Beiträge von Markus15282

    Ich würde das mit den Readiness Codes etwas anders erklären.
    Bei Fahrzeugen mit OBD ist ab 2006 eine kleine AU möglich. Dazu prüft das Motorsteuergerät selbst diverse Systeme, welche abgasrelevant sind. Diese Tests sind nach abklemmen der Batterie zB. gelöscht und müssen so erst neu durchlaufen werden. Diese dauern ja nach System ein bis mehrere Fahrzyklen (bestimmte Fahrumgebungsprofile) und werden so erfolgreich oder nicht erfolgreich abgeschlossen. Ausgedrückt für das OBD System sind dies die so genannten Readiness Codes. Sind diese Tests nicht erfolgreich abgeschlossen oder noch nicht wieder vollständig durchlaufen, oder ein Fehlercode hinterlegt, kann der AU-Tester kein “in Ordnung“ auslesen und verlangt jetzt die richtige Abgasmessung.


    Zum auslesen benötigt man einen OBD Tester oder ein OBD Bluetooth Dongle, mit welchem man zB. mit PC, Smartphone und geeigneter App diverse Sachen auslesen sowie auch Fehler löschen kann.

    Der OT-Geber, sprich KW-Sensor nimmt die Drehzahl und OT 1. Zylinder an der Kurbelwelle ab. Arbeitet der Sensor nicht richtig kann das Steuergerät nicht zur richtigen Zeit einen Zündimpuls an die Spulen geben. Die Folge ist je nach Signalungenauigkeit eine zu frühe, zu späte oder ausbleibende Zündung. Und wird gar nicht (Zündaussetzer) oder falsch gezündet wird der eingespritzte Kraftstoff nicht richtig verbrannt. Er wird so wieder ausgestoßen und gelangt in den heißen Kat wo er die Oxidationsschicht schädigt. Die Folge: Der Restsauerstoff der im Abgas enthalten ist und zur Schadstoffumwandlung vom/im Kat genutzt wird, bleibt unverbraucht und erreicht die 2. Lambdasonde. Diese registriert den gleichen O2-Gehalt im Abgas wie die 1. Sonde, folglich setzt das Steuergerät den Fehler “Kat Wirkungsgrad zu gering bzw. unter Schwellenwert“. Ist von der Software her der Schwellenwert bzw. Grenzwert für den O2 Gehalt an der 2. Sonde zu hoch angesetzt ergibt sich der Fehler automatisch eher. So viel dazu, wie der Fehler entsteht.


    Was die Krankheit bei Suzuki angeht, so gab es bei einigen älteren Modellen mit eben diesem 1.6er das Problem, das der KW-Sensor richtige Aussetzter hatte wenn der heißt war. Auf der Autobahn gab es dann massive Ruckler und Zündaussetzer, bis zum Absterben des Motors. Nach einer Abkühlphase von 10-15min war das Problem weg. Damals gab es dann massiv geschädigte Kat's, bei denen der Keramikkörper zerbrach und sich durch den Auspuff verabschiedete oder diesen zusetzte. Das Problem gab es ja aber ab dem MZ nicht mehr. Nur wohl aufgrund dieser Probleme geriet der KW-Sensor bei Suzuki erneut ins Visier, mit der Mutmaßung auf ungenaues Arbeiten des Sensors, wohingegen er früher komplett ausfiel.


    Da das Problem aber viele Tausend KM braucht bis ein Schaden oder Problem auftritt, hat man die Ursache nie richtig gefunden.

    Vermutlich ja. Es waren auch mal Zündkerzen im Gespräch.


    Ich selber habe bei einem SX4 (Bj. 2008 ) bei Auftreten des Fehlers vorab nur die Kerzen gewechselt. Seither ist Ruhe. Der von Suzuki erst angedachte KW-Sensor ist denke ich inzwischen ausschließbar. Ich denke das Problem liegt softwareseitig, sowie in einer schlechten Verbrennung. Das führt dann sicher mit der Zeit zu einem nicht mehr 100%ig arbeitenden Kat. Wenn man die 60tkm Kerzenwechselintervall nicht einhält hat man das Problem m. M. nach noch schneller.


    Ich würde Softwareupdate und Kerzen machen, hilft das nix bleibt vorerst nur der Kat und dann weiter vorzeitiger Kerzenwechsel. Der MZ Sport hat ja ab 100km/h eh stetig eine höhere Drehzahl, das machen diese scheinbar auf Dauer trotz verkürztem Wechselintervall von 105tkm auf 60tkm nicht so richtig mit.

    Also ich bin jetzt bei 108.000km nach gut 5 Jahren und habe bisher keine Probleme bis auf das die hinteren Stoßdämpfer wohl trotz neuem Anschlagdämpfer unter diesem zu rosten beginnen und die Dämpfer unter Umständen undicht werden können. Getauscht sind sie bisher 1x und die neuen Anschlagdämpfer verbaut. Vor kurzem habe ich die Kolbenstange im Anschlaggummi mit Fett bepinselt um den Wassereindrang zu mildern. Mal beobachten und schauen. Ansonsten gab es keine weiteren Probleme.


    Wenn du nach einem Kizashi schaust, dann möglichst nach einem ab Bj. 2013, hier sind schon so gut wie alle techn. Änderungen eingeflossen die es seit 2010 gab. Davor gibt es immer mal kleine Wehwehchen diverser Arten die auftauchen konnten, aber nicht sonderlich wild waren, ausgenommen dem CVT Getriebe. Hast du vor dir einen Allrad mit CVT zuzulegen, dann einen so jungen wie möglich. Die Modelle 2010-2012 hatten aufgrund ungenügender Ölkühlung Getriebeprobleme, die bis hin zu beschädigten Getrieben reicht. Defekte werden nicht sofort bemerkt und äußern sich erst nach mehreren Tausend Kilometern in Form von Geräuschen. Daher Vorsicht mit CVT Modellen vor 2012 bzw 2013 und viel Autobahn gelaufenen CVT's.


    Der Schalter ist soweit Sorgenfrei. Bis heute keine Liegenbleiber oder techn. Mängel. Lediglich jährlich bzw. alle 15.000km eine Wartung.

    Nein, ist die einzige Variante, ist schon richtig. Man muss halt wirklich sofern vorhanden diverse Spurstangen durchgehen. Man kann sie ja auch nicht als Querverweis aus der Suche nach Lenkung oder Spurstangenkopf ermitteln, da diese Teile selbst ja auch entsprechend Abweichungen zum Kizashi in sich tragen.

    Ixh wollte nur damit sagen, dass es das generell gibt...


    So weit waren wir ja schon, es ging nur drum wo man für den Kizashi eine her bekommt. Es gibt ja nirgendwo eine zu erwerben.



    Was die Spurstange angeht, so wird der Kauf nach Maßen eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Viel Glück dabei...

    Du glaubst einem auch nix? Wenn du irgendwo eine Spurstange findest bin ich begeistert.


    Wie schon mal gesagt, der Kizashi ist kein Swift und auch kein Golf! Suzuki verkauft keine einzelnen Spurstange und die Teilehersteller haben keine anzubieten.

    Sicher ist das in anderen Autos verbaut, das nützt dir aber nichts, wenn man das Teil nicht einzeln bekommt. Ich habe auch nochmal geschaut, im Aftermarket nicht einzeln zu bekommen.
    Daher nochmal die Frage: Sicher das das Gelenk defekt ist?

    Das Teil geht separat zu wechseln, nur von Drittherstellern bzw. Aftermarket wird es nicht verfügbar sein. Ich kann zwar auch nochmal in den Teilekatalog schauen, meine aber das es bei Suzuki nicht separat bestellbar ist.
    Andersherum gefragt: Wie kommt man darauf das die Spurstange defekt ist? Wie hat man das diagnostiziert, weißt du darüber etwas?


    EDIT: Wie schon gesagt, die Spurstangen bietet Suzuki nicht einzeln an (siehe Bild), ich kann nachher auch nochmal nachsehen ob der Aftermarket was bietet, aber ich glaube nicht. Der Kizashi ist halt kein Swift...

    Was soll der Hersteller da aufklären? Wir haben einen Fehler, den bekommen wir nicht weg, aber es ist auch kein Problem damit weiter zu fahren?


    Ein ordentlicher Händler von Suzuki kannte oder kennt den Fehler mit Sicherheit, da dieser sich quer durch diverse Modelle zieht. Es ist halt eher die Frage wie manche Händler arbeiten...
    Das eine freie Werkstatt den Fehler nicht kennt nehme ich ihr nicht übel. Die ganzen Krankheiten die auf der Straße rum fahren kann sich heute keiner mehr merken. Aber dazu gibt es ja dann eigentlich den Vertragshändler.

    Ich füge noch hinzu das der Stoßfänger zum Austausch ab muss, da sie von innen geschraubt sind.


    Als Alternative kann man die Leisten wohl selber "restaurieren", indem man den alten Lack mit Verdünnung entfernt und neu lackiert.

    Ob der Kurbelwellensensor wirklich was bringt habe ich in letzter Zeit auch immer mal bezweifelt. Andere Zündkerzen waren auch mal im Gespräch. Ist der Zündkerzenwechsel denn bisher nach Vorgabe (alle 60.000km) erfolgt?


    Warum sich mit dem vorhanden Fehlercode der Motorrad, Verbrauch, etc. ändern sollte erschließt sich mir nicht. Für die Gemischregelung ist die erste Lambdasonde zuständig. Wenn diese arbeitet ändert sich da nichts. Die Fehlermeldung entsteht lediglich dadurch das die 2. Lambdasonde zu viel Sauerstoff im Abgas registriert, woraus das Motorsteuergerät schließt das der Kat nicht genügend davon zur Oxidation verwendet hat, sprich nicht mehr richtig arbeitet. Das er das aber noch tut sieht man an der AU. Für mich sind daher einfach nur die Grenzwerte im Steuergerät zur Auslösung des Fehlers zu hoch gesetzt. Wenn der Katze altert tritt dieser Fehler auf, jedoch einfach zu früh. Ggf. schafft ein Zündkerzenwechsel für bessere Verbrennung Abhilfe. Habe ich zumindest schon beim SX4 erlebt.