Beiträge von -Hutfahrer-

    Ich hatte bereits zweimal in Berlin den Versuch Unbekannter, beim Halt an einer rot leuchtenden Ampel ungewollt zuzusteigen. Zuletzt war es ein großer schwarzer Mann, der an der rechten Tür vom Smart zerrte. Zum Glück hat er den Griff nicht abgerissen.


    Seit gut 20 Jahren fahre ich durch Berlin mit verriegelten Türen. Leider konnte das erst eins meiner gefahrenen Autos von selbst, das war ein Peugeot 206. In den wollte auch schon jemand bei einem Ampelhalt hinein.


    Im Fahrzeug sitzend hat man kaum eine Chance, sich zu verteidigen. Da ist es gleich, ob sich jemand eine Mitfahrt erpressen will oder es ein Raub werden soll.


    Beim Smart und beim Swift muss ich die Türen selbst von innen verriegeln, mache das aber konsequent.

    Der Wagon R+ kann immerhin eine nur 58 cm hohe Ladekante bieten. Die mit 76 cm erheblich höhere Ladekante beim Ignis liegt wohl auch an der hohen Bodenfreiheit. Leider ergibt sich bei umgelegter Rücksitzbanklehne eine Kante.


    Weitere Autos, die du dir auch ansehen könntest: Ford Fusion (2002 - 2012) oder Mazda 2 (Typ DY, 2003 - 2007). Vom Ford Fusion weiß ich, dass er bei umgelegter Rücksitzbanklehne eine stufenlose Ladefläche bietet.

    Ahoi nochmal!


    Erweitere deine Fahrzeugsuche ggf. auf den Ignis MH (2003 - 2007), falls du den Bus-artigen Innenraum vom Wagon nicht unbedingt brauchst. Der Ignis ist um einiges komfortabler und fährt sich etwas entspannter als der Wagon. Zum Automatikgetriebe - auch ein Aisin-Wandler - gab es da den 1.5 16V mit 99 PS. In dieser Kombination waren 185er Reifen auf 15 Zoll-Alufelgen die Werksausrüstung - der Wagon muss mit 165ern auf 14 Zoll Felgen auskommen.


    Grüße!



    Janek

    Das Getriebe ist ein Wandler-Automat, m. W. von Aisin. Die Dinger gelten bei ein wenig Pflege als wirklich haltbar. Diese Pflege beschränkt sich auf regelmäßigen Wechsel des ATF-Öls. Ansonsten kostet das Getriebe schon eine Menge vom Temperament des 1.3er Motors, wobei der 94 PSer auf den Namen M13A hört und ebenfalls als robust sowie haltbar gilt. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern halten bei Suzuki die Steuerketten - gewöhnlich ein Autoleben lang. Mit dem Automaten ist das Drehzahlniveau bei Autobahnfahrten allerdings nochmal höher als bei den manuellen Getrieben. Das dürfte auch dort zu einem fühlbaren Mehrverbrauch führen. Da muss man wissen, ob es einem das wert ist.


    Zum Wagon R+ fällt mir noch ein, dass die Büchse wegen seiner großen Seitenflächen eine ausgeprägte Windempfindlichkeit zeigt. Die für das Fahrzeug relativ schmalen Reifen machen es nicht besser - in Verbindung mit der leichtgängigen elektrischen Servolenkung ist der Geradeauslauf gerade so noch akzeptabel. Hinzu kommt die traditionell sparsame Geräuschisolation, bei schneller Fahrt und wegen des höheren Drehzahlniveaus wird es irgendwann doch recht laut. Rost ist an sich kein großes Problem dieser Baureihe. Roststellen sah ich lediglich an Fahrzeugen, an denen ein Wagenheber falsch angesetzt wurde oder weg gerutscht ist. Das gibt dann oft Dellen oder Falten im Schweller und damit eine potenzielle Angriffsstelle. Die werksmäßig verbauten Radlager haben nicht das ewige Leben - insbesondere die an der Hinterachse nicht. Es gab/gibt mehr als eine Ausführung und man kauft als Ersatz aus Prinzip mindestens einmal die falschen Teile.


    In dem Alter gehen definitiv die Kabelbäume zur Heckklappe kaputt und der Schlauch für die Waschdüse an der Heckscheibe bricht. Die Kabel sind wohl nicht weich genug und mit dem Alter bricht nach und nach jeder einzelne Leiter. Die Gummitülle, die die Kabel zwischen der Heckklappe und der Karosserie schützt, kann man zurückziehen. Reparierbar ist der Heckklappen-Kabelbaum, jedoch gibt es nichts fertig zu kaufen. Man muss es also selbst reparieren. Ist kein Hexenwerk, ich musste es bei meinem 2015 verkauften Ignis FH (von 2003) auch instandsetzen. Prüfe daher bei der Besichtigung, ob alles an der Heckklappe funktioniert: Heckscheibenheizung, Heckwischer nebst Scheibenwaschdüse, Zentralverriegelung, dritte Bremsleuchte... Falls du vom Händler oder einer Werkstatt kaufst, dann sollte das zumindest beim Kauf alles funktionieren. Ebenso wie die Klimaanlage. Bei manchen macht sie bis ins hohe Alter keine Probleme, manche Anlagen sind auf Dauer nicht dicht zu bekommen.


    Falls die Scheinwerfer noch die Werksausrüstung H4-Lampen enthalten: Es sind Longlife-Glühlampen. Man kann mehr Helligkeit gewinnen, wenn man etwas anderes einsetzt. Bitte keine 100 W-Lampen, das richtet Schäden an! In den Nebelscheinwerfern (falls vorhanden) sind H3 drin, auch hier lässt sich mit helleren Lampen deutlich mehr Licht auf die Straße bringen.

    Ahoi!


    Bei Laternenparkern können Bremsscheiben schon mal in einer feuchten Nacht Flugrost ansetzen. Probiere mal, ob sich das schleifende Geräusch mit leichtem Bremsen verändert oder es gar weg geht! Ansonsten blieben noch die Radlager als mögliche Ursache für Geräusche übrig. Sie werden bei Kurvenfahrten anders belastet als bei reiner Geradeausfahrt. Wenn sonst kein fühlbares Spiel vorhanden ist, dann am besten hinnehmen...

    Aha, also bist du erst bei der Suche? Nun ja, ich lege dir eine ausgiebige Probefahrt ans Herz. Nicht jeder ist auf Dauer mit dem wirklich sehr kurz übersetzten Getriebe und dem ausgesprochen straffen Fahrwerk glücklich.


    Swift MZ Sport stehen u. U. noch mit der Werksausrüstung der Bereifung beim Verkäufer. Achte darauf, sie wären dann möglicherweise weit über 10 Jahre alt. Ich habe meinem in diesem Jahr neue Sommerreifen spendiert und diese ersetzten die 11 Jahre alte Werksausrüstung. Vom Profil her wären die locker noch für einige Jahre gut gewesen, weniger wurde es offenbar nicht mehr. Aber bereits ein sommerlicher Wolkenbruch erzeugte ganz andere Gefühle. Ansonsten würde ich auf ein möglichst unverbasteltes Fahrzeug achten - beim Sportler noch viel mehr als bei anderen. Die meisten dürften ein anderes Radio eingebaut haben, das wäre hinnehmbar.

    Gäbe es Stabilisatoren, die deinem fehlen und die nachrüstbar sind? Oder falls vorhanden, wie sind die Stabi-Buchsen? Weiter ginge es mit den Buchsen aller anderen Fahrwerksteile. Und letztlich hätte man auch neue Dämpfer gemerkt.


    Unter uns: Falls der "deutsche Alto" die gleichen Federn und Fahrwerksteile hat, dann gewiss mit härteren/dickeren Federn. Vielleicht hätte man bloß die nehmen müssen?

    Bitte, gern! Nun ja, mein Alltagsauto ist ein 17 Jahre alter Smart.

    Dagegen ist der Swift leise und komfortabel fahrbar. So komfortabel, dass ich damit sogar verreise. :S


    Den M16A gab es u. a. auch im SX4, vielleicht wäre der für dich die bessere Wahl gewesen?

    Ich würde das nicht machen, die Teile kriegst du in ein paar Jahren vermutlich nicht mehr neu zu kaufen. An sich hätte man fast die originalen Federn lassen können. Mir persönlich gefällt die Keilform, wahrscheinlich kommt das nun höher stehende Heck der Fahrstabilität aber nicht unbedingt entgegen. Diese Keilform ist so richtig schön '90er... 8)

    Ein tolles Auto - und noch dazu hier praktisch einzigartig. Ich hoffe, dieses Geschoss beim nächsten Bergwitz-Treffen anschauen zu dürften. Pass gut darauf auf, Karosserieteile dürften sehr rar geworden sein.


    Was verbraucht das Zwergen-Triebwerk denn so? Mein Alltags-Smart mit größenmäßig vergleichbarem 0,6er Turbo-Reihendreier nuckelt bei überwiegendem Einsatz im Stadtverkehr zwischen 5 und 5,5 l für 100 km aus dem Tank. Die Büchse ist aber sicherlich erheblich schwerer als dein Geschoss und dagegen natürlich richtig lahm.