Beiträge von _RGTech

    Chiptuning bei einem Sauger ist ohnehin schon fragwürdig genug - und bei 83 Pferdchen als Basis wird jegliche Steigerung innerhalb der Messtoleranz liegen.


    Es ist aber denkbar, dass das von manchen erlebte Beschleunigungsloch im FAcelift (den Thread muss ich erst wieder finden...) durch eine verfeinerte Kennlinie verringert wird.

    Einfacher? Auch nur bedingt.


    Wirklich einfacher wär's nämlich nur, wenn du mindestens einen Schlüssel ganz ohne Fernbedienung (aber mit Transponder, zwecks Wegfahrsperre) hättest. Das zu finden, ist aber inzwischen, bis auf ganz unterstes Ausstattungsniveau, quasi unmöglich.

    Ansonsten hast du, für deinen genannten Fall, immer den ganzen Klops (mit Bart, Batterie und Sender) als Zweitschlüssel dabei. Was ja, wenn ich richtig gelesen habe, nicht dein Ziel ist. Von daher ist die Variante mit dem zweiteiligen Schlüssel beim Comfort+ sogar die bessere.




    (Einen zweiteiligen nicht-Keyless-Schlüssel kenn ich nur bei Mercedes; hier ist der Bart ebenfalls eingeschoben, und das seit ca. 1997 mit dem FBS3-Schließsystem. Dort ist der mechanische Teil ebenfalls nur Reserve zum Türöffnen, den Rest macht der Fernbedienteil: Funk, Infrarot, und Zündschlosskommunikation. Hier könnte ich den mechanischen Teil des Zweitschlüssels also mitführen und den elektronischen Teil tatsächlich irgendwo verstecken, denn erst wenn er gefunden und ins Zündschloss gesteckt wird, kann ein Dieb wegfahren - im Gegensatz zum Keyless-System.

    Der Rest der mir bekannten Fahrzeuge arbeitet mit feststehenden Bart oder Klappbart - da geht das nun wieder gar nicht.)

    Halber Liter auf 5000 - joh, gibt's. Bei meinem V6 habe ich auch meistens 2x nachfüllen innerhalb 1 Wechselzeitraum (meistens knapp 2 Jahre / zwischen 12000 und 18000 km), meistens 'nen guten Liter. Das kommt ungefähr aufs Gleiche raus (6 Zylinder bieten aber auch mehr "Verflüchtigungsmöglichkeiten").


    Für manche Hersteller sind auch 1 Liter auf 1000 "normal"; wobei man sagen muss: Suzuki schreibt das zwar auch, es passiert aber nicht... und DAS macht den Unterschied.


    Was nun die Viskositäten betrifft. Soweit ich weiß, sind KEINE (!) Vorschriften diesbezüglich zu finden. Nur Empfehlungen; und denen folgen nicht mal die Werkstätten sklavisch.


    Innerhalb der Garantiedauer bin ich nämlich den Werkstätten "ausgeliefert"... dort gab's bisher:

    2021: 5W30, Motul (nicht näher angegeben, ich befürchte so eine VW 504.00/507.00 Longlife-Plörre)

    2022/23: 5W40, Castrol Magnatec Professional (das ist immerhin "normales" Öl)


    Selber würde ich wohl direkt mein Mercedes-Öl verwenden (weil's a) der Freigabe entspricht, b) an sich schon nicht schlecht ist, und c) schon da ist und es mir einen zusätzlichen Regalplatz spart...). Das ist ein Meguin Megol Super LL 5W40.

    Aber wenn ich das nicht schon hätte, wäre mir - für fast ausschließlichen Wintersaisonbetrieb, muss man dazu sagen - ein kaltstartoptimiertes 0W-Öl tatsächlich lieber. (Vielleicht nicht unbedingt das 0W16, aber dem 0W20 - wohl von Ravenol hergestellt, so 100%ig russisch kann ich nicht; oilclub.ru lässt grüßen - würd ich direkt vertrauen.)

    I.d.R. haben alle Radio Dauerplus und geschaltetes Plus (Zündung oder Schlüsselstellung).

    Ob man es so wie gewünscht einschalten kann, liegt also am Radio.

    Ist tatsächlich richtig, aber normalerweise auch mit der Einschränkung:

    Bei meinem Auto ist es so, sass ich das Radio per Knopfdruck am Radio anschalten kann, es geht aber nach 20 oder 30 Minuten wieder aus.

    Das kennt man bei etlichen Werksradios so, Blaupunkt hat das meines Wissens auch eine Weile betrieben. Hierzu wird einfach nur Dauerplus verwendet (benötigt), und das Radio ignoriert, dass es laut Zündschlüssel noch gar nicht spielen sollte.

    Ab dem Tausch gegen was Besseres hat man diese Funktion aber meistens eingebüßt.

    Das Bosch im Ignis, übrigens ein Reisebus- bzw. Wohnmobil-Gerät, hat das eben nicht - dafür kann's andere Dinge ganz gut.




    Die weiter oben angesprochene Umpolung auf Dauerplus (mit dem Risiko sowie Minderkomfort des Abschaltenvergessens und extra Einschaltens) kannte man noch in den 80ern als "normal", das hat sich dann schrittweise gebessert.


    Unser Bosch-Gerät schaut mir von den Stromleitungen noch relativ simpel aus; auch die Tatsache dass bei Radiomangel einfach andere Geräte verbaut wurden, spricht dafür dass man keine CAN-Bus-Adapter oder ähnliche Scherze braucht. Somit erwarte ich die üblichen Klemmen 15, 30, und Masse (und noch ein paar andere) am Kombistecker - für den's ja auch Adapter auf ISO gibt.

    Leider wüsste ich aber keine Adapter "andersrum", also ISO auf Bosch, die man für Zwischensteckerbasteleien bräuchte. (Die könnt's schon geben, wenn man bei Bosch fragt - schließlich werden die Radios ja wohl auch für Autos verkauft, die 'nen ISO-Stecker haben? Aber wo man da ansetzt?)

    Meinst du jetzt den zum Motorhauben-Öffnen (kann man drin lassen!) oder den hintendran Richtung Motorraum/Spritzwand (wird im Video erst gezogen und dann geschraubt; ich weiß es gerade selber nicht mehr, würde aber im Ernstfall einfach rumprobieren...)?

    Ich habe ja an sich genug Verkehrsroutine, dass ich der Meinung bin, ich bräuchte das Ding nicht unbedingt... ich konzentriere mich aber auch, und ganz egal wie oft das Telefon *ping* macht oder was der Beifahrer faselt, in dem Moment wo ich sehe dass irgendwas Verdächtiges vor mir (oder um mich rum, man hat ja Spiegel) passiert, ist das komplette Nebensache und steckt zurück.

    Das können viele nicht (mehr?).

    Soll aber nicht heißen, dass es nicht auch schon mal vermutlich geholfen hat. Wer die A8 südlich Stuttgart kennt, zwischen Echterdinger Ei und Stuttgarter Kreuz, drei- bis vierspurig mit etlichen schwer einsehbaren Kuppen und im Berufsverkehr gern gequetscht voll - kann sich ausmalen, wie das ausgehen kann, wenn man (wie üblich) eben nur vom Gas geht und nicht bremst, wenn der vor einem mal wieder bremsen muss, weil er zu dicht auf dem Vordermann klebt (und auch der unfähig ist die Spur zu halten, weil... na meistens fängt das Problem ganz vorne an und schaukelt sich dann auf; im Berufsverkehr ebbt das aber auch oft stundenlang nicht mehr ab). Genau dieses eine Mal hätte man vielleicht doch gleich bremsen statt nur vom Gas gehen sollen.

    Ob das auch ohne Assistent gereicht hätte (der mir einen spürbaren Sekundenbruchteil voraus war beim Bremsen)? Weiß ich nicht. Will ich auch gar nicht wissen. War aber ein ziemlich heftiger Ruck in den Gurt, nach dem man sich erstmal wieder neu sortiert.

    Somit darf das Ding eingeschaltet bleiben, und ich werde ihm nicht die Sicherung ziehen (oder eine andere unsichtbare Manipulation).



    Aber unnötige Warnungen und sogar Bremsaktionen hatte ich schon etliche (viel zu oft... hoffentlich kann das keiner auslesen). Klar, die Erkennung (wurscht ob Kamera- oder Radarbasiert) sieht halt keine Blinker, oder weiß nicht dass ich längst weiß, dass da vorne bei der Wand die Tiefgarage zu Ende ist und ich rechts hoch fahre. Oder kann nicht durch das Auto vor mir durchschauen (oder dran vorbei), weder an der grüngewordenen Ampel noch am mehrspurigen Kreisverkehr... und so weiter und so weiter. Ich würde mir hier eine feinere Konfigurierbarkeit wünschen, wie sie leider viel zu selten (und meistens erst etliche Jahre nach Einführung der Features, Beispiel Regensensor; also wenn sich die "Innovation" schon ein wenig abgenutzt hat) vorkommt. Das ist aber wie bei den Abstandsregeltempomaten - das braucht noch viel Zeit, bis die nicht mehr nerven. (Oder über 80% vernetzte Fahrzeuge. Wenn nämlich jedes mittels Telemetrie eine Gefahrensituation weitermeldet, können die Assistenten das (theoretisch) so entzerren, dass wenige Autos dahinter gar nichts mehr davon zu spüren ist. Aber dann sind wir schon wieder so weit beim möglichen autonomen Fahren, dass man auch gleich ohne Lenkrad auskommen müsste und einfach nur noch sein Ziel einprogrammiert und Zeitung liest. Ferne Zukunft.)



    Wenigstens ist es hilfreich, wenn man sich vorher schon mal mit der Funktionsweise befasst hat. Ich hab das Auto nämlich auch schon meinen Eltern ausgeliehen... ohne Vorwarnung: "Du das piept und blinkt die ganze Zeit!" "Welche Farbe?" "Meistens gelb." "Ja dann solltest du entweder auf deiner Spur bleiben oder blinken." "Und auch mal rot" "Dann bist du zu dicht aufgefahren" "Oah das ist ja anstrengender als ein Beifahrer" :D

    Ja, Grundiergrau und Rentnerschwarz ("Silber")... ;) Bei denen kann man nicht mal mehr mit Decals was retten.



    (Ich bin zuletzt 500km - einfache Strecke - gefahren, um ein Auto in der passenden Farbe zu kaufen... Graustufen kommen mir nicht mehr ins Portfolio, und eine grundlegende Abneigung gegen Weiß kann ich als ehemaliger Telekomiker sehr gut nachvollziehen.)

    dav1963 hat's ja schon gut beschrieben... eine Scheibe schirmt nicht besonders ab (es sei denn sie ist metallisch bedampft... gibt's ja auch, aber eher im Premiumbereich) und horizontales Scheibenkleben sowie aufs Armaturenbrett legen ist eigentlich schon nah am (UKW-)Ideal. Die Dachantennen sind heutzutage mit ihrer Länge auch schon nicht mehr optimal; aber es will ja keiner mehr eine Teleskopantenne hinten am Kotflügel haben (schon allein weil kaum noch einer hinten einen Kotflügel hat). Wird aber werkseitig trotzdem gern genommen, weil man gleich noch GSM/LTE und (meist im Sockel) GPS mit unterbringen kann.


    In (oder direkt hinter) einer Metallröhre wie der A-Säule kann's allerdings nicht gehen.

    Ja, das ist schwierig... ist immer so ein Glücksspiel, weil's halt auch sein kann, dass man keine besseren Angebote bekommt und das aktuelle auch weg ist. Kann aber auch besser werden. Ist wie bei Tankpreisen.


    Wenn das Angebot gut genug ist, würde ich sogar einen Folierer anfahren, wenn das mit der Farbe gar nicht geht :) So kann man quasi unbeschadet die Sau rauslassen bei der Farbwahl, und beim eventuellen Wiederverkauf hat man x Jahre den Originallack geschützt.

    Für Android Auto gibt's, falls das Radio das nicht vollständig (sprich: kabellos) kann, inzwischen auch USB Adapterboxen... ich hab da irgendwo eine c't, aufgrund der ein Kollege so ein Teil schon hochzufrieden bestellt hat. Und die Kamera beim i10... na, wie beim Ignis ist die zwar nett (cm-genaues Rangieren und exaktes Bordsteinanfahren sind viel leichter, wenn man sich drauf eingestellt hat), aber bei der Fahrzeuggröße nicht allzu relevant, würde ich meinen.

    Je neuer das Auto, desto schlechter ist auch der Halogenscheinwerfer... die Hersteller investieren da keinen Aufwand mehr. Zu der Zeit, wo Xenon 2000 Mark Aufpreis kostete und Halogen Standard war, war das noch anders - inzwischen ist Halogen nur noch für die Geizfraktion mit Buchhalterausstattung gut.


    Wie komme ich drauf?

    Gerade H4 sind jetzt schon lange Uralttechnik, und mit den zwei Fäden, die nicht mal zeitgleich geschaltet werden dürfen (Hitze!), schon immer nur ein Kompromiss gewesen. (Kennt noch jemand Bilux?) Ich kenne das aus Käfer oder Golf 2 - bei letzterem selbst dann, wenn er separate Fernscheinwerfer im Grill hatte. War nicht gut. Die beiden Fäden müssen schon sehr präzise ausgerichtet sein, der eine steht dem anderen im Wege (und das Schirmchen drin ja auch), der Reflektor muss irgendwie beides können und (damals) die Streuscheibe auch.

    Dann war lange H1 Mode, sehr gern in den 90er Jahren, in den damals angesagten sehr kleinen Scheinwerfern. War schon besser, weil separat (die Reflektoren von Fern- und Abblendlicht konnten auf ihre jeweilige Aufgabe optimiert werden), aber halt klein.

    H7 hat sich in den 2000ern großflächig durchgesetzt: gleich groß wie H4, aber nur ein Leuchtfaden wie H1 - das Beste aus beidem.

    Und heute? Kriegt man wieder nur noch H4. :/


    Leider kann bei einem mittelmäßigen Scheinwerfer auch eine gute LED nicht ganz so viel bewirken, also mit Werks-LED kann das nicht konkurrieren (letzterer hat schon weniger Verluste, weil der ganze Reflektorkäse und die Rundstrahlung nicht nötig sind). Wobei es aber immer noch besser sein sollte als mit Halogen. Wenn's das nicht ist (das müsste man aber messen; das Auge kann das wegen der deutlicheren Hell-Dunkel-Grenze nur unzureichend einordnen), stimmt was nicht.



    Was die Lichtfarbe betrifft, das ist relativ einfach - Glühfunzel etwa 2700 Kelvin warmweiß, Halogen rund 3000K, neutralweiße LEDs und Xenonbrenner (selten) sollten bei 4000K liegen. Meistens sind sie aber auf mehr Blaueffekt ausgerichtet und kippen dann mehr in Richtung 4500 oder gar 4800K - das ist bei Regen schon wieder gar nicht so gut.

    Den Duplexkäse kenne ich, ich kann auch nur rückwärts dort parken. Andersrum hätte ich die Antenne und Reling hinten eingedrückt.



    Was i10 und Swift sehr stark unterscheidet, ist das Getriebe; der Swift verfügt inzwischen über CVT (früher u.a. als DAF Variomatik oder Audi Multitronic bekannt) und der i10 anscheinend inzwischen über ein (beim Swift wieder ausrangiertes) automatisches Schaltgetriebe.

    Das CVT bin ich im Vorführ-Ignis mal gefahren... ich werd nicht warm damit; beim Halten an einer Kreuzung schaltet die Start-Stop-Automatik ab wenn man gerade eine Lücke sieht, und bis dann wieder genug Dampf da ist (ist ja eher gemütlich, zum Reifendurchdrehen reicht es sicher nicht) ist die Lücke weg. Auf der Autobahn beim Spurwechsel ein ähnliches Gefühl. Allerdings ist die Drehzahl dort teils doch deutlich niedriger als mit Schalter im 5. Gang (eben lastabhängig).

    ASG muss man auch mögen; da wärst du aber schon ein weniger gutes gewöhnt :P


    Was die Assistenzmiste beim i10 betrifft, kann ich aber auch nicht viel helfen. Ein Kollege verkauft gerade den i10 Automatik seiner Mutter, das ist aber ein 2018er und sogar noch mit Viergang-Wandlerautomatik (das wäre mein Favorit) - der nervt überhaupt nicht. Und die Lenkradheizung fetzt. (Ich hab halt dünne Leder-Handschuhe mit...)

    Beim Swift müsste immer noch das Bosch SLDA verbaut werden, das kann man auf Geschwindigkeits-Warntöne konfigurieren, muss man aber nicht. Es hätte auch keine Erkennung, sondern bezieht seine Tempolimits von den Navi-Daten. Lästiger sind die (nicht dauerhaft abschaltbaren) Abstands/Auffahrwarner mit Notbremsassi, und Spurwarner. Die piepsen und blinken. Viel zu oft. Aber da wird bei Hyundai dank der EU-Gesetzgebung auch nicht mehr viel zu retten sein.