Beiträge von derJoker

    Motor auf und Kurbelwelle ausbauen. Im Idealfall ist es mit neuen Lagerschalen behoben. Wenn die Kurbelwelle jedoch arg mitgenommen ist und die Lagerzapfen verhunzt sind, dann muss diese überschliffen werden. Wird also potentiell teuer.


    Vorher würde ich es aber nochmal in einer Werkstatt abklären lassen.


    Wenn etwas von außen klappert können die das feststellen und vielleicht direkt beheben. Wenn außen nichts ist kommt die Ölwanne runter und man kann zumindest die Lagerschalen nacheinander abschrauben und nach dem Zustand der unteren Lagerschalen und der Lagerstellen der Welle schauen.


    Wenn die Welle raus muss, dann muss laut Werkstatthandbuch der Motor raus, damit man an die Steuerkette kommt. Eine Mechanikerin mit zierlichen Händen kommt da vielleicht auch so dran^^

    Suzuki hat ganz sicher keinen elektronisch geregelten Öldruck. Klingt für mich, hart zu sagen, nach Lagerschaden. Im Kalten Zustand ist der Öldruck höher und das Öl zäher, was das klappern unterbindet.


    Eine flatternde Steuerketter würde sich dramatisch auf den Motorlauf auswirken und nicht nur klappern. Ohne Last ist das Geräusch ja auch ganz dezent zu hören.

    Bei elektronischer Drosselklappe muss diese sich erst neu anlernen. Vorher sollte sie jedoch gereinigt werden. Die Verschmutzung führt häufig zu Problemen im Leerlauf. Also Batterie nochmal abklemmen, Drosselklappe reinigen und dann wieder Strom drauf. Motor starten und einfach mal eine Weile im Stand laufen lassen, ruhig bis er warm ist. Wenn es danach nicht deutlich besser geworden ist, dann am besten direkt zu Suzuki. Wird es ja wohl irgendwo in der Umgebung geben.

    Ich bin im M16A mal 0W20 gefahren für eine Saison. Als es mal wirklich heiß her ging beim Fahren hatte ich im Standgas keinen gescheiten Öldruck mehr, trotz zusätzlichem Ölkühler. Von dem Zeug bin ich weg und fahre nun ein 5W40 ohne Probleme. Die Wasseröle werden zwar auch im Porsche-Cup gefahren, aber wie oft hat ein Rennmotor schon den Standgaszustand wenn er warm ist....

    So, ich bin den Hocker nun auch mal für eine Stunde durch die Gegend gefahren. Leider durfte ich ihn nicht bis Montag behalten. Die Vorstellung ist ja offiziell erst am 23.06. und Suzuki möchte das nicht, dass der Wagen vorher schon auf der Straße zu sehen ist, damit der Hype bleibt. :wacko:


    Egal, für die ersten Eindrücke reicht es ja trotzdem. Da hier schon so gut wie alles steht, was es eigentlich zu sagen gibt, vergleiche ich einfach mal mit meinem (doch relativ stark modifizierten) MZ. Immerhin liegen nun fast 11 Jahre und 90tkm zwischen den beiden Autos.


    Zu meiner Person: Ich 1.96m mit erkennbarem Schnitzelfriedhof...


    1. Die Sitze sind deutlich weicher im neuen, die Kopfstütze aber auch ein klein wenig kürzer als beim MZ (Durch die höhere Sitzposition?). Die hohen Wangen an der Sitzfläche werden auch hier irgendwann durchscheuern beim Ein- und Aussteigen. Ansonsten fand ich es vom Sitzen her bequem.


    2. Der Rückspiegel ist noch immer so beschissen im Sichtfeld, eventuell noch etwas schlimmer durch die hohe Sitzposition. Zusätzlich hängt dann auch noch der schwarze Kasten hinter dem Spiegel für so manches Helferlein. Die Dachkante fällt auch recht flach aus, dass man sich an der Ampel entweder den Hals verrenken muss oder eine Autolänge vor der Linie stehen bleibt, damit man wenigstens die auf halber Höhe angebrachte Lichttafel sehen kann.


    3. Die Bremsen finde ich auf dem ersten Eindruck sehr gut und wirklich direkt. Beim vom Hof fahren habe ich kurz mit dem Kopf genickt, weil ich damit nicht gerechnet habe. Bei meinem kommen da erst ein paar mm, bis die Bremse merklich verzögert. Sie ist gut dosierbar und packt ordentlich rein.


    4. Das Kupplungspedal ist sehr sehr weich, man könne den Eindruck bekommen, dass es vor dem Fuß abhaut. Kupplungspunkt ist aber gut (wie es sich beim Neuwagen gehört). Beim Wechsel zurück in den MZ hat man es deutlich gemerkt, wie leicht sich das Pedal am neuen drücken ließ. Vom bekannten knarzen abgesehen musst man schon fest drauftreten, damit der Kraftfluss getrennt wird.


    5. Das Gaspedal am neuen finde ich persönlich großen Mist, auch wenn es Sache der Gewohnheit ist. Der Pedalweg am RZ ist nur halb so lang wie am MZ. Da ich die notwendige Feinmotorik in dem Bereich nicht gewohnt bin, ließ sich der RZ nicht wirklich ruhig durch die Stadt fahren. Das ist am Anfang dann doch recht stressig, wenn man statt sanftem Anfahren gleich wieder mit Halbgas losfährt und der Turbo draufhaut. Dank Limiter waren die 50km/h nie das Problem in der Stadt, aber auch sehr flott erreicht.


    6. Es ist alles sehr weich und leicht geworden (bis auf das Fahrwerk). Die Servounterstützung bei langsamen Fahren, die Pedalerie. Der Komfort ist in der Richtung deutlich höher. Von der Geräuschkulisse ringsherum kann ich sagen, dass ich es doch relativ leise fand. Was ich gehört habe waren die extremen Windgeräusche der Spiegel bei 180 auf der Autobahn, meine Freundin dachte, dass ihre Tür nicht richtig zu war...aber die Türen waren zu und die Scheiben alle oben. Auch konnte ich das Getriebe dezent hören, wenn es rings herum ruhig war. Die Türen fallen sehr schlank aus, generell sind nicht unnötige Zentimeter am Innenraum mit Verkleidungen verschwendet worden. Das Spart Gewicht und man sitzt nicht so beengt, dafür fehlt dann ein wenig Dämmung. Der Platz ist allgemein doch recht großzügig in den vorderen Reihen.


    7. Das Lenkrad...wurde bestimmt bei LogiTech geklaut. Der Durchmesser ist ein wenig kleiner und der Griffring schlanker. Die Plaste unten rum macht es noch spielzeughafter. Von der nervigen "Klavierlack"-Oberfläche mal abgesehen. Aber hey, inzwischen kann man das Lenkrad nicht nur in der Höhe verstellen, sondern auch in der Tiefe. :thumbup:

    Wenn man den Sitz nach ganz hinten schiebt, dass die Beine gestreckt werden, dann sind die Arme trotz aufrechter Sitzposition immer noch zu kurz.

    Die Lenkung ist sehr direkt, aber das Feedback könnte besser sein.


    8. Das Getriebe ist, wie es ist. Der erste Gang hakt wie immer ein wenig. Die Schaltwege sind kurz und knackig. Den 6. Gang habe ich auf der Landstraße schon fast ignoriert. Nur die dezente Schaltanzeige verwies mich darauf, dass ich doch bitte hochschalten möchte.


    9. Die als mangelhaft ablesbaren Armaturen kann ich so nicht bestätigen. Mich hat es nur ein wenig verwirrt, dass die Drehzahl links ist, beim MZ ist diese rechts. Soweit war alles gut ablesbar. Die Schriftgröße im digitalen Teil ist von der Größe gut, beim flüchtigen Blick erkennt man, was man wissen will. Die analoge Anzeige für die Geschwindigkeit ist dagegen nicht so der Kracher. Ich konnte mich allerdings nicht durch alle Bildschirme durchwählen, scheint aber auch viel Spielerei neben der üblichen Verbrauchsanzeige zu geben, wie G-Meter, Leistungs- und Drehmomentanzeige, wann Beschleunigt und Gebremst wird, etc...


    Nach dem ich im MZ zurrück war habe ich wieder alles gemerkt. Die Sportreifen, das Fahrwerk, den fehlenden Turbo und die 11 Jahre. Hier und da ein wenig Knarzen, da leichts Klappern, das Lenkrad ging relativ schwer, die Kupplung trainiert das linke Bein sehr gut, jeden Riss auf dem Asphalt gespürt und das lange Gaspedal in Verbindung mit dem mangelnden Turbo vermittelt absolute Kontrolle.

    Mir hat der neue wirklich Spaß gemacht und ich könnte mir ihn als Nachfolger durchaus vorstellen. Neue Felgen, etwas tieferlegen, Abgasanlage, Lennkrad beziehen lassen und dann isser :thumbup:


    Als Neuwagen werde ich ihn aber definitiv nicht kaufen, dafür sind mir die 22.000€ Liste dann doch zu viel für einen Kleinwagen. Vielleicht mal als jungen gebrauchten, wenn meiner den Arsch hochreißt, was ich aber nicht so schnell erwarte und hoffe. :S

    Der Verkäufer meinte zu mir, dass der neue keinen Vergleich zu den alten darstellt, es sei ja alles besser (Leistungsgewicht in der Klasse usw). Ja, der Durchzug ist unten rum da und das Fahrverhalten ringsrum sehr direkt. Dennoch fahre ich meinen immer noch genau so gern wie zu dem Zeitpunkt, als ich ihn 2013 gekauft habe.


    Und es kann mir erzählen wer will...der MZ bleibt immer noch der Sport unter den Sport, wenn es um den Bezug Sport geht. Er bleibt eine quirlige Knallbüchse mit drehfreudigem Sauger ohne viel Schnickschnack und schischi. ESP aus und dann geht's rund. Selbst mit ESP steht der quer in der Kurve und reagiert gefühlt erst, wenn man gegensteuern will. 8)

    Es ist halt ein Turbomotor in einem Kleinwagen. Die sportlichen Drehzahlfeste sind vorbei. Wenn man den Haltedruck noch erhöht bekommt, dann wird er auch oben rum noch ein wenig besser, aber nie mit dem Sauger vergleichbar.

    Da nun mein Motorsteuergerät die Cup-Software drauf hat verkaufe ich die Pandora vom Tuninghaus. Das Zusatzsteuergerät ist für den Serienmotor programmiert ohne irgendwelche anderen Tuningmaßnahmen. Der Einbau ist durch den fest verbauten Kabelbaum mit 6 Verbindungen sehr einfach und der Motor wird im mittleren Drehzahlbereich fahrbarer. Bei der Pandora wird allein das Kennfeld für die Einspritzung beeinflusst, der Rest vom Motor bleibt unangetastet.


    Gekauft wurde das Gerät Juni 2014 und war bis heute eingebaut, jedoch seit dem Softwareupdate deaktiviert (in dem der Stecker vom Drosselklappensignal abgezogen wurde). Das Steuergerät lief bis zum Ausbau ohne Probleme und ist eine relativ günstige Methode für ein wenig mehr Spritzigkeit. Vom Tuninghaus wurden damals die Kabel nochmals verlängert, damit man das Steuergerät unter Umständen im Innenraum verbauen kann.


    VB 200.-€, Versand ist versichert.

    Der Moment, wenn man auf ein quasi stehendes Objekt zufährt und das bei einer Notbremsung, das kann schon mal ein Gefühl vermitteln, dass etwas nicht stimmt. Zum Glück ist weder dir noch wem anders etwas passiert.


    Wenn das Pedal aber nicht bis auf das Bodenblech durchgefallen ist, dann hat die Bremse selbst auch nicht mal ebenso versagt. Gerade wenn das ABS regelt geht Bremskraft verloren. Die Räder sollen nicht blockieren, also wird der Druck für den Bruchteil einer Sekunde raus genommen, also nicht gebremst. Das merkt man am Rattern des Bremspedals, wie oft das während der Notbremsung stattfindet.


    Darum ist es definitiv besser, wenn man die Bremse kurz vor der Blockade bewegt, eben damit das ABS nicht reinregelt. Genau dann wird die maximale Bremskraft auf die Straße übertragen.


    Leider wird das in so einer Situation sehr schwer zu bewerkstelligen sein, sich auf den Punkt zu konzentrieren und eben genau deshalb würde das ABS entwickelt, damit man nicht mit blockierten Rädern durch die Gegend rutscht und unkontrolliert auf ein Hindernis knallt.


    Eine verglaste Bremse würde nach der Notbremsung auch gar nicht mehr richtig bremsen, das passt also auch nicht zu deinen (durchaus fragwürdigen) Eigenversuchen. Das wäre dann wirklich eine Notbremsung, bei der man gemütlich an eine Ampel ranrollt...


    Lass die Werkstatt trotzdem ruhig mal draufgucken und über den Prüfstand fahren. Sicher ist eben doch sicher.

    Habe mir den Hocker auch eben beim Händler angeschaut, dem Gelb bin ich gar nicht so abgeneigt.

    Die Pseudocarbonschweller wirken halt sehr aufgesetzt. Ja das Heck bleibt Streitthema, aber das ist in meinen Augen Gewohnheitssache. Außen für mich ansonsten alles in Ordnung, er passt in die heutige Zeit.

    Innen fange ich mal von hinten an.

    Kofferraum mit hoher Ladekante, kein Ersatzrad...alles wie immer. Der Boden vom Kofferraum besteht aus einem Stück Teppich, Seiten sind Kunststoffverkleidet. (Am MZ mit Formfilz, was so meine Vergleichsgrundlage ist).

    Die Rückbank, wie oben erwähnt, ist halt Swift. In meinen Augen sind es Notsitze, hinter mir kann kaum wer sitzen.

    Vorne: Mit meinen 196cm und etwas Wohlstand auf der Hüfte fühlte ich mich auf dem Sitz recht wohl. Kopffreiheit ist ordentlich. Das Lenkrad ist mir etwas klein, fühlt sich jedoch, bis auf die billige Plastik unten rum, ganz gut an. Der Innenraum generell ist für mich ganz gut gelungen.


    Unter der Haube baut der kleine ganz schön viel Luft, das Triebwerk hängt von allen Seiten gut zugänglich mitten in der Öffnung, die als Motorraum bezeichnet wird. Der Turbo, also die eine Handvoll große Baugruppe am Krümmer, ist ja wirklich niedlich. Der läuft mit einem kleinen Softwäreupdate wirklich an der Kotzgrenze, für wirklich standhafte Leistung wird der auf lange Sicht größer werden müssen. Für die Serie reicht's...


    Probefahrt ist für die nächste Woche schon vereinbart. Hauspreis ist 22.260€, die vorhandene Zulassung dürfte günstiger sein.

    Wäre der Lader zu groß, dann wäre die Spontanität von dem Motor hinüber. Der Lader ist vermutlich groß genug gewählt, dass er die Leistung bringt die er hat, dafür aber auch an seinen Grenzen agiert. Größere wäre halt auch wieder teurer...


    Und dann kommt es noch drauf an, wie die Leistung und das Drehmoment generell aussehen. Wenn er maximal 160ps kann, sprich 20PS mehr, dann ist das auf den ersten Blick vielleicht nicht viel...aber es ist nur ein 1.4er, also eigentlich doch eine ganze Menge. Es wird definitiv nicht besser vom Tuning her als bei den alten Swifts, die Motoren laufen von Haus aus fast auf ihrem Limit. Ändern kann man nur noch den Verlauf von Drehmoment und Leistung.