Beiträge von Supernasenbaer

    Das Einfahren bei einem Motor ist heute noch genauso wichtig wie es früher war. Auch wenn die Fertigungstolerenzen noch so genau sind, es ist eine Mechanik, bei der verschiedenste Materielien aneinander reiben. Das muss eingefahren werden.

    Allerdings - und das ist auch das was viele geschrieben haben - ist das Einfahren heute bei weitem nicht mehr so kritisch wie es früher war.

    Bei der Produktion wird jeder Motor für einige Sekunden gedreht und per Sensor überwacht (ohne dass er Sprit bekommt), ein paar Motoren aus jedem Fertigungslos werden auf einem Prüfstand befeuert ca. 1-2h und die Leistung gemessen usw.


    Gemeinhin reicht das als Einfahrvorgang bzw. Einlaufvorgang für den Motor. Nur wenn mal die Toleranzen der Fertigung ganz ungünstig aufeinender treffen ist auch noch auf der Straße beim Endkunden eine Einlaufphase notwendig, diese dauert aber nicht 1000km, sondern vielleicht 50km.

    Es ist im Grunde auch falsch die Einfahrphase in km anzugeben. Sinnvoller wäre es das ganze in Motorbetriebsstunden zu nennen. Das ist aber für den Endkunden nicht sinnvoll messbar, daher wird immer wieder auf km zurückgegriffen.

    Und das ist ein schöner Grund, dass man einen Kunden nach 1000km mal kurz in die Werkstatt holt um nen Ölwechsel zu machen (der übrigens aus technischer Sicht wirklich sinnvoll ist bei bestimmten Toleranz- und Fertigungskonstellationen)


    Beim Getriebe sieht es ähnlich aus.


    Ich hab mehrere Jahre in der Motoretwicklung gearbeitet in weltweiten Fertigungswerken (Europa, Asien, Nord- und Südamerika).

    Wenn du im Auto,drin bist, und das passende Gerät hast, dann startest du das Auto ebenfalls innerhalb von Sekunden. Egal ob da eine Alarmanlage, Wegfahrsperre, Lenkradkralle oder sonstwas verbaut ist.


    Solche Systeme schrecken einen Gelegenheitsdieb ab.


    Professionelle Autoklauer (und das sind auch diese, die einen Extender dabei haben), haben auch noch andere Gerätschaften dabei.

    Und du kannst dir sicher sein, dass die bevor dein Auto geklaut wird, sich den Karren angesehen haben und genau wissen ob sie nen Dietrich, Extender, OBD-Spielzeug oder sonstwas brauchen.


    Und wie gesagt, wer den Schlüssel direkt hinter die Eingangstür legt (Manteltasche, Garderobenhaken, Schlüsselkasten) ist ein leichteres Ziel.

    Diebe fahren dann nen paar Sekunden früher weg.

    Hab mehrere HPs (gehabt).

    Die Drehstabfedern brechen gern mal, gerade im Hohen alter wenn es mal etwas schwerer und härter zugeht.

    Die Blattfedern (Starrachse mit einem achsparallelen Blattfederpaket und zwei Trabant-Stoßdämpfern) neigen stark zum Pendeln hinter dem Fahrzeug bei höherem Tempo.

    Ein HP mit Schraubenfeder ist mir gerade nicht geläufig, aber Schraubenfedern neigen in hohem alter auch hern mal zum Brechen.


    Bei der Gummipuffer-Variante kann der Gummi oberflächlich komplett zerbbröselt sein, aber bis so ein Gummiknödel mit gut 10cm Durchmesser komplett durch ist dauert es. Und selbst wenn das passiert liegt die Achse am Anschlagdämpfer, so kannst du damit sogar einfach weiterfahren ohne dass die Achse durchschlägt.


    Aktuell quäle ich mich gerade mit einem Blattfedergestell (ehemals Campinganhänger Klappfix), dass ich aufbereite. Aber ein gebremster Anhänger mit 500kg zulässigem Gesamtgewicht und einer Leermasse von rund 90kg (nach dem Umbau) hat mich dann doch irgendwie motiviert.

    Das soll dann der Trailer für meinen Jetski werden, der hauptsächlich dann vom Roadster gezogen werden soll.

    Die Gummis an den Achsen - sowie eigentlich die kompletten HP-Anhänger - sind unzerstörbar. Die halten locker 40Jahre. Und wenn die durch sind gibt es billig ersatz.


    Wenn man ein unzerstörbares Arbeitstier braucht, dann braucht man nen HP!


    Wenn man sich nen billigen neuen Anhänger kaufen und nach dem Bauen verschrotten möchte kauft man sich ne 750kg-275Euro-billig-Baumarkt-Schlirre.


    Suzikunde

    Der HP500 ist ein saugeiler Anhänger. Der Ignis darf aber ungebremst nur 400kg ziehen. Das würde die für den Ignis zulässige Nutzlast bei 120kg Leergewicht auf 280kg senken.

    Der HP400 hat ein Leergewicht von ~80kg, somit hat man am Ignis noch 320kg zulässige Nutzlast. Sind am Ende zwar nur 40kg, aber auch die können nützlich sein.

    Das sind beide Anhänger mit Holzaufbau, sehr robust und leicht (75kg-80kg Leergewicht)

    Soweit ich mich erinnere gab es unterschiede in den Felgen und Radnaben (3-Loch und 4-Loch) bzw. am Leuchtenträger.

    Ist im Grunde aber der gleiche Anhänger mit der gleichen Robustheit.

    Bei beiden kann das hintere Element rausgenommen werden (beim HP400 ragt das Reflektordreieck noch etwas in die Durchlade - kann mit jedem Stuhlwinkel aus dem Baumarkt aber umgebaut werden).

    Da ist der Holzaufbau auch leichter zu reparieren wenn eine Planke durchgefault ist - mit ein bisschen Geschick von quasi jedem Hobbybastler.


    Die HP350 hatten den Blechaufbau. Der Nachteil ist das diese oft schon angegammelt sind und kaum noch Ersatzplanken zu bekommen sind (und wenn dann recht teuer). Außerdem hat der HP350 auch nur 350kg zulässiges Gesamtgewicht, also dementsprechend dann nur 270kg Nutzlast statt 320kg.


    Das im Bild von mir ist der HP400, den ich fast immer mit meinem Roadster ziehe ohne ein einziges Problem bisher.

    Der Garten von meinen Eltern ist nur fußläufig zu erreichen (ca. 800m Fußweg), daher nutze ich auch so eine Rangierhilfe und den HP oftmals dann als Handwagen um Baumateriel, Erde, oder Brennholz zum und vom Garten zu bringen. Hat sich absolut bewährt.


    Und wie gesagt: wenn mal größere Transporte anstehen, dann leihe ich mir nen größeren Anhänger.

    In meine Autos kommt nie mehr irgendwelches Baumaterial oder anderes Dreckszeug rein, und das obwohl ich den Alhambra auch sehr gut als Lieferwagen nutzen könnte - ist mir aber zu schade (nen Anhänger kann ich einfach innen und außen abkärchern). ;-)


    Zusatz:

    Hab gerade mal gestöbert. Bei ebayKleinanzeigen starten die HP400 ab ca. 160Euro.

    Allerdings sind da auch einige mit Blechaufbau zufinden (was ich recht interessant finde).

    Beim Insignia musste man sehr dicht am Auto stehen, dann ging aber auch alles zu öffnen (wenn ich ander Heckklappe stand konnte meine Frau die Tür öffnen).

    Beim Alhambra kann ich nur da öffnen wo ich gerade in Reichweite stehe (nur Heckklappe, oder an einer der Türen das gesamte Auto).

    Ist ja genau das was ich eingangs gesagt habe.

    Der klassische kleine ungebremste Anhänger mit rund 300kg Nutzlast erfüllt garantiert 90% der geforderten Aufgaben.

    Für das eine mal wo es nicht reicht leiht man sich dann nen Anhänger oder enen Transporter (die es bei den meisten großen Baumärkten sogar kostenlos zum leihen gibt)


    Ich hab bisher mit dem Klaufix wirklich fast alles transportiert. Hab damit auch schon kleinere Umzüge gemacht, Kaminholz gefahren, Kies und Steine....


    Und das was ich auf den Bildern gesehen habe, da bin ich mir sicher dass da der normale Anhänger durchkommt.

    Daher würde ich mich geziehlt nach nem HP400 bzw. HP401 umsehen.

    Bei den HP kann man die Achse auch in der Höhe ändern, so dass es eigentlich keine großen sorgen geben sollte.

    Großer (weiterer) Vorteil des HP: mit einer Zughilfe kann man den auch als „Handwagen“ benutzen, beispiel https://www.ebay.de/itm/Bootst…85738.m4383.l4275.c10#rwi

    Das meine ich ja ,warum sollen Leute wie der ADAC nicht so etwas bekommen ,denn die Schuld liegt klar beim Autohersteller ,es ist nicht sicher nur wenn schon Knacker so etwas haben sollten auch Werkstätten so etwas haben ,besonders Samstag abends da ist nix mit AUDI Oder so Werkstatt.

    Warum hat der Hersteller Schuld?


    Der Hersteller muss eine Hintertür offen lassen.

    Oder wie soll man dem Kunden erklären, dass er sein Auto verschrotten lassen muss weil er nen Schlüssel verloren hat (und das ist ja in der Regel die Schuld vom Kunden).


    Leider ist es nur so (bei allem, egal ob Computer, Auto, Flugzeug, CIA, ...) dass diese notwendigen Hintertüren gezielt von Leuten gesucht werden, die wochenlang nichts anderes tun. Diese finden sie auch.

    Da kann der Hersteller machen was er möchte. Die Dinger simd mehrfach verschlüsselt, haben wechselnde Frequenzen und Codes (die per Zufall ermittelt und zwischen Auto und Schlüssel codiert ausgetauscht werden.


    Warum soll der Hersteller einem Fremd-Unternehmen (ADAC, AVE, Freie Werkstatt) die möglichkeit geben auf sensibelste Daten zuzugreifen? Damit wird ja quasi der (Schwarz)handel mit entsprechender Software vom Hersteller provoziert.

    Oder wie willst du entscheiden ob jemand, bloß weil er nen Gewerbeschein zeigt, diese Software kaufen kann? Das kann auch jemand in Auftrag der östlichen Autoknacker sein.


    Auch der ADAC und wie sie alle heißen haben oftmals nur Partnerwerkstätten die Gelbe Engel stellen. Wenn jeder von denen nen Rechner hat mit dem er nen Auto komplett freischalten kann, dann gute Nacht!

    Größere/Breitere Räder (und andere Schutzbleche, die für geößere Räder passen) bekommt man im Anhängerzubehör recht günstig. Für grobes Gelände ist auch nen neuer Standard-Anhänger nicht geeignet. Da müsste man ebenfalls investieren.


    BTW: mit den Klaufixen wurde früher immer in den Wald gefahren und Zeug geholt. Selbst wenn der komplett auf dem Boden im Schlamm gelegen hat wurde einfach mit dem Niva weiter gezogen.

    Der hält alles aus. :-)

    In einen 400kg-Anhänger (325kg Zuladung) bekommst du fast alles rein was für einen kleinen schnellen Transport notwendig ist.

    Ob der Ignis damit an Berg/Rampe noch wirklich funktioniert kann ich nicht einschätzen.

    Ich hatte bisher nie Probleme mit meinem Roadster, auch nicht an der Parkhaus-Ausfahrt bei Ikea & Co.

    Beispiel im Anhang nen Exhtholz Doppelbett Größe 180x200 mit Bettkästen und Rollrosten.


    Am Ende musst dunfür sich entscheiden und musst dir folgende Fragen stellen:

    - Was transportierst du denn normalerweise (Größe/Gewicht)

    - wie oft musst du das Transportieren?

    - was kostet AHK (starr/abnehmbar) + Anhänger (auch laufende Kosten wie Steuer und Versicherung)?

    - ist es eventuell am Ende günstiger sich dann nen Transporter zu mieten oder einen Anhänger wenn man es benötigt jdann benötigt man die AHK auf jeden Fall)


    Zusatz:

    Oftmals ist es gar nicht die Größe des Transportgutes. Brennholz, Kies, Rindenmulch, Kohle usw. möchte ich mir aus Prinzip schon nicht ins Auto legen. ;-)

    Der ADAC darf (!) es nicht.


    Soweit ich weiß haben nur die Audi-Autohäuser (nicht die Audi Vertriebspartner) die technische Möglichkeit legal das Schlüsselsignal zu „faken“ bzw. einem Schlüssel anzulernen um ein Fahrzeug wieder in Betrieb zu nehmen.

    Leider waren auch an dieser Stelle die Langfinger schneller und/oder einfallsreicher.

    ich denke nicht, das KeylessGo nun die unsicherste Variante ist ein Auto leicht knacken zu können.


    Früher wurde mit nem Bügel der Pin an der Tür hochgezogen und das Zündschloss überbrückt.

    Dann kamen elektronische Wegfahrsperren mit den Dongles - es hat ca. 2 Monate gedauert bis die „Autoknacker“ auch diese entschlüsselt hatten.

    ZV mit Funkfernbedienung (gerade am Anfang bei den Nachrüsterlösungen) - es gingen auf nem Groß-Parkplatz gern mal 2-3 Autos auf.

    Navis, die angeblich nur in dem vorgesehen Fahrzeug funktionieren, werden dauernd geklaut, in Nahost neu codiert und weiter vertickt.

    Nun ist KeylessGo der Bösewicht.


    Wenn jemand ein Auto professionell klauen möchte, dann hilft nichts, aber wirklich gar nichts, dagegen.

    Das war früher so und wird sich auch nicht ändern, egal was man tut.


    Ich gebe zu, dass man es einem Dieb schwerer machen kann.

    Aber dann macht man es für sich selbst auch schwerer.

    Warum hab ich KeylessGo? Weil ich vollbepackt einfach zum Auto gehen kann und ohne dass ich wie ein Jongleur versuche den Schlüssel aus der Tasche zukramen die Karre einfach aufgeht.

    Wenn ich meinen Schlüssel in so eine Schutztasche stecke hätte ich mir die knapp 1000Euro sparen können.


    Was hilft, ist den Schlüssel zu hause nicht direkt hinter der Tür liegen lassen. Die Reichweite ist ca. 5m im Freien, hinter einer Wand ca. 2m.

    Liegt der Schlüssel mehr als ca. zwei Meter von der Haustür weg hilft auch der Rangeextender nichts, da das Signal nicht mehr ankommt.


    Dann holt der professionelle dieb seinen Metalldraht raus, öffnet die Tür und startet über OBD.


    Es ist ein Unterschied von ca. 10 Sekunden bis die Karre wegfährt.


    Oder in Der Großstadt z. bsp mit nem Abschleppwagen einfach aufladen, in eine „Werkstatt“ bringen und dort in aller Ruhe alles neu codieren.

    Wenn du es eh besser weißt, dann mach es und überzeuge den Rest der Welt mit 110kW und einer Laufleistung von mehr als 150.000km.


    Wenn du ernsthafte und technisch korrekte Antworten haben möchtest (die dir vielleicht nicht gefallen), dann „Lass es!“


    Ich batte auch schon Fahrzeuge mit 4-Zonen-Klima. Wirklich genutzt habe ich diese aber nicht.


    Bei 2-Zonen hast du den Nachteil, dass du nur links und rechts regeln kannst. Das Bringt den Kindern auf dem Rücksitz nicht sehr viel.

    Dafür ist 3-Zonen-Klima mind. die Voraussetzung.


    Aktuell habe ich im Auto 3-Zonen-Klima (vorn links, vorn rechts, hintere Sitzreihen). Sieht in der Praxis so aus, dass ich vorne links und rechts fast immer gleiche Temperatur habe und hinten (beim „Kleinen“) sind es 1-2Grad wärmer.


    Und ja, den wahren Vorteil von e8nigen Luxus-Dingen erkennt man erst wenn man das mal hatte.

    Ich hab mich früher auch immer über Lenkradheizung lustig gemacht, bis ich sie einmal in nem Auto drin hatte... :-)

    Allerdings würde man bei „Einmal quer durch Berlin“ vermutlich auch auf 40km kommen.

    Vermutlich würde man dann wohl eher den Autobahn-Ring nehmen (ist länger, geht aber normalerweise schneller)


    Edit: Gemäß GoogleMaps sind es 36km Strecke mit dem Auto von der östlichen Stadtgrenze (an der B1) bis zur westlichen Stadtgrenze (an der B5).

    ...zumindest gemäß meiner Schlussfolgerung, dass das kein Hersteller einbauen würde, wenn es nicht zwingend notwendig ist.

    Doch.

    Wenn es Geld bringt.

    Wenn man ein Teil, was im Einkauf ca. 40Euro kostet dem Kunden für nen Fahrzeugmehrpreis von 300Euro unterjubeln kann, ihn damit öfter in die Werkstatt holen und teureres (aschbares) Öl im Service verkaufen kann und im Aftersales das Bauteil für 400Euro verticken kann, dann baut man als Hersteller alles ein was der Kunde eigentlich nicht braucht.

    Außerdem hat damit gegenüber leichtgläubiger Kundschaft auch noch nen Vorteil den man bewerben kann („wir haben im Gegensatz zu anderen Herstellern den OPF verbaut um Sie - unsere Kunden - mit nachhaltigen Fahrzeugen zu versorgen und um Sie - unsere Kunden - dauerhaft vor Fahrverboten schützen zu können“)


    ...mit vermeintlich ökologischen Fahrzeugen lässt sich mehr geld verdienen als mit guter Ausstattung...