Beiträge von -Hutfahrer-

    Ich habe meinen Sportler seit Ende 2015 und da fehlte das vordere Schirmblech bereits. Irgendwann bemerkte ich noch das lose Blech auf dem Endschalldämpfer und nahm es einfach ab. Hier merkt man aber wirklich, dass dieses Blech eine Aufgabe hatte.


    Die originale Auspuffanlage sieht nicht mehr wirklich schön aus, ist allerdings noch dicht. Ich sehe also bisher keine Notwendigkeit, hier irgendwas zu ersetzen. Der Geräuschpegel im Fahrzeug ist bereits genug, nach einem lauteren Auspuff sehne ich mich auch nicht.

    Ist leider üblich bei Ignis und Wagon R+. Die Kabel sind zu hart und brechen mit der Alterung irgendwann. Man kann es nur durch Einflicken von besseren/weicheren Kabeln längerfristig reparieren. Womit hast du die Verbindungen wieder hergestellt?

    Die ''Baumarkttester'' kommen üblicherweise nur in die Motorsteuerung und können Fehler in ABS/ESP- und Airbag-Steuerung nicht auslesen. Wenn derartiges Diagnosegerät nichts anzeigt, dann muss das nicht heißen, dass nicht anderswo doch ein Fehler gefunden und abgelegt wurde.

    Miss' mal nach, ob das Gehäuse vom Steuergerät noch einen Widerstand nahe 0 Ohm gegen Masse hat. Im schlechtesten Fall könnte es auch die Masseleitung des Steuergeräts verdampft haben. Es hätte dann keine bzw. keine definierte Masse mehr. Das Steuergerät hat in der Bus-Struktur des Fahrzeugs eine zentrale Rolle. Je nach Größe und Ladezustand der Batterie werden bei dem verursachten Kurzschluss einige 100 Ampere Strom geflossen sein (vergleiche die Angabe des Startstroms auf der Batterie).


    Ich denke, du solltest dir von hier an fachliche Hilfe suchen und dein Auto in eine Werkstatt geben. Dort ehrlich ansagen, was passiert ist. Letztlich gibt es auch Spezialisten, die Steuergeräte reparieren können. Verbuche das als Lehrgeld - auch wenn es schmerzt!



    Unter uns: Aus diesem Grund schraubt man beim Batteriewechsel den Masseanschluss zuerst ab und zuletzt wieder an. Rutscht du vom Masseanschluss ab auf die Karosserie, dann passiert gar nichts. Ist der Masseanschluss ab und du rutscht vom Plus-Anschluss ab, dann passiert auch nichts. Außer ggf. einer schmerzhaften Verletzung. Selbst bei Berührung des Steuergeräts wäre absolut gar nichts passiert.

    Wie ist denn das Drehzahlniveau im höchsten Gang beim aktuellen Sportler? Bei meinem MZ ist das m. E. unnötig hoch, das Fahrzeug hätte einen 6. Gang gut vertragen. Das permanent hohe Drehen erzeugt unnötigen Lärm und dürfte den Verbrauch nicht unerheblich hochtreiben. Der 1.2er NZ von meinem Papa ist da deutlich komfortabler (leiser) und das NZ-Fahrwerk ist auch nicht unsportlich.


    Ich war von 2009 bis 2013 selbst Fernpendler mit täglich 186 km. Mein damaliger Kilometerfresser war ein Peugeot 206 mit dem kleinsten 1.4 HDI und 68 PS. Der überwiegende Teil des Weges war Autobahn mit 100er oder 120er Tempolimit. Auch nur zweispurig und mit extrem viel LKW-Verkehr. Und die fuhren ewig auf beiden Spuren. Unter dem Strich hieß das, mit 85 - 90 km/h zufrieden zu sein. Irgendwann hatte ich das Lauern und Lückenspringen satt, zumal der Durchzug des kleinen Turbodiesels auch nicht unbedingt üppig war. So habe ich mir das Überholen weitgehend gespart, wenn der LKW-Verkehr denn irgendwas um die 90 fuhr. Der Dank waren nahezu keine Reparaturen und ein üblicher Verbrauch von 4 l oder weniger in einer Zeit, in der der Liter Dieselkraftstoff zeitweise mehr als 1,50 EUR kostete. Link zu Spritmonitor.de


    Im Jahr 2021 ist Bundestagswahl. Nicht nur eine Partei hat die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf den Autobahnen als Wahlkampfthema. Für 120 oder 130 km/h reicht vom Swift dann auch der kleinste Motor.

    Seit gestern sind die Sommeräder drauf - mit den neuen Reifen. Gestern fuhr ich noch mit Winterbereifung zum Dienst und zurück, somit habe ich heute den Vergleich. Die Winterbereifung waren die üblichen 185er auf 15er Stahlfelgen.


    Auch wenn es erst einmal nur ein paar Kilometer waren (Landstraße, Autobahn mit 85 km/h, Stadtverkehr), die chinesischen Reifen leisten sich zunächst keine Patzer. Schneller fahren war nicht drin, die paar Kilometer Autobahn sind so genannte "Stadtautobahn". Gestern hatte ich noch das hörbare Abrollgeräusch der Winterreifen vernommen, die Sommerreifen rollen für mich unhörbar.

    Serienausrüstung: Goodyear Eagle F1 (Kraftstoffeffizienz E, Nasshaftung B, 66 dB).

    Erfahrungsgemäß sind sie einige Wochen/Monate jünger als das Fahrzeug.


    Meine habe ich verabschiedet und durch "Rotalla Setula S-Pace RU01" in gleicher Größe ersetzt. Gefahren bin ich sie noch nicht. Bis zum Saisonbeginn sind noch einige Wochen Zeit.

    Kommt drauf an, wer der Vorbesitzer war. ;) Die Heizmatten der Sitzheizung hat vermutlich jeder Swift MZ schon einmal neu bekommen. Meiner bekam sie noch auf Gebrauchtwagengarantie.


    Ich hatte Ende 2015 meinen mit 92 Tkm gekauft - für weniger als deine 6000. Allerdings auch mit diversen Mängeln. Seit 60 Tkm hatte niemand mehr etwas an dem Fahrzeug gemacht, es wurde nur gefahren. Alle nötigen Wartungen wurden noch gemacht, die für den damaligen Kilometerstand dran waren. Es gab noch einen Satz Koppelstangen, sie klapperten bereits.


    Es kostete aber noch eine Menge Arbeit, bis mein Sportler ansehnlich wurde. Davor muss ihn ein Raucher aus der Leistungsklasse gefahren haben. Die rot/schwarze Innenausstattung war braun und stinkig, der Himmel ebenfalls. Ich bin mehrmals mit einem Nass/Trockensauger durchgegangen. Rot/schwarz ist wieder so, wie es mal gewesen ist. Der Himmel wurde wieder hellgrau. Zudem habe ich einige Schrammen und Dellen mitgekauft, die entweder repariert oder durch eine Teilfolierung unsichtbar geworden sind.


    Reparaturen hielten sich bisher in Grenzen: Die Scheibenbremsen der Hinterachse musste ich machen, beide Sättel mussten aufgearbeitet und neu abgedichtet werden. Die Vorderachsbremse sah beim Kauf nicht alt aus, muss also schon einmal gemacht werden. Im vergangenen Jahr musste ich die Klimaanlage machen lassen. War zum Glück nicht so teuer, es waren die Ventile im Hoch- und Niederdruckkreis. Zuletzt habe ich vier Sommerreifen gekauft, im Winter fahre ich das Fahrzeug gar nicht.



    Unter dem Strich ist der Swift ein kalkulierbares Risiko. Motormäßig sind die Risiken überschaubar, es zickt eher die Peripherie. Zum Katalysator hast du dich sicher bereits eingelesen. Einige hatten Pech mit den ABS-Blöcken. Achte auf die Reifen! Es ist nicht unwahrscheinlich, dass man dir den Swift noch auf der Werksausrüstung anbietet. Die wäre dann gute 10 Jahre alt. Die geforderten 6000 halte ich für etwas zu hoch. Auch wenn man einkalkulieren muss, dass der Händler für das Fahrzeug garantieren muss. In die Preisregion 6000 kommen durchaus jüngere NZ-Sportler.

    Sie schicken raus, wen sie lokal greifen können. Ich hatte das Mitte der 2000er mit einem damals fast neuen Ignis. Man schickte mir einen privaten Abschleppdienst. Der Ignis wurde aufgeladen und bei meinem Händler vor dem Tor abgestellt. Fahrzeugschlüssel in den Briefkasten - fertig. Zu meinem Händler kam ich nur, weil es der räumlich gesehen nächste war bzw. weil sich der Fahrer mit mir nicht um ein paar Kilometer streiten wollte. Damit war es erledigt.


    Weil der Fahrer ein freundlicher Mensch war, nahm er mich bis zum nächsten Bahnhof mit. Wäre sein Heimweg in Richtung meines Wohnorts gegangen, dann hätte ich auch mitfahren können. Ein Ersatzauto hätte man mir vermittelt, das billigste Angebot war damals ein Ford Ka je Kalendertag mit 100 Frei-Kilometern für 50 Euro.


    Das war auch das einzige Mal, dass der Ignis gar nicht mehr an ging. Ansonsten fuhr er mit dem Fiat-Diesel auch mit böse drohenden gelben Warnlämpchen noch irgendwie.



    Bitte denkt mal über die Schutzbriefe der Haftpflichtversicherer nach! Der Leistungsumfang ist zwar minimalistisch, kostet dafür aber auch nur ein Bruchteil dessen, was einem ADAC u. a. abnehmen. Die bieten dafür aber auch mehr.


    Eine Bergung im Unfall- oder Pannenfall kostet schnell mal 300 oder 400 EUR. Meist sind die Kilometer begrenzt, bis zu denen ein Fahrzeug heim oder in eine bestimmte Werkstatt gebracht werden kann. Man kann sich aber auch an Werkstätten vermitteln lassen, die ggf. nachts oder an Wochenenden reparieren. Das zahlt man freilich selbst und geschenkt ist es auch gewiss nicht. Ich hatte einmal mit dem Wunsch nach Pannenhilfe angerufen - Batterie war leer. Man schickte mir einen Taxifahrer mit Starthilfekabeln. Danach lief die Kiste wieder, gekostet hat es mich nichts.