BCM mit Wasserschaden gegen gebraucht tauschen?

  • Hallo Forum,

    ich bin ganz frisch, ich bin der Sven und habe ein Problem 8o;)


    ich wollte mich einem Problem - welches eine Bekannte mit ihrem Swift hat - annehmen und mal schauen ob etwas zu reparieren geht.

    Der Gute hatte mal einen Wasserschaden an der Frontscheibe, dabei lief das BCM voll Wasser. Ich habe es bereits ausgebaut und mal nachgeschaut, die Platine ist korrodiert. Eine Firma, die Steuergeräte reparieren könnte, meinte es sei ein irreparabler Schaden.

    Und zwar funktionierte seitdem die Blinkerquittierung beim auf- und zuschließen nicht, der Licht an Warnton bei abgezogenem Schlüssel und ein Kriechstrom ist da drin.


    Jetzt würde ich das Teil (weil sie nicht so viel ausgeben möchte) gegen ein gebrauchtes tauschen.

    Kann mir jemand vllt weiterhelfen ob das alles ohne Probleme geht? Oder muss ich danach zum Freundlichen der mir alles anlernen und/oder codieren muss?


    Viele Grüße und besten Dank im Voraus.

    Sven

  • Da werdet ihr unter Umständen zum Freundlichen müssen.

    Kenne es jetzt nur von VW mit Generation II und III Wegfahrsperren. Aber grundsätzlich ist die Wegfahrsperre von einem separaten Modul in das Kombiinstrument gewandert. Und die Kodierung der Wegfahrsperre und der ECU müssen übereinstimmen. Tut es das nicht, gibt es kein Anlassen (bzw für 1-2 Sekunden, bevor er wieder ausgeht). Abgesehen davon, dass die Schlüssel nicht auf die die Wegfahrsperre kodiert wären, die im gebrauchten Kombiinstrument daherkommt.


    Jetzt ist die Frage, wie es mit den Generationen weitergegangen ist. Mein Stand ist, dass die immer rerstriktiver wurden (Gebrauchte Schlüssel konnten ab einer bestimmten Generation nicht mehr umgelernt werden, etc). Früher hatte man einen PIN, da konnte man selbst (entsprechendes Equipment vorrausgesetzt) programmieren. Später musste man in die Fachwerkstatt, die selbst nicht mehr den PIN auslesen können, aber einen bestimmten Prozess anstoßen konnten um ein Kombiinstrument programmieren zu können.


    Natürlich gibt es in der Regel auch die Möglichkeit über gewisse Ecken die Dinger deaktivieren zu lassen. Ist aber gesetzlich nicht zulässig und kostet den Versicherungsschutz, sollte es herauskommen.