Erfahrungen Philips H4 LED

  • hallo,

    Ich habe die H4 WhiteVision gegen H4 LED von Philips getauscht. Bin aber total enttäuscht. Das licht kommt gar nicht auf der Straße an und es ist viel dunkler als das Licht der Halogenbirnen. Vielkeicht muss ich die Scheinwerfer noch einstellen lassen.

    Wie sind eure Erfahrungen mit den LEDs von Philips?


    Gruß, Thomas

  • Hallo,


    Im Anhang einige Bilder. Ich habe mit der Leuchtweiteeinstellung rumgespielt. Ich habe das Gefühl, dass die Scheinwerfer zu hoch eingestellt sind. Sie leuchten vor dem Auto nur aus, wenn ich auf 2 oder 3 den Drehschalter stelle.

  • Sieht sehr funzelig aus. Ein schmales Lichtband und drüber und drunter Dunkelheit. Stellt sich die Frage, ob die LED als H4-Ersatz für den Scheinwerfer überhaupt zugelassen sind. M. W. eestreckt sich die Zulassung explizit nur auf die angegebenen Fahrzeuge/Scheinwerfer, kann da aber falsch liegen. Auf alle Fälle ist dieses schmale Lichtband jeder "Nightbreaker" massiv unterlegen, auch wenn die LED Strom und damit Sprit spart, kein Gewinn. Leider mußte ich auch immer wieder feststellen, daß die theoretische Haltbarkeit der LED von > 30.000 Betriebsstunden in praxi kaum erreicht wird, da Bauteile der Vorschaltelektronik schon sehr viel früher den Geist aufgeben und das Leuchtmittel damit ein Fall für die Tonne ist. Der Einspareffekt des geringeren Stromverbrauchs wird durch die erhöhten Anschaffungskosten aufgezehrt und wenn dann die Lichtabgabe auch noch schlechter ist...:(

  • hallo, ja die sind zugelassen. Die Scheinwerfernummer passt.

    Hier die Ausleuchtung je nach Einstellung der Leuchtweiteregelung. Bei 1-3 seher hell vor dem Auto, aber nicht in der Weite. Bei 4-5 dunkel vor dem Auto hell in der weite.





  • Mangels Vergleich mit normalen oder leuchtstärkeerhöhten Halogen-H4 via der Fotos schlecht einschätzbar. Lichtfarbe sehr schön tageslichtähnlich. Aber auch meine "Nightbreaker" von Osram sind da schon recht gut und haben eine flächige, weitreichende Ausleuchtung. Wieviel Watt haben denn die LED, die Halogen haben jeweils 55W, schlagen also zusammen mit 110W auf die Lichtmaschine. Wenn sich jetzt wer den Spaß macht, unter Berücksichtigung der Wirkungsgrade dies in verbrauchten Treibstoff umzurechnen, könnt man die Kostenersparnis je Fahrstunde mit Abblendlicht ermitteln und gegen die Mehrkosten der LED setzen.:)

    Rein lichttechnisch scheint es eher egal zu sein, ob Hochleistungshalogen oder LED...

  • Bei Halogen hast du im Vergleich zu der Philips LED immer eine wärmere Lichtfarbe, etwas gelblich im direkten Vergleich.

    Und Nightbreaker/ Nightvision sind auch nicht gerade günstig. Die hielten bei mir auch höchstens zwei Jahre, dann waren neue fällig. Kommt halt hauptsächlich auf die Lebensdauer der Philips LEDs drauf an, was die Kosten anbelangt.

    Ein direkter Vergleich wäre trotzdem schön. Evtl. tut uns der Threadersteller ja noch den Gefallen.

  • Normale H4 Nightbreaker oder sowas haben

    kurzen Lebenszyklus und teuer.

    Kürzerer Lebenszyklus als die normalen H4 ja, aber sowohl im S-Cross als auch vorher im Galant (da als H7) hielten sie mehr als 5 Jahre, was aber relativ ist, da es von der Nutzungszeit des Abblendlichts abhängt. Im Galant hatte ich eine Schaltung installiert (er hatte kein Tagfahrlicht) mittels der die Spannung per Vorwiderstand auf 10,5V gesenkt wurde, so daß der Glühfaden tagsüber deutlich weniger belastet wurde. Nächtens wurde dann der Vorwiderstand gebrückt, so daß wieder die normale Spannung > 12V anlag.

    Dank Tagfahrlicht und seltenen Nachtfahrten halten die ersten Nightbreaker im S-Cross nun schon 10 Jahre.

    Und der Preis ist auch relativ, über die Bucht recht preiswert zu bekommen...

  • Eben mal unter dem Link geschaut, Zulassung nur für Swift NZ, Paar kostet rd. 130€ und soll ca. 3000 Betriebsstunden halten. Pi mal Daumen preislich also günstiger als die Nightbreaker, wenn man für die ca. 160 Betriebsstunden ansetzt. Aber halt eh nicht für S-Cross oder Ignis zugelassen. Von Osram gäbe es die Nightbreaker LED für den Ignis 3, Preis ähnlich Philips, allerdings nur 1600 Betriebsstunden, damit preislich nicht viel günstiger als die entsprechende Anzahl von Halogen-Sätzen, vorausgesetzt die LED halten wie vorhergesagt, habe da eher negative Erfahrungen gesammelt.:(

    Die Leistungsangabe liegt bei rd. 25W (23/27), damit 50% Stromersparnis. Für nächtliche Wenigfahrer wie mich also noch keine wirkliche Alternative zur Halogenlampe. Wenn die Teile ihre Haltbarkeit bewiesen haben, könnte sich ein Wechsel eventuell lohnen, aber bei einem Halogensatz in 10 Jahren wohl eher nicht. Bei nächtlichen Vielfahrern sieht es natürlich anders aus.

  • Eben mal unter dem Link geschaut, Zulassung nur für Swift NZ, Paar kostet rd. 130€ und soll ca. 3000 Betriebsstunden halten. Pi mal Daumen preislich also günstiger als die Nightbreaker, wenn man für die ca. 160 Betriebsstunden ansetzt. Aber halt eh nicht für S-Cross oder Ignis zugelassen. Von Osram gäbe es die Nightbreaker LED für den Ignis 3, Preis ähnlich Philips, allerdings nur 1600 Betriebsstunden, damit preislich nicht viel günstiger als die entsprechende Anzahl von Halogen-Sätzen, vorausgesetzt die LED halten wie vorhergesagt, habe da eher negative Erfahrungen gesammelt.:(

    Die Leistungsangabe liegt bei rd. 25W (23/27), damit 50% Stromersparnis. Für nächtliche Wenigfahrer wie mich also noch keine wirkliche Alternative zur Halogenlampe. Wenn die Teile ihre Haltbarkeit bewiesen haben, könnte sich ein Wechsel eventuell lohnen, aber bei einem Halogensatz in 10 Jahren wohl eher nicht. Bei nächtlichen Vielfahrern sieht es natürlich anders aus.

    Danke auch für deine Berechnungen.
    Fehlen halt noch aussagekräftige Bilder so daß man die Leuchtmittel halbwegs reell vergleichen kann.


    Ich selbst habe in meinem Delta '97 jahrelang H1 Nightbreaker/Nightvision gefahren u. die alle Nase lang erneuern müssen. Die kurze Standzeit kann natürlich auch am Dessign der Scheinwerfer gelegen haben, Wärmeabfuhr, etc..

    Dann hatte ich China LEDs getestet, und habe irgendwann recht gute Nighteye LEDs gefunden die von der Ausleuchtung her funktionierten. Habe die auch zwei Jahre gefahren bis ich den Wagen abggegeben habe. Waren um längen besser als Halogen und auch die Rennleitung hatte bei mehreren Stops nachtsüber nichts auszusetzen.


    Allerdings kamen die alten Scheinwerfer auch mit LEDs nicht an die moderneren Xenon Scheinwerfer im Delta '12 heran. Ist immer wieder eine Freude des Nachts damit unterwegs zu sein. Auch die LEDs im Swift Sport sind für mich total ausreichend, aber nie im Leben die alte Halogenfunzel.


    Alex

  • Je neuer das Auto, desto schlechter ist auch der Halogenscheinwerfer... die Hersteller investieren da keinen Aufwand mehr. Zu der Zeit, wo Xenon 2000 Mark Aufpreis kostete und Halogen Standard war, war das noch anders - inzwischen ist Halogen nur noch für die Geizfraktion mit Buchhalterausstattung gut.


    Wie komme ich drauf?

    Gerade H4 sind jetzt schon lange Uralttechnik, und mit den zwei Fäden, die nicht mal zeitgleich geschaltet werden dürfen (Hitze!), schon immer nur ein Kompromiss gewesen. (Kennt noch jemand Bilux?) Ich kenne das aus Käfer oder Golf 2 - bei letzterem selbst dann, wenn er separate Fernscheinwerfer im Grill hatte. War nicht gut. Die beiden Fäden müssen schon sehr präzise ausgerichtet sein, der eine steht dem anderen im Wege (und das Schirmchen drin ja auch), der Reflektor muss irgendwie beides können und (damals) die Streuscheibe auch.

    Dann war lange H1 Mode, sehr gern in den 90er Jahren, in den damals angesagten sehr kleinen Scheinwerfern. War schon besser, weil separat (die Reflektoren von Fern- und Abblendlicht konnten auf ihre jeweilige Aufgabe optimiert werden), aber halt klein.

    H7 hat sich in den 2000ern großflächig durchgesetzt: gleich groß wie H4, aber nur ein Leuchtfaden wie H1 - das Beste aus beidem.

    Und heute? Kriegt man wieder nur noch H4. :/


    Leider kann bei einem mittelmäßigen Scheinwerfer auch eine gute LED nicht ganz so viel bewirken, also mit Werks-LED kann das nicht konkurrieren (letzterer hat schon weniger Verluste, weil der ganze Reflektorkäse und die Rundstrahlung nicht nötig sind). Wobei es aber immer noch besser sein sollte als mit Halogen. Wenn's das nicht ist (das müsste man aber messen; das Auge kann das wegen der deutlicheren Hell-Dunkel-Grenze nur unzureichend einordnen), stimmt was nicht.



    Was die Lichtfarbe betrifft, das ist relativ einfach - Glühfunzel etwa 2700 Kelvin warmweiß, Halogen rund 3000K, neutralweiße LEDs und Xenonbrenner (selten) sollten bei 4000K liegen. Meistens sind sie aber auf mehr Blaueffekt ausgerichtet und kippen dann mehr in Richtung 4500 oder gar 4800K - das ist bei Regen schon wieder gar nicht so gut.