Beiträge von Jörg L.

Aufgrund von Problemen wurde ein Backup eingespielt, wobei die Datenbank relativ aktuell ist (24.3.) die Dateien aber ca 14 Tage älter. D.h es werden hier und da Dateien fehlen.

    Das der DPF vom System nicht regeneriert wurde, hat ja nun mal einen Grund. Also liegt noch ein Fehler vor.

    Das überhaupt nicht regeneriert wird, kann viele Ursachen haben.

    Wurden bereits alle Unterdruckschläche und Leitungen auf Dichtigkeit geprüft?

    Wurde über den Tester dem System ein neuer DPF "vorgegaukelt"? (Initialisierung des DPF) Nur Fehler löschen reicht nicht!

    Wenn im COC-Zertifikat eine keine 6,5Jx16ET50 Felge drin steht, ist es eintragungsplichtig.


    Grundsätzlich gilt für Deutschland:

    Wenn die Zubehörfelge mit dem Reifen die gleichen Dimensionen haben, die auch im COC-Zertifikat stehen, liegt in der Regel bei den Felgen eine ABE für das jeweilige Fahrzeug bei. Es entstehen keine weiteren Kosten.

    Wenn ET, Felgenbreite, Bereifung usw. abweicht, sollte ein Teilegutachten passend für das Fahrzeug dabei liegen, mit dem man beim TÜV/Dekra/GTÜ usw. die Veränderung am Fahrzeug ohne Probleme eintragen lassen kann. Kostet aber ein wenig.

    Ist kein Teilegutachten vorhanden, gibt es die Möglichkeit der Sondereintragung. Diese ist teurer und liegt oft im Ermessen des Prüfers. Oft wird dann zumindest ein Festigkeitsgutachten verlangt.

    Als Fehlerursache finde ich im System zu dem C1016 auch nur folgendes:


    •Der Bremslichtschalter bleibt bei betätigtem Gaspedal länger als vorgegeben eingeschaltet.

    •Es wird kein Signal vom Bremslichtschalter erfasst, obwohl Signale vom Drucksensor am Hauptbremszylinder eingehen.


    Würde bedeuten, dass 1. der Bremslichtschalter falsch eingestellt sein könnte oder ein falsches Leuchtmittel verbaut ist

    und 2. dass der Drucksensor, der meines Wissens im ABS/ESP Block sitzt, defekt sein kann. Hierzu müsste man sich die Ist-Daten mal anschauen.


    Was macht denn das Bremslicht bei Betätigung des Pedals? Geht es zum richtigen Zeitpunkt an und aus? Wurde eine Glühbirne in dem Bereich getauscht und falsch eingesetzt oder eine andere Rückleuchte verbaut oder ist an einer der Rückleuchten etwas defekt/verschmolzen?

    In dem Schaltplan, den ich hier für den NZ vorliegen habe, ist das Signal für die Glühbirne und das Signal, welches erst mal ins ECM geht, das selbe. Es müsste ein grün/weißes Kabel sein. Im ECM wird das Signal dann auf den CAN-Bus geschickt und erreicht so das ABS/ESP Steuergerät.

    Der K14C aus dem Video hatte keinen signifikanten Ölverbrauch. Keine außergewöhnlichen Motorgeräusche. Keine Fehler im ECM hinterlegt.

    Es war halt einer der Motoren mit den hier im Beitrag beschriebenen Symptomen, sporadisch geringere Motorleistung.

    Bei diesem Motor (K14C) gibt´s keine Probleme mit LSPI, befasse dich mal ein bisschen damit bevor du hier spekulierst und sich dann wieder andere" Motorfachmänner" zum Thema LSPI äußern. LSPI gibt´s massig bei Renault, Opel und VW, bekanntes Problem.


    MfG

    Wie kommst du darauf, dass ich mich nicht mit der Materie befasst habe, bzw. befassen musste?

    Der K14C im Swift Sport bildet genau so Verkokungen im Brennraum, wie andere DIs.

    Und was ich mit meinen eigenen Augen gesehen habe, sah keinesfalls besser aus, als der betroffene Zylinder in dem Video, was die Verkokungen angeht.

    Das sich da nicht unbedingt LSPIs bilden müssen und sensorisch erkannt werden, kann schon sein.

    Tatsache ist aber, dass die Symptome auf eine unterdrückte Leistungsentfaltung hindeuten,

    und bis auf die Verkokungen wurde auch noch nichts ungewöhnliches festgestellt.

    Meines Wissens stehen in Japan zur Zeit beanstandete K14C Motoren zur Beurteilung vor Ort. Mal sehen, ob da was bei rumkommt.

    Mittlerweile glaube ich dass es an LSPI liegt. Bei einigen Herstellern beschädigt es die Kolben.

    Aber fast alle Hersteller kämpfen mit dem Problem bei ihren Benzin Direkteinspritzern.

    Ich vermute mal, dass beim K14C LSPI sensorisch erkannt wird und das System Leistung/Ladedruck runterfährt, was ja erst mal gut ist.

    Die Alternative wäre ja dann der Motorschaden.

    Allerdings braucht man sich dann meiner Meinung nach keine Hoffnungen zu machen, dass es kurzfristig ein Softwareupdate gibt,

    dass das Problem zufriedenstellend in den Griff bekommt. I. d. R. bleiben nämlich nur zwei Möglichkeiten:

    1. Man reduziert die Leistung dauerhaft

    2. Eine umfassende Konstruktionsänderung des Aggregates.

    Letzterses ist denke ich eher nicht zu erwarten, wenn man die hier geltenden Abgasvorschriften einhalten will.

    Im folgenden Video wird schön erklärt, was LSPI ist und wie es entsteht.

    Es handelt sich hier zwar um einen Motor mit Chiptuning, aber genau das setzt ja die Schutzfunktion möglicher Weise außer Kraft.


    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Die M-Motoren kein Gasumbau vertragen. Da hilft auch das Additiv nicht. Wenn der Motorlauf schon so schlecht ist, wird es unter Umständen gar nicht mehr möglich sein, passende Shims zu bekommen. Selbst der dünnste, der noch zu bestellen ist, ist dann noch zu dick. Da hilft dann nur den Shim abschleifen zu lassen (die geschliffene Seite dann zum Stößel hin verbauen), oder neue Ventilsitze zu verbauen. Oft sind dann eh schon die Ventile verbrannt, wegen dem zu geringen Ventilspiel.

    Aber erst mal messen und die Differenz ermitteln. Das dünnste, was du bei Suzuki bekommst ist dann 1,75mm dick (OEM Nr.: 12892-69G10-218). Ab da steigert sich die Dicke um 0,25mm bis zu einer max. Dicke von 3mm.

    Wenn das Ventilspiel dann stimmt, nochmal Kompression messen. Wenn die dann immer noch nicht reicht, muss der Kopf runter.

    Gas würde ich nach der Reparatur dann nicht mehr fahren.

    Ich wünsche dir, dass möglichst wenig Schaden genommen hat!


    Gruß Jörg

    Na ob's direkt die Kennfelder sind weiß ich nicht, aber irgendwas, was mit den Daten arbeitet, die die Sensoren liefern. Und da wird es irgendwelche unglücklichen Kombinationen von Eingangsdaten geben, die zu diesem Fehlverhalten beim Beschleunigen führen.


    Aber das es mit den Kennfeldern zu tun hat, klingt für mich als Laie, was Motorsoftware angeht, schon plausibel.

    Und da kommt dann noch ein weiteres Problem hinzu. Der Hersteller kann jetzt nicht einfach Kennfelder nach belieben ändern, weil sich damit dann auch i. d. R. das Abgasverhalten ändert. Jede Änderung muss auch dann geprüft, gemessen, abgesegnet werden.

    VW hat zur Verhinderung der Verkokung des AGR-Systems bei den Dieselmotoren auch Änderungen vorgenommen. Was dabei rumgekommen ist, wissen wir ja. Und jetzt reagieren alle ganz sensibel.