Beiträge von derJoker

    Ich hatte kurze Zeit einen Motordämpfer in meinem Swift (Auto spielt da weniger eine Rolle) und den hat man auch schon gespürt. Der Vorteil an einem Dämpfer ist, dass dieser keine Vibrationen in die Karosse leitet und trotzdem das Nicken vom Motor in gewissem Maß abfängt. Natürlich nicht so stark wie ein steiferes Lager oder ein PU-Einsatz, dafür aber alltagstauglicher. Dazu kommt eine einfache Montage, weil die meist nur an einem Dom und am Motor (meist wohl Anhängepunkte) verschraubt werden. Also nötiges Werkzeug, was jeder schraube haben sollte...


    Kurze Zeit darum, weil der Dämpfer selbst gebaut war und nach kurzer Zeit undicht wurde, weil Hydraulisch und nicht reibungsgedämpft. Und selbst gebaut aus dem Grund, dass es sowas für den MZ nicht gab bzw ich nichts gefunden habe.

    Ich habe nochmal nachgeschaut. Die Japaner haben "Regular" mit einer Oktanzahl von >=89 und "high octane" mit >=96 Oktan.

    Ich habe mit einem Japaner geschrieben der mir gesagt hat das es meistens 91 Oktan sind die dort als normal (regular) verkauft werden.

    OK, dann haben wir da unterschiedliche Quellen. Ich kenne Berichte, da wird von 100+Oktan gesprochen. Es gibt auch Unterschiede zwischen Land und Stadt, was die Qualität angeht....

    Die Japaner müssten 91 ROZ haben. 95 Oktan ist dort schon Premiumsprit.

    Da verwechselst du was mit den Amis, die haben nämlich enorme Qualitätsprobleme mit Benzin und darum verkaufen die dort auch massenhaft Oktanbooster. Die kommen sonst glaube ich schon nicht mal auf 95 Oktan.


    Die Japaner fangen genauso bei ROZ95 an wie wir und gehen auch bis ROZ100.


    Die werden den Motor einfach nicht primär für Premiumbenzin getestet haben bzw nehmen einfach die Zahlen für den billigeren Normalsprit.


    Mit den Motoren zwischen Hybrid und Nicht-Hybrid wird es ähnlich laufen wie mit dem M16A im MZ (125PS) und im NZ (136PS). Nur, dass der NZ dennoch gegen 130ps streut, genauso wie der Motor aus dem MZ.

    Der Motor ist im Grunde immer noch der gleiche und die ECU wird eine ähnliche Map drauf haben, deshalb kann es sein, dass die Leistungsunterschiede nicht so groß sind zwischen den Generationen, egal wie die Werksangabe ist. Und beim MZ war noch ROZ98 laut Tankdeckel vorgeschrieben.


    Heißt aber auch, dass der Turbomotor ganz schön zum Klopfen neigt und unter Normalbenzin die Zündung und damit Leistung wegregelt. Da wird das einfachste Tuning wirklich sein 98Oktan zu tanken.

    ... ich weiß nicht, in welcher Welt du dich gerade aufhältst - aber die meisten Leute, die täglich hart puckeln können sich nicht mal eine neueres, besseres Auto leisten um zu Arbeit zu kommen und Du fantasierst hier über Strom selber herstellen. Weiß Du was das kostet? Auch die meisten, die sich ein eigenes Haus gebaut haben können das nicht, sonst wären die Dächer längst mit Solarzellen gedeckt. :evil:

    Also bei uns in der Straße mit den Neubauten haben ca 40% der Häuser eine Solaranlage auf dem Dach, selbst diverse ältere Bestandshäuser und Garagendächer im Rest vom Dorf sind voll, geht also wenn man will. Wenn man eine entsprechendes Konzept anstrebt ist sowas auch beim Neubau eines Hauses drin und muss nicht später noch aufwendiger nachgerüstet werden. Wer natürlich Wert auf andere Sachen legt beim Hausbau, schöpft seinen Kreditrahmen eben anderweitig aus. Dann sind es halt 200qm, wo es nur 150qm sein müssten und die Doppelgarage in extralang, wo ein Carport reichen würde...


    Und ich sprach nur davon, dass es die Möglichkeiten gibt, sich von Energiezulieferern unabhängiger zu machen und habe es mal etwas hypothetisch weitergesponnen. Ebenso wie viele hypothetisch spinnen, dass unser Stromnetz mit den E-Autos am abkacken ist.


    Wer das wie umsetzen wird/kann habe ich nicht weiter betrachtet, da ich weiß, welche Kosten es aktuell verursacht. Klar könnte ich mich hinstellen und sagen "Für sowas gibt es Bausparverträge und Fördergelder", aber das entscheidet letztendlich jeder für sich.

    Das Problem besteht weiter hin, dass das marode Energienetz aktuell nicht ausreichend ist und so schnell auch nicht besser wird. Deswegen ist es wohl eine sinnhafte Option, sich weitestgehend unabhängig zu machen. Sei es durch reduzierte Heizkosten mit Kaminofen/Pelletheizung/Solarheizung/Wärmepumpe oder halt beim Strom durch Photovoltaikanlagen oder gar einem kleinen Windrad (ja sowas gibt es für Privat und unterliegt je nach Land unterschiedlicher Baubedingungen) ODER einiges in Verbindung miteinander. Wenn die umliegenden Länder irgendwann mal meinen die Strom- und Gaslieferung unterbrechen zu müssen, wird es halt zappenduster und scheiße kalt.


    Und mal ganz ehrlich...Mit einer 10-15k Solaranlage hat man langfristiger mehr gewonnen, als sich nach 5 Jahren den nächsten 30.000€ Wagen in die Auffahrt zu stellen oder für 2-5k€ jährlich in den Urlaub zu fahren. So arm, wie alle immer tun, sind sie doch gar nicht. Sie haben halt nur die typischen "1st world problems".


    Meine Frau und ich haben die letzten 2 Jahre keinen Urlaub gemacht, weil eben andere Sachen für uns wichtiger waren.

    Zum einen haben wir letztes Jahr ein Haus gekauft und zum anderen haben wir dieses Jahr einen neuen Kaminofen installiert, weil der alte vom Vorbesitzer abgebaut wurde.

    Da muss man dann eben Abstriche machen können und das kann eben kaum noch wer, der nicht gerade auf Sozialleistungen angewiesen ist oder knapp drüber verdient.


    Von den anderen braucht ihr nichts erwarten, die ziehen euch das Geld aus der Tasche mit den steigenden Energiepreisen und Steuererhöhungen/Steuererfindungen. Und da kommt der aufgezwungene Kauf eines E-Autos gratis oben drauf. :*

    Erzähl mir was Du willst, wie die E-Mobilität und Zukunft etc. im derzeitigen Zustand unserer Stromversorgung, ist das unmöglich, auch in 10-20 Jahren nicht!!!

    Weil die gebrauchten Kapazitäten mit erneuerbaren Energien nicht zu erreichen sind.

    Atomstrom ist für mich die einzigste zuverlässige Quelle für Strom!

    Wer es drauf anlegt kann auch heute schon autark im Eigenheim wohnen, ohne Geld an irgendwelche Stromversorger zahlen zu müssen. Nur wird es nicht gefördert, geschweige denn in Betracht gezogen. Auf die Energiekosten werden schließlich Steuern gezahlt und der Anbieter will auch was verdienen. Würde man den entstehenden Überschuss an Energie nicht in das Energienetz einspeisen sondern effektiv speichern würde sich der Bedarf aus dem öffentlichen Stromnetz drastisch reduzieren.


    Und gerade weil man es könnte gäbe es auch die Möglichkeit zu Hause genug Energie für sein E-Auto zu produzieren. Eventuell sogar genug Energie für eine kleine Anlage zum Wasserstoff erzeugen. Für Privatgebrauch müssen die Anlagen ja nicht sonderlich groß ausfallen. ;););)


    Könnten also alle privaten Haushalte ihre eigene Energie zum Laden/Tanken der Fahrzeuge produzieren wäre das Stromnetz auch nicht potentiell am Limit und man könnte auch wie geplant aus Kohle und Atomkraft aussteigen.


    Und das Energienetz wäre auch nur am Limit, wenn alle Fahrzeuge in Deutschland gleichzeitig laden, was nie der Fall sein wird. Weil 250km Reichweite bei durchschnittlich 40km Arbeitsweg für locker 2 Tage fahren reichen plus kleine Wege, wie Einkaufen, Arzt, Kinder fahren, etc...Da muss man dann nicht bei jedem Parken nachladen.


    Wo ein Wille, da ein Weg. Es gibt bestimmt genug Leute mit dem Willen, denen der Weg sehr steinig gemacht wird. Denkt immer dran... Der Staat braucht Geld und das kommt nur über Steuern. Fällt die Steuer auf Energie weg wird eben eine andere eingeführt oder erhöht. :evil:

    Und weil es hier ja jeder zu vergessen scheint, Brennstoffzellen gibt es dann auch noch und die ganze Ladestruktur braucht es da nicht. Da ist auch in 5 Minuten wieder getankt.

    Aktuell ist nun mal der Lithium-Akku das angestrebte Nonplusultra...da zeigt sich eben, dass die Europäer mal wieder hinterher hängen, da die Koreaner schon fleißig am Entwickeln und bauen von Brennstoffzellen sind. BMW hätte damals auch mehr Leisten können in diese Richtung, lohnte sich doch wieder nicht. Dann heulen dann wieder alle, dass der Wasserstoff auch nicht co2-frei ist, weil das ja soooo viel Energie braucht zur Herstellung und der Strom dann wieder vorrangig aus der Kohle kommt.

    Auch wieder alles Blödsinn, da man inzwischen die nötige Energie aus Windkraft, Sonne, Wasserkraftwerke oder Energiespeichern zur Verfügung hätte.


    Bis wir zuverlässig und ohne große Einbußen im Komfort, im Vergleich zum heutigen Stand, rein elektrisch fahren können dauert es noch wenigstens 10-20 Jahre. Hätte man Konzepte aus den 80ern und 90ern richtig verfolgt und entwickelt würden wir uns heute nicht so schwer tun.

    Die Frage ist... Wovor haben die Leute Angst?

    Der Zwang zum E-Auto?

    Vor neuer Technik (die im Prinzip schon mehr als 100 Jahre alt ist)?

    Ist es das Gefühl, dass man zu irgendwas gezwungen wird, was man nicht will (weil man es vielleicht nicht versteht)?

    Weil die Reichweite von 250km zu wenig ist, wo jeder Benziner wenigstens 500km fährt?

    Weil die Preise für E-Fahrzeuge hoch sind? Weil die Infrastruktur mit Ladesäulen schlecht ist?


    Die ganze Panikmache ist in meinen Augen mehr als unnötig. Der Durchschnitt fährt am Tag irgendwas um die 40km zur Arbeit. Somit kann man mit 250km Reichweite mehr als leben, selbst wenn man am Arbeitsplatz keine Ladestation hat.


    Der Technikwandel kommt, ob es einem passt oder nicht. Und wie mit allem anderen auch kommt die Zeit, wo E-Autos günstiger werden. Ebenso wird die Energiedichte besser, dass man mit weniger Gewicht höhere Leistung und Reichweiten erzielen kann.

    Tempolimit 130 auf der Autobahn und 80 auf der Landstraße, bin ich genauso voll dafür und würde dem E-Fahrzeugen zuspielen. In anderen Ländern geht das schließlich auch mit den Tempolimits. 🤷‍♂️


    Und die ganzen Sinnfreien Argumente von Co2 und Akkuproduktion und die Ausbeute der Drittweltländer, weil da Kinder das Lithium schürfen... Alle von uns Beuten die Kinder schon seit Jahrzehnten aus, weil Lithium in so ziemlich allem Steckt, was strombetrieben ist. Da schert sich keine Sau drum, wie viel Co2 sein IPhone verursacht hat oder wie viele Kinder daran gestorben sind, weil sie beim Zusammenbasteln von dem ganzen E-Schrott eine Schraube verschluckt haben.


    Das wichtigste ist, dass ein E-Auto vollständig recyclingfähig wird und da wird kräftig dran gearbeitet. Es dauert eben, genau so wie es gedauert hat den Verbrenner so effizient wie möglich zu machen oder es dauern wird die Ladesituation zu verbessern.


    Was daran so derbe stört ist, dass die Politik das ganz nach dem Hau-Ruck-Prinzip durchdrücken will. Als wenn man nach dem Verschlafen zur Arbeit rast und vorher Frühstück und Morgentoilette weglässt.


    Wer kein E-Auto fahren will, der fährt halt gebrauchte Diesel und Benziner, bis es keine Teile mehr gibt und muss damit leben am Stadtrand in die Öffentlichen umzusteigen.


    Das beste Kommentar, was ich mal zum Thema Anti-E-Auto gelesen habe war, dass einer was von einem Verbrannten Kind in einem Tesla schrieb.

    Es stimmt, es ist traurig, dass der Vater sein Kind nicht mehr aus dem brennenden Auto holen konnte.

    Aber anders überlegt... Wie viele Menschen sterben denn elendig in ihrem Autos mit Verbrennungsmotor, sei es verbrannt oder eingequetscht? Jedes Auto kann Potential haben ohne äußere Einflüsse Feuer zu fangen. Kam schon vor und wird weiterhin in Ausnahmen vorkommen. Verbrennungsmotoren (von ganz weit ausgeholt) laden sogar noch zum Selbstmord ein, wenn man die Abgase in den Innenraum leitet und drin sitzt. Überlegt doch mal einer, wie man einen gescheiten Selbstmord mit einem E-Auto begehen will? ^^


    Ich werde weiterhin nach Möglichkeit meinen Kia Ceed fahren. Als nächstes wäre meine Frau mit einem neuen Auto dran, der Mazda 2 ist nun auch schon wieder 11 Jahre alt. Der fährt auch, bis der TÜV nein sagt und die Reparatur sich nicht mehr lohnt. Ging dieses Jahr übrigens auch wieder ohne Mängel durch den TÜV, so bleibt er uns wieder wenigstens 2 Jahre erhalten.


    Wenn es irgendwann soweit ist und es kommt wie es kommt, dann steht eben eines Tages was elektrisches vor der Tür. ;)


    Und ja, wenn es zu Fahrverboten für Motorrädern kommt, bin ich der erste, der Klage einreicht. 8o

    Für solche "radikalen" Änderungen gibt es aber wie immer auch Ausnahmen. Und aktuell richtet sich die Lautstärke der Fahrzeuge nach dem Leistungsgewicht bzw der Leistung. Von daher dürfen Motorräder und Sportwagen eben laut sein. Dazu kommen noch 150 Ausnahmegenehmigungen, weil bei KBA ja auch gesoffen und bestochen wird...


    Umweltzonen sind für Oldtimer kein Problem, wo jeder andere mit gelber oder roter Plakette das kotzen bekommt. Simson Mopeds dürfen 60km/h fahren, wo jeder andere bekackte Roller mit 50ccm auf 45km/h gedrosselt ist. Ebenso wegfallende Abgasuntersuchungen für Fahrzeuge vor Baujahr neunzehnhundertfrühling...usw.


    Meine Motorräder haben keine Blinker, weil vor "da und da" zugelassen. Heute auch kein Problem, aber das war in der DDR nicht ganz egal. Da musste ab irgendeinem Jahr Bremslicht und Blinker nachgerüstet werden, egal ob mit oder ohne ausgeliefert. Habe natürlich die hässlichen Dinger direkt weggelassen beim Neuaufbau. :whistling:



    Und wenn die Politik das eben Jahre lang verpennt, dann muss es eben auch bestandsschutz für die Fahrzeuge geben, die das eben nicht konnten zum Stand der Technik. Es ist 100mal nachhaltiger ein voll bezhaltes Fahrzeug über Jahrzehnte zu fahren, als sich alle 3 Jahre ein neues zu leasen/kaufen.


    Wo wir wieder bei der Industrie wären, die solche Konzepte natürlich gar nicht geil findet.

    Gibt doch kaum noch Politiker, die nicht irgendwo auf dem Lohnzettel der Industrie stehen und somit wird die Lobby alles, aber auch alles, was vor allem ihr schadet, so gut es geht verhindern. Sei es der Zwang auf E-Autos oder leisere Geräusche (bei den "sportlicheren" Modellen).

    Das ist das, was man der Merkel zu Gute halte muss, sie hat sich für keine Lobby verkauft und lebt mit dem Geld, was ihr für ihre Position gegeben wird. Läuft nicht alles gut, aber es könnte uns mit anderen Parteien auch schlechter gehen. Aktuell wüsste ich allerdings nicht, wo ich mein Kreuz setzen sollte... Nur wo ich es nicht setze. :wacko:

    Das fällt zukünftig auch flach wenn die 80 dB Grenze eingeführt wird.

    Wer Motorrad fährt um zu fahren baut sich auch eine Abgasanlage an, die das schafft bzw eben die originale wieder an, wenn die das einhält.

    Das hat die Politik lange genug verpennt ordentliche Geräuschgrenzen festzulegen, halt wie so manch andere Sachen auch. Sowohl bei PKW als auch Motorrad...bzw es wird wie immer zu viel Schundluder von den Herstellern getrieben, indem mit Abgasklappen halt der Pegel in den nötigen Bereichen eben gedrückt wird und der Rest steht auf Durchzug.


    Das lässt sich garantiert auch wieder mit einer Klage kippen, wenn da was kommt. Ist doch Verkehrsministerium und der Andi wird das schon verscheuern und die Lobby richtet das dann schon. ^^

    Der Kennlinie vom Gaspedal wird halt verändert. Wenn der Wagen ab Werk eine liniare Kennlinie hat (meistens nicht der Fall), dann wird mit der Pedalbox einfach ein anderer Wert eingestreut.

    Im ECO Modus ist die gesendete Pedalstellung geringer als die reelle und im Sportmodus wird halt ein höherer Wert an das Steuergerät gesendet als das Pedal eigentlich hat.

    Somit wird subjektiv Leistung vermittelt, die man auch hätte, wenn man das Serienpedal einfach weiter durchtreten würde.

    Von daher sind Pedalboxen für die Leute, die ihren grobmotorischen Gasfuß nicht unter Kontrolle haben.

    Bei der Verwendung von Energiesparreifen (Verringerter Rollwiderstand) sind Kraftstoffeinsparungen von ca 10% zu erreichen.

    Wenn ich richtig zusammenfasse, geht ihr davon aus, das der verringerte Ansaugwiderstand den gleichen Einsparungseffekt hat ???

    In gewisser Weise schon.


    Angenommen du hast einen neuen, sauberen Filter und fährst... Und mit der Zeit setzt er sich immer mehr zu. Damit steigt der Widerstand im Saugrohr. Den gleichst du beim Fahren damit aus, dass du bei gleicher Drehzahl das Gaspedal stärker drückst und der Motor so mit mehr Kraft saugen kann, weil die Drosselklappe weiter auf geht. Im gleichen Zug denkt die ECU "mehr Drosselklappenwinkel = mehr luft=brauche mehr Kraftstoff".


    In der Theorie könnte das stimmen, wenn es eine sehr einfache Motorsteuerung wäre, die nur über Drosselklappenwinkel und Drehzahl die Benzinmenge bestimmen würde (alpha-n-Steuerung). Da moderne Fahrzeuge aber zumeist einen Luftmassenmesser haben oder die Luftmasse über den Saugrohrdruck bestimmen weiß die ECU wie viel Luft Richtung Motor wandert und somit auch, wie viel Sprit da rein muss.


    Damit dürfte der Effekt der Verbrauchsreduzierung eher marginal ausfallen. Interessant ist ein geringer Widerstand in der Ansaugung eigentlich nur bei viel Luftmasse, sprich hoher Drehzahl. Und auch da sind Papierfilter nicht spürbar schlechter. Wie gesagt, ein Papierfilter hat eine deutlich größere Fläche, als wiederverwendbare Filter diverser Zubehörhersteller.

    ...

    Ich weiß noch, früher haben wir sogar Altöl weiterverwendet in Bereichen, wo die Reinheit des Öles keine Rolle gespielt hat. Für Bohr- und Frästische wurde z.B. die Bohremulsion zum Kühlen und schmieren aus Altöl selber hergestellt.

    Oder zum Konservieren vom Unterboden des Fahrzeuges oder für Holzpfosten vom Zaun... :S


    Und wie wurde dann die verbrauchte Emulsion entsorgt?

    Richtig! Die haben an den Spänen geklebt, die dann schlimmsten falls in die Mülltonne geflogen sind. :wacko:


    Mal weg von dem Ökothema... Die Filter von K&N reinigen die Luft für den Motor effektiv genug, wenn dieser auch regelmäßig und korrekt gewartet wird. Ob sie nun eine aktive Auswirkung auf den Verbrauch haben sei mal dahin gestellt.


    Ein Papierfilter hingegen ist vielleicht dichter von der Struktur, dafür ist die Filterflächer aber auch deutlich größer als vom K&N. Speziell zur Optimierung von Verbrauch und Leistung würde ich den jetzt nicht verbauen.


    Das Thema Luftfilter ist für mich nur interessant, wenn der Wagen sowieso nicht in die Werkstatt zur Inspektion geht. Die 15€ für den Filter merkt man bei den Inspektionspreisen auch nicht mehr.


    Wenn man den Service selbst durchführt, dann kann man jährlich beim Ölwechsel den Filter auch mit reinigen und entsorgt alles mit einmal fachgerecht. Der Filter ist eben nur für Intusiasten und Selberschrauber interessant und nicht für die, die einfach von A nach B fahren und mit den einfachsten grundlegenden Wartungsarbeiten überfordert sind.


    Und zum Thema überalterter Luftfilter... In meiner Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker hatte ich ein Kundenfahrzeug (Opel Astra F), der hatte damals seinen ersten Luftfilterwechsel nach rund 10 Jahren. Der Papierfilter war zu und hatte stellenweise schon ein eigenes Ökosystem gebildet und der Wagen lief trotzdem, ob gut oder schlecht, man weiß es nicht. Das wäre jetzt der einzige Fall, wo ich mir denke, dass man nachweislich den Verbrauch mit einem neuen Luftfikter im originalen Kasten senkt und die Leistung merklich steigert. :D

    Ob du eine elektronische Drosselklappe hast erkennst du, ob da ein Bowdenzug dran geht oder nur ein dicker Stecker dran hängt.


    Wenn du noch eine mit Seilzug hast, dann wird das Problem vermutlich am Drosselklappensensor oder wo anders liegen.

    Man kann sich an allem erstmal Versuchen, man muss nur abwägen, ob man das mit den vorhandenen Mitteln realisiert bekommt und ob das auch dauerhaft hält.


    Ich habe den Motorblock und das Getriebe auch machen lassen. Ein Getriebe habe ich mal selbst gemacht, aber das ist so eine nervige Arbeit gewesen, dass ich da nicht nochmal Bock drauf hatte. Und für den Motorblock hatte ich die passenden Werkzeuge/Maschinen nicht zum Aufreiben/Spindeln der Lagerbuchsen. Das waren neben dem Einspeichen und den Sattlerarbeiten die einzigen Sachen mit Fremdleistung, der Rest kommt aus meiner Werkstatt. Hatte ja auch schon vorher die weiße (baugleiche) Maschine neu aufgebaut und somit etwas Erfahrung mit der Materie.


    Vor allem sind mir bei der zweiten Maschine Sachen aufgefallen, die ich an der ersten nicht ganz richtig hatte. Lag wohl daran, dass die erste ein Teilehaufen und die zweite vollständig aufgebaut war. :wacko:


    Wenn es am Auto um tiefgreifende Arbeiten an Motor und Getriebe geht würde ich auch das machen lassen.

    Den Rest am Auto kann man mit einem großen Hammer, ordentlichen Gasbrenner, gescheiten Werkzeug und einem Lötkolben meistens selbst regeln. ^^

    Man braucht halt Platz und Zeit für Restaurationen/Neuaufbauten.

    Habe für den Aufbau von meinem 2018 erworbenen Motorradgespann exakt 2 Jahre gebraucht bis zur ersten Probefahrt. Wäre natürlich auch gern früher fertig gewesen, aber es kommt halt immer irgendwas dazwischen.


    Ich habe vor jedem Respekt, der sich solch langwierigen Prozeduren annimmt. Man kann es schnell und billig zusammenklatschen oder eben ordentlich machen und dafür dauert (und hält) es länger. Zumal man auch immer noch was dazu lernt bei den Arbeiten. :thumbup:

    Der Drehzahlabfall beim treten der Bremse wird einfach nur die Last auf der Lichtmaschine sein, wenn die Lampen an gehen. Kannst es ja auch mal mit anderen Verbrauchern testen, Scheibenheizung, Scheinwerfer, etc... Wenn die Drosselklappe dreckig ist, ist der Regelkreis etwas langsamer und der Ausgleich der Drehzahl dauert länger.

    Meinen Swift hatte ich leicht umgebaut, mit angefertigter AGA und 200zellen Kat samt Monstersport Ansaugung, und auf einem Prüfstand 132PS und 155Nm gemessen. Aber an sich ist das auch nichts wert, weil die M16A Motoren generell gegen 130PS streuen, egal ob MZ oder NZ. Schön für die MZ Fahrer (Angabe 125PS), weniger schön für die NZ Fahrer (Angabe 136PS). :S


    Ich hab noch eine Pandora vom Tuninghaus hier liegen, welche eine Software mit geändertem Luftfilter drauf hat. Die wird zwischen die Einspritzdüsen geklemmt und mit der Signalleitung der Drosselklappe verbunden und passt somit die Benzinmenge etwas an. Ausgebaut habe ich sie damals, als ich die Cup Software bekommen habe und seit dem liegt sie in einem Karton im Schrank. Falls Interesse besteht kannst du mir eine PN schreiben.


    Alternativ gibts ja auch noch die Cup Software zum Aufspielen auf das Motorsteuergerät.


    Meine Dokumentation und den Austausch mit anderen Nutzern kannst du im Threat zu meinem Swift lesen:

    Joker's little Devil [Projekt ENDE]

    Gibt doch staubarme Bremsbeläge zu kaufen. Eventuell hat EBC in der Greenstuff oder Yellowstuff Serie was dabei. Für ein besseres Pedalgefühl helfen Stahlflexleitungen und/oder eine gescheite Bremsflüssigkeit.