Beiträge von TankTop

    Es soll in solchen Fällen helfen, die VA nicht exakt jeweils in die Mitte der vorgeschriebenen Wertbereiche einzustellen, sondern - natürlich innerhalb der Toleranzen - in der Gesamtspur eher im oberen Mittelfeld des Intervalls. Sprich darauf mal konkret jemanden an, der sich auskennt und Erfahrung hat. Der wird sicher wissen, wie er mit diesem Hinweis umzugehen hat, außerdem klärt eine sofortige Probefahrt ja unmittelbar, ob man beim Einstellen auf dem richtigen Weg ist. Ein guter Händler wird außerdem kein Problem damit haben, für die Einstellarbeiten und Probefahrten die Räder eines identischen, aber nicht vom HA- und Sägezahn- sowie Lenkungsproblem betroffenen Vorführwagens zu montieren.

    Habe ich bisher in nun bald 25 Jahre Autofahren noch nie gemacht und der Vitara ist der erste mit dem Problem. Gut ist ja auch mein erster 4 WD aber das soll ja angeblich nicht ursächlich sein.

    Dann hattest Du bisher Glück. Ich habe von dem Problem erstmals Mitte der 90er gehört, es ist also nichts Neues.

    Über den montierten Continental Eco 5 habe ich keine gute Meinung,

    laut, nicht die besten bei Nässe und auf den Vorderrädern ist bei ca. 10 000 km schon die 4mm Marke fast erreicht.

    Ein Spritsparreifen muss natürlich in irgendwelchen Disziplinen schwächer sein, sonst könnten ja auch alle anderen Reifentypen problemlos rollwiderstandsreduziert sein.


    Bei 10.000 km schon auf 4 mm runter?! 8| Meine haben nach 22.000 km noch 5,5 bis 6 mm. :|

    Das muss man im konkreten Einzelfall individuell entscheiden.


    Wenn sich bei einem Auto nur auf der HA ein Sägezahnprofil an den Reifen bildet, wäre es eine Sünde, die guten, nicht betroffenen Räder der VA nach hinten zu montieren, um ihnen dort sehenden Auges auch ein Sägezahnprofil zu verpassen und diesen Preis für die Hoffnung zu bezahlen, dass die sägenden Hinterreifen auf der VA wieder "geheilt" werden. In diesem Fall ist es vielmehr angezeigt, nicht laufrichtungsgebundene Reifen durch Rädertausch von R nach L auf der HA zu belassen und dort ihre Laufrichtung umzukehren, damit sich der Sägezahneffekt zurückbildet und nicht weiter verstärkt.


    Zeigt ein Auto auf beiden Achsen, wenn auch unterschiedlich stark, eine deutliche Tendenz zur Sägezahnbildung, so macht das rechtzeitige diagonale Tauschen durchaus Sinn, weil hierdurch alle Reifen regelmäßig in ihrer Laufrichtung umgekehrt werden und eine beginnende Sägezahnbildung zurückgebildet wird, bevor sie zum Problem wird.


    Viele Reifenhersteller empfehlen eine erstmalige Umkehrung der Laufrichtung nach 5.000 und danach alle 10.000 km.

    Bei dem sauteuren Notradset handelt es sich um Felge, Reifen, Aufkleber, Befestigungsschraube, Wagenheber, Werkzeughalter etc. Warum das im Preis so nach oben gegangen ist, weiß wohl nur Suzuki selbst. Bei Fürst kostet es "nur" 295 €. Ich weiß nicht, wieso man Dir etwas von 379 € erzählt hat bzw. bei wem nun der Irrtum liegt. Bis vor einiger Zeit wurden alle Suzukis mit Bordwerkzeug und Wagenheber ausgeliefert, so dass das Notrad selbst als Zubehör "nur" bei 130 bis 170 € lag. Seit die Neuwagen ohne Bordwerkzeug kommen, hat man das Notradset entsprechend erweitert, sowohl im Lieferumfang als auch im Preis...


    https://autofuerst-shop.de/Rad…r-den-SUZUKI-Celerio.html


    Du könntest bei der Suzuki-Hotline die Rad- und Felgendaten erfragen und dann schauen, ob Du als Originalzubehör nur das Drumherum bestellst und Dir - sofern günstiger - Felge und Reifen im freien Handel besorgst.

    Ja, wenn Du Dich für einen neuen Celerio entschieden hast, will ich dich auch nicht davon abbringen. Nur noch mal zu der Wandlertechnik: Das mit dem deutlichen Mehrverbrauch ist Geschichte, die Getriebe und Wandler werden auch fortlaufend optimiert und arbeiten schon sehr früh mit Wandlerüberbrückung.


    Dass das GJR-Thema "vorurteilsbehaftet" sei, ist höflich formuliert. Tatsächlich ist das ein Bereich, in dem beide Seiten seit Jahren mit missionarischem Eifer und religiösem Palaver aufeinander einreden und -schlagen. Man darf auch nicht vergessen, dass an der Produktion von SR und WR sowie an Verkauf und Montage viele Arbeitsplätze hängen. Wenn in weiten Teilen Deutschlands nur noch GJR angeboten würden, müssten viele Reifenhersteller, Reifendienste und Werkstätten entweder Personal abbauen oder könnten gleich dichtmachen.

    Schau doch mal rein interessehalber, ob Du einen Vitara Comfort AT oder einen S-Cross CVT als jungen Gebrauchten innerhalb Deines Budgets bekommen könntest und wäge dann mal Vor- und Nachteile ab. Klar, neu ist neu, aber der Vitara/S-Cross ist größer, stärker, komfortabler und hat Wandlerautomatik (auch die CVT hat Wandlertechnik). Nur mal so als Denkanstoß.

    Wenn Du einen Rangierwagenheber mit ausreichender Hubhöhe hast, kannst Du den Vitara hinten unter der Abschleppöse anheben und beide Räder in einem Rutsch ab- und wieder anmontieren. Dazu eine etwa 10 x 10 cm große, mindestens 2 cm starke Multiplex- oder Siebdruckplatte auf die Wagenheberkrone legen und darauf dann noch ein Stück Förderbandgummi o.ä. Später dennoch die Abschleppöse - welche übrigens von Suzuki ausdrücklich als Rangierwagenheberansatzpunkt ausgewiesen ist - mit klarem Schutzwachs übersprühen (z.B. Presto Multiwax). Wenn Dein Rangierwagenheber nicht hoch genug ausfährt, um den Vitara anzuheben (große Bodenfreiheit!), dann lege zwei Kanthölzer zu je etwa 10 x 10 x 70 cm mit etwas Abstand nebeneinander und lege eine passende, starke Platte auf, obendrauf dann den Wagenheber stellen.

    Der CrossClimate wird als derzeit einziger Sommerreifen mit eingeschränkten Winterqualitäten gehandelt. Normalerweise sind GJR eher andersrum konzipiert, nämlich als Winterreifen mit eingeschränkten Sommerqualitäten. Dem CrossClimte wird daher auch in vielen Tests verhältnismäßig gutes Sommerverhalten bescheinigt. Dennoch lohnt ein Blick zu anderen Herstellern. Vredesteins GJR erfreut sich großer Beliebtheit, schneidet meistens auch ganz gut ab, gleiches gilt für Kleber (Michelin-Tochter) und Nokian. Seit neuestem hat sich auch Continental der Nachfrage angepasst und einen GJR im Programm. Hankook und Bridgestone haben gerade neue GJR-Modelle auf den Markt gebracht. Die Auswahl ist also durchaus da. Und letztlich: Ja, lass Dich nicht verrücktmachen, für einen Celerio und jemanden, der auch mal auf eine Fahrt verzichten kann, sind GJR die richtige Wahl. Ich habe die (schon etwas betagten) Hankook Optimo 4S auf dem Zweitwagen und kann absolut nichts Negatives berichten. Als ich mal am Vitara die SR zu früh draufgemacht hatte und es morgens noch mal Reifglätte gab, war ich froh, mit dem Zweitwagen und zugelassenen GJR zur Arbeit fahren zu können, ohne im Fall der Fälle Probleme mit der Versicherung zu bekommen.

    Dieses Reifenmodell ist ja nicht laufrichtungsgebunden. Somit müsste sich der Sägezahn doch wieder zurückdrängen lassen, wenn man die Hinterräder von rechts nach links tauscht und damit die Laufrichtung umkehrt. Oder...?

    Vermutlich dasselbe Modell wie beim aktuellen Normal-Swift, beim Vitara und beim S-Cross: Denso ND 012, 350 Hz, 113 dB. :/