Beiträge von Senso

Aufgrund von Problemen wurde ein Backup eingespielt, wobei die Datenbank relativ aktuell ist (24.3.) die Dateien aber ca 14 Tage älter. D.h es werden hier und da Dateien fehlen.

    Der 1,4 Boosterjet hat kein AGR, der hat eine innere Abgasrückführung durch Ventilüberschneidung.

    Weiterhin gibt´s bei diesen Motoren auch keine Probleme mit Verkokungen, das gibt´s bei den Japanern und Koreanern nicht, nur bei Europamüll wie VW und Opel

    Interessante und gewagte Aussage vom Europamüll, der übrigens auch gern im verwöhnten Japan gefahren wird. Zumindest habe ich dort nicht wenige BMW und Daimler gesehen, wie auch auf meinen Chinareisen, speziell dort auch größere VW. Mich würde mal interessieren, ob dies nur ein Gefühl ist oder auf einzelne Beobachtungen oder statistisch belastbaren Daten beruht und woher die stammen.

    Ok 1 Jahr wird das schon halten, auch länger. Audi hatte viele Probleme mit diesem Typ. Ich hatte schon Wandler über mehrere Hunderttausend Kilometer ohne große Probleme. Klar werden die Gangwechsel härter, besonders, wenn das Öl nicht gewechselt wird. Die Laufflächen der Steuerkolben etc. nutzen ab und dann kommt irgendwann der Punkt des Verschleißes. Bei meiner E-Klasse sind es jetzt 200 Tkm und außer der Platine war hier noch nichts kaputt. Getriebspülung ist aber hilfreich.

    Ein Wandler kann höhere Leistungen übertragen und ist grundsätzlich solider. Außerdem besseres Fahrgefühl als beim stufenlosen CVT. CVT ist für kleinere Wagen in der Stadt nicht schlecht, weil immer der ideale Drehzahlbereich genutzt wird, also effizient, einfach und kostengünstig ist es auch.. Ich würde es nicht wählen, weil ich das Motorengeräusch und das Verhalten nicht mag. Die Idee ist aber gut.

    Hallo V-Boy

    ich stimme Quertreiber zu, würde aber erstmal die vorgerichtlichen Karten spielen. Ich denke der Kerl knickt ein, wenn er nicht ein ganz abgebrannter "Ohnehin-Nichts-Zu-Verlierer-Typ" ist. Dann kannst du glimpflich rauskommen. Ich hatte das auch schon mal durch, mit 18 ein Motorrad mit Mangel gekauft habe mich auch blenden lassen. Aus solchen Erfahrungen lernt man dann zumindest. Am Ende hatte der Typ das Moped wieder und ich mein Geld.


    Also lasse dich nicht gleich einschüchtern. Da mit kommen so windige Figuren viel zu oft durch. Bevor es zur Klage kommen sollte, kannst du immer noch die Notbremse ziehen. Die ersten Schritte dahin würde ich in Angriff nehmen. Ob du dann klagst, hängt von der Nutzen-Risiko-Einschätzung ab, also wieviel du im Zweifel draufzahlst, was es bringt und wie groß das Risiko ist, zu verlieren. Da musst du dir oder guten Bekannten / Freunden vertrauen, die sich etwa auskennen, Anwälte haben auch ihr Eigeninteresse.

    Wenn du auf dem Weg nach Hause bereits das Problem hattest, ist es höchstwahrscheinlich, dass ein verschwiegener Mangel vorlag. In dem Fall ist das Kühlwasser entweder vorher schon neu gewesen, weil das beim Vorbesitzer schon verschwunden ist oder der hat immer nur Wasser nachgefüllt (dann ist kein Frostschutz mehr drin). Öl im Wasser oder Wasser im Öl (hellbraun schaumige oder emulsionsartige Rückstände am Öldeckel) ist typisch. Wenn das Wasser so schnell weg ist kannst du von einer größeren Lackage und keinem Haarriss mehr ausgehen. Ich würde dem Vorbesitzer hier sagen, entweder Rückabwicklung oder Einigung oder du lässt das Auto begutachten. Falls der sein Geld wert ist, findet er heraus, ob es ein älterer Schaden ist. Dann ist der Vorbesitzer darn, muss rückabwickeln und die gesamen Kosten übernehmen, das wir teuer für ihn. Zumndest würde ich ihm diese "Werkzeuge" mal cool zeigen und schauen, wie er reagiert. Zur Unterstützung hilft auch ein Anwaltschreiben, das klar macht, welches Risiko der Vorbesitzer bei Weigerung eingeht. Das hilft auch oft. Ob du dann klagst, kannst du dir immer noch überlegen. Auf hoher See und bei Gericht ... weißt du ja, Recht haben und bekommen sind immer 2 verschiedene Paar Schuhe. Bei Rechtsschutz würde ich das versuchen. Am Ende ist die Frage ob du den Nerv und die Zeit und das Geld hast zu klagen und was herauszuholen ist.

    Kupplung riecht wie eine heiße Flexscheibe, das Kunstharz zersetzt sich und setzt Amine frei. Kann man gut von anderen Gerüchen unterscheiden. Kennt jeder der mal hinter einem LKW mit angezognerer Handbremse gefahren ist, zersetzende / heiße organische Bremsbekäge, leicht fischig, eben Amine. Haftreibung ist stärker als Gleitreibung. Wenn die Kupplung einmal gepackt hat, sollte sie nicht mehr permanent schleifen, nur wenn das Drehmoment wieder steigt also besonders im großen Gang beim Gasgeben) und wieder zum Losbrechen der Trennscheiben führt. Dann ist wieder Gleiten angesagt....

    Mal als allgemeiner Hinweis an alle. Ihr könnt eure Garantie bis kurz vor dem Ablaufen der 3 Jahre auf 5 bzw. 6 Jahre verlängert. Ich hab es auf 6 Jahre verlängert und es hat mich ca. 300 Euro gekostet. Für mich war das vollkommen ok.

    300 Euronen für weitere 2 Jahre ist moderat und heißt, dass Suzuki eigentlich keine großen Probleme erwartet oder eine gute Anspruchsabwehr:whistling: hat. Sonst würden die das nicht anbieten. Das werde ich wohl auch machen. Bei Peugeot musste man nach ganz kurzer Zeit entscheiden und die Anschlussgarantie hat mnich damals um 800 € gekostet (glaube um weitere 2 Jahre). Also Suzi / Sushi doch wohl besser als das Baguette.

    Hallo SuziGuru

    90 PS sollten die Kupplung nicht allzu sehr aufreiben. 100 Tkm, da kann es schon vorkommen, dass die Kupplung fertig ist, wenngleich etwas früh bei vernünftiger Fahrweise. Aber dass ist ja immer die Frage. Einige Leute lassen den Fuß auch gern etwas auf der Kupplung stehen und spielen zuviel mitr der Kupplung herum, dann geht es schneller mit dem Verschleiß. Komischerweise habe ich das vermehrt bei Fahrer*innen beobachtet, ist aber meine persönliche Statistik und würde einen Shit-Storm auslösen, wenn ich es verallgemeinern würde. An sich sollen die Suzuki Swift ja einigermaßen zuverlässig sein, ich habe erst 32 Tkm runter und seit 2 Tkm ist er in meinem Besitz. Bisher kein Ärger (wäre ja noch schöner). Die Schwimmsattelbremsen sind nicht ganz gleichmäßig abgefahren bzw. sieht man am Tragbild einer Scheibe vorn, dass die Beläge hier nicht ganz richtig anliegen. Werde bei Gelegenheit mal nacharbeiten. Bremsen eher geringere Qualität, rostanfällig. Verzögerung ist aber gut. Lack auch eher mäßig. Blech dünn und gegen Hagel empfindlich. Extremes Windgeräusch einmal aufgetreten. Einmal Ruckeln bei vollem Ausreizen der Beschleunigung. Tankdeckel schlecht eingepasst / nicht bündig. Fast alles bekannte Themen hier im Forum.


    Die Kiste macht aber dermaßen Spaß, dass ich den Kauf bisher keine Minute bereue. Und der Kleine ist echt ein Raumwunder und sieht peppig aus. Die Pannenstatistik des Vorgängermodells durchschnitt / unauffällig, TÜV Report aber auffälliger. Mal sehen wie der AZ in den kommenden Jahren abschneidet. Ich dachte immer die Japaner liefern nur erprobte Qualität ab, das ist aber nicht durchgängig so. Mein Suzuki Mopped GSX 1100 G war aber sehr zuverlässig, Motoren kann Suzi eigentlich ganz gut bauen. Bin gespannt, ob der SSS in Sachen Mängel besser ist als meine ehemaligen Franzosen und Italiener waren und meine E-Klasse ist.

    Könnte sein, dass etwas Öl auf heiße Teile gelangt. Bei hohen Drehzahlen steigt vielleicht beides: die Temperatur und die Menge an Öl, die irgenwoher kommt, vielleicht fein vernebelt... Heiß werden Krümmer und Turbo / Abgasstrang. Könnte auch Kühlwasser sein, bei dem das Glycol auf heißen Oberflächen verdampft / zersetzt. Gibt es denn Flüssigkeitsverluste irgendeiner Art?

    Gruß Jens

    Es stimmt, dass gut gemachte Lackierungen praktisch nicht vom alten Lack zu unterscheiden sind. Ich denke der Meister wollte hier die Antwort "Na dann besser nicht" hören. Früher hat man den Farbton eine Nuance heller gewählt, wegen des Ausbleichens. Ich denke die meisten Lacke sind jetzt UV-beständiger als früher. Es stimmt aber auch, dass rote Lacke am schnellsten ausbleichen / verwittern. Der Swift ist aber noch jung und so spielt es eher keine Rolle.

    Hallo Suzi Guru

    es ist ganz klar die Kupplung, verschlissen oder die Beläge verölt (wir ja wohl eine Trockenkupplung sein?). Ich hatte die bei meinem neuen 307 SW Turbodiesel nach 40 Tkm war die Kupplung hin. dann nach 100 Tkm zum 2. Mal. Nach so kurzer laufleistung obwohl ich eher materialschonend fahre und nicht mit über die Maßen schleifender Kupplung anfahre. Solch miesen Laufleistung hatte ich selbst bei einem Motorrad noch nie. Verrate uns doch wieviel dein Wagen runter hat und ob es ein Swift Sport ist. Ist ja mal interessant, wie lange die Kupplung hält und wie dein Fahrstil ist (immer volle Beschleunigung oder eher gemächlich unterwegs?)

    Danke dir.


    Jens

    Eine Arbeitsstunde kostet in DE etwa 120€, ich weis zwar nicht was die Ö kostet, aber bei 350€ wären das etwa 3std.

    Was zum Teufel machen die 3std an dem Auto...?!🤔

    Zeit reinholen, die sie durch anderweitigen Pfusch verloren haben und Pausen überbrücken.

    Eine Arbeitsstunde kostet in DE etwa 120€, ich weis zwar nicht was die Ö kostet, aber bei 350€ wären das etwa 3std.

    Was zum Teufel machen die 3std an dem Auto...?!🤔

    Für 120.-- bekommst du eine Ingenieursstunde. Für eine Wartung - die ohnehin nach festen AW Einheiten abgerechnet werden sollte, können doch kaum mehr als 150-200.-- Arbeitslohn anfallen. Ich würde sofort die Werkstatt wechseln bzw. es selbst machen. Muss dann schon etwas Außergewöhnlich Kompliziertes gewesen sein :/:/:rolleyes:?(;(

    Wir lassen uns alle visuell steuern. Es wäre gelogen, wenn ich behauptete, meine Frau und meinen Swift völlig frei von optischen Krtiterien ausgesucht zu haben. Sonst wäre ich jetzt vielleicht mit Bernd dem Brot verheiratet und würde einen glubschäugigen Nissan fahren.

    P.S. bin trotzdem noch ungefiltert.

    Wenn das Blow Off Ventil nicht korrekt funktioniert, warum ersetzt du es nicht? Vermutlich hast du ja einen Grund. Scheint ja so, dass die OEM Teile aus ABS vielleicht ABS-PC bestehen und eher von geringerer Qualität (und auch nicht sonderlich thermisch belastbar) sind, was die Belastung und Standfestigkeit (Versprödung) betrifft. Da gibt es auch Alternativem in Al-Legierungen glaube ich. So €200-350.-- ist kein Pappenstil aber wenn es damit erledigt wäre würde ich es in Erwägung ziehen. Wer hat den Erfahrungen mit solchen Dump-oder BOVs aus dem Alternativ - Bereich? Habe in youtube gesehen, dass die rezirkulieren sollen und nicht in die Umgebung abblasen, da sonst das Gemisch wegen falscher / mangelnder Luftmasse anfettet und dies außer einem netten Zischen nur Nachteile bringt. Falls es aber die genannten Schwingen des Drucksensors sind, wäre es eine weitere mögliche Störquelle. Muss ja herauszubekommen sein, was denn nun für die scheinbar häufigeren Störungen Ursache ist...

    Zum Beispiel gefällt mir das absonderlich verfremdete "scary" Bild von Motormaul nicht und ich bekomme ein komisches Gefühl beim Betrachten und gleich Abneigung dessen Text zu lesen. Aber deshalb kann sich hinter dem Zombie ja ein netter Kerl verbergen... und ich schleppe die ganze Zeit nur ein nerviges Vorurteil mit mir herum, das mich behindert.=O. ;)

    Na ja da lies mal das Handbuch vom SSS. Da sind jede Menge Anmerkungen, in welchen Fällen die kleinen Helferlein nicht richtig funktioneren. Und tatstatsächlich nervt der Auffahrwarner und der Spurhalteassistent übermotiviert.Auch das automatisch einschaltende Licht könnte besser funktionieren, die Hysterese ist zu klein und das Ding schaltet häufiger hin- und her in der Dämmerung. Ja auch klar, dass die Aysistenzsysteme ihre Grenzen haben. Die müssen ja auch bezahlbar bleiben. Und auch den Bordcomputer könnte man noch besser nutzen, anstelle des recht sinnfreien Beschleunigungsballs der im Spinnennetz herumturnt oder das Accelerator - Brake Balken-Diagramm. Wozu muss man sich anzeigen lassen, wie oft man gebremst und beschleunigt hat?


    Tatsächlich sollte eine Funktion nützlich und zuverlässig sein. Beides ändert sich mit der Entwicklungsreife und den Anforderungen, die wir oder der Gesetzgeber stellen stellen. Ansonsten ist das Schnickschnack bzw. bestenfalls Geschmackssache. Aber die Sinnhaftigkeit der eingebauten Systeme hat sich früher nicht in dem Maße gestellt, wie heute. Da war eher das Notwendige an Bord, vielleicht in gehobener Klasse eine Klimaanlage und ABS und ein bisschen Entertainment, nichts, was ohne Studium des Handbuches wirklich Rätsel aufgab. Im Gegenzug auch wenig seltsame Fehler, die oft nicht mal mehr die Werkstattmeister lösen können.

    Also ich habe den SSS seit Mai aus 1. Hand. Letztes Wochende im leichten Regen wollten mir ein paar dicke SUVs mal zeigen, wo der Frosch die Locken hat und da habe ich auf der Autobahn die Gänge mal richtig ausgedreht. Das mache ich manchmal auch auf der Landstraße aber eben nur kurzzeitig, bis zu vertretbaren Geschwindigkeiten. Auf der Autobahn hat ich dann tatsächlich auch kurz diese Aussetzer. Ganz so, als ob es Zündaussetzer wären. Der Wagen hat jetzt 32 Tkm runter und ist 2 Jahre alt. Vorbesitzer hat ihn immer ziemlich ordentlich behandelt und immer warm gefahren, so wie alle erfahrenen Motorradfahrer das eben machen. Da hier im Forum offenbar solche Erscheinungen beim SSS häufig auftreten, ist wohl tatsächlich von einem Systemfehler auszugehen. Es kann doch nicht sein, dass hier allen ernstes Rgenerationsfahrten oder irgendwelchen Voodoo Tricks die Lösung sein sollen, um die Motorelektronik wieder zu besänftigen und die Kiste wieder in den Normalarbeitsbereich zu bekommen. Interessant wäre deshalb die ungefähre Zahl zu kennen, wie hoch ist der Anteil der Mitglieder im Forum, die beim AZ schon mal dieses Problem bemerkt haben. Dazu könnte doch mal ein Admin eine Umfrage starten, vielleicht können wir das ja auch selber machen, gibt ja solche Tools zum Abstimmen in Netz. Dann Suzuki Deutschland mal mit dem Ergebnis konfrontieren, das bringt vielleicht mehr, als wenn jeder Einzelkämpfer ist. Ich bin immer noch der Meinung, dass der Swift ein gutes Auto ist, habe auch mit meinen anderen deutschen, französischen und italienischen Autos allerlei Probleme gehabt. Die Fehleranfälligkeit steigt mit der Komplexität und der Anzahl der Komponenten. Nicht zu vergessen die komplexe elektronische Steuerung. Auch die Hardware der Elektronik altert, kleinste Leiterbahnen brechen durch Thermowechsel, Bleifreie Lötlegierungen neigen zu Whiskerbildung (kleinste nadelförmige Kristalle die aus dem Lot wachsen), die Kurzschlüsse verursachen können. Je weniger Tests stattfinden und unausgereifte Baugruppen und Steuerungen verbaut sind, desto größer die Fehlerrate. Da Fahrzeuge kommen heute wegen der kurzen Entwicklungszyklen auch noch unausgereifter auf die Straße. Ich glaube, dass Suzuki die Mechanik von Vierzylindermotoren gut im Griff hat, die Motorradmotoren mit Literleistungen über 100 PS haben größteneils hohe Laufleistungen und werden oft gefordert. Steuerungsproblem verursacht durch Schwingungen durch unzureichende Signaldämpfung kann ich mir schon gut vorstellen. Vielleicht auch Probleme bei der Zündung. Was ich gar nicht verstehe, ist dieser Unterdruckaufbau im Tank, den ich auch schon hatte. Das kann doch nur mit dem Adsorber für austretende Benzindämpfe zu tun haben, das der Deckel selbst keine Belüftungsfunktion hat. Unterdruck im Tank führt ab einem bestimmten (Unter-)Druck zum Abreißen der Strömung auf der Saugseite der Benzinpumpe, sobald der Dampfdruck des Benzins erreicht wird und mit zunehmender Fördermenge. Dies ist bei höheren Temperaturen natürlich am ehesten der Fall. Falls also hier ein Problem liegen sollte, müsste es besonders an warmen Tagen auftreten. Ich werde mal versuchen das rechnerisch abzuschätzen.

    Der Wankelmotor war tatsächlich ein Fortschritt. Hat sich nur nicht durchsetzen können, weil der Ottomotor schon etabliert war. Dann wird es schwierig selbst geniale Konzepte weiter zu entwickeln. Wenn erstmal richtig Geld in die Produktionsanlagen und Infrastruktur geflossen ist, wird es schwierig für Alternativen. Das erleben wir gerade mit dem E-Vehikel. Wer sagt, dass die Ökobilanz gegenüber einem Verbrenner wirklich besser ist? Neben dem größenen CO2-Abdruck bei der Produktion kommen auch tausende von Tonnen Altakkus auf uns zu. Wer kratzt das Kobald der Erde (Kinderminen). Lithium gibt es genug aber die Ausbeutung im großen Stil wird nicht ohne Umweltschäden bleiben. Die Brennstoffzelle mit entweder Methanolkonverter oder direkt mit Wasserstoff betankt scheint mir hier besser abzuschneiden. Politik und Autoindustrie haben aber die Weichen schon in die möglicherweise falsche Richtung gestellt. Mal abgesehen von der Ladeinfrastruktur, die wesentlich einfacher mit flüssigen oder gasförmigen Kraftstoffen zu realisieren ist, wegen der schon bestehenden Tankstellen. Stirlingmotor, auch eine geniale Idee mit dem höchsten möglichen Wirkungsgrad einer Kraftmaschine (wie Carnot Prozess). Hat bis heute nur einen Nischendasein. Brennwertheizung wurde ebenfalls totgeredet und der eigentliche kleine Erfinder seinerzeit in den Ruin getrieben (mit Hilfes des TÜV soweit ich mich erinnere), solange die Big Player das Thema noch nicht haben wollten. Ebenso wie der FCKW-freie Kühlschrank (erinnert sich noch jemand an die Firma Foron?). Patente die genial sind, werden reihenweise aufgekauft, damit sie nicht die existierenden Technologien stören und verschwinden in der Schublade. Es geht nicht nur um besser oder schlechter, sondern um Marktmacht. Klar, irgendwann werden die gepeppelten Fossilien überholt von völlig neuen Ansätzen, wenn der technische Nachteil allzu schwer wiegt gibt es immer Umbrüche.