Beiträge von Jörg L.

    Was heißt denn, die sind durch? Leicht feucht dürfen die sein. Da gibt es extra ein Rundschreiben von Suzuki, wo und wieviel die verlieren dürfen. Leider ist dem TüV das oft egal.

    "Grobmotoriker" denkt man nach dem ersten Eindruck schon. Dieses schalten der Spannung macht aber Sinn, wenn man beobachtet, wann er wie schaltet. Alles fängt mit dem Stromsensor am Minuspol der Batterie an. Das System weiß also wann wieviel Strom gebraucht wird und errechnet auch wie voll die Batterie ist. Des weiteren wird volle Spannung geliefert, sobald der Motor in den Schubbetrieb geht. Hier fällt den meisten dann auf, dass das Licht heller wird. Es soll so Bremsenergie zum Laden der Batterie genutzt werden. Beim dahergleiten und auch beim beschleunugen fällt dann die Spannung auf um die 12V, wenn die Batterie austeichend geladen ist. Es geht hier einfach darum, irgendwo noch einen tropfen Kraftstoff zu sparen.

    18V sind aber zu viel.

    Es handelt sich beim Baleno um ein Wegfahrsperrensystem von der Firma Tokai Rika. Das Motorsteuergerät (ECM) sendet an das Wegfahrsperrensteuergerät (ICM) auf Anforderung eine feste ID. Diese ID muss in das ICM geschrieben werden. Die Steuergeräte müssen sozusagen "verheiratet" werden. Ein Suzuki Fachbetrieb kann das auf jeden Fall.

    Auch mit 500mA kannst Du laden. Dauert halt nur was länger. Genau kann ich das nicht sagen, viel ist es aber wohl nicht. Aber ab 10€ bekommst Du gute Ladegeräte für die 12V Steckdose, mit bis zu 3A und USB Buchse(n). Ich betreibe mit sowas mein TomTom und gleichzeitig mein Handy, wenns mal leer ist.

    Solange man nicht mit Gasumbau fährt, hat der M-Motor aber auch keine Probleme mit dem Ventilspiel.

    Steuerkettenproblem gibt es wohl bei den D13A Dieselmotor im Swift und Splash. Hatten da schon einige Motorschäden. Das sind aber Motoren aus dem Fiat Konzern.

    Funktioniert nicht so ohne weiteres. Der NZ hat z. B. ein Schaltsaugrohr. Aber dafür auch eine geringere Enddrehzahl. Das Motorsteuergerät zu tauschen ist sehr aufwändig. Da gibt es eine CAN-Bus Verbindung zu den anderen Steuergeräten, die Du dann mit übernhemen müsstest. ESP, BCM, Kombiinstrument, ... und vor allem das Problem mit der Wegfahrsperre.

    Den M16A muss man deutlich über 4500 U/min halten, wenn man auch nur irgendwas von ihm will. Das bedeutet auch, dass jeder Schaltvorgang so zu wählen ist, dass man im nächst höheren Gang wieder oberhalb von 4500 U/min ankommt. Wer das konsequent tut, der ist mit dem Kleinen und gar nicht mal so viel Leistung tatsächlich recht zügig unterwegs. Aus dem Drehzahlkeller heraus kommt beim M16A nicht viel.


    Den Saxo VTS mit dem 1.6 16V kenne ich und der lebt vor allem vom deutlich geringeren Gewicht. Es war einer der der spaßigsten Kleinwagen, die ich je selbst fahren durfte.

    Das ist wohl war. Dann schaft der Swift auch die 0-100km/h in den 9 Sekunden und ist damit auch minimal zügigerals der Ibiza mit 9,5 Sek.


    Aber um noch mal auf das eigentliche Thema zurück zukommen.

    Brainstorming: Wenn ich das 5 Gang Getriebe beim Sport zu kurz auslege, bin ich ja nur am schalten. Jeder Schaltvorgang kostet Zeit. Ich denke mal 3 nutzbare Gänge sind im Bergrennen völlig ausreichend oder? Wahrscheinlich ist eher das Problem, dass die Geschwindigkeit so liegt, dass man immer zwischen zwei Gängen hin und her schalten muss. Dann müsste man aber das Getriebe für jede Strecke neu abstimmen. So, dass man möglichst wenig schalten muss.

    Mir war beim Kauf schon klar, was ich mir da zulege. Zumal ich vorher einen Seat Ibiza 6L mit 131PS TDI gefahren bin. Also nix mit Drehzahl aber doppelt so viel Drehmoment. Es war halt ein Tapetenwechsel. Und ich habe mich ja dann auch entschlossen alles so zu lassen, wie es ist. Obwohl mich der Umbau durch den Mitarbeiterrabbat nicht mehr als 200€ gekostet hätte. Ich bin ihn gerne gefahren und hatte viel Spaß damit. Er fährt übrigens immer noch. Ist in der Familie geblieben und hat jetzt 190tkm drauf.

    Wo dreht der M16A denn mit dem ''langen'' 5. Gang z. B. bei 100?

    Das kann ich Dir zu diesem Zeitpunkt nicht mehr sagen. Ich habe mich vor 10 Jahren mit dieser Sache befasst. Irgendwo auf irgendeiner Backupfestplatte habe ich auch noch Teilenummern und Diagramme. Die Getriebeübersetzungsdaten hatte ich seiner Zeit von http://www.suzuki.at/auto . Auf der deutschen Internetseite gab es nämlich bei den technischen Daten keine Info zur Übersetzung. Da waren die Autos aber noch aktuell. Auf dem Diagramm konnte man sehen, dass der Übergang von 4. zum 5. Gang mit der längeren Übersetzung so gerade noch vertretbar war. Es wird dann halt ein "Spargang" draus. Wenn ich mich recht erinnere, wäre theoretisch eine Geschwindigkeit im MZ Swift Sport Typ3 bei 7200U/Min von etwas über 270km/h erreicht. Original sind es 207km/h (ohne Tachoabweichung), glaube ich.


    Wenn ich beim aufräumen nochmal Daten finden sollte, poste ich diese mal. Es kann auch sein, dass ich zu diesem Thema schon mal was geschrieben und evtl. Infomaterial angehangen habe. Ich weiß es leider nicht mehr.

    Entweder die Fangbänder sind einfach verschlissen. oder es hat einer Fett drauf gemacht. Beim fetten muss man da sehr vorsichtig sein. Man muss da eine Art Mittelweg finden, da es oft vorkommt, dass die Fangbänder im Sommer bei großer Hitze fürchterlich quitschen. Trockengleitspray hilft da in der Regel. Aber auch nicht zu viel, da sonst wieder das besagte Problem auftritt.

    Also ich kenne das aus dem Rallyesport nur so, dass lt. DMSB auch in seriennahen Klasse nur Teile verbaut werden dürfen, die definitiv nur in diesem Model serienmäßig verbaut worden sind, bzw. mit dem das Model ausgeliefert oder homologiert worden ist. Eine Änderung der Originalüberstzung am Getriebe würde demnach schon gegen das Reglement verstoßen, auch wenn die Zahnräder von Suzuki sind.


    Aber egal. Die Dieselgetriebe haben eine ganz ander Kupplungsglocke, da die Motoren beim Swift Diesel z. B. von Fiat sind. Ich wüsste also nicht, wie man das Getriebe anflanschen könnte. Ganz davon abgesehen, dass die Eingangswelle nicht in die M16A Kupplung passt, die Dieselkupplung nicht auf das M16A Schwungrad passt oder das Dieselschwungrad nicht auf die M16A Kurbelwelle passt.


    Was mich interessieren würde, warum möchtest Du das Dieselgetriebe in den Sport bauen. Damit verlängerst Du die Übersetzung um Welten und die "Karre" kommt nicht mehr aus dem Quark. :/


    Es gibt eine Möglichkeit den 5. Gang zu ändern. Da passt das Gangradpaar vom SX4 Classic Typ 1. mit dem M16A Motor. Damit verlängert man die Überstzung des 5. Ganges und der Sport dreht bei 120 km/h nicht mehr so hoch. Das ist auch relativ schnell umgebaut, weil das Getriebe dafür nicht ausgebaut werden braucht. Man kann natürlich auch ein komplettes Getriebe vom SX4 Classic nehmen, wobei man dann mal schauen sollte, ob die Antriebswellen ins Getriebe passen. Aber meiner Meinung nach verliert der Sport dann seine Sportlichkeit. Für den Motorsport mehr als ungeeignet, finde ich.

    Also, wenn ein Werkstattbetrieb es schafft eine Arbeit, die eine feste Vorgabezeit hat, in einer kürzeren Zeit auszuführen, ist das erst mal gut. Gründe dafür sind z. B.:


    1. Es haben mindestens 2 Monteure an dem Fahrzeug gearbeitet. Das hat für den wartenden Kunden den Vorteil, dass das Fahrzeug früher fertig ist.


    2. Der Monteur ist lange im "Geschäft" bzw. mit dem Fahrzeug bestens vertraut, so dass er seine Arbeit zügiger ausführen kann, als ein Monteur der "jung und frisch" ist, seine Arbeit genau so gut macht, aber halt etwas länger braucht, weil er aufgrund seiner fehlenden Erfahrung nicht so vorrausschaund arbeiten kann. Ein Beispiel wäre das überprufen auf Softwareupdates. Der erfahrene kennt das Model und weiß, dass es keine Updates gibt. Der andere muss den Tester anschließen, um das zu überprüfen.

    Hierbei ist zu bedenken, dass der "Altmonteur" aufgrund seiner Erfahrung/Berufszugehörigkeit viel besser bezahlt wird als der Jungmonteur. Das alleine gerechtfertigt den Preis, gerade weil er es schneller hinbekommt.


    Im übrigen sind bei gängigen Arbeiten die Zeiten vom Hersteller vorgegeben und bei Suzuki eher knapp bemessen. Desweiteren finde ich es ziemlich kontraproduktiv sich über die schnellere Arbeitszeit zu beschweren. Ehrlich gesagt, wenn mir einer so doof kommen würde, wäre das nächste mal die volle Arbeitszeit fällig und der Kunde könnte die gesammte Zeit "absitzen". Ich finde es nämlich einen guten Service, wenn man versucht mit nachvollziehbaren Mitteln die Wartezeit des Kunden zu verkürzen.

    Nach Anzeige :S haben Sie mir auch gesagt wo ich da war, beim nächsten mal ;)

    Die neuen BoosterJet in den Swifts haben flexibele Wartungsintervalle. Maximal wäre die Wartung nach 20000km oder einem Jahr fällig. Je nach Fahrprofil kann der Wartung auch früher fällig sein. Das wird dann durch das Steuertgerät errechnet und die Wartungslampe wird früher angehen.