Beiträge von derJoker

    Ich schließe das Thema mal wegen unnötigem Sarkasmus... Es wurde ja geklärt, dass man alles notwendige, was Flüssigkeiten betrifft, im Fahrzeughandbuch zu finden ist.

    Heult doch... Ich hätte bei 5 Grad Außentemperatur und 120 auf der Autobahn 120°C Öltemperatur im MZ. Bei 110 Grad im Sommer würde ich mir kein Kopf machen. Mit Olkühler braucht der Wagen dann ewig, bis er warm ist, selbst mit Thermostat. Ich bin mit Olkühler auf 90 bis 95 Grad runter. Mindestens 80 Grad braucht man aber, damit Wasser- und Kraftatoffanteile verdunsten können. Wenn es euch zu warm ist, dann kippt ein 10w-40 drauf, das hält das locker. Und auch ein Öl braucht eine gewisse Temperatur zum funktionieren.

    Also weder MZ noch NZ hatten Langlöcher in den Serienfederbeinen, da wir der RZ das auch nicht haben. Da ist die Einstellung nur über das Spiel der Schrauben in den Löchern möglich, also so gut wie gar nicht. Die Nachrüstfahrwerke können schon mal bis -2.5° Sturz über die Langlöcher, was für den Alltag schon recht viel ist.

    Ich meine wenn es wenigstens noch dieses Eiergeräusch machen würde oder sonst was, aber nur Pfff...

    Das Schnattern von Tuning Fahrzeugen kommt daher, dass gar kein Überdruckventil mehr oder eines mit harter feder verbaut für mehr Ladedruck ist und der Druckabbau rückläufig durch die Turbine stattfindet (turbo surge). Das BOV mit harter feder funktioniert dann erst, wenn der Ladedruck hoch genug ist, um den Kolben aufschieben zu können. Alles drunter lässt dann den Turbo schnattern, was er dann irgendwann mit einem Lagerschaden abdankt, wenn keine Kugellager drin sind.


    Das K-Sport wird wie immer den D2-Racing und allen anderen Unterhändlern vom asiatischen Hersteller entsprechen. Also Höhe über die Dämpferlänge einstellbar (außer bei getrennten Federn und Dämpfern) und kombinierte Zug- und Druckstufe mit 36 Klicks. Nur, dass K-Sport durch die Erstellung von Gutachten preisintensiver ausfallen.

    Naja... Mehr als PFFFF macht so ein BOV nicht. Es gibt noch welche, die erzeugen ein helles Pfeifen und klingen nicht so, als wenn man eben durch Krähenfüße gefahren ist.


    Generell stellt ein BOV einen schlagartig Druckverlust dar. Die Serienteile sind Schubumluftventile, die den Ladedruck nicht einfach nach draußen schicken, sondern die Luft zurück vor den Turbo leiten. Das macht halt keine bis wenig Geräusche. Klar der Druck selbst geht auch hier verloren, doch die Turbine bleibt durch die zirkulierende Luft mehr in Bewegung.

    Zumal die Luftmasse schon durch den Luftmassenmesser registriert wurde und sich das Steuergerät womöglich wundert, wo die Luft hin ist, welche vorn rein aber nicht hinten raus ist, weil die durch das BOV schon verpufft ist. Ohne Programmierung macht das BOV einfach nur pfff und kostet vermutlich ein paar leistungspunkte.

    Nun möchte man meinen, dass der Durchschnitt der Verbraucher nich jeden Tag Vollgas mit dem kleinen über die Autobahn knallt und so ein Miniflitzer nicht für alltägliche Vollgastouren auf der BAB gemacht ist. Nur weil der Eimer 220 laut Tacho geht, muss man das ja nicht tagtäglich überprüfen :/

    Mein Swift hat bei über 200 im Begrenzer auch keinen Spaß mehr gemacht.


    Der erste Auto TT hatte auch dezente Probleme bei schneller Fahrweise, darum gab es zum Facelift ESP und den Spoiler...

    Zu erwähnen ist, dass mein Wagen 2 Mal eine neue Betriebserlaubnis erlangt hat. Erst das D2 Fahrwerk, welches ohne Papiere kam und somit §21 war und dann nochmals als die neuen Felgen dazu kamen, welches auch §21 unterliegt, da sich Felgen und Fahrwerk gegenseitig beeinflussen und somit keine ABE greift. Egal, ob man nun einen Schriebs zu den Teilen hat oder nicht, sobald es eine Kombiabnahme ist unterliegt sie §21 und stellt eine neue Beantragung/Sicherstellung der Betriebserlaubnis dar. Und wie ich mehrfach erwähnt habe hat sich kein Mensch für meine Zulassungsbescheinigung Teil 2 interessiert. Und das wird in nächster Zeit auch keiner, wenn ich an meinem neuen Auto Federn und Felgen mit anderer Reifengröße abnehmen lasse. Selbst bei Meinem Hyundai Accent hat sich keiner weiter für die 15" Felgen interessiert, welche auf dem Fahrzeug nicht vorgesehen waren. TÜV drauf, auf der Zulassung in Teil 1 eintragen lassen und fertig.


    Da kann ich dir jetzt noch 10 Beispiele rauskramen und wir kommen wieder an den Punkt... Es macht jedes Amt und dessen Mitarbeiter, wie gerade die Sonne steht. In Berlin gibt es zb die Leichtkrafradkennzeichen gar nicht für größere Motorräder, nicht mal mit Antrag bei der Hauptverwaltung. Zumindest kenne ich keinen, der das durch bekommen hat.

    Also ich habe meinen Swift 2013 komplett Serie gekauft, da waren noch die Reifen von 2007 drauf. Bei mir hat nach Fahrwerk, Felgen und AGA kein Mensch nach Teil 2 gefragt.


    Wie gesagt... Das sind Relikte der Kleinstaaterei. Jeder macht das in der Behörde, wie er Bock hat und jede Behörde hat ihre eigene Verfahrensanweisung.



    Ein paar Beispiele aus eigener Erfahrung und von bekannten.



    Ein bekannter von mir bekommt seinen Scheunenfund nicht zugelassen, weil er keine Papiere zu dem Wagen hat. Die Aussage vom Amtsleiter war, er bekommt keine Zulassung, da keine Papiere vorhanden und neue bekommt er auch nicht. Dabei kann man mit eidesstattlicher Erklärung vom Verkäufer jedes Fahrzeug neu zulassen, wenn es keine Papiere gibt. Laut dem Herr Amtsleiter gibt es keine "Scheunenfunde" und somit auch keine neuen Papiere.


    Ich habe für meinen Teilehaufen von Motorrad auch keine Papiere gehabt, bin auf die Zulassung (anderer Landkreis) und habe neue Papiere beantragt und bekommen.


    Gleiches Motorrad, anderer Kracher. Die Sachbearbeiter in dem gleichen Gebäude machen Unterschiede. Der erste meinte für das kleine Kennzeichen von Kleinkrafträdern für meine EMW reicht ihm eine Bescheinigung durch den TÜV. Diese habe ich mir geholt... Und die nächste Bearbeiterin (2 mal den gleichen Bearbeiter bekommt man ja nicht) kam mir dann mit einem Antrag bei der Landesverwaltung, der TÜV Eintrag ist da sinnlos. Witziger weise saß ein bekannter mit auf dem Flur, dem hab ich das erzählt. Der sagte mir, dass er für seine Bandit direkt das kleine Kennzeichen bekommen hat, ohne irgendwas...willkommen in deutschen Zulassungsstellen. ^^

    Der MZ wird kein Update mehr erfahren, der NZ genau so wenig. Da drum würde ich mir keine Gedanken machen, dafür sind Autos schon zu alt bzw lange am Markt. Der TÜV macht da keine Probleme, warum auch? Solange kein schwerwiegender Fehler die Motorkontrolle erstrahlen lässt passiert in der Richtung nichts.

    Es wird kein Mensch jemals die Lautstärke einer Hupe kontrollieren... Außer es ist so ein Druckluftnebelhorn verbaut. :/:D


    Hatte selbst die Sick Speed (ähnlich Hella Supertone) dran. Ausreichend laut, nur nach 2 Wintern ging eine von beiden nicht mehr. Ist halt das Los, wenn man sie gut sichtbar hinter die Schürze baut.

    Die ATE sind vermutlich nur einmal mit hitzefestem Lack behandelt. Wenn der mit Blättern anfängt, dann rosten die Scheiben neben den Reibflächen genau so wie jede andere Bremsscheibe auch. Hatte meine Bremsscheiben damals nach dem Umrüsten einfach an den unwichtigen Stellen mit schwarzem Bremssattellack eingestrichen, also alles, was keine Anlagefläche für Bremsbelag oder Rad/Nabe ist. Vom Bremssattellack hat man sonst immer irgendwas angebrochenes rumstehen und weiß nicht wohin damit, wenn man die Sättel gemacht hat...


    Und Rost an den Scheiben ist auch nicht dramatisch, ist halt nur nicht schön. Die Zimmermann-Dinger müssen erstmal eingebremst werden, da es keine wärmebehandelten Scheiben sind. Diese verziehen sich dann halt schneller, wenn man von 180 auf 80 bremst (oder sowas in der Richtung). Da muss man erst ein paar Mal Temperatur aufgebaut haben, damit der Effekt der Wärmebehandlung eintritt.

    Vor 30 Jahren hätte es dann wohl nur krumme Scheiben geben müssen, da war noch nicht viel mit Wärmebehandlung. Haben augenscheinlich aber die meisten überlebt.



    Aber ja....wenn ich die Wahl hätte, dann nehme ich auch lieber ATE. ;)

    Also meine Eintragungen kamen nicht in den Brief. Das war alles im Fahrzeugschein eingetragen bzw angetackert. :/


    Letzten Endes macht es garantiert wieder jedes Land, jeder Landkreis, jede Zulassungsstelle und jeder Mitarbeiter derer anders. Habe es bisher zumindest nicht anders kennen gelernt.


    Selbst kosten beim TÜV können schwanken, je nach dem was der Prüfer für einen Tag hat. Und spätestens, wenn es um Felgen plus Fahrwerk geht ist es eine Sonderabnahme nach §21 bzw wird dieser mitverwendet, da man eine neue Zulassungserlaubnis beantragt. Kostet laut TÜV "jeh nach Zeitaufwand"€.


    Grob gesagt... 100-200eus für alles.

    Manche haben aber auch keine andere Chance. Von meiner Einfahrt bis zum Beschleunigungsstreifen sinds grad mal 150m...

    Ich hab das "Problem" mit mangelnder Leistung nach Kaltstart auch und grad im Winter wirds da schon mal schwierig, am Ende des Beschleunigungsstreifen LKW-Tempo zu erreichen.

    Danach roll ich solange mit Tempomat hinterher, bis der Motor warm ist

    Solche Spielerei hatte der MZ zum Glück nicht (und der Kia jetzt auch nicht).

    Im Winter starte ich mein Auto und koche mir dann in der Küche einen Kaffee....aber pssst;)


    In solchen Fällen hilft dann wohl nur eine Standheizung damit zumindest das Wasser warm ist und das Steuergerät aus dem Motorschutz raus kommt. Gibt auch elektrische Standheizungen(300-400eus), wo man dann über den Hausstrom den Wagen vorheizt, wenn man die 1000eus+ nicht für eine autarke ausgeben möchte. Darfst nur nicht vergessen den Stecker am Abend rein und am Morgen wieder raus zu ziehen :S

    Habe ich auch. Kam mir am Anfang auch komisch vor, hat der andere Sport in der Familie aber auch und hier hab ich auch davon gelesen. Scheint irgendein Schutz zusein. Wobei das mMn kontraproduktiv sein könnte, gerade wenn er gefühlt 70PS hat muss man ja mehr drehen. Aber sie werden es schon wissen.

    Du hast jedoch durch die limitierte Leistung weniger Druck auf den Komponenten, was schonender ist. Gibt genug Leute, die den Schlüssel morgens rundrehen und nach 500m auf die Autobahn knallen.

    Ja, nur sollte man sich vorher erkundigen, ob die anderen Prüfvereine einen amtlich anerkannten Sachverständigen im Haus haben. Das wir denke ich noch eine Weile brauchen, bis das verbreitet ist. Bisher wurde das bei KÜS, GTÜ und Co. ja nicht gebraucht.