Beiträge von Supernasenbaer

    Funktioniert aber auch nur (wie von dir beschrieben) wenn du bei breiteren Reifen einen geringeren Druck fährst.

    Ansonsten ist die Kontakfläche (projiziert) des Reifens zur Fahrbahn die gleiche.


    Druck = Kraft pro Fläche


    Wenn der Reifendruck gleich bleibt, dann ist die Fläche auch gleich (das Gewicht des Fahrzeuges verändert sich ja nicht bzw ist es vernachlässigbar wenn die Rad-Reifen-Kombi in Summe 4kg schwerer ist).


    Deshalb muss man auch bei voller Beladung den Reifendruck erhöhen. Sonst wird die Kontaktflöche zur Fahrbahn größer (im schlimmsten Fall zu groß), sodass der Reifen stark walkt, der Verbrauch erhöht sich, die Fahrstabilität wird beeinflusst. Im worst case kann der Reifen dauerhafte Schäden nehmen, von der Felge springen oder platzen.


    Das Thema Reifen ist zu komplex um da irgendwelche pauschal-Aussagen machen zu können.

    Der allgemeine Brot-und-Butter-Reifen bei einem Otto-Normal-Fahrer ist schon der beste Kompromiss, den ein Fzg-Hersteller ermittelt.


    Für spezielle Einsätze (Dauerhaft hohe/maximale Lasten bei Lieferwagen, Rennsporteinsätze, Off-Road, Extremstbedingungen wie Arktis oder Wüste) gibt es spezielle Reifen, die dann auch zum Teil andere Maßnahmen erfordern. Dann sollte man aber auch genau wissen was man tut.


    Soweit ein kurzer Exkurs in die Reifenwelt - nun zurück zur Batterie.

    Die Jungs von TÜV/Dekra und Co. dürfen an den Fahrzeugen nichts verändern.

    Deren Aufgabe ist es den vorliegendenZustand auf Verkehrstauglichkeit zu prüfen.


    Ein Versicherungsgutachter beult nach einem Unfall auch keine Tür aus, damit der Schaden geringer wird.


    In der Praxis ist es so, dass der Wettbewerb - insbesondere bei den HUs - die Prüforganisationen zwingt auf Kunden einzugehen und auch Kunden zu binden.


    Auf dieses Beispiel „Scheinwerfer einstellen“ bezogen:

    Ich kenne Prüfer, die einfach schnell den Schweinwerfer nachstellen.

    Genauso kenne ich auch einige, die ziehen sich kurz die Jacke aus (legen gewissermaßen ihre Rolle als Prüfer ab), stellen den Scheinwerfer ein, ziehen die Jacke an und machen weiter.

    Und es gibt auch die Fälle (insbesondere wenn Werkstätten auf dem Gelände sind), die die HU fertig machen und dem Kunden sagen er soll zur Werkstatt fahhren den SW einstellen lassen und wenn er wieder kommt ist der Papierkram fertig und die Plakette wird geklebt.


    Eine HU als „nicht bestanden“ zu deklarieren, den Kunden wegschicken und eine Nachprüfung anordnen bei so einer Bagatelle, kann sich heute keine Prüforganisation erlauben. Dieser Kunde wird nie wieder kommen.


    Gerade seit dem Fall des Monopols TÜV/Dekra ist der Gedanke des Dienstleisters deutlich vor die Rolle des „Korintenkacker-Prüfer“ getreten.

    Hi.


    Grundlegend: Wer die Garantiebedingungen des Herstellers sich durchliest und auch versteht hat die genaueste Aussage.


    Allgemein gesagt:

    Ja.

    Du kannst die Inspektion in jeder Werkstatt (also Fachwerkstatt, nicht die Garage mit Hebebühne vom Nachbar) machen lassen, ohne dass dir die Garantie verloren geht.

    Allerdings muss die Inspektion nach Herstellervorgaben erfolgen.

    Das heißt im Klartext: Die Werkstatt, die die Inspektion durchführt! muss sich genau an den Suzuki- Wartungsplan halten und anhand des Wartungsplans die Inspektion dokumentieren. Natürlich den Stempel im Service-Heft auch nicht vergessen.


    Sollte es irgendwann mal zu einem Garantie-Reparatur-Fall kommen, und du kannst dies nicht nachweisen kann der Hersteller die Garantie ablehnen.


    Wenn es (nach der Garantie) mal zu einem Reparaturfall kommen sollte, dann wirst dunseitens Des Herstellers natürlich auch keinerlei Kulanz bekommen, was jedoch viele erhalten, die alle Inspektionen beim Hersteller haben machen lassen.

    ...ich reg mich nicht auf...keine Sorge.

    Ich bin seit nunmehr über 15 Jahren in diesem Forum. In anderen seit über 20 Jahren.

    Mich haut sowas nicht aus der Bahn.


    Außerdem sehe ich die Leute in Asien den ganzen Tag immer nur über die Handbremse abbiegen...die sind aber dadurch so schnell, dass ich nie die schmaleren Räder hinten gesehen habe.

    Ist also eigentlich meine Schuld. :D

    Vorne BREIT, hinten schmal...die Japaner fahren das auch so.

    Wo kommt die Weisheit her?


    Bin beruflich im Gesamt-Asiatischen Raum unterwegs. Hab ich noch nie gesehen.


    Einzig für Beschleunigungsrennen macht man es (weltweit) so, dass auf der Antriebsachse breite Räder sind (mehr Grip) und auf der nicht angetriebenen Achse irgendwelche Spalt-Tabletten (geringes Massenträgheitsmoment, wenig Rollwiderstand). Aber da geht es nur geradeaus und man muss nicht scharf lenken oder stark bremsen.

    Um definitiv zu wissen, ob der einen hat bockt man die Vorderräder hoch (richtig sicher aufbocken, NICHT mit einem Wagenheber), legt den höchsten Gang ein und gibt einmal Gas.

    Mach mal bitt ein deinem Bild ne markierung welchen Schlauch genau du meinst.

    Aus meiner Sicht können das nurNr. 17 oder 33 sein.

    Allerdings ist die Aussage „rechts unten“ etwas sehr undeutlich. Zumal nichmal klar ist ob du auf dem Bild „rechts unten“ meinst oder bezogen auf Auto.

    Warum sollte bei einem Hecktreffer der Airbag auslösen?


    Der Gurtstraffer - wenn einer verbaut ist - löst aus um den Passagier sicher im Sitz zu halten und auch ein „Vorpendeln“ zu verhindern. Deshalb lösen die Gurtstraffer immer aus wenn das System einen Unfall registriert.


    Die Beschleunigungssensoren des Airbagsystems wissen genau wo der Aufprall ist und welcher Airbag - so es denn notwendig ist - ausgelöst wird.


    Leider für den Threadersteller alles Theorie. Die spezifische Frage ob im Baleno ein Gurtstraffer verbaut ist kann ich nicht beantworten.

    Der cw-Wert har wenig Aussagekraft (eigentlich gar keine).

    Der cwA-Wert, also der cw-Wert multipliziert mit der angeströmten projizierten Fläche, ist der Knackpunkt.

    Ein normales Straßenfahrzeug hat ca. 1,5qm bis 2qm projizierte Fläche. Ein F1 Fahrzeug ist bei 1qm.


    Zum Thema: Es hat fast jedes Auto heutzutage einen Speedlimiter. Bei einigen ist dieser so "versteckt" regelnd, dass man ihn kaum bemerkt.

    Ich halte es also für absolut wahrscheinlich, dass auch der Swift einen hat.


    Bei den japanischen Fahrzeugen ist es seit den 90ern ganz normal (auch bei denen für den europäischen Markt).

    Hatte selbst mein Nissan Sunny von 1992 bereits bei 205km/h.

    Für mich hat Tuning immer mit performance zu tun. Nicht mit BlingBling. 😉


    Aber du hast recht.

    Sandtler ist sehr Motorsport getrieben. Allerdings auch (fast) immer mit der Option auf Legalität im Bereicht der StVO

    Nein, wir wollen nicht Motoren vergleichen, denn die Thread-Überschrift lautet "nervige Kuppelgeräusche" ;)

    Und die hat der UP genau so.

    Wer lesen kann ist im Vorteil.

    OK. Misverständnis. In den letzten 4-5 Posts über dem Kommentar ging es um Motorvibrationen, die sich auf die Karosse übertragen.

    Und so ein Dreizylinder ist da die wahre Freude... 😉