Beiträge von GERWildcat

    Aber dann wieder die Frage an dich, ist dir das Auto im Verhältnis Preis / Leistung auch gegenüber anderen vergleichbaren Modellen anderer Hersteller das Geld nicht wert?

    Darum geht es garnicht. Der Händler stellt eine wirtschaftliche Überlegung an. Das Ergebnis ist ein Preis von dem er leben kann. Warum sollte ich dieses Angebot nicht wahrnehmen?


    Dein Vergleich mit dem online Handel hinkt stark, weil es derzeit nicht realistisch ne Möglichkeit gibt ein Fahrzeug im online Handel zu beziehen.


    Btw hab ich eines unserer weiteren Autos mit einem Gewinn von 200€ für den Händler gekauft. Der verkauft auf die Art 40 Fahrzeuge am Tag. Wo ist da jetzt das Problem? Am Hungertod nagt der Mann wirklich nicht.


    Was der Händler mitmacht ist immer noch seine Entscheidung. Da muss ich als Kunde kein Mitleid haben. Mein Chef zahlt mir auch nicht mehr Gehalt aus Mitleid.


    Wenn ich Beratung in Anspruch nehme, dann bezahle ich die auch.

    das dort die Händler die Autos nicht für 17.000€ und so verkloppen, was ich persönlich besser finde.

    Moment, du zahlst lieber mehr als nötig?


    Mit Sicherheit verkauft kein Händler ein Auto mit Verlust. Da ist immer noch Gewinn drin, sonst könnten die ihren Laden bald zu machen.


    Was den Neuen betrifft: ich denke mal dass es sich ähnlich wie beim jetzigen einpendelt. Ich meine in dem letzten Beitrag hier stand was von 21200. Im Vergleich zu den jetzigen 20400 sind das dann ganze 800 € mehr...

    Die Laufrichtung ist nur dann relevant, wenn die Reifen auch tatsächlich Laufrichtungsgebunden sind. Erkennt man an einem Pfeil auf der Reifenflanke. Siehe HIER


    Ist sowas nicht drauf ist es auch kein Problem

    Bin da voll auf deiner Seite. Gestern hat mich das System bei freier Straße, Tempo 40 wie verrückt angepiepst, weil es die am Fahrbahnrand parkenden Fahrzeuge als Hindernis sehen wollte. Zum Glück hat die Bremse da noch nicht geschlossen, ich hatte Verkehr hinter mir. Ein Grund mehr, das System beim Fahrzeugstart direkt abzuschalten, bis ich das nächste Mal in die Werkstatt komme.

    Also ich fahre knapp 20tkm im Jahr und arbeite in der chemischen Industrie. Wir stellen Kraftstoffadditive her. Wenn ich einen (in der Chemie durchaus üblichen) Analogieschluss anstelle, dann wechsle ich ein Mal im Jahr und achte nicht besonders auf bestimmte Eigenschaften, nehme aber auch nicht das billigste ganz ohne Additive.


    Und wer sich hier wirklich Gedanken um den "hochgezüchteten" Motor machen will: Die Literleistung spielt hier keine Rolle. Die anspruchsvollste Aufgabe für das Öl ist die Schmierung des Kolbens. Entscheidend ist dabei die mittlere Kolbentemperatur und die mittlere Kolbengeschwindigkeit. Bei einem K20A2 zB ist die mittlere Kolbengeschwindigkeit extrem hoch, weshalb dort meistens ein 5W50 empfohlen wird, das bei hoher Belastung noch keinen Filmabriss zeigt. Bei dem Motor hats einen relativ langen Hub und Drehzahlen bis 9000.

    Der K14C ist dagegen eher Human.

    Der Swift fährt ja 5W30, das kriegste an jeder Straßenecke.

    [...], sondern einfach ein gute Öl was den Motor gut schmiert und das am besten auch wenn das Öl relativ kalt ist.

    Die Frage hast du dir doch bereits selbst beantwortet. Die Viskositätseigenschaften sind genormt innerhalb der Grenzen die die Bezeichnung vorgibt. Da kannste jedes 5W30 nehmen, die Schmiereigenschaften sind praktisch gleich.


    Alles andere ist für unsere Anwendung Käse. Die Additive die von den meisten Herstellern verwendet werden (und nicht jeder kippt da tatsächlich was rein), sind darauf ausgelegt das Öl länger verwendbar zu machen. Da geht es dann in die Richtung von 40 bis 50tkm, was bei den Vertreter-Autos durchaus die Regel ist.


    Und das was sonst noch so versprochen wird ist ähnlich wie bei hochdosierten Vitaminpräparaten. Der Körper kann eben nur Menge X aufnehmen. Alles was man darüber hinaus einwirft ist nur teure, gelbe Flüssigkeit. Fragt mal die Kollegen von den Motorenprüfständen, die sagen euch dann, dass es einfach Wumpe ist welches Öl ihr reinkippt. Die Unterschiede sind selbst auf dem Prüfstand kaum messbar.

    Das war Mal so, da liegst du durchaus richtig. In Hessen wird inzwischen seit Jahren von zentraler Stelle über Eintragungen entschieden, beim TÜV Rheinland muss alles dokumentiert, begründet, und zentral hinterlegt werden (seit letztem Jahr). Was andere TÜV Stellen angeht habe ich keine Erfahrung, aber kann mir vorstellen dass es inzwischen ähnlich ist.


    Ebenso läuft das mit dem anzweifeln der Eintragung anders. Der Prüfingenieur der das gegenprüfen soll, prüft die Datenbank auf die Begründung der Eintragung und gleicht das mit dem Fahrzeug ab. Da geht es nicht drum ob er das eintragen würde, sondern ob die Eintragung nachvollziehbar ist.

    Auch wenn sie hier schon öfter gepostet wurde, lt. Liste der ETRTO gehen max. 215er und minimal 185er.

    Für die Theoretiker unter euch, die Felgenbreite in Zoll bezieht sich auf das Innenmaß nicht auf die gesamte Felgenbreite. Meine 7*17 ATS sind 205mm breit. Die 177,8mm lt. Rechnung sind im Felgenbett gemessen.


    Mein TÜVer hat mich bei der Abnahme gefragt was ich auf der 6,5er Felge haben will. 215/40 oder 205/40. Er war dann bei 205/45 etwas erstaunt, aber im Winter darf ruhig etwas mehr Komfort sein.

    Das ist Facelift und vor-facelift. Alles richtig.


    Der obere "deutsche" ist älter und hat das gleiche Armaturenbrett wie das vormodell AA.


    Der Schweizer ist jünger, und hat das neue Armaturenbrett und die neuen Heckleuchten.


    Der Wechsel beim Swift EA war glaube ich 1990. Ich hatte zwei 91er die waren beide wie der untere.

    Also, für alle die die Problematik in Zukunft noch haben:


    Macht euch ausgiebig schlau, welcher Prüfingenieur welche Anforderungen hat.

    Hier gibt es eine Prüfstation in der Nähe, da arbeiten 2 Prüfingenieure. Der Eine weigert sich ohne Herstellerfreigabe eine andere Reifengröße abzunehmen. Der Andere macht sich die Mühe und sucht ne halbe Stunde nach einer Felge, bei der für die Wunschgröße keine Tachoprüfung gefordert wird um dem Kunden 140€ zu sparen.


    Beides ist gemäß den Vorschriften des TÜV in Ordnung. Bei Einzelabnahmen ist der abnehmende Prüfer mit in der Haftung, sollte es aufgrund dieses Bauteils zu einem Unfall kommen. Entsprechend kann hier niemand gezwungen werden.


    Einziger Lichtblick, man kann zu so vielen Prüfstellen fahren wie man will. Und wer einen Tipp für einen sehr korrekten, aber äußerst vernünftigen Prüfingenieur in der Südpfalz braucht, kann mir gerne eine PN schicken.


    PS: Nein, ich weiß leider nicht welche Felge er da gefunden hat.