Beiträge von -Hutfahrer-

    [...] Deswegen hört man dieses Fauchen/Rasseln auch hauptsächlich NEBEN dem Auto, anstatt hinten aus den Endrohren heraus! [...]

    Mit diesem Trick kann man allerdings auch erreichen, dass man für den Fahrer einen ansprechenden Klang generiert, die Abgasgeräuschentwicklung aber dennoch ganz sicher unter den einzuhaltenden Grenzwerten bleibt. Einige Hersteller machen ähnliches sogar mit Sound-Generatoren im Innenraum, um beispielsweise Dieselmotoren zu einem sonoren Klang zu verhelfen.

    Dem kann ich zustimmen. Das Feedback von der elektrischen Servolenkung ist bei meinem MZ-Sport auch nicht sehr ausgeprägt. Mit den 185er Winterrädern auf Stahlfelgen ist es nochmals weniger. Eventuell die Achseinstellungen prüfen lassen, um Abweichungen dort auszuschließen. Man kann mit der Vorspur das Anlenkverhalten und den Geradeauslauf beeinflussen. Dazu könnte dir ein erfahrener Kfz-Schrauber etwas erzählen. Wünschenswert wäre auch, wenn man die Unterstützung der elektrischen Servolenkung etwas reduzieren könnte. Ist zwar nett, dass man kaum Kraft zum Einlenken oder Einparken braucht, der Geradeauslauf wäre aber mit einer etwas steiferen Lenkung auch besser.


    Mein Alltags-Smart erzählt mir jedenfalls wesentlich mehr von dem, was unter den Rädern passiert. Das Ding hat gar keine Servolenkung, die vermisst man da auch gar nicht.


    Viel Spaß mit dem Renner! Fahre anständig damit und halte das Blech faltenfrei. Die MZ-Sportler werden schon spürbar weniger. Ich habe nicht nur einen fernab der Fahrbahn in der Botanik liegen sehen. Schade drum!

    Ich sorge beim Ölwechsel für einen Füllstand möglichst genau am Maximum-Strich. Beim ersten Anlassen danach muss daraus noch der erneuerte und bislang leere Ölfilter gefüllt werden. Einen Unterschied am Füllstand erkenne ich danach nicht, obwohl in den Ölfilter ungefähr so viel wie in eine Kaffeetasse passt.


    Mal unter uns: Bei welchem MZ-Benziner ist bei normaler Nutzung im Straßenverkehr überhaupt Ölverbrauch feststellbar? Auch 1.3er mit über 200 Tkm neigten nicht zu einem auffälligen Ölverbrauch. Im Renneinsatz kann das freilich etwas anders sein. ;)

    Erster Prüfpunkt, am besten bei stehendem Motor: Läuft beim Betätigen der Heckscheibenwaschanlage die Pumpe hörbar an? Falls ja, dreht sie akustisch genauso leicht wie für die Frontscheibe? Falls ja, kommt die Scheibenwaschsuppe irgendwo raus? Die Abläufe der Heckklappe wären ein Weg, gern läuft das Zeug aber auch in den Kofferraum oder hinter irgendwelche Verkleidungen. Das riecht man aber.


    Falls der Schlauch gebrochen ist, was gar nicht so selten passiert, dann flickst du nur ein kurzes Stück ein. Das komplett zu tauschen, das ist eine undankbare Arbeit. Nimm etwas weiches als Ersatz, vielleicht kannst du in dem Durchmesser Silikonschlauch bekommen. Der bleibt dauerhaft weich. Bei der Wahl der Schlauchverbinder bitte beachten, dass der Frostschutz-Zusatz alkoholhaltig ist und nicht jeder Kunststoff das auf Dauer mag. Was als Steckverbinder für Scheibenwaschanlagen verkauft wird, das sollte es aushalten.


    Schau' dir bei der Gelegenheit auch den Zustand der Kabel in der Durchführung zur Heckklappe an! Die brechen auch gern, Suzuki scheint da nicht das beste Zeug gewählt zu haben. Für den Splash wird es wahrscheinlich keinen Reparatursatz (z. B. von Herth+Buss) geben, womit man hier auch selbst ran müsste.

    Guter Tipp, quasi unter Freunden: Fang' mit dem Schriftzug für das Forum an, erstmal auch nur in zwei oder drei gut gehenden Farben. Davon ein paar in hellen Farben spiegelverkehrt, damit sind sie z. B. als Heckscheibenschriftzug geeignet (von innen angeklebt = haltbarer). Die Dinger kannst du am Stück produzieren und verkaufst sie übers Forum. Kalkuliere so, dass bei dir genug hängen bleibt. Damit hättest du auch erstmal ein wenig in der Kasse.


    Erinnerung: Auch als Kleingewerbe brauchst du eine Buchführung! Es gibt dazu ein paar Videos auf Youtube, bedenke aber, dass die nicht allumfänglich sein müssen. Du brauchst für dich selbst jederzeit den Überblick, wie viel Gewinn du gemacht hast und wo du damit steuerlich stehst.

    Die Kupplungen halten im Normalgebrauch lange, sehr lange. In meinem Freundeskreis hat noch jemand einen MZ Sport mit nunmehr über 270 Tkm: Kein Getriebeschaden, noch die erste Kupplung. Dafür waren die Fahrwerksteile zum großen Teil bereits das zweite Mal fällig, zuletzt Dämpfer und Domlager. Die Innenausstattung ist jetzt weitgehend verschlissen, die Sitzpolster sind in der Auflösung.


    Nach meinem Kenntnisstand ist der normale NZ auch bei der Hauptuntersuchung eine sehr unauffällige Nummer, sofern die Kisten nicht vollkommen verbastelt sind.

    Die Splitter-Lösung ist gewöhnlich schlechter als eine exakt nach den Vorgaben angebrachte Scheibenklebeantenne. Aber selbst die ist und bleibt ein Provisorium, das in gut versorgten Regionen allerdings dennoch ganz gut funktioniert.


    Ich verwende eine passive Antennenweiche an der serienmäßigen (passiven) Dachantenne vom Swift MZ. Diese Lösung spielt ausgezeichnet.

    Das Rupfen der Kupplung tritt oft bei Laternenparkern nach einer feuchten oder regnerischen Nacht auf. Aber selbst bei Garagenparkern, wenn nach einer Regenfahrt viel Feuchtigkeit mit in die Garage geschleppt wurde. Das Rupfen ist in der Regel Flugrost und der wird nach ein paarmal Anfahren weg radiert. Bleibt das jedoch, so ist es ein Hinweis auf einen nicht ganz dichten Kurbelwellen- oder Getriebe-Dichtring. Es kann bereits auftreten, wenn unten noch kein Öltropfen zu erkennen ist. In diesem Fall wird die Kupplung teilweise verölt. Die noch nicht verunreinigten Bereiche haben einen anderen Reibwert als die verölten.


    Ich habe übrigens im Freundeskreis noch ein Mädel mit einem 2009er MZ 1.3er, irgendwas um 150 Tkm hat der bereits geschafft. Nach Getriebeproblemen hatte ich gefragt - bisher nichts. Sie fährt kaum in der Stadt, wenig bis gar nicht auf der Autobahn und bei uns über die Dörfer auch eher bedächtig.

    Es kommt wohl auch sehr darauf an, wie man mit der Maschine umgeht. Ich hatte bis Ende 2015 einen 2003er Ignis mit 1.3er Motor und eben diesem Getriebe. Das hatte bis über 150 Tkm gar nichts, auch war noch die erste Kupplung drin. Eigenverantwortlich hatte ich den originalen "Getriebehonig", der das Schalten bei winterlicher Kälte unnötig schwer machte, durch ATF ersetzt. Ich weiß, dass das nicht rein gehörte, die widerwillige Kaltschaltbarkeit war von da an jedoch auch Geschichte.