Swift: Winterreifen oder Allwetterreifen? RDKS?

Aufgrund von Problemen wurde ein Backup eingespielt, wobei die Datenbank relativ aktuell ist (24.3.) die Dateien aber ca 14 Tage älter. D.h es werden hier und da Dateien fehlen.
  • Hallo ihr!

    Ich bin seit kurzem stolzer Besitzer eines Swifts (Modell 2020 AZ, Comfort) und bräuchte mal eben eine Meinung bzgl. Allwetterreifen.

    Da ich relativ wenig fahre (ca. 10000 km/Jahr) und auch nicht unbedingt im tiefsten Schnee/Wintergebiet unterwegs bin, habe ich mich gefragt, ob (gute) Allwetterreifen eine Option wären. Dann könnte ich meine aktuellen Alufelgen einfach da draufziehen (lassen) und müsste mir keine neuen kaufen, halbjährlicher Reifenwechsel entfällt dann natürlich auch. Problem: Wie sieht es mit den RDKS-Sensoren aus? Kann man die aus den aktuellen Reifen ausbauen und in die neuen einbauen, oder brauche ich neue?

    Oder würdet ihr sagen, dass ich mit normalen Winterreifen besser bedient wäre? In dem Fall wären dann neue Reifen, Felgen UND Sensoren fällig, studentische Finanzen tendieren deshalb eher zu Option 1 ;)

    LG

  • Moin,

    Wenn ich mich da nicht völlig verguckt habe, dann sitzen die Sensoren in den Ventilen und die lassen sich einfach rausschrauben.

    Thema Sommer und Winterreifen / Allwetter muss jeder für sich selber wissen. Wie viele Berge habt ihr, wie viel Schnee fällt bei euch ect.

  • Selbstverständlich reichen gute, aktuelle GJR, wenn man nur 10.000 km/a und nicht gerade im Allgäu unterwegs ist. Die Sensoren sind als Einheit mit den Ventilen verbaut und sollten keine ernstzunehmende Werkstatt vor irgendwelche Probleme stellen. Ich habe seit etwa 20 Jahren auch erstmals wieder GJR (Vredestein Quatrac 5) und bin damit im Februar wunderbar durchs komplett zugeschneite Dorf gefahren, als der Winterdienst resigniert hatte. Es fühlte sich nicht anders an als mit WR.

  • Selbstverständlich reichen gute, aktuelle GJR, wenn man nur 10.000 km/a und nicht gerade im Allgäu unterwegs ist. Die Sensoren sind als Einheit mit den Ventilen verbaut und sollten keine ernstzunehmende Werkstatt vor irgendwelche Probleme stellen. Ich habe seit etwa 20 Jahren auch erstmals wieder GJR (Vredestein Quatrac 5) und bin damit im Februar wunderbar durchs komplett zugeschneite Dorf gefahren, als der Winterdienst resigniert hatte. Es fühlte sich nicht anders an als mit WR.

    Ich fahre den Quadrac Pro GJR, man sollte bei den Reifen im Schnee auf jeden Fall gut Auto fahren können! Auch wenn es naß ist bricht mir bei mit etwas höheren Geschwindigkeiten, in Kurven gerne mal das Heck aus! Das macht zwar viel Spaß, man sollte aber gut Auto fahren können.


    Wenn es Trocken ist fahren sie sich sehr gut, wie Sommerreifen, selbst wenn man mit höheren Geschwindigkeiten engere Kurven fährt, kein Walken oder sonstige schlechte Eigenschaften.

  • Höhere Geschwindigkeit auf Schnee in Kurven ist nie eine gute Idee... ;)

    Ja na klaro , nur teste ich erstmal die Grenzen der neuen Reifen. Fahre das erste mal GJR und da muss ich wissen was da so geht oder auch nicht!😉😅

    Bin vorher immer nur gute Sommer und Winterreifen gefahren,

    das war bei schlechten Witterungsverhältnissen auf jeden Fall sicherer!

    Edit: Daher empfehle ich lieber gute Sommer und Winterreifen, besonders in den Bergen, wo es um einiges mehr schneit als bei mir in Frankfurterraum...

  • Hallo ihr!

    Ich bin seit kurzem stolzer Besitzer eines Swifts (Modell 2020 AZ, Comfort) und bräuchte mal eben eine Meinung bzgl. Allwetterreifen.

    Da ich relativ wenig fahre (ca. 10000 km/Jahr) und auch nicht unbedingt im tiefsten Schnee/Wintergebiet unterwegs bin, habe ich mich gefragt, ob (gute) Allwetterreifen eine Option wären. Dann könnte ich meine aktuellen Alufelgen einfach da draufziehen (lassen) und müsste mir keine neuen kaufen, halbjährlicher Reifenwechsel entfällt dann natürlich auch. Problem: Wie sieht es mit den RDKS-Sensoren aus? Kann man die aus den aktuellen Reifen ausbauen und in die neuen einbauen, oder brauche ich neue?

    Oder würdet ihr sagen, dass ich mit normalen Winterreifen besser bedient wäre? In dem Fall wären dann neue Reifen, Felgen UND Sensoren fällig, studentische Finanzen tendieren deshalb eher zu Option 1 ;)

    LG

    Genau für Dein Nutzungsprofil sind GJ-Reifen entwickelt worden. Wenig Kilometer, nicht viel in winterlichen Gebirgsgegenden unterwegs, schmaler Geldbeutel. Meist ist es ja so, dass aus Kostengründen ein billiger Sommerreifen und ein billiger Winterreifen gekauft sind und man dann im Sommer und im Winter mit qualitativ minderwertigen Reifen unterwegs ist. Für das Geld hätte man sich einen hochwertigen GJ-Reifen kaufen können.

    motormaul

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Deejay-Q ()

  • Hallo,

    ich habe im Dezember schon vor der Auslieferung Ganzjahresreifen draufziehen lassen.

    Die Ventile mit Sensoren sitzen an der Felge, da bleibt alles original.

    Bei mir sind es die Maxxis geworden, weil ich die schon 2 Jahre zufrieden auf einem anderen Fahrzeug habe.

    Nach Anmeldung bei Maxxis gibt es 5 Jahre kostenlose Reifengarantie.

    Gruß

    Herbert

  • Danke euch! :)

    Wäre auch im Winter hauptsächlich im Stadtbereich/Rhein-Main-Gebiet unterwegs, die einzige Strecke, die schneetechnisch kritisch werden könnte, wäre der Weg durchs Hunsrück zu meinen Eltern (allerdings über meist gut geräumte/getreute Bundesstraße/Autobahn, nicht wirklich übers Land). Die 2-3 Fahrten in der Saison sollten auch mit GJR machbar sein, ansonsten kann ich das Auto bei absolutem Wintereinbruch/wenn der Winterdienst nicht hinterherkommt auch einfach stehenlassen. Würde ich auch mit Winterreifen machen.

    Ich lass mich mal noch in der Werkstatt meines Vertrauens beraten, aber tendiere wie gesagt mit Blick auf mein Nutzungsprofil (und meinen Geldbeutel) aktuell eher zu guten, aktuellen GJR.

  • Wenn man sich aktuelle GJR-Tests verschiedener Magazine anschaut, so kann man zumindest auf den vorderen Plätzen von meistens hervorragenden Wintereigenschaften lesen. Man muss dabei auch mal überlegen, wie wenig jemand, der 10.000 km im Jahr fährt, auf seinen WR unterwegs wäre; das führt dann oft dazu, dass die Dinger, weil sie ja noch "so viel Profil" haben, über etliche Jahre genutzt werden und dann letztlich alters- und aushärtungsbedingt schlechter als ein junger GJR sind. Dann lieber alle drei, vier Jahre einen Satz aktueller GJR aus dem Segment der Testsieger.