Beiträge von Frank0307

    Ein Traum, Anhänger im Ignis Partnerlook....

    ... nach dem ersten Sack Gips/Zement/Mörtel/Pflanzerde, den Du aus dem Kasten herausgehieft hast, wird der Traum hoffentlich nicht zum AlpTraum.:/

    Damals wollte diesen Wagentyp kaum einer haben, da der Einsatzbereich doch schon sehr begrenzt ist, zumindest wer beim Ausbauen/Eigenheimbau war hat so einen Wagen nicht gehabt - zum Campen super - zum Brötchen holen auch super :D aber als Baumaterialtransporter sehr unvorteilhaft, um das mal vorsichtig auszudrücken. 8o

    ... 15" ??? Ob Du ne 4-Lochfelge 15" mit ET0 findest? Vorher beim TÜV anfragen - kann passieren, dass Du dann mit dem Umbau einen neuen Hänger draus machst und neue Papiere Brauchst. Wenn Du dann die Kosten zusammenrechnest, hättet Du gleich einen Hänger mit 13" oder 15" Räder kaufen können.

    Dann ist auch fraglich, ob an dieser Achse mit diesem Federweg 15"-Räder ran dürfen.

    ... gesagt getan.

    Ich hoffe das hält ne Weile. Wenn der Permanentmarker irgendwo drauf ist, wo er nicht soll, bekommt man ihn nicht ab - ich hoffe, das ist auf den Radmuttern auch so. Durch die Transparenz des Farbstoffes ist der Chromeffekt gut erhalten geblieben.



    Das silberfarbene Felgenlogo und den Ventilstutzen auch gleich gemacht, der Radmuttersitz ist seitlich etwas größer gefräst und würde neben den Radmuttern zu sehen sein, daher auch eingefärbt. Auf dem Foto sieht das leicht Orange aus - ist es aber nicht, die Sonne schien in die Garage, vielleicht ist das dadurch verfälscht - es sieht tief-rot-metallisch aus.



    Weil die Sonne so schön in die Garage lächelte hab ich die Sommerräder schon mal bereitgestellt - ich hoffe das Wetter sieht das und verhält sich dementsprechend. ;)


    ... der Ignis mit K12C Motor (1242 cm³) darf 0W16, 0W20 oder 5W30 bekommen, je nach Verwendung und klimatischen Bedingungen. In Norwegen und island wird man wohl das 0W16 nehmen, wer dichter Richtung Mittelmeer unterwegs ist, sollte 5W30 nehmen. In Äquator-nähe wäre dann 10W30 oder 10W40 angebracht.

    Der K12M (DOHC) Motor mit 1197 cm³ wird hier wohl weniger verbreitet sein. da ist das ähnlich nur dass bei dem kein 0W16 zugelassen ist und zusätzlich für hohe thermische Beanspruchung 15W40 oder 20W40 zugelassen ist.

    Leider ändern sich die Zeiten. Ich z.B. habe erst eine Abmahnung dafür bekommen, dass ich die Wahrheit gesprochen habe. Die Wahrheit wollte sie aber nicht hören.

    Gibt immer mehr die mit Ehrlichkeit nicht zurecht kommen. Ich buckel auch vor niemanden, ich gehe immer gerade durchs Leben... Kommt aber heute nicht mehr überall gut an :)

    ... :) kein neues Phänomen. Aber tröste Dich, denn ...


    Schein vergeht, Wahrheit besteht.

    Helmuth Graf von Moltke (1800 - 1891)

    Das soll dann aber bitte die Klimaautomatik machen und nicht ich per Hand. Also ich kann über eine vernünftige Klimaautomatik nichts sagen. Habe eine im Leon (2018er) und die funzt tadellos.

    Naja vielleicht gibt es bald ein Update ^^

    ... mein Fazit - die von Suzuki verbaute Klimaautomatik funktioniert gut zum Temperatur halten - aber zum Abtauen und Beschlagfrei machen nicht.

    ... heute sind sie angekommen.

    Sehen hochwertig aus und was ganz wichtig ist, sie haben durchgefärbte Echtglasstreuscheiben. Auch Linke und Rechte Seite muss bei diesen beachtet werden. Die alten original verbauten hatten Kunststoffscheiben, wo eine schon verschramt war und waren links/rechts universell einsetzbar.



    Das kräftige Leuchtbild ist echt ein Unterschied zu vorher - jetzt noch einstellen - aber das mach ich Draußen wenn es dunkel ist.


    Frank0307

    Da haste recht manche PKWs haben ein Gebläse nur bringen tun die nix Der Ford und BMW da kommt schon was ,denke aber auch beim SX$ ist es ausreichend ok Geräusche machen die alle ,aber besser etwas laut als nix sehen

    ... die Hifi-Enthusiasten hier im Forum werden da bestimmt ne ganz andere Meinung zu haben.:D

    ... meine Erfahrungen zum Beschlagen sind, dass viele wohl aus akustischen Gründen immer sehr sparsam mit der Gebläseleistung sind. Die Suzukis haben im Vergleich zu anderen PKWs ein sehr winziges Gebläse, da ist ein ausreichender Luftdurchsatz nur mit hoher Drehzahl zu erreichen, was geräuschmäßig wieder nicht so gut rüberkommt. Wenn ich da an meinen Voyager denke, da fingen bei halber Gebläseleistung die Haare an zu wehen und Papier flog durch den Innenraum.


    Also Gebläse aufreißen ...8o

    wie soll Ich das falsch bedienen , wenn die Automatik auf 22 Grad steht , und es morgens im kalten Auto erst volle Pulle auf die Scheibe geht um danach in die Mitte und dann nur auf Füsse obwohl die Scheibe noch gar nicht frei ist . Mir geht das Gebläse auf voller Stufe auf die Nüsse und deswegen bleibt es bei manueller Einstellung und gut ist .


    Lg

    ... war eher allgemein gemeint ;)

    wenn ich das alles so lese und nicht nur hier, hab ich den Verdacht, dass gar nicht viel ausprobiert und schnell gesagt wird "geht nicht!".

    Hab ich ein Problem, nehme ich mir das Handbuch =O vor und versuche meine Handlungen mit den Anweisungen/Empfehlungen dort abzugleichen um herauszufinden, ob ich vielleicht was falsch mache.

    8oAber ich bin ja auch dumm und unwissend, was für die meisten hier nicht zutrifft, die brauchen die Betriebsanleitung nicht.8o


    P.S. in der Betriebsanleitung stehen über die Klimaanlage einige Hinweise drin, die eventuell dem einen oder anderen weiterhelfen könnten.

    Ob ich einen neuen Post aufmache oder nicht muss dir egal sein .

    Fakt ist es bleibt verboten ob du es willst oder nicht. Und eine meine Erfahrungen wirst du nie ran kommen.

    Nochmal ein Forum ist dazu da Tipps zu geben ob die anderen passen oder nicht .

    ... richtig! Auch wenn wir oft nicht einer Meinung sind, sollte man darüber diskutieren können.

    Auf Grund Deiner Hinweise habe ich mich mit der rechtlichen Seite etwas tiefer beschäftigt und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass Du im Großen und Ganzen recht hast. Aber es gibt "Schlupflöcher". Da ich kein Freund von Reglementierungen bin, versuche ich immer solche "Schlupflöcher" zu finden und zu nutzen.;)

    Teil 2:



    Mein Arm geht hoch und ich zeige auf die Krone der Eiche im Hintergrund.


    „Was ist passiert?“


    Erstaunte Augen sehen mich an. „Sie kommen wohl von weiter weg?“


    Ich nicke.


    „Na damals der Black Out!“ Es klingt eindringlich.


    Merke, wie ich meinen Kopf fragend hin u. her bewege.


    Seine große Hand fährt übers Gesicht. Er wird ernst. Sein Blick geht nach unten. Immer noch erstaunt über mein Nichtwissen, fängt er an zu erzählen.


    „Ich habe sie alle begraben… meine Kinder, meine Nachbarn. Weiß nich, wo meine Frau liegt. Sie war damals in der Stadt…“ Er bricht ab und schaut sich um. Dem Blick folgend, drehe auch ich mich um.


    Ohne es zu merken, haben Rinder uns umringt, dazwischen laufen Schafe und Ziegen. Einige liegen und käuen wieder, andere schauen gelangweilt zu uns herüber.


    „Sie suchen unsere Nähe.“ Wieder ungläubiges Staunen wegen meines fragenden Blickes.


    „Wegen der Wölfe und so, haben sich ganz schön vermehrt“


    „Wölfe...?“ Ich muss an mein unbeschwertes Schlendern von vorhin denken.


    „Ja, wir haben hier alles Mögliche… Bären, Pumas, Leoparden…“


    Dann zeigt er auf die Hundemeute. „Die passen auf und das wissen die!“


    Wieder blickt er zu Boden und scharrt sinnierend mit dem Fuß in der Erde.


    „Die haben einfach die Tore aufgemacht und alles laufen lassen. Was sollten sie auch machen, es ging kein Wasser mehr, kein Licht, Futter war irgendwann mal alle. Die im Zoo auch. Manche haben alles einfach verrecken lassen und sind abgehauen. Weit sind die aber nicht gekommen.“


    „Wie hat das alles begonnen?“ Frage ich.


    Auf die Unterlippe beißend, stiert der Alte in die Ferne, als ob da die Antwort zu finden sei.


    Stockend kommen seine Worte, dann spricht er flüssiger:


    „Damals fing es an wärmer zu werden! Irgendjemand kam dann auf die Idee, dass Treibhausgase daran schuld seien, Kohlendioxid und so… aus Industrieanlagen und Autos. Schau dich um, es ist alles weg und trotzdem ist es wärmer.“


    Kurze Pause.


    „Es ist einfach nur wärmer geworden … Ja und dann haben sie überall diese Windräder aufgestellt und gegen die Kohle demonstriert… Selbst die Kinder haben sie verrückt gemacht.“


    „Ja ich weiß“ Sage ich: „Immer Freitags haben sie die Schule geschwänzt“.


    Leises Abwinken.


    „Aus Kindern wurden Jugendliche, die haben dann richtig randaliert! Haben die Kohlekraftwerke und Tagebau-Bagger besetzt, man hat ihnen erzählt, man könne die einfach abschalten und alles über Wind, Solar und so ‘n Zeugs erledigen. Ja und dann haben sie einige Kraftwerke einfach sabotiert… und den Saft abgedreht“


    Jetzt lässt er den Kopf hängen. Das Kinn liegt fast auf der Brust.


    „Das ging am Anfang auch noch gut, es gab nur ein paar Stromausfälle… aber dann. Aus…, nichts mehr… Black Out! Na gut dachte man. In ein, zwei Tagen, dann geht’s schon wieder. Denkst de … dann brach das Chaos los. Plünderungen…wie die Tiere… ein richtiger Krieg. Ein paar Atomkraftwerke gingen hoch… Dann kamen die Epidemien, kein sauberes Wasser, überall Dreck, Müll und Fäkalien. Keine Medikamente mehr. Die Menschen starben wie die Fliegen. Wer nicht ermordet wurde, starb an Krankheiten oder Hunger, verbrannte oder wurde von irgendeinem Chemie-Gau ausgelöscht. Meine Kinder….“


    Eine Hand zeigt zur Eiche. „… sie starben an Cholera. Nur ich war noch übrig…“


    Tränen rollen über seine faltigen Wangen und versickern langsam im Bart. Jetzt wirkt er alt und gebrechlich. Ein Windstoß durchpflügt die grauen Haare, der Bart flattert heftig.


    „Man musste sie sofort begraben, Kühlung gab es ja nicht mehr. Viele wurden gar nicht begraben. Meine Frau fuhr in die Stadt… sie kam nicht wieder, ich weiß nicht…“


    Zitternde Stimme. Man sieht ihm die Gedanken an, die weit in der schmerzhaften Vergangenheit unterwegs sind. Wieder wischt seine Hand über die Augen. Dann wieder fester.


    „…das ist jetzt über 30 Jahre her. Und jetzt. Alles wächst und wird riesig, Co2 ist immer noch da. Wir haben hier Wetter wie früher auf den Azoren. Es ist wie im Paradies, wir könnten viele Menschen ernähren… Jetzt sind kaum noch welche da…“


    Die riesigen Hunde bewegen sich, ihre Köpfe gehen hoch und gewaltige Nasen durchsuchen die Luft nach verdächtigen Molekülen. Wie auf ein geheimes Zeichen stehen jetzt alle auf und starren in Richtung des kleinen Wäldchens, aus dem ich kam.


    Auch in die Viehherden kommt Bewegung. Schnauben und Scharren dringt von den Pferden herüber.


    „Lass uns gehen, die Sonne geht gleich unter, da werden die Raubtiere munter. Ganz schön dreist sind sie geworden.“ Nun wieder der drahtige, verschmitzt lächelnde Mann.


    Ich merke ein Lecken an meiner Hand…


    Jäh schrecke ich hoch. Etwas Feuchtes stupst mich an. Im Dunkeln ertaste ich mein Gesicht. Es ist nass. Auch das T-Shirt ist schweißnass. Unser Hund rückt näher an mich heran. Im Bett sitzend, atme ich keuchend. Noch benommen, setze ich mich auf die Bettkante und suche nach der Wasserflasche. Real wirkt das eben Geträumte in mir nach. Blicke mich um und sehe schemenhaft ein sanftes auf und ab der Bettdecke neben mir. Leises Atmen meiner Frau.


    Langsam wird mir klar: Der alte Mann… das war ICH!

    ... hier mal eine nette geschichte, die ich im Netz gefunden habe: ;)


    BLACK OUT – eine ökosozialistische Dystopie


    von Karsten Leibner


    Der Sand unter meinen Füßen knirscht sanft, als ich aus einem kleinen Wäldchen trete und dem Weg weiter folge. Es ist angenehm warm. Eine leichte Prise macht das Gehen zu einem Vergnügen. Wie ein Band schlängelt sich der Weg nun durch ein wiesenartiges Gelände und ist leicht abschüssig. Vereinzelte Bäume dazwischen, weit öffnet sich eine hügelige Landschaft. In der Ferne werden die Berge höher und sind von grünem Wald bedeckt. Tierherden ziehen über weite Wiesen, bunt gefleckt. Alles atmet, alles wirkt friedlich und frei.


    Um mich herum Vogelgezwitscher in allen Tonlagen.


    „Seltsam so laut habe ich es noch nie gehört“, murmle ich vor mich hin.


    Vom azurblauen Himmel scheint die Sonne gleißend hell und kleine Wolken ziehen langsam dahin. Ein Paar Rot Milane schreit sich hochtönend die Entdeckungen zu. Um mich vor dem grellen Licht zu schützen, halte ich eine Hand vor meine Augen und sehe ihnen durch die Finger bei ihren beschwingten Schleifen eine Weile zu. Etwas brummt eindrücklich am Ohr vorbei. Eine Riesenhummel schwenkt wie ein kleiner Helikopter schaukelnd Richtung Wiese ein. Deutlich sehe ich ihre gelben Bänder auf dem tiefschwarzen Körper.


    Erst jetzt bemerke ich das Brummen und Summen um mich herum. Die Luft ist erfüllt von geschäftigen Insektentreiben. Sie stürzen sich auf das Blütenmeer der Wildblumen. Roter Mohn, weiße Margeriten, blaue Ackerblumen, Klee, viele die ich nicht kenne. Ein gelber Käfer mit schwarzen Streifen groß wie ein Fünf-Mark-Stück droht mich an.


    „Haha, Fünf-Mark-Stück“ wie komme ich jetzt bloß darauf.


    Gemütlich schlendernd gehe ich weiter. Irgendwie fühle ich mich beschwingt und schreite aus. Die Pflanzen, die Insekten – alles wirkt vergrößert, satt, grell wie in einem Fernseher mit zu viel Farbkontrast. Direkt am Weg steht eine Gruppe Rehe und schaut mich aus samtschwarzen Augen an. Ohne Furcht senkt eines seinen Kopf, um weiter zu äsen.


    Unter einer großen Eiche, die ihre gewaltige Krone beschützend ausbreitet, sehe ich Holzkreuze, ich laufe hin und bleibe stehen. Erst jetzt bemerke ich die Feldsteine, die zu ihren Füßen aufgeschichtet wurden. Überwachsen von Moosen und Wildkräutern. Die Kreuze sind verwittert und einige neigen sich schon. Man kann nur erahnen, dass auf ihrem Querholz mal Buchstaben und Zahlen standen. Vom vergangenen Tod kündend wollen sie nicht so richtig in eine Landschaft passen, die vor Leben über zu quellen scheint. Bleiern kriecht Betroffenheit in mir hoch. Langsam gehe ich rückwärts und schwenke wieder auf den Feldweg ein.


    Leises Plätschern kündet einen nahen Bach an. Links sehe ich langbeinige Pferde. Ihre grazilen Köpfe drehen sich nach mir um. Leise schnaubend nehmen sie mich zur Kenntnis. Auch sie passen nicht so richtig hierher. Eher auf eine Rennbahn, denke ich. Einige von Ihnen haben Zaumzeug um.


    Der Weg beschreibt eine Kurve und als ich sie umrundet habe, steht plötzlich eine hölzerne Karre vor mir. In ihr liegen Kartoffeln und Weizenähren sowie Maiskolben. Auch sie sind übergroß. Kartoffeln, Weizen zu dieser Jahreszeit? Verwirrt schüttle ich langsam meinen Kopf. Seltsam!


    Ich blicke mich um.


    Da entdecke ich am Bach eine menschliche Gestalt. Sie dreht mir ihren nackten männlichen Rücken zu und schöpft Wasser aus dem sprudelnden Bach.


    Plötzlich stürzen laut bellend riesige dunkle Tiere auf mich zu, gefolgt von einer Horde kleiner kläffender Felltiere mit wedelnden Ohren. Erschrocken bleibe ich stehen. Die Gestalt dreht sich zu mir um. Wilde, lange, ergraute Haare und ein ebenso zotteliger Bart schauen zu mir herüber. Ein Arm geht hoch und er ruft etwas.


    Zwei Hundemonster bremsen vor mir und bringen sich in Stellung. Eines von ihnen streckt seinen Kopf zu mir vor. Er ist auf Brusthöhe. Die riesige Nase erkundet unaufgeregt meine Kleidung, während seine kleinen Freunde mich umkreisen und einen ohrenbetäubenden Lärm veranstalten.


    Der Mann winkt zu mir herüber. Seine Gesten bedeuten mir, zu ihm zu kommen.


    Langsam setze ich mich in Bewegung. Die Hundeschar folgt mir argwöhnisch.


    „Keine Angst, die tun nichts!“, höre ich eine kräftige Stimme.


    Klar, der übliche Spruch der Hundehalter. Ob die das auch wissen? Denke ich und lasse die Viecher nicht aus den Augen.


    Wir kommen näher. Er weist auf einen Baumstamm und lädt mich zum Hinsetzen ein. Der Mann setzt sich mir gegenüber auf einen Stein. Mund und die Augen werden von einem Delta von Fältchen eingerahmt. Die Haut ist braun gebrannt, sieht fast gegerbt aus und große Hände, die lässig über Knien gekreuzt sind, erzählen von dauernder Handarbeit. Seine Hose besteht aus einem undefinierbaren Stoff von einer eher grauen Farbe. Die Schuhe sind grob und klobig, scheinen aber alle Belastungen auszuhalten. Trotz des unverkennbaren Alters ist der Eindruck drahtig und kraftvoll.


    „Lange keinen mehr hier draußen gesehen“ sagt er sichtlich froh, mich hier zu treffen.


    Ich reiche ihm die Hand, die bereitwillig kräftig geschüttelt wird. Die Hundemeute scheint besänftigt und lässt sich hechelnd im Gras nieder. Ein blechernes Trinkgefäß mit kühlem Wasser wird mir gereicht.


    „Nur mal so spazieren“ sage ich und nicke dankend.


    Ein Lächeln zerreißt das Bartdickicht und ich werde freundlich gemustert.


    Auf den Karren deutend sage ich: „Sind die Kartoffeln jetzt schon reif… und der Weizen?“


    Verwunderter Blick: „Ja klar, ernte ich zweimal im Jahr, zumindest das, was das Viehzeug übrig lässt!“


    Erst jetzt bemerke ich, dass es gar keine Wiese ist, sondern eine Art Feld. Zwischen den wilden Blumen und Gräsern wachsen Getreide und Kartoffeln. Weiter hinten stehen gewaltige Maispflanzen.


    „Und die Pferde…“ frage ich.


    „Sind wahrscheinlich mal aus einem Rennstall abgehauen, wie die Rinder und Schafe. Leben fast wild.“ Erzählt er ruhig.


    weiter in Teil 2 -->