Beiträge von arne

    Pardon, aber aus welchem Mercedes-Prospekt hast Du den Sermon? :d_zwinker:


    Aber in Zeiten wo Spaltmaße und Haptik auf den Thron der hervorhebenswerten Produkteigenschaften gehievt werden (man dafür aus kaum noch einer Karosserie herausgucken kann und Einparken ohne Parkpilot nahezu unmöglich geworden ist) mag es normal sein dass man die Kriegshandlungen in den Bereich der siebten Nachokommastelle verlegt.


    Vorausschauendes Fahren und bei entsprechender Notwendigkeit kräftig auf die Bremse treten (so wie man es beim Fahrsicherheitstraining gelernt haben sollte!) sollte reichen, und dem abgelenkten, unaufmerksamen Dödel mit Handy am Ohr nützen auch 27 elektronische Assistenten mit Bellawuppdich nichts.


    Und die physikalisch maximal mögliche Bremsleistung kann auch ein mutmaßlich noch so kluger Assistent nicht über die 100 % bringen.


    Ein Suzuki ist nun mal kein Oberklassewagen, dafür kostet er auch nicht so viel wie ein Oberklassewagen. Bei einem Skoda, Seat oder Smart ist das beispielsweise auch nicht anders, trotz der Verwandtschaft zum Oberklassehersteller.

    Zitat


    Also so wie ich das verstehe, handelt es sich hier um einen verbesserten Bremskraftverstärker, aber nicht um einen Bremsassi.
    Der wäre außerdem elektronisch u. nicht mechanisch.


    Wie geschrieben, nirgendwo ist definiert dass ein Bremsassistent elektronisch funktionieren muss. Und ob die Progression der Bremskraft nun mechanisch oder elektronisch dosiert oder ausgelöst wird ist m. E. Geschmackssache, im Ergebnis aber unerheblich.


    Bei den heutigen Bremsanlagen, die ohnehin mit einer deutlich stärkeren Unterstützung arbeiten - da ABS heute fast immer serienmäßig ist muss man ja auch nicht mehr mehr so viel Rücksicht auf eine feine Dosierung bis zur Blockiergrenze nehmen wie in vor-ABS-Zeiten - , ist ein Bremsassistent wie er in der Übergangszeit propagiert wurde m. E. ohnehin überholt bzw. integrierter Bestandteil der Bremsanlage.


    Sogesehen ist der Bremskraftverstärker ja schon die letzten Jahrzehnte auch nichts anderes gewesen als ein \"Bremsassistent\". :d_zwinker:

    Ob 16V oder 8V ist völlig unerheblich dafür ob es ein Freiläufer ist, dafür ist einzig relevant ob noch Platz zwischen den Kolben am OT und den geöffneten Ventilen ist, und der ist tendenziell geringer je höher die Verdichtung ist, moderne PKW-Diesel sind von daher nie Freiläufer.


    Der Diesel im SX4 ist btw von Fiat. Und ein 8V. Der im Grand Vitara ist von Renault.


    Zum eigentlichen Thema: Eine Neuwagen-Anschlussgarantie besteht demanch nicht?

    ... wobei das mit dem \"D\" und dem \"3\" auf einer Schaltebene des Wählhebels schon etwas \"speziell\" ist. Früher hatten die Japanesen dafür meist einen Knopf am Wählhebel mit dem man die vierte Stufe wegschalten konnte. Ergab auch oft genug Erklärgungsbedarf, war aber irgendwie logischer. Wobei \"D-3-2-1\" UNTEReinander noch viel logischer wäre .... 8)



    Okeh, das sind dann doch glatt mal eben 1 l mehr als der Schalter. Bei uns fährt ihn auch meistens meine Frau, ca. 50/50 Überland und (Klein-)stadtverkehr. Ab ca. 120 wird er allerdings auch lauter, da ist die Automatik dann offenbar kein Nachteil. :biggrin:

    Willkommen auch von mir! Automatik hätten wir auch gerne gehabt, ist dann aber mangels passendem Angebot doch ein Schalter geworden. Wie seit ihr so zufrieden mit Verbrauch und Fahrleistungen?

    Der Bremsassistent muss nicht zwingend elektronisch funktioneren, es gibt auch einfachere \"Regisiter-Bremskraftverstärker\" die ab einem gewissen Pedaldruck die Bremskraftunterstützung erhöhen, Nissan hat so was z. B. lange Jahre verwendet, es war da allerdings auch immer umstritten in wieweit man das als Bremsassistent propagiert.


    Ob das bei Suzuki auch so verwendet wird weiss ich nicht, ein elektronsicher Bremsassistent wäre mir allerdings auch neu.

    Es wäre mir neun dass die Karosserien vollverzinkt wären. M. w. waren sie das auch nie. Wie allgemein üblich wird es in besonders gefährderen Bereichen verzinkte Bleche geben und der Rest wird mit den üblichen Vorsorgemaßnahmen bearbeitet sein.


    Im Gegensatz zu manch anderem Hersteller war Rost in den letzten 10 Jahren bei Suzuki allerdings kein großes Problem. Unabhängig vom Produktionsort.

    Was soll der Geiz, die Originalen kosten doch auch nicht viel, passen dafür 1A und rutschen auch nicht unter die Pedale!


    Gegen Tropfsteinhöhlen im Winter hilft btw auch ´ne Lage Zeitung unter den Fußmatten. :d_zwinker:

    Zitat


    Original von Fuzzy:


    Physikalisch doch gar nicht möglich,da die gesamte Filterwikung des Kats entfällt


    Praktisch jedoch richtig da die Messmethode im Rahmen der AU derart Mickey-Mouse ist dass ein fehlender DPF bei einem modernen Auto darüber nicht feststellbar ist. :d_zwinker:


    Glückwunsch zu der Entscheidung dieses volkommen überfüssige und häufig Probleme erzeugende Bauteil rauszuwerfen, ich drück Dir die Daumen dass es keine Probleme damit gibt!


    Die betriebserlaubnis ist duch den fehlenden DPF zweifellos erloschen, Abgastechnisch dürfte er dadurch max. in den Euro-3-Abgasnom-Bereich zurück fallen. So war der Motor ohne DPF afair auch in den div. Fzg. eingestuft in denen er seinerzeit verbaut war.

    Zitat


    Original von DerKuckuck:
    PS: der 1.3er Diesel ausn Swift & Co ist doch von Suzuki selbst so weit ich weiß,


    Der ist von Powertrain (Kooperation GM und Fiat), wobei das schon eine ziemlich reine Fiat-Konstruktion ist. :d_zwinker:

    Zitat


    Jedenfalls hätte ich so eine Antwort noch nicht mal von Mercedes oder Porsche erwartet.


    Die hätten Dir m. E. - wenn überhaupt - nichts anderes geantwortet. :d_zwinker:


    Ein Defekt am Auto ist immer ärgerlich für den Besitzer, aber bei dem heutzutage hochkomplexen und dennoch unter größtem Kostendruck hergestellten Produkt Auto sind Defekte leider nach wie vor nicht ausgeschlossen.


    Da tröstet es nur wenig dass Autos heutzutage trotz wesentlich komplexerer Technik deutlich weniger Defekte haben als früher.


    Gute Fahrt noch weiterhin! Und der Verbrauch ist wirklich klasse, wir liegen mit Schaltgetriebe bei 7,2 - 7,3 l lt. Bordcomputer.

    Solche Überlegungen \"Motor von dort und Getriebe von hier\" sind m. E. unsinnig, in solchen Dimensionen wird bei so einem Projekt nicht gedacht und die Implementierung eines (vorhandenen) Antriebsstrangs in ein Modell für das er nicht von vornherein vorgehen war ist ohnehin viel zu aufwändig und oft problematisch (siehe die teilweise lustigen Dieselmotor-Implementierungen im Jimny oder alten Grand Vitara usw.).


    Es wird wirklich spannend sein zu sehen ob VW an seinen eigenen, teuren Motoren festhält oder im Interesse der Kooperation und dem Endverbraucherpreis - denn das Fahrzeug wird ja auch in ähnlicher bis baugleicher Form bei Suzuki zu kaufen sein - Zugeständnisse macht und nicht-VW-Motoren zuläßt.

    M. W. soll sich die Sitzheizung automatisch auf eine optimale Temperatur regeln, in der Paxis war es aber schon immer so dass einem erstmal kurzzeitig der Allerwerteste geröstet wurde bevor die Temperatur auf ein angenehmen Niveau runter ging!


    Von daher ist der Umbau auf einen manuellen Regler sicher eine Alternative. Oder halt mal den Augenblick der max. Wärme durchstehen und nicht reflexartig zum Schalter greifen. Kostet zugegebenermaßen Überwindung! :biggrin:

    Dürfte wohl ein Außendienst-Mitarbeiterfahrzeug gewesen sein.


    Tja, Suzuki und Kats und Schaltgetriebe, das geht irgendiwe nie 100%ig zusammen! :biggrin:


    Aber das eine Problem (Schaltgetriebe) hast Du ja nicht, und das andere wird ja gerade gelöst.


    Es sind aber wirklich die Ausnahmen, die fallen wahrscheinlich deshalb so auf weil die Fahrzeuge im Verglweich nach wie vor eher wenige Probleme haben. :d_zwinker:

    Zitat


    Original von Papstpower:
    Aber die Suzkigetriebe scheinen auch nicht zu halten.


    Die Automaten schon. 8)


    Während Suzuki und die Schaltgetriebe offenbar wirklich eine Geschichte voller Mißverständnisse zu sein scheint. :erschreck:



    Zitat


    Original von platy80:
    Ich bin jetzt nicht sooo der VW-Experte, aber ich glaube, dass so ziemlich alle aktuellen Fahrzeuge aus dem Volkswagen-Konzern, die es bei uns zu kaufen gibt, auch mit einem konzerneigenen Triebwerk ausgestattet sind (Audi, Skoda, Seat usw. mit einbezogen). Das neue VW-Suzuki-SUV wird da wohl keine Ausnahme machen...


    Das ist zumindest ziemlich lange her dass der in Hannover gebaute VW Taro, aka Toyota HiLux, einen Toyota-Motor hatte.


    An sonsten, das stimmt, gab es bei VW da bisher sehr wenige Ausnahmen. Ob sie da in Zukunft im Interesse einer günstigeren Fertigung und günstigerer Preis immer noch so strikt sind muss ich zeigen.


    Zitat


    Und den altehrwürdigen 2-Liter-Saugdieseln weint ja auch niemand hinterher - oder?


    Jein, bei so manchem an moderner High-Tec im Auto frage ich mich schon ernshthaft wo da der Vorteil gegenüber früheren Konstruktionen sein soll! Insbesondere dann wenn man wie der VW-Konzern in letzter Zeit manche Innovation auf den Markt bringt offenbar bevor sie ausgereift ist.