Beiträge von dav1963

    Erst mal mit neuer Batterie probieren. Angelernt werden braucht danach nichts.

    Steuergerät/FB prüfen: 2.FB (;)) oder Fachwerkstatt ... Evtl. Kontrolle der Sicherungen (welche-> lt. Handbuch raussuchen).

    Bei fehlendem 2. Schlüssel könnte die Versicherung (TK/VK) bei KFZ-Diebstahl mosern. Von wegen Betrug, abgesprochene "Überführung" ins (östliche) Ausland o.ä. ...=O

    Schon die Batterie in der FB erneuert? Die Keyless-Go-FBs sind da sehr "eigen" und laufen oft nur mit guten Markenbatterien (ich nehme z.B. Varta). Auch die Kontakte des Batterie"fachs" anschauen, da kann sich etwas Oxid gebildet haben, falls die Batterie schon leckte. Ein "Anlernproblem" halte ich eher für unwahrscheinlich, da die FB ja in "Notfunktion" erkannt wird und die Wegfahrsperre entsperrt. Die ZV ließe sich leicht mit dem manuellen Schlüssel (in der FB eingesteckt) am Schloß der Fahrertür prüfen, bzw. ist ja schon gemacht, da sonst kein Zugang zum Fahrzeug. Drücke die Daumen, daß nur eine neue Batterie für ein paar Cent nötig ist und keine neue FB. Da allerdings die 2.FB auch fehlt (wer hat sie? wo ist sie? kann sie unberechtigt genutzt werden? ggf. Meldung bei Versicherung), wäre ein neuer FB-Satz trotz des Preises evtl. eh sinnvoll. Da am Besten an den Suzuki-Fachhändler wenden. Gibt aber hier im Forum (Suchfunktion) auch Posts zu externen Anbietern incl. Anlernens.

    Kenne den Riementrieb vom beteffenden Swift zwar nicht, sollte aber ähnlich des Ignis oder SCross sein. Der äußere Riemen treibt da nur den Klimakompressor, dessen Magnetkupplung bei ausgeschalteter Klima trennt und somit kaum ein Kraftmoment übertragen wird. Der innere "bedient" Wapu und Lima. Erstere sollte unabhängig von Temperatur und Feuchtigkeit Antriebskraft "ziehen". Anders die Lima. Da bei Kälte der Anlasser deutlich mehr Strom zieht, die Batteriekapazität niedriger ist und auch sonst noch einige andere Verbraucher an sind (Licht, Sitzheizung, Gebläse auf höherer Stufe, Heckscheibenheizung etc.), muß die Lima deutlich mehr Leistung abgeben und dreht dadurch "schwerer". Dazu kommt der geringere Reibwert vom kalten und feuchten Riemen und den metallischen Riemenscheiben, so daß ein nicht straff genug gespannter Riemen Schlupf hat und quietscht. Nach einiger Zeit ist der Riemen trocken und warmgerieben und hat wieder ausreichend Grip auf den Scheiben, das Quitschen hört auf. Also zum einen die Riemenspannung prüfen und ggf. schauen, ob Lima und Wapu leichtgängig sind (Riemen dazu lockern) und kein Öl o.ä. auf Riemen und Scheiben ist. Meist ist er aber nur etwas zu locker. Werte zur korrekten Spannung bei deinem Motor habe ich nicht, Pi mal Daumen sollte er sich auf der längsten Strecke ca. 1 cm durchdrücken lassen bzw. in sich um 90° verdrehen lassen. Kann man die Riemenspannung nur über ein Langloch am Haltebügel der Lima einstellen (m.W. beim 1.5 er Ignis2 so) benötigt man einen Hebel, um die Lima auf Spannung zu drücken. Einfacher geht es bei Modellen mit Einstellschraube ...

    Ich bin noch nie in einem Auto gesessen, wo das Premspedel hart war.

    Und ich bin schon in vielen gesessen 😄

    Wenn ich an einem leichten Gefälle parke mit Gang ohne Handbremse, und nach einer Nacht ist das Pedal dann hart, rollt das Auto los, wenn ich die Kupplung trete.

    Dass ich dann erst die Handbremse ziehen muss kann es ja nicht sein.

    Quatsch! Sowie der Motor läuft ist auch wieder Unterdruck im BKV. Zudem funktioniert die Bremse auch ohne die Hilfe des BKV. Um das stehende Auto am Gefälle zu halten, ist auch nicht viel Kraftaufwand nötig. Das Viele die Handbremse am Hang nicht nutzen (können) ist ein anderes Problem ...

    Um die ausreichende Funktion des BKV zu testen, reicht es bei stehendem Auto den Motor auszustellen, mehrmals das Bremspedal zu treten, bis der BKV keinen Unterdruck mehr hat, das Pedal getreten zu halten und den Motor wieder zu starten. Ist das BKV-System in Ordnung, zieht der sich aufbauende Unterdruck das Pedal spürbar etwas nach unten.

    Ja, aber es darf natürlich nicht sein, daß das Pedal nach ein paar Stunden hart ist.

    Wieso nicht? Vorgeschrieben ist nur, das nach Ausfall der Unterdruckquelle (saugender Motor, Pumpe) der gespeicherte Unterdruck im Bremskraftverstärker für einige Bremsbetätigungen ausreicht. Defakto muß das Fahrzeug nur sicher zum Stehen gebracht werden können. Aber auch ohne den Bremskraftverstärker ist dies möglich, man benötigt nur eine deutlich höhere Pedalkraft. Ein Halten des Unterdrucks über Stunden, Tage oder gar Wochen ist also weder vorgeschrieben, noch notwendig.

    Das mit der Führung des Fahrzeugs über die Hinterachse ist natürlich richtig. Andererseits teilt sich der Grip auf die anliegenden Kräfte auf. Bei einem Fronttriebler gibt es an der Hinterachse keine Antriebsmomente und die Bremsmomente sind auch geringer als vorn. Das heißt es steht fast der volle Grip für die Seitenführung zur Verfügung. Zudem sollte man eh mit dem achsweisen Tausch nicht warten, bis auf der Vorderachse antriebs- und bremskräftebedingt kaum noch Profil ist. Bei regelmäßigem Tausch schon ab 1mm Abriebunterschied erhöht sich zwar etwas der Verschleiß durch die etwas verstärkte Abnutzung nach dem Tausch infolge der unterschiedlichen Achsgeometrie, dafür nutzen sich alle 4 Reifen gleichmäßiger ab und können gleichzeitig erneuert werden. Damit werden 2 Reifen nicht älter/härter als die schon wegen Abrieb erneuerten und alle 4 Räder haben die gleiche Profilgeometrie und Fahreigenschaften.

    Zudem sollten Reifen im Winterbetrieb über 4 mm Profiltiefe haben, da führt dann die Hinterachse auch noch bei angepaßter Geschwindigkeit.


    Und zur eigentlichen Frage:

    Man kann ohne RDKS- Fehlermeldung tauschen. Achsweise und auch Wintersatz/Sommersatz.

    Lt. Werkstatt kann es höchstens bei Erneuerung eines Sensors im bestehenden Satz die Notwendigkeit des "Anlernens" in der Werkstatt geben.

    Abgesehen von dem vor Desinteresse strotzendem, unterirdisch grottigem Service finde ich den Preis auch recht hoch. Unser Ignis mit Tageszulassung und 0km hat 2019 inklusive 5 Jahre Garantie knapp 16T€ gekostet. Keine Ahnung, wie die Gebrauchtwagenpreise sich entwickelt haben, aber der angebotene ist ja schon 7 Jahre alt, ohne Werksgarantie und ob die 16Tkm real sind, darf zumindest hinterfragt werden. Denn selbst wenn er schon länger beim Händler steht (leerer Akku) wären es max. 3Tkm/a, die er bewegt wurde. Ansonsten ist der Ignis dieser Baureihe Top (eigene Erfahrung mit "Comfort"), keine sinnlosen technischen und nervenden Spielereien, kein Li-Akku-Gedöns, läuft, hat innen Platz und paßt in fast jede Parklücke. Dazu sieht er noch knuffig aus und macht Spaß beim Fahren.

    Man kann natürlich rigide Regeln festlegen und auch hart durchsetzen. Dann wäre allerdings schon der Eingangsartikel dieses Post wegen unnötiger Länge und "Beiwerks" zur Fragenauflistung durchgefallen.

    Ich persönlich wäre dann auch kein Forenmitglied mehr. Es handelt sich hier schließlich nicht um ein wissenschaftliches Kolleg, sondern einen Begegnungsraum für Suzukibesitzer und -fans. Was der eine uninteressant findet, begeistert vielleicht den anderen, auch wenn es das Grundthema nur streift. Schon beim Anlesen erfaßt man doch, ob es von persönlichem Interesse ist oder ob man es überspringen kann. Oder ist die Lesekompetenz so schlecht, daß man dafür Stunden braucht?

    Ich persönlich finde es auch interessant, auch den Standpunkt anderer Menschen zu erfahren, um den eigenen einordnen zu können. Natürlich kann man dazu auch eigenständige Themen eröffnen, aber spontaner ist es doch so, zumal hier das Thema vom Fragesteller auch so begonnen wurde:


    Schnell ist relativ. Beim Einparken ist der Ignis definitiv sehr schnell, auch dank der Kamera hinten. Gleiches gilt für das Ein- und Austeigen: rückenschonend ohne Verrenkungen (die hinteren Türausschnitte sind allerdings recht niedrig, das konnte der Ignis2 besser). Und wo findet man schon noch freie Autobahnabschnitte mit über 150km längerer Distanz? Mit Richtgeschwindigkeit bewegt, hat er auch sehr annehmbare Trinksitten, auf Landstraßen sowieso und auch innerstädtisch hält er sich da zurück dank geringer Masse. Sicher gibt es besser gedämmte, leisere Autos, aber der Motorklang ist nicht nervig und der Rest (Abrollen, Windgeräusche) akzeptabel und untergrund- bzw. tempoabhängig. Das ein 3,70m Auto nicht läuft wie eine 5m-Limousine ist rein physikalisch klar, dafür gibts in engen Stadtstraßen und auf steilen Parkhausrampen viel Bonus dank Schmalheit, Kürze und Bodenfreiheit. Und bei Ikea oder Obi (und den anderen Marken ;)) paßt dagegen viel rein, oft mehr als in ein großes Stufenheck oder so manchen Kompakten.

    Zudem glänzten bisher die Suzukis mit hoher Zuverlässigkeit und geringen Reparaturkosten, da selten öfter als zur Durchsicht in der Werkstatt. Die Zeit wird zeigen, ob das mit dem ganzen Elektronikgedöns von Li-Akku bis Nerv-Piepern so bleibt ...


    PS: hat das Kürzel SPW 70 etwas mit dem 8-Radler der CA zu tun?

    WD40 an Badarmaturen gegen kalkbedingte Schwergängigkeit top, bei Aufklebern auch, ggf. Teilereiniger, manchmal Spiritus hilfreich. Vorsicht bei Spiritus, viele Lacke sind alkohollöslich, wenn man lange und intensiv genug mit unverdünntem Brennspiritus am Lappen drüberreibt, ist der Lack wortwörtlich ab.;)

    Teflonspray ist gerade bei reibenden Kunststoffflächen und Reißverschlüssen ideal, die Reibung ist drastisch gesenkt und es gibt keine Fettflecke oder Aufweichungen/Versprödungen durch Fett/Öl. Auf Metallflächen ist es aber schnell abgerieben.

    Was der "Freundliche" verwendet, könnte man ja bei ihm erfragen. Das es kompatibel ist, davon wäre beim Markenfachbetrieb auszugehen. Natürlich sind 50€ schon eine Nummer, gerade wenn der eigene Nettostundenlohn meist nur ein Drittel oder weniger davon beträgt. Aber man hat natürlich auch einiges an Arbeit, macht man es selbst und vor allem keine Gerwährleistung bei Anwendungsfehlern. Gut, beim Kühlwasserwechsel sind die Fehlermöglichkeiten noch überschaubar. Geht ja aber schon bei der Auswahl des Zusatzes/der Fertigmischung los ...;)

    WD40 und Gummi sind keine glückliche Paarung, da viele Gummis darauf mit Aufquellen reagieren. Zudem sind die Schmiereigenschaften von WD40 recht begrenzt. Es eignet sich eher als Kalk- und Rostlöser, so meine Erfahrung. Bei fettresistenten Gummis ein entsprechendes Mehrzweckfett bzw. Fettspray oder Grafitöl, ansonsten Silikonpaste oder -öl. Wobei das Silikonölspray schlechter wirkt als Silikonpaste oder -öl aus der Tropfflasche. Auch Trockenschmierstoff (Teflonspray) funktioniert, reibt sich aber an gleitenden Teilen verhältnismäßig schnell wieder ab.

    Nun, überschwengliche Euphorie muß nicht gleich ausbrechen, denn eigentlich tun die Fahrzeuge von Suzuki meist das, was man von einem Fahrzeug erwartet: sie laufen weitgehends problemfrei, benötigen keine aufwändigen Wartungen und selten Reparaturen, rosten wenig und sind preisgerecht verarbeitet. Das dies andere hochgelobte Hersteller selbst mit Premiumverkaufspreisen nicht hinbekommen, ist traurig für die und deren Kunden.

    Habs mal durchrechnen lassen via Kabelrechner (campofant.com), sind auf 5m von Batt. zum Wandler und 110A max. Strom minimal 80,21mm² (95mm² KFZ-Leitung also, oder rund 11mm Durchmesser). Besser das Teil so nah wie möglich an die Batterie und dann lieber das 220V-Kabel länger, das braucht dann ja nur 5,4A abzukönnen bei max. Dauerlast des Wandlers, während dessen Zuleitung bei 1m Länge mit 16mm² laut Berechnung auskommt. Bei zu kleinem Querschnitt sind die Spannungsverlußte zu hoch und am Wandler kommen keine 12V mehr an, dafür "heizt" man den Innenraum.

    Der "saugt" bei Volllast 100A + Wandlerverlußt, da brauchts von der Batterie bis zum Gerät schon einen ordentlichen "Tampen" um den Spannungsabfall und die Kabelerwärmung niedrig zu halten ... 8|

    Sicher weil er einen Verbraucher mit viel Stromfluß anschließen will.

    Wo das beim SX4 günstig ist, weiß ich allerdings nicht. Meist sind links unter dem Armaturenträger die Originaldurchführungen. Eventuell kann man da durchfädeln. Letzte Möglichkeit wäre ein neues Loch in die Spritzwand bohren, gut vor Korrosion schützen und mit einem passenden Kabeldurchführungsgummi versehen. Falls keiner hier im Forum einen besseren, erprobten Tip hat, einfach mal motor- und innenraumseitig an der Spritzwand oder den vorderen Seitenwandbereichen suchen, ob und wo da schon Kabel o.ä. durchgehen.

    wie haben die dann rausgefunden welche es

    wie haben die rausgefunden welche es war, wenn kein Fehler im Speicher war?

    Das weiß ich auch nicht, aber da der Fehler dort in der Werkstatt sicher wieder auftrat (beim Abladen/Reinfahren in die Halle war ja auch keine Leistungsabforderung da) konnte durch einfaches Abziehen der jeweiligen Spule ermittelt werden, welche eh "tot" war. Ggf. zeigt es ja auch der Werkstatttester über OBD an.

    Bei meinem SCross zeigte sich der Fehler anfangs sporadisch beim Beschleunigen aus niedriger Drehzahl als deutlicher Leistungsverlußt. Erst eine ganze Zeit später hatte er unter 2500U/min kaum noch Leistung, darüber ohne Verlußt, bis dann der Zündspulenausfall über das gesamte Drehzahlband da war. Am Folgetag lief er bei Auffahrt auf den Autotransporter nur auf drei, beim Abladen an der Werkstatt dann wieder auf vier Zylindern. MKL war nie an. Nach Tausch der defekten Zündspule war Fehler weg, lag also eindeutig an dieser.