Beiträge von Jörg L.

    Ölgütesensor braucht man nicht zwingend. Das ECM hat einige Informationen um einen vorzeitigen Verschleiß ausreichend berechnen zu können. Wie Simon84 schon schrieb, Motortemperatur, Drehmomentanforderung, Startvorgänge, Zeitzähler, KM-Zähler usw. Was da zur Berechnung wirklich mit einfließt, entzieht sich meines Wissens.

    Es geht ja auch darum, dass der Ölwechsel auch schon vor den 15000km/20000km fällig sein kann.

    Noch was: Den Ölwechsel nur über das BC im Kombiinstrument zurücksetzen funktioniert zwar erst mal, man kann aber nicht sehen, wieviel km von der Werkstatt vorher einprogrammiert wurde. Probleme gibt es da schon mal bei EU-Fahrzeugen, weil die Ausländischen Händler das System oft nicht frei schalten. Geleiches gillt für Fahrzeugen mit Tageszulassung. Wenn das Auto dann nachträglich programmiert wird, wird dies ja rückwirkend gemacht. Ist das Auto also 3 Monate nach Auslieferung übergeben, steht im Prozessor des Kombiinstruments (365 Tage - 90 Tage) = 275Tage bis zum nächsten Service. Wenn Jetzt das Auto nach einem Jahr zum Service kommt und das System nur über die Funktion im Kombiinstrument zurückgestellt wird, geht die Servicelampe nach 9 Monaten wieder an, bzw. noch früher bei besonders berechnetem Verschleiß. Einstellen kann das nur ein Servicebetrieb mit entsprechender Hard -und Software.

    Meines Wissens ist der Service, bzw. zumindest der Ölwechselintervall adaptiv. D. h. er ist abhängig vom Fahrprofil. Viel Kurzstrecke (glaube ich) lässt den Wechselintervall früher auslösen, als die vorprogrammierte Distanz. So ist es zumindest beim Swift 1,0 BoosterJet.

    Dazu fällt mir noch ein, das die EcoBoost Motoren von Ford genau aus dem Grund von lauten Motorgeräuschen, die durch eine Steuerkette verursacht werden, mit Zahnriemen versehen sind. Diese laufen dann auch noch im Öl, so wie eine Steuerkette. Was für ein Sch...! Warungsintervall 10Jahre bzw. 200tkm, glaube ich und super teuer. Macht sonst kein Hersteller. Dann lieber ein Rasseln. Zumal das ganze System sehr anfällig gegen falsches Öl oder verschlafene Wechselintervalle ist.

    Ich bin jetzt seit 12 Jahren bei Suzuki und wir hatten in der Kundschaft einen Motorschaden am Swift Sport NZ bei 65tkm. Da hierbei aber zu viel Motoröl im Motor war, bin ich mir gar nicht so sicher, ob es nicht daran lag, dass da einer zu viel nachgefüllt hat. Stark verdünnt war das Öl auf jeden Fall nicht. Wasser war auch nicht im Öl. Der Motor wurde von einer Fremdfirma instand gesetzt. Diese berichtete von einem "Kolbenkipper" am 4. Zylinder. Das wirkte sich aus, wie ein Schlagen, fast hämmern unter Last. Ähnlich wie ein Pleuellagerschaden. Nach der Instandsetzung war wieder Ruhe. Das leichte Rasseln und Klappern war aber immer noch da. Ist jetzt ca. 3 Jahre her. Der Kunde kommt seither noch regelmäßig zum Service und hat auch keine Probleme mehr mit dem Auto.


    Kurz gesagt: Rasseln tun sie alle.

    Habe meinen Sport im Januar mit 253tkm verkauft. Der hatte dieses Klappern von Anfang an und das hat sich in den 7,5 Jahren kaum verändert. Der Motor hat immer das Total Quartz Ineo MC3 5W40 bekommen. Ventilspiel habe ich regelmäßig geprüft und musste nie eingestellt werden. Meine Fahrcharakteristik war so wie bei Headown, viel BAB und auch mal "Kasalla". Verbrauch lag im Durchschnitt bei 8,03l/100km laut https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/544005.html .

    Das Update von V1870 auf V1880 verhindert lediglich das abstürtzen des Systems, wenn im Smartphone Telefonbuch Sonderzeichen im Namen hinterlegt sind und dieses in das SLDA übertragen wurde.

    Wer damit keine Probleme hat, braucht das Update nicht.

    Während des Updates schaltet das Radio nicht automatisch ab, solange die Bordspannung ausreichend ist. Es empfielht sich also den Motor laufen zu lassen oder ein Ladegerät anzuschließen. Beim letzteren kann das Update auch in Zündungsstufe 1 aufgespielt werden.

    Bei eingeschaltetem Radio den Stick anschließen. Der Vorgang dauert ca. 15 - 20 Min. Dabei wird sich der Bildschirm auch schon mal abschalten. Wenn bei vollendetem Update "Please remove Stick" auf dem Bildschirm erscheint, den Stick entfernen und erst mal 3 Minuten warten. Dann das Radio über die Taste oben links einschalten und ggf, neu einstellen.

    Das Bord Control Modul (BCM) steuert die Zentralverriegelung. Das ist der Kasten, wo die Sicherungen im Innenraum drin sind. Der befindet sich links neben dem Kupplungspedal, am unteren Bereich der A-Säule. Hier kannst du auch direkt mal schauen, ob alle Sicherungen i. O. sind.

    Das ist ungewöhnlich. Wird denn oft auf dem Schlüsselsender rumgedrückt, wenn das Auto nicht in der Nähe ist? Kann ja sein, dass das in der Tasche passiert oder der Taster defekt ist und der Druckpunkt zu empfindlich ist. Bist du denn sicher, dass der Sender immer sendet, wenn du die Taste drückst?


    Mit dem normalen Schlüssel sollte das Anlernen wie folgt funktionieren:


    1. Alle Türen sind geschlossen und entriegelt. - Zündschlüssel abgezogen


    2. Fahrertüre öffnen


    3. Zündschlüssel ins Zündschloss einstzen und Zündung einschalten, wieder ausschalten und Schlüssel abziehen.


    4. 3 x den Türkontaktschalter in der B-Säule drücken.


    5. Zündschlüssel ins Zündschloss einstzen und Zündung einschalten, wieder ausschalten und Schlüssel abziehen


    6. "entriegeln" auf dem Handsender drücken


    7. Vorgang 6 mit allen anderen Handsendern wiederholen.


    Das alles darf nicht länger als 40 Sek. dauern.

    Was meinst du mit Schlüssel anlernen? Geht es um die Wegfahrsperre oder um die Fernbedienung für die Zentralverriegelung?

    Oder hat dein Splash Keyless Start? Dann geht das wie folgt:

    1. Alle Türen sind geschlossen und entriegelt.


    2. Zündschlüssel/Notschlüssel ins Zündschloss einstzen. (Keine Zündung einschalten!)


    3. 4 x am Schalter an der Fahrertür "entriegeln" und "verriegeln" drücken.

    (auf - zu, auf - zu, auf - zu, auf - zu)


    4. 4 x Zündschlüssel aus Zündschloss abziehen und einsetzen

    (raus - rein, raus - rein, raus - rein, raus - rein)


    5. Motor starten und ca. 5 Sek. laufen lassen, dann Zündung aus.

    (Schlüssel stecken lassen!)

    Die Türen entriegeln sich jetzt 1 x selbstätig.


    6. 1 x "verriegeln" am Handsender drücken.

    [Türen werden selbstätig 1 x ver- und entriegelt.

    Außerdem piepst der Warnsummer ein paar mal.

    (Wird ver- und entriegelt, aber es piepst nicht,

    ist in den meisten Fällen das Key Free Steuergerät oder

    die Sicherung dafür defekt.)]


    7. Schritt 6 mit allen Handsendern wiederholen.


    8. Zum Beenden Schlüssel aus dem Zündschloss ziehen.


    Der komplette Vorgang darf nicht länger als 60 Sekunden dauern!

    Anfang Januar hab ich meinen 2012er SSS mit 253tkm verkauft. Bis auf, das bei dieser km-Leistung übliche "Steinschlaggemetzel" an der Front und Motorhaube, stand er noch gut da und war technisch in einem einwandfreien Zustand.

    Jetzt fahr ich Baleno Comfort 1,0 BoosterJet.

    Die Leistung hängt u. a. auch vom Mapping im Steuergerät ab. Also müsstest du auch das passende Motorsteuergerät haben. Dann stellt sich die Frage, passen die Stecker alle auf die Sensoren/Aktuatoren und sind diese auch gleich in ihren Werten. Desweiteren sind einige Steurgeräte i. d. R. über CAN-Bus miteinander vernetzt. Das Problem wird sich vor allem bei der Wegfahrsperre, die steuergeräteintern freigeschaltet wird, bemerkbar machen.

    Aber in Bergheim gibt/gab es jemanden, der das nach §19 einträgt. Aber, wie schon beschrieben, es besteht keine Grundlage für eine §19 Entragung. Wenn das jedoch ein Prüf-Ing. auf seine Kappe nimmt, ist ja alles in Ordnung.

    Meine Meinung:

    Der MZ Sport ist auf der Autobahn etwas durzugsstärker und algemein etwas agiler in Kurven trotz 11PS weniger. Der NZ ist dafür etwas komfortabler. Im Verbrauch tun die sich bei normaler Fahrweise gar nichts. Spass hatte ich mehr mit dem MZ Sport. Dafür hält der Katalysator gerade mal 100tkm und das ESP fällt auch schon mal aus. Beim NZ fliegt die Serienkupplung schon mal auseinander.

    Als erstes solltest du dir die Verschraubungen anschauen. Sollten die total verrostet sein, wird es zusätzlich problematisch. Ich mache die Muttern in solch einem Fall mit dem Brenner heiß und schlage die nächst kleine Nuss drauf und dann lässt sich das i. d. R. auch lösen. Flex geht evtl. auch. Algemein würde ich mir das hantieren liegend unter dem Auto nicht antun.

    Alternativ wäre eine Mietwerkstatt möglich.

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    Nur schade das die Werkstätten das erstmal andersrum machen, aber die wollen ja auch Geld verdienen. Kann es bedingt auch verstehen.

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    Um eine Garantiearbeit vom Hersteller bezahlt zu bekommen, muss ab einem bestimmten Betrag erst eine Freigabe von der Vertragswerkstatt beim Hersteller eingeholt werden. Wenn es derzeit ein Update für das Steuergerät gegeben hätte, müsste dies auch zuerst aufgespielt werden und für den Einbau einer neuen Kupplung/Schwungscheibe gäbe es keine Vergütung vom Hersteller. Also hat in diesem Fall die Vertragswerkstatt nicht selber zu entscheiden, wieviel sie an der Sache verdient. Das ist aber nachzuvolziehen, wenn die Kosten der Reparatur vom Hersteller getragen werden.

    Ich kann aber aus Erfahrung sagen, dass sich bei Suzuki intensiv um technische Probleme, die sich evtl. häufen, gekümmert wird. Beispiel: Wenn sich schon eine minimale Undichtigkeit an einer bestimmten Stelle an einem Motortyp häuft und es da nur ein wenig rausschwitzt, gibt es ziemlich rasch Informationen, wie dies im Beanstandungsfall abzustellen ist. Da soll sich mal einer z. B. die Ladeluftstrecken bei den Fahrzeugen vom VAG-Konzern anschauen oder in der Werkstatt beanstanden. Da wird man hinter den Kulissen höchstens ausgelacht. Ganz davon abgesehen, dass meiner Meinung nach bei denen Probleme auftreten, die es bei Suzuki nie gegeben hat.