Beiträge von -Hutfahrer-

    Mindestens einmal intensiv mit einem Nass-Trocken-Sauger über alle textilen Oberflächen gehen - falls das nicht reicht, ggf. ein zweites Mal. Achtung, die Polster sind danach für mindestens einen Tag durchfeuchtet und du solltest auf das Auto verzichten. In dieser Zeit idealerweise gut belüftet offen stehen lassen! Über Glas- und Kunststoffflächen mit einem anständigen Reiniger drüber, der fettige/ölige Niederschläge lösen kann. Die dafür verwendeten Lappen oft auswechseln, um den nikotinhaltigen Schmierfilm nicht nur breit zu schmieren.


    Die "Profis" nehmen gern Ozon, was aber nur zielführend ist, wenn die Polster vorher ausgespült und alle abwaschbaren Oberflächen auch vom nikotinhaltigen Niederschlag befreit wurden.


    Mein 2008er MZ-Sportler war Raucherauto. Man riecht es nicht mehr und das größte Problemkind, der Innenhimmel, wurde wieder schneeweiß. Auch die hellbraun/dunkelbraun verfärbten Polster wurden wieder schwarz und rot. Ein Wochenende Arbeit, das sich angesichts des gezahlten Preises dann für mich doch gelohnt hat. Idealerweise macht man sowas bei sommerlicher Hitze, um die Feuchtigkeit doch wieder schnell aus dem Innenraum zu bekommen. Dass dabei diese Arbeit nicht unbedingt Spaß macht, das ist die Kehrseite. Letztlich habe ich es für mich gemacht.

    Was fällt aus? =O


    Weiße Felgen sehen nur frisch lackiert gut aus. Der Abrieb brennt sich schneller in den Lack als du zuschauen kannst. Hatte ich einmal (auf einem weinroten Fahrzeug) und mache ich nie wieder. Falls der Lack der Felgen gut genug ist, dann lass' sie so. Vielleicht farbige Akzente setzen, beispielsweise einen kreischend bunten Ring aufbringen? Spiegel und Heckspoiler silber? Den schwarzen Fahrzeuglack würde ich beibehalten und nur die Teile neu lackieren, an die man wegen der Rostbeseitigung ran muss.

    Schick, schick... Aber mach' nicht alles schwarz! Gerade schwarze Kleinwagen leben von Kontrastfarben. Und gegen den Gammel am Kotflügel solltest du auch bald was tun! Gerade dann, wenn du deinen Exoten nicht nur verbrauchen sondern ernsthaft erhalten willst. Wenn du Glück hast, dann ist er da noch nicht ganz durch...

    Wenn man ganz wenig Installationsaufwand haben will, dann kann man sich den Strom für die Kofferraumbeleuchtung auch von einer Rückleuchte holen. Das hat dann zwar den Nachteil, dass wenigstens das Standlicht für Licht im Kofferraum eingeschaltet sein muss, ist aber sicherlich besser als gar nichts.

    Es geht nicht um Lackschäden sondern um den dahinter liegenden Klimakondensator. Steinschlagschäden

    Willkommen bei uns und viel Spaß am Ignis! Ich hatte beim Ignis FH den unteren Lufteinlass mit einem passend zugeschnittenen Stück "Streckblech" als Gitter versehen. In diesem Gitter zeigten sich mit der Zeit einige Einschläge von Steinchen, die aber nicht hindurch gingen. Die hätte sonst der Klimakondensator bekommen. Nimm' was rostfreies dafür, entweder Aluminium oder Edelstahl.


    Bild aus der Suzukimania-Galerie: 3276 <= Klick!

    In der Bauform "H11" gibt es inzwischen auch so genanntes LED-Retrofit. Abgesehen von der generellen Unzulässigkeit fällt ein derartiger Umbau bei Linsenscheinwerfern am wenigsten auf. Bedingt durch die Bauart "Projektor" ist die Lichtverteilung praktisch optimal, vermeidet Streulicht und vermeidet eine Blendung des Gegenverkehrs.


    Aber: Alles, was als LED ernstzunehmendes Licht machen soll, das muss aktiv gekühlt werden. Nach hinten bauen diese Retrofits durch den Kühlkörper und einen darauf montierten Lüfter tiefer - den Platz dafür muss man im Scheinwerfergehäuse haben. Inzwischen gibt es so gute Retrofits, deren Lichtabgabe einer Halogenlampe in nichts nachstehen muss. Wähle keine allzu kalte "Lichtfarbe", denn dieses Licht wird von nassen Fahrbahnoberflächen besonders stark absorbiert und man hätte das Gefühl, weniger zu sehen. Eine wärmere Lichtfarbe wäre zudem unauffälliger.

    Nach dem Wiederanklemmen der Batterie kann man die Zündung auch selbst einschalten, darf aber den Motor nicht starten. Ich hatte mindestens eine Minute warten in Erinnerung, während dieser Zeit sollte die Drosselklappeneinheit Geräusche machen. Erst wenn diese verstummt sind, soll man den Motor starten. Damit ist sie erstmal angelernt in der Grundeinstellung. Eine weitere Feinjustierung erfolgt auch im Fahrbetrieb.

    Küstengebiete sind immer Schutzgebiete, das Zelten am Strand ist überall verboten. Gerade in Ortsnähe greifen oft auch noch Gemeindesatzungen, die das Übernachten im Freien (auch ohne Zelt) verbieten können. Dieses Kunstgriffs bedienen sich viele Städte und Dörfer, um das Bild vom Obdachlosen, der auf der Parkbank schläft, aus dem öffentlichen Raum zu verbannen. Sonst käme ja ein Berliner Obdachloser auf die Idee, auf Rügen Urlaub machen zu wollen. So bietet sich die Möglichkeit, Platzverweise aussprechen und für eine Ordnungswidrigkeit Einnahmen generieren zu können.


    Dennoch kann ich dir versichern, dass ich in Brandenburg bereits mehrfach eine Nacht im Zelt an durchaus schönen Orten zugebracht habe. In Gewässernähe wird man öfter kontrolliert, ob man ggf. unerlaubt angelt - ich hatte aber gar nichts dazu dabei. Damit war das zumindest für diese Kontrolleure erledigt. Am Waldrand bekam ich mal Besuch von der Jagdaufsicht, die aber lediglich Sorgen wegen Grillens oder eines Lagerfeuers hatten. Beides hatte ich nicht - der Gaskocher war für das Kaffeewasser am Morgen kein Problem. In beiden Fällen hatte ich sogar ein Auto in Sichtweite, was auch gar kein Problem darstellte. Ich war eben am Vortag wandern...

    ... oh - da würde ich mich an Deiner stelle noch mal genau erkundigen. :/

    Fundstelle (für Brandenburg): Brandenburgisches Naturschutzgesetz - BbgNatSchG

    § 44 - Betreten der freien Landschaft

    § 44, Absatz 4: Zelte oder sonstige bewegliche Unterkünfte (Wohnwagen) dürfen in der freien Landschaft unbeschadet weitergehender Vorschriften außerhalb von öffentlichen Straßen und Plätzen nur auf einem Zelt- oder Campingplatz aufgestellt und benutzt werden. Fuß-, Rad-, Reit- und Wasserwanderer dürfen abseits von Zelt- und Campingplätzen für eine Nacht Zelte aufstellen, wenn sie privatrechtlich dazu befugt sind und keine besonderen Schutzvorschriften entgegenstehen.


    Ausschluss: (Landschafts-) Schutzgebiete - hier verboten/ordnungswidrig.

    Mein Alltags-Smart hat die LED-Kennzeichenleuchten vom aktuellen Mercedes Sprinter bekommen - passte ohne jegliche Anpassungen und hat ein E-Prüfzeichen. Die Dinger sind abartig hell! Ähnlich wie bei nur schummerig beleuchteten Kennzeichen kann man es nur im direkten Nahbereich lesen. Ansonsten ist es überstrahlt und gleicht aus einigen Metern einer weißen Fläche.

    und gab es da eine Lösung für oder musste man da einfach mit leben?

    Zu RZ/AZ kann ich nichts sagen. Der MZ-Sport hat ohnehin einen Flachen Kofferraumboden ohne Reserverad. Ich habe was drunter gelegt, um das etwas besser zu belüften.


    Eingekreist hatte ich die Stellen, an denen Spritzwasser eindringen kann, übrigens mit ausgelegtem Küchenpapier, auf das ich mit einem Textmarker ein paar Striche gemalt hatte (bei mir war es dann ein Karomuster). Die Textmarker sind gewöhnlich nicht wasserfest und eindringendes Wasser hinterlässt eindeutige Fließspuren. Niederschlagende Luftfeuchtigkeit zeigt sich dagegen punktförmig - einzelne Tropfen.


    Es kam bei meinem Renner immer von der Kofferraumentlüftung und rechts mehr als links. Ändern kann ich nichts, die Entlüftungsklappen sind mechanisch unbeschädigt. Die Wassermengen sind gering, dennoch ärgerlich. Die Stopfen im Fahrzeugboden sind dicht, die Dichtungen von Heckklappe und Rückleuchten ebenfalls. Da konnte ich auch mir einem Hochdruckreiniger drauf halten, da passierte gar nichts.

    Das Zelten ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt. In den meisten - und im Westen - ist es so geregelt, dass nur dort gezeltet werden darf, wo es ausdrücklich erlaubt ist. Erlaubt ist es auf Zeltplätzen und auf privaten Grundstücken. Mein Heimat-Bundesland erlaubt das Zelten für eine Nacht überall dort, wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Sein Zelt an einem See oder einem Kanal aufzustellen, das ist also grundsätzlich für eine Nacht okay. Man sollte aufpassen, dass es nicht privates Land ist - dann müsste man den Eigentümer um Erlaubnis bitten.

    Ich hatte bereits zweimal in Berlin den Versuch Unbekannter, beim Halt an einer rot leuchtenden Ampel ungewollt zuzusteigen. Zuletzt war es ein großer schwarzer Mann, der an der rechten Tür vom Smart zerrte. Zum Glück hat er den Griff nicht abgerissen.


    Seit gut 20 Jahren fahre ich durch Berlin mit verriegelten Türen. Leider konnte das erst eins meiner gefahrenen Autos von selbst, das war ein Peugeot 206. In den wollte auch schon jemand bei einem Ampelhalt hinein.


    Im Fahrzeug sitzend hat man kaum eine Chance, sich zu verteidigen. Da ist es gleich, ob sich jemand eine Mitfahrt erpressen will oder es ein Raub werden soll.


    Beim Smart und beim Swift muss ich die Türen selbst von innen verriegeln, mache das aber konsequent.