Schleifgeräusche beim Bremsen - eine Frage des Bremsbelages?

Aufgrund von Problemen wurde ein Backup eingespielt, wobei die Datenbank relativ aktuell ist (24.3.) die Dateien aber ca 14 Tage älter. D.h es werden hier und da Dateien fehlen.
  • Hallo liebe Suzukifreunde,


    mein Ignis macht beim Bremsen schon immer unschöne Schleifgeräusche. Ich habe ihn seit reichlich einem halben Jahr, bin seither etwa 8000km gefahren und es hat sich in der ganzen Zeit nichts daran verändert bzw. verbessert. An der Vorderbremse entstehen schabende Geräusche sobald die Bremsbacken zugreifen und bei Nässe quietscht es auch gelegentlich. Es klingt jedenfalls sehr "verschleißintensiv" auch bei langsamer Fahrt, sobald ich auf die Bremse trete. Sowas hatte mein Vorgänger Ignis I überhaupt nicht. Gut- der bremste allerdings auch nicht so stark...


    Bei der Inspektion habe ich das angegeben und mir wurde es so erklärt, dass die Belagsmischung wohl einen recht hohen Metallanteil besitzt und daher auch viel Abrieb entsteht (was mir auch bereits aufgefallen war). Die Werkstatt hat die Kanten der Bremsbeläge etwas angefast und zunächst war es besser. Man sagte mir, dass dies jedoch nicht von Dauer sein wird und so ist es leider auch.


    Hat jemand der Ignis III-Fahrer an seinem Auto ähnliche Dinge festgestellt? Mich interessiert, ob das als normal zu akzeptieren ist. Oder gibt es verschiedene Bremsbeläge auf dem Markt und man könnte ggf. andere einbauen lassen?


    LG Bruno

  • Moinsen, das ist bei diversen Fahrzeugen ein Problem und hängt auch mit der Konstruktion der Bremse zusammen.

    Ist das eine Festsattel- oder eine Schwimmsattel-Bremsanlage?

    (am Besten Foto machen)

    Schwimmsattel-Bremsanlagen haben konstruktionsbedingt einen etwas schlechteren Wirkungsgrad und neigen von Natur aus zu Geräuschbildung.

    Hast du schon mal bei http://www.at-rs.de/shop mal nach gesehen, ob es Alternativen gibt?

  • Habe diese Schleifgeräusche auch etwas an meinem Ignis, jetzt 3 Monate alt mit 3000 km.

    Ich denke, es hängt auch etwas mit dem Fahrzeug-Konzept, sprich der Gewichtsreduktion, zusammen. Da ist nicht so viel Dämmmaterial verbaut wie bspw an meinem vorherigen CX5.

    Die Bremse an sich ist ohne Beanstandung hinsichtlich Wirkung und Spurhalten beim Bremsvorgang. Auch Sichtprüfung beim Räderwechsel sagt alles paletti.

  • Danke für eure Rückmeldungen.

    An der Bremsleistung gibts ja auch bei meinem Ignis absolut nix zu meckern. Die Scheiben sehen auch gleichmäßig aus. Das ganze scheint dann also normal zu sein und ich werde das akzeptieren.

  • Nachdem ich mal durch eine matschige Baustelle gefahren bin, hatte ich (vorne) lange Zeit heftiges Quietschen manchmal beim Kurvenfahren, mal mehr oder weniger auf der Bremse stehend oder danach. Es wurde gereinigt und glaub Steinchen im Belag gefunden, bin mir nicht mehr sicher. Hat jedenfalls nicht wirklich aufgehört.


    Hatte auch lose Radmuttern als Quietschquelle im Visier, da hab ich auch hin und wieder welche nachgezogen. Später hieß es, dass der Belag etwas einseitig abgeschliffen war. Irgendwann hat sich das dann wieder eingespielt und seit mind. 100.000km nichts mehr gehört, auch nicht bei den neuen Bremsen. Maximal wenn die Alufelgen von den Sommerrädern noch/schon drauf sind und die Straßen gesalzen wurden oder so, quietscht es mal kurz.

    Suzuki Ignis 2016 SHVS Allgrip - Ausstattungslinie "flash" (AT) - Farbe: boost-blue-pearl-metallic

    Mein Reiseblog (pro Jahr >100 Tage auf Ski und ca. 50.000 km mit dem Auto durch ganz Europa): blog.inmontanis.info

  • Ja, das kennt man. Autofahrt im Regen, abgestellt in der Garage. Früh dann raus und es quietscht beim ersten Bremsen. Das ist aber völlig normal, es bildet sich gerade bei Nässe leichter Flugrost, der dann weggeschliffen wird beim ersten Bremsvorgang. Was hier aber gemeint ist, ist die Hörbarkeit des normalen Bremsens bzw. des Schleifens der Bremsbelege.