muss er ausgetauscht werden.


    22. Probleme mit Luftmassenmesser


    [...]

    ganzen Text siehe: https://www.sportluftfilter-sh…luftfilter/filter-faq.htm

    Fazit:

    K&N Luftfilter haben keinen Einfluss auf die Lebensdauer von Luftmassenmessern. Verlängerte Kulanzregelungen und Rückrufaktionen der Fahrzeughersteller unterstreichen das. Der Luftmassenmesser ist ein Verschleißteil und wird im laufe des Autolebens irgendwann kaputt gehen. Mal früher, mal später, je nach Hersteller.

    Wie Auto Bild schon in Ausgabe 50/2003 titelte: "Dass nachgebaute Luftfilter den Luftmassenmesser zerstören, ist ein beliebtes Mechaniker-Märchen".

    Das hört sich bald so an, als wenn Du mit dem Wechseln von Papierfiltern Dein Geld verdienst?:/


  • Ich bin zwar In der Branche tätig, kenne mich aber nicht mit KN Filtern aus. Aber wenn das Thema Umwelt so groß geschrieben wird, wie reinigt ihr den Filter und wo entsorgt ihr das ausgewaschene Öl und evtl. anfallende Putzlappen?

  • Ich bin zwar In der Branche tätig, kenne mich aber nicht mit KN Filtern aus. Aber wenn das Thema Umwelt so groß geschrieben wird, wie reinigt ihr den Filter und wo entsorgt ihr das ausgewaschene Öl und evtl. anfallende Putzlappen?

    ... na das wird im Garten verbrannt und vergraben - was dachtest Du denn?8o

    Ähm aber mal im Ernst - Für Führerscheininhaber und KFZ-Bastler sollte sich so eine Frage eigentlich nicht stellen.


    Aber ich plauder mal aus dem Nähkästchen - da ich öfters mal Maschinenteile aufarbeite und auch viele Teile mit Waschbenzin reinige, hab ich bei mir unter der Werkbank einen alten 10L Kanister mit Trichter stehen - da kommt alles rein, was irgendwie was mit Öl, Fett oder anderen technischen Flüssigkeitsresten zu tun hat. Einmal im Jahr gehe ich dann zur KFZ-Werkstatt nebenan und darf das da in ihren Altölsammeltank kippen. Da meine Garage neben dem Gewerbegebiet ist, ist Veolia Umweltservice Nord GmbH nicht weit, dort kann man kostenlos Sonderabfälle mit Abfallschlüssel 1502(Aufsaug- und Filtermaterialien, Wischtücher und Schutzkleidung) abgeben.

    Das macht doch jeder so - ist doch selbstverständlich.

  • ... na das wird im Garten verbrannt und vergraben - was dachtest Du denn?8o

    Ich denke halt, 80% machen es so.

    Wird ja in diversen Videos gleich gezeigt, das man den Filter im Waschbecken auswäscht.

    Das in Werkstätten da noch Ölabscheider dran hängen, wird nicht erwähnt.

  • Ich denke halt, 80% machen es so.

    Wird ja in diversen Videos gleich gezeigt, das man den Filter im Waschbecken auswäscht.

    Das in Werkstätten da noch Ölabscheider dran hängen, wird nicht erwähnt.

    ... Uhhh - lass das bloß keinen Umweldheini (Geschäftsmodel-DUH https://www.capital.de/wirtsch…ftsmodell-der-umwelthilfe ) mitbekommen, dann wird das selber Bauen/Montieren an KFZ an ende noch durch eine neue Umweltverordnung verboten und das Forum hier kann Dichtmachen, weil dann keiner mehr was zu berichten hat.=O

  • Das wäre echt schade. Was glaubst du, was den Wekstätten für Umsatz verloren gehen würde, wenn die Autos wegfallen, welche erst zerbastelt wurden und dann in die Wekstatt geschleppt werden.

    Was ich meine, ist, das Entsorgungshinweise z.B. aufgedruckt werden, da sich darüber keiner Gedanken macht.

    Achso, ich bin defedefinitiv kein Grüner oder sowas.

  • Das wäre echt schade. Was glaubst du, was den Wekstätten für Umsatz verloren gehen würde, wenn die Autos wegfallen, welche erst zerbastelt wurden und dann in die Wekstatt geschleppt werden.

    Was ich meine, ist, das Entsorgungshinweise z.B. aufgedruckt werden, da sich darüber keiner Gedanken macht.

    Achso, ich bin defedefinitiv kein Grüner oder sowas.

    ... ^^ ja, das wäre fatal.

    Das mit den Entsorgungsproblem haben wir aber nicht nur im KFZ-Bereich, das ist breitgefächert überall vorhanden, das geht mit ner Farbdose vom Selbermalern los, über die weggeworfene Batterie aus ner Taschenlampe bis zur Einschweißfolie von der Bockwurst, die im Papiercontainer landet.

    Das ist der unschöne Nebeneffekt einer Plug&Play-Wegwerfgesellschaft.

    Ich weiß noch, früher haben wir sogar Altöl weiterverwendet in Bereichen, wo die Reinheit des Öles keine Rolle gespielt hat. Für Bohr- und Frästische wurde z.B. die Bohremulsion zum Kühlen und schmieren aus Altöl selber hergestellt.

  • ...

    Ich weiß noch, früher haben wir sogar Altöl weiterverwendet in Bereichen, wo die Reinheit des Öles keine Rolle gespielt hat. Für Bohr- und Frästische wurde z.B. die Bohremulsion zum Kühlen und schmieren aus Altöl selber hergestellt.

    Oder zum Konservieren vom Unterboden des Fahrzeuges oder für Holzpfosten vom Zaun... :S


    Und wie wurde dann die verbrauchte Emulsion entsorgt?

    Richtig! Die haben an den Spänen geklebt, die dann schlimmsten falls in die Mülltonne geflogen sind. :wacko:


    Mal weg von dem Ökothema... Die Filter von K&N reinigen die Luft für den Motor effektiv genug, wenn dieser auch regelmäßig und korrekt gewartet wird. Ob sie nun eine aktive Auswirkung auf den Verbrauch haben sei mal dahin gestellt.


    Ein Papierfilter hingegen ist vielleicht dichter von der Struktur, dafür ist die Filterflächer aber auch deutlich größer als vom K&N. Speziell zur Optimierung von Verbrauch und Leistung würde ich den jetzt nicht verbauen.


    Das Thema Luftfilter ist für mich nur interessant, wenn der Wagen sowieso nicht in die Werkstatt zur Inspektion geht. Die 15€ für den Filter merkt man bei den Inspektionspreisen auch nicht mehr.


    Wenn man den Service selbst durchführt, dann kann man jährlich beim Ölwechsel den Filter auch mit reinigen und entsorgt alles mit einmal fachgerecht. Der Filter ist eben nur für Intusiasten und Selberschrauber interessant und nicht für die, die einfach von A nach B fahren und mit den einfachsten grundlegenden Wartungsarbeiten überfordert sind.


    Und zum Thema überalterter Luftfilter... In meiner Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker hatte ich ein Kundenfahrzeug (Opel Astra F), der hatte damals seinen ersten Luftfilterwechsel nach rund 10 Jahren. Der Papierfilter war zu und hatte stellenweise schon ein eigenes Ökosystem gebildet und der Wagen lief trotzdem, ob gut oder schlecht, man weiß es nicht. Das wäre jetzt der einzige Fall, wo ich mir denke, dass man nachweislich den Verbrauch mit einem neuen Luftfikter im originalen Kasten senkt und die Leistung merklich steigert. :D

    mfg Robert
    Wenn die Kerzen brennen, dann müssen die Pferde rennen...

  • ... Du meinst also, dass K&N die Autofahrer ganz frech belügt und das schon seit Jahrzehnten?




    Lügen und nicht alles sagen, liegt sehr nah beieinander. Jeder ist geneigt zu glauben, was er Glauben will und sucht dafür die passenden Argumente.

    Ich wollte Dich nicht angreifen, ich fahre in meiner alten XJ550 BJ 1981, auch einen K&N Luftfilter. Mit der passenden Gemischschraubeneinstellung (mit dem CO Tester) wunderbar.

  • Ich wechsel täglich Luftfilter, ja, aber bin nicht am Umsatz dieser beteiligt.

    Aber ich habe schon sehr viele Luftfiltergehäuse gesehen, bei denen die "gefilterte" Seite , allso die hinter dem K&N genau so Verschmutzt war, wie die ungefilterte Seite.

    Wenn die Gewebefilter regelmäßig, ordentlich gereinigt und geölt werden, sowie dicht zum Luftfiltergehäuse abschließen, ist alles ok. Aber viele Leute meinen, dieser Dauerluftfilter, wäre auch dauerhaft wartungsfrei.

    Mit meinem Ignis fahre ich zur Inspektion, Sorglos Glücklich Paket und zahle, keine Ahnung wie viel der Luftfilter kostet und gut ist.

  • ... so ist es - ich gebe den Ignis nicht mehr aus der Hand, Gewährleistung läuft eh dieses Jahr ab - alles i.O. - außerdem - ich traue nur den Schrauben, die ich selber angezogen hab. ;)

  • Ich wechsel täglich Luftfilter, ja, aber bin nicht am Umsatz dieser beteiligt.

    Aber ich habe schon sehr viele Luftfiltergehäuse gesehen, bei denen die "gefilterte" Seite , allso die hinter dem K&N genau so Verschmutzt war, wie die ungefilterte Seite.

    Wenn die Gewebefilter regelmäßig, ordentlich gereinigt und geölt werden, sowie dicht zum Luftfiltergehäuse abschließen, ist alles ok. Aber viele Leute meinen, dieser Dauerluftfilter, wäre auch dauerhaft wartungsfrei.

    Mit meinem Ignis fahre ich zur Inspektion, Sorglos Glücklich Paket und zahle, keine Ahnung wie viel der Luftfilter kostet und gut ist.

    ... beim Ignis ist das gute, er saugt nach oben ab - der untere Teil, also der Kastenbereich unter dem Filter ist vor dem Filter. Der Filterkasten ist echt gut durchdacht konstruiert - wird was größeres in den Kasten gesaugt, bleibt das nicht auf dem Filter liegen sondern unten im Kasten. Würde jetzt noch ein Tropfen Filteröl im Stand vom Filter abtropfen dann würde das in den Außenbereich des Filterkastens tropfen. Also ich hab schon schlechter aufgebaute Filterkästen gesehen.

  • Und wie wurde dann die verbrauchte Emulsion entsorgt?

    Richtig! Die haben an den Spänen geklebt, die dann schlimmsten falls in die Mülltonne geflogen sind. :wacko:

    ... entsorgt wurde da nichts, nur nachgefüllt - das lief ja im Kreis - Pumpenkasten - Fräs/Bohrstelle - zurück über einen Filter in den Pumpenkasten. Ein Teil ist auch gleich am heißen Material verdampft. Vor 40 Jahren hat man das aber sowieso nicht so eng gesehen - die Werkstattfußböden waren eh vollständig Öl-Kontaminiert. Unsere Lehrwerkstatt war ne alte Kupferschmiede von 1880.;)

  • Ich würde gern noch etwas zur Verbrauchsreduzierung sagen.

    All unsere Verbrennungsmotoren sind bis zum technisch vertretbaren Bereich, bis zum erbrechen, abgemagert. Wie hier auch schon geschrieben wurde, ist ein geringer Verbrauch das entscheidende Verkaufsargument schlechthin.

    Der Kraftstoff ist nicht nur auf die Leistungsausbeute reduziert, er ist auch für eine gewisse Innenkühlung des Brennraums verantwortlich. Bei abgemagerten Motoren muß dann eben der Kühlkreislauf überdimensioniert werden, oder zB eine Kolbenbodenkühlung verwendet werden, von den Ventilen ganz abgesehen. Unsere Motoren sind termisch gesund, mit ein paar % Sicherheit konstruiert. Wenn jetzt aber der Motor zusätzlich abgemagert wird ( was ich mir bei einer Lamdasteuerung schwer vorstellen kann), würde ich mir große Gedanken über die termische Stabilität in allen Drehzahlbereichen machen.

    Wenn mehr Luftdurchsatz, mit angepassten mehr Kraftstoff einhergeht, zur Leistungssteigerung, ist es für mich ok. Aber reine Abmagerung, der Kraftstoffersparnis wegen, das Experiment wäre es mir nicht Wert.

  • Ich würde gern noch etwas zur Verbrauchsreduzierung sagen.

    All unsere Verbrennungsmotoren sind bis zum technisch vertretbaren Bereich, bis zum erbrechen, abgemagert. Wie hier auch schon geschrieben wurde, ist ein geringer Verbrauch das entscheidende Verkaufsargument schlechthin.

    Der Kraftstoff ist nicht nur auf die Leistungsausbeute reduziert, er ist auch für eine gewisse Innenkühlung des Brennraums verantwortlich. Bei abgemagerten Motoren muß dann eben der Kühlkreislauf überdimensioniert werden, oder zB eine Kolbenbodenkühlung verwendet werden, von den Ventilen ganz abgesehen. Unsere Motoren sind termisch gesund, mit ein paar % Sicherheit konstruiert. Wenn jetzt aber der Motor zusätzlich abgemagert wird ( was ich mir bei einer Lamdasteuerung schwer vorstellen kann), würde ich mir große Gedanken über die termische Stabilität in allen Drehzahlbereichen machen.

    Wenn mehr Luftdurchsatz, mit angepassten mehr Kraftstoff einhergeht, zur Leistungssteigerung, ist es für mich ok. Aber reine Abmagerung, der Kraftstoffersparnis wegen, das Experiment wäre es mir nicht Wert.

    ... es geht nicht mehr Luft durch - schon mal eine Luftpumpe benutzt? Es ist nur leichter die selbe Luftmenge einzusaugen. Weil andersherum, wenn der Filter verdreckt ist und die Luft schwerer durch gesaugt wird, steigt der Kraftstoffverbrauch an.

  • Bei der Verwendung von Energiesparreifen (Verringerter Rollwiderstand) sind Kraftstoffeinsparungen von ca 10% zu erreichen.

    Wenn ich richtig zusammenfasse, geht ihr davon aus, das der verringerte Ansaugwiderstand den gleichen Einsparungseffekt hat ???

  • Bei der Verwendung von Energiesparreifen (Verringerter Rollwiderstand) sind Kraftstoffeinsparungen von ca 10% zu erreichen.

    Wenn ich richtig zusammenfasse, geht ihr davon aus, das der verringerte Ansaugwiderstand den gleichen Einsparungseffekt hat ???

    In gewisser Weise schon.


    Angenommen du hast einen neuen, sauberen Filter und fährst... Und mit der Zeit setzt er sich immer mehr zu. Damit steigt der Widerstand im Saugrohr. Den gleichst du beim Fahren damit aus, dass du bei gleicher Drehzahl das Gaspedal stärker drückst und der Motor so mit mehr Kraft saugen kann, weil die Drosselklappe weiter auf geht. Im gleichen Zug denkt die ECU "mehr Drosselklappenwinkel = mehr luft=brauche mehr Kraftstoff".


    In der Theorie könnte das stimmen, wenn es eine sehr einfache Motorsteuerung wäre, die nur über Drosselklappenwinkel und Drehzahl die Benzinmenge bestimmen würde (alpha-n-Steuerung). Da moderne Fahrzeuge aber zumeist einen Luftmassenmesser haben oder die Luftmasse über den Saugrohrdruck bestimmen weiß die ECU wie viel Luft Richtung Motor wandert und somit auch, wie viel Sprit da rein muss.


    Damit dürfte der Effekt der Verbrauchsreduzierung eher marginal ausfallen. Interessant ist ein geringer Widerstand in der Ansaugung eigentlich nur bei viel Luftmasse, sprich hoher Drehzahl. Und auch da sind Papierfilter nicht spürbar schlechter. Wie gesagt, ein Papierfilter hat eine deutlich größere Fläche, als wiederverwendbare Filter diverser Zubehörhersteller.

    mfg Robert
    Wenn die Kerzen brennen, dann müssen die Pferde rennen...

  • Bei der Verwendung von Energiesparreifen (Verringerter Rollwiderstand) sind Kraftstoffeinsparungen von ca 10% zu erreichen.

    Wenn ich richtig zusammenfasse, geht ihr davon aus, das der verringerte Ansaugwiderstand den gleichen Einsparungseffekt hat ???

    ... da gehe ich nicht von aus, das ist aus physikalischen Gründen so.