Ab 2025 Zulassungs­stopp für Verbrenner und ist Corona ein Trojaner?

  • Ab dem Jahr 2025 sollen in Deutschland keine neuen Autos mit Benzin- oder Dieselantrieb mehr zugelassen werden. Das fordert die Organisation Deutsche Umwelthilfe (DUH).

    https://taz.de/Vorstoss-gegen-Verbrennungsmotoren/!5616272/


    Wenn das so durchgezogen wird - und ich befürchte, dass das so kommen wird, denn die DUH hat in der Vergangenheit einige male Bewiesen, dass sie so was durchziehen kann siehe Dieselverbot, dann sollte man sich noch schnell sein Wunschauto sichern - das ist nicht mehr lange hin - die Zeit vergeht schnell.


    Bislang steht das Jahr 2030 für Deutschland im Raum - die "Grünen" fordern ein Vorziehen des Verbotes.

    Hier kann man einiges nachlesen: https://www.autozeitung.de/zev…-2050-116894.html?image=0


    Also - bald ist Schluss mit Auspuffsound! :cursing: Dann wird das Schlangestehen an den Ladesäulen auf der Tagesordnung stehen.:rolleyes:

  • Das fällt zukünftig auch flach wenn die 80 dB Grenze eingeführt wird.

    Wer Motorrad fährt um zu fahren baut sich auch eine Abgasanlage an, die das schafft bzw eben die originale wieder an, wenn die das einhält.

    Das hat die Politik lange genug verpennt ordentliche Geräuschgrenzen festzulegen, halt wie so manch andere Sachen auch. Sowohl bei PKW als auch Motorrad...bzw es wird wie immer zu viel Schundluder von den Herstellern getrieben, indem mit Abgasklappen halt der Pegel in den nötigen Bereichen eben gedrückt wird und der Rest steht auf Durchzug.


    Das lässt sich garantiert auch wieder mit einer Klage kippen, wenn da was kommt. Ist doch Verkehrsministerium und der Andi wird das schon verscheuern und die Lobby richtet das dann schon. ^^

    mfg Robert
    Wenn die Kerzen brennen, dann müssen die Pferde rennen...

  • Ihr müsst die Story aber noch weiter denken. Wenn einmal eine Grenze für Motorräder eingeführt wird ist die Grenze für Autos nicht mehr weit.

    Eure alten Swifts liegen doch serienmäßig schon knapp über den 80 dB. Ihr könnt dann sehen wie ihr unter die 80 kommt. Dann kauft euch doch einfach ein Elektroauto. Kostet ja fast nix ;)

    Wie du sagst baue ich mir dann an meinen AZ Sport meine originale Anlage wieder an und ich kann mich mit meinen 78 dB noch zurücklehnen. Der AZ Sport hat übrigens einen schallschluckenden Turbo zwei Mittelschalldämpfer und einen Endschalldämpfertopf so groß wie ein halbes Motorrad.

    Mein Motorrad kann ich dann direkt verschrotten denn das kommt mit keinem Schalldämpfer unter 80 dB. Ich habe einen extra leisen Schalldämpfer (speziell für die Grenze an manchen Rennstrecken) verbaut und komme damit gerade so unter 99 dB. Mein Motorrad ist genauso laut wie der Benzin-Rasenmäher vom Nachbarn. Es muss auch nicht lauter sein. Klingt aber dafür tausend mal geiler und erzeugt Emotion pur. Das müsstet ihr mit euren Hochdrehzahl Saugern doch eigentlich nachvollziehen können.

    Wenn der Großteil der Bevölkerung auf E-Autos umgestiegen ist (im Jahr 2025? 2030?) wird die 75 dB Grenze kommen. Dann werden die E-Auto fahrer (so wie ihr jetzt) sagen wer Verbrenner fahren will der soll halt bessere Schalldämpfer einbauen oder einfach ihren stinkenden Verbrenner gegen ein sauberes E-Auto tauschen.

    Die E-Autos haben dann 73 dB im Schein stehen die durch die Abrollgeräusche der Reifen erzeugt werden.

    Dann kommen supersilent Reifen die nur noch 69 dB Abrollgeräusch erzeugen und es folgt direkt die 70 dB Grenze für alle. Das dürfte dann von keinem Verbrenner mehr eingehalten werden können. Dann dürft ihr nur hoffen das bei einer Geräuschmessung niemand in der direkten Umgebung niest. Denn ein Hatschi erzeugt schon bis zu 80 dB 8o

    Suzuki Swift Sport 2019

    Yamaha YZF-R1 2018

  • Für solche "radikalen" Änderungen gibt es aber wie immer auch Ausnahmen. Und aktuell richtet sich die Lautstärke der Fahrzeuge nach dem Leistungsgewicht bzw der Leistung. Von daher dürfen Motorräder und Sportwagen eben laut sein. Dazu kommen noch 150 Ausnahmegenehmigungen, weil bei KBA ja auch gesoffen und bestochen wird...


    Umweltzonen sind für Oldtimer kein Problem, wo jeder andere mit gelber oder roter Plakette das kotzen bekommt. Simson Mopeds dürfen 60km/h fahren, wo jeder andere bekackte Roller mit 50ccm auf 45km/h gedrosselt ist. Ebenso wegfallende Abgasuntersuchungen für Fahrzeuge vor Baujahr neunzehnhundertfrühling...usw.


    Meine Motorräder haben keine Blinker, weil vor "da und da" zugelassen. Heute auch kein Problem, aber das war in der DDR nicht ganz egal. Da musste ab irgendeinem Jahr Bremslicht und Blinker nachgerüstet werden, egal ob mit oder ohne ausgeliefert. Habe natürlich die hässlichen Dinger direkt weggelassen beim Neuaufbau. :whistling:



    Und wenn die Politik das eben Jahre lang verpennt, dann muss es eben auch bestandsschutz für die Fahrzeuge geben, die das eben nicht konnten zum Stand der Technik. Es ist 100mal nachhaltiger ein voll bezhaltes Fahrzeug über Jahrzehnte zu fahren, als sich alle 3 Jahre ein neues zu leasen/kaufen.


    Wo wir wieder bei der Industrie wären, die solche Konzepte natürlich gar nicht geil findet.

    Gibt doch kaum noch Politiker, die nicht irgendwo auf dem Lohnzettel der Industrie stehen und somit wird die Lobby alles, aber auch alles, was vor allem ihr schadet, so gut es geht verhindern. Sei es der Zwang auf E-Autos oder leisere Geräusche (bei den "sportlicheren" Modellen).

    Das ist das, was man der Merkel zu Gute halte muss, sie hat sich für keine Lobby verkauft und lebt mit dem Geld, was ihr für ihre Position gegeben wird. Läuft nicht alles gut, aber es könnte uns mit anderen Parteien auch schlechter gehen. Aktuell wüsste ich allerdings nicht, wo ich mein Kreuz setzen sollte... Nur wo ich es nicht setze. :wacko:

    mfg Robert
    Wenn die Kerzen brennen, dann müssen die Pferde rennen...

  • Warum fahren in Skandinavien noch so viele Autos, die deutlich über 20 Jahre und nicht selten auch weit über 30 Jahre alt sind? Wegen der Luxussteuer, die alle Neufahrzeuge erheblich verteuert! Trotzdem damit das Einfließen moderner Fahrzeuge in den Fahrzeugbestand gebremst wird, die mit jeder Generation eine gesteigerte Effizienz und ein verbessertes Abgasverhalten mitbringen, halten die meisten Länder daran fest. Es wird bei einem Verbot von Verbrennungsmotoren in Neufahrzeugen dazu führen, dass der mit fossilen Brennstoffen betriebene Fahrzeugbestand noch länger am Leben gehalten und damit noch älter wird.


    Am ehesten wird man sie aus dem Alltag mit Verkehrsverboten verdrängen. Zunächst nicht mehr in die Innenstadt, später gehören ganze Großstädte den Rollern und den Eselkarren. Auf dem Land, wo es in vielen Dörfern weder einen Krämerladen noch einen Medizinmann gibt, wo der Schulbus das einzige ÖPNV-Angebot des Tages ist, wird man den motorisierten Individualverkehr nicht auf absehbare Zeit ausrotten können. Erst recht nicht, wenn verlangt wird, dass man auch dutzende Kilometer zum Arbeitsplatz fahren soll.


    Aber ich will auch das Motorrad nochmal aufgreifen: Es ist bislang das einzige motorisierte Individual-Verkehrsmittel, das nicht von Fahrverboten oder Umweltzonen betroffen war und ist. Selbst ohne jede Abgasreinigung kann ein Motorrad heute noch uneingeschränkt benutzt werden, selbst als Zweitakter! Und dazu braucht es nicht einmal eine H-Zulassung.

  • Die Frage ist... Wovor haben die Leute Angst?

    Der Zwang zum E-Auto?

    Vor neuer Technik (die im Prinzip schon mehr als 100 Jahre alt ist)?

    Ist es das Gefühl, dass man zu irgendwas gezwungen wird, was man nicht will (weil man es vielleicht nicht versteht)?

    Weil die Reichweite von 250km zu wenig ist, wo jeder Benziner wenigstens 500km fährt?

    Weil die Preise für E-Fahrzeuge hoch sind? Weil die Infrastruktur mit Ladesäulen schlecht ist?


    Die ganze Panikmache ist in meinen Augen mehr als unnötig. Der Durchschnitt fährt am Tag irgendwas um die 40km zur Arbeit. Somit kann man mit 250km Reichweite mehr als leben, selbst wenn man am Arbeitsplatz keine Ladestation hat.


    Der Technikwandel kommt, ob es einem passt oder nicht. Und wie mit allem anderen auch kommt die Zeit, wo E-Autos günstiger werden. Ebenso wird die Energiedichte besser, dass man mit weniger Gewicht höhere Leistung und Reichweiten erzielen kann.

    Tempolimit 130 auf der Autobahn und 80 auf der Landstraße, bin ich genauso voll dafür und würde dem E-Fahrzeugen zuspielen. In anderen Ländern geht das schließlich auch mit den Tempolimits. 🤷‍♂️


    Und die ganzen Sinnfreien Argumente von Co2 und Akkuproduktion und die Ausbeute der Drittweltländer, weil da Kinder das Lithium schürfen... Alle von uns Beuten die Kinder schon seit Jahrzehnten aus, weil Lithium in so ziemlich allem Steckt, was strombetrieben ist. Da schert sich keine Sau drum, wie viel Co2 sein IPhone verursacht hat oder wie viele Kinder daran gestorben sind, weil sie beim Zusammenbasteln von dem ganzen E-Schrott eine Schraube verschluckt haben.


    Das wichtigste ist, dass ein E-Auto vollständig recyclingfähig wird und da wird kräftig dran gearbeitet. Es dauert eben, genau so wie es gedauert hat den Verbrenner so effizient wie möglich zu machen oder es dauern wird die Ladesituation zu verbessern.


    Was daran so derbe stört ist, dass die Politik das ganz nach dem Hau-Ruck-Prinzip durchdrücken will. Als wenn man nach dem Verschlafen zur Arbeit rast und vorher Frühstück und Morgentoilette weglässt.


    Wer kein E-Auto fahren will, der fährt halt gebrauchte Diesel und Benziner, bis es keine Teile mehr gibt und muss damit leben am Stadtrand in die Öffentlichen umzusteigen.


    Das beste Kommentar, was ich mal zum Thema Anti-E-Auto gelesen habe war, dass einer was von einem Verbrannten Kind in einem Tesla schrieb.

    Es stimmt, es ist traurig, dass der Vater sein Kind nicht mehr aus dem brennenden Auto holen konnte.

    Aber anders überlegt... Wie viele Menschen sterben denn elendig in ihrem Autos mit Verbrennungsmotor, sei es verbrannt oder eingequetscht? Jedes Auto kann Potential haben ohne äußere Einflüsse Feuer zu fangen. Kam schon vor und wird weiterhin in Ausnahmen vorkommen. Verbrennungsmotoren (von ganz weit ausgeholt) laden sogar noch zum Selbstmord ein, wenn man die Abgase in den Innenraum leitet und drin sitzt. Überlegt doch mal einer, wie man einen gescheiten Selbstmord mit einem E-Auto begehen will? ^^


    Ich werde weiterhin nach Möglichkeit meinen Kia Ceed fahren. Als nächstes wäre meine Frau mit einem neuen Auto dran, der Mazda 2 ist nun auch schon wieder 11 Jahre alt. Der fährt auch, bis der TÜV nein sagt und die Reparatur sich nicht mehr lohnt. Ging dieses Jahr übrigens auch wieder ohne Mängel durch den TÜV, so bleibt er uns wieder wenigstens 2 Jahre erhalten.


    Wenn es irgendwann soweit ist und es kommt wie es kommt, dann steht eben eines Tages was elektrisches vor der Tür. ;)


    Und ja, wenn es zu Fahrverboten für Motorrädern kommt, bin ich der erste, der Klage einreicht. 8o

    mfg Robert
    Wenn die Kerzen brennen, dann müssen die Pferde rennen...

  • Und weil es hier ja jeder zu vergessen scheint, Brennstoffzellen gibt es dann auch noch und die ganze Ladestruktur braucht es da nicht. Da ist auch in 5 Minuten wieder getankt.

    ... ja es gibt viel - aber was davon alltagstauglich und vor allen bezahlbar umgesetzt wird, ist eine andere Frage, vielleicht sogar die entscheidende Frage.

  • Und weil es hier ja jeder zu vergessen scheint, Brennstoffzellen gibt es dann auch noch und die ganze Ladestruktur braucht es da nicht. Da ist auch in 5 Minuten wieder getankt.

    Aktuell ist nun mal der Lithium-Akku das angestrebte Nonplusultra...da zeigt sich eben, dass die Europäer mal wieder hinterher hängen, da die Koreaner schon fleißig am Entwickeln und bauen von Brennstoffzellen sind. BMW hätte damals auch mehr Leisten können in diese Richtung, lohnte sich doch wieder nicht. Dann heulen dann wieder alle, dass der Wasserstoff auch nicht co2-frei ist, weil das ja soooo viel Energie braucht zur Herstellung und der Strom dann wieder vorrangig aus der Kohle kommt.

    Auch wieder alles Blödsinn, da man inzwischen die nötige Energie aus Windkraft, Sonne, Wasserkraftwerke oder Energiespeichern zur Verfügung hätte.


    Bis wir zuverlässig und ohne große Einbußen im Komfort, im Vergleich zum heutigen Stand, rein elektrisch fahren können dauert es noch wenigstens 10-20 Jahre. Hätte man Konzepte aus den 80ern und 90ern richtig verfolgt und entwickelt würden wir uns heute nicht so schwer tun.

    mfg Robert
    Wenn die Kerzen brennen, dann müssen die Pferde rennen...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von derJoker ()

  • Aktuell ist nun mal der Lithium-Akku das angestrebte Nonplusultra......rein elektrisch fahren können Dauer es noch wenigstens 10-20 Jahre. Hätte man Konzepte aus den 80ern und 90ern richtig verfolgt und entwickelt würden wir uns heute nicht so schwer tun.

    ...und der Strom muss auch irgendwo herkommen.

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  • ...und der Strom muss auch irgendwo herkommen.

    ... :D ja, so: https://www.nau.ch/gemeinde/in…t-dieselaggregat-65502554

    oder mit dieser Mogelpackung - Ladesäule mit Ethanol-Verbrenner-Generator. Die Ladesäulen werden mit Tanklastern befüllt und die fahren mit Diesel.

    Wo und wie wohl das Ethanol/Methanol hergestellt wird? Selbstverständlich ist es "Grün-Zertifiziert". Und da fährt kein Dieseltraktor zum Pflügen, zum Säen, zum Sprühen, zum Ernten zum transportieren des Ethanolmais und zur Herstellung des Ethanol/Methanol wird auch keine Energie benötigt - was eine Verarschung: https://www.ingenieur.de/techn…ee-aus-zwei-generationen/


    Dann gibt es noch das hier für E-Autos - kein Scherz -

    Dieser Anhänger macht E-Autos langstreckentauglich

    https://reset.org/blog/dieser-…streckentauglich-03302017


    Ein Anhänger mit Benzin- oder Dieselgenerator. :/=O

    Also die Firma gibt es wirklich, ich hatte ja anfangs an einen Aprilscherz gedacht - aber nee: https://eptender.com/en/

  • Gelten die gleichen Voraussetzungen, wie für die Produktion von Wasserstoff.... Wind, Sonne, Wasser, Energiespeicher.🤷‍♂️

    Erzähl mir was Du willst, wie die E-Mobilität und Zukunft etc. im derzeitigen Zustand unserer Stromversorgung, ist das unmöglich, auch in 10-20 Jahren nicht!!!

    Weil die gebrauchten Kapazitäten mit erneuerbaren Energien nicht zu erreichen sind.

    Atomstrom ist für mich die einzigste zuverlässige Quelle für Strom!