Ignis mit ASG ruckelt beim Anfahren wenn er Kalt ist

  • Hatte das heute morgen auch extrem... kam von vorne rechts als wenn die abs greift beim anfahren.. hat jemand ne idee???

    ... das hat jetzt aber nichts mit dem Motor zu tun. Wenn es an einem Rad "ruckelt" kann die Antischlupfregelung (ESP/ASR) greifen - wenn ein Rad durchdreht, dann wird es abgebremst, damit der Kraftfluss zum anderen Rad geht.

  • Hatte ich bei meinem Ignis Comfort+AGS auch, morgens angelassen, mit wenig Gas vom Hof rollen und Kupplungsrupfen. Ab in die Werkstatt, kann man am Diagnosegerät auslesen und lag innerhalb der vorgeschriebenen Toleranz. Fängt jetzt aber wieder an. Wird beim anstehenden Service nochmals moniert.

    Glaube nicht, dass es am ESP/ASR liegt, wenn man Schrittgeschwindigkeit fährt.

    Quäle das Auto auch schon mal in der Kurve, ESP kommt ziemlich spät, wenn der Kleine untersteuert. Jemand andere Erfahrungen gemacht ?

  • Das morgendliche Kupplungsrupfen hat mein Ignis AGS auch.

    Ich meinte bisher beobachten zu können, dass es bei feuchtkaltem Wetter am ausgeprägtesten ist.


    Ich hätte aber gern noch allgemein in die Runde der AGS-Fahrer gefragt, wie bei Euch die Automatik allgemein schaltet.

    Ich meine jetzt nicht den Schaltkomfort, sondern eher die Schaltpunkte in Abhängigkeit der Gaspedalstellung.

    Ich habe den Eindruck, dass mein Ignis eher spät vom ersten in den zweiten Gang schaltet.

    Bei "normal zügigem" Anfahren (Gaspedal ca. 1/3?, vielleicht etwas mehr getreten) schaltet er von sich aus erst, bei deutlich über 3000 Umdrehungen, wenn ich ich nicht vorher das Pedal etwas lupfe. Die restlichen Gänge schalten meiner Meinung nach halbwegs "normal". Manchmal für meinen Geschmack trotzdem etwas spät, weshalb ich häufig selbst schalte, was auch OK ist, da ich ja wenigstens nicht dauern kuppeln muss.

  • Der Schaltvorgang 1. Gang zum 2. Gang, gezogen wie am Gummiband. Alle anderen Schaltvorgänge verlaufen eigentlich zügig. Die Schaltvorgänge kann man

    mit Pedalspiel beeinflussen.

  • ... ja, so ähnlich empfinde ich das auch, der 1. wird sehr lang ausgefahren, dann 2. und 3, nur sehr kurz - der 4. nur kurz bis 50km/h und schon schaltet er in den 5.

    So wie ich das sehe, hängt das wirklich davon ab, wie kräftig man das Gaspedal durchtritt - jetzt beim Einfahren ist man ja sowieso noch sehr vorsichtig und da wird das Gas nur ganz zart bewegt und so ist Stadtverkehr im 5. angesagt - aber die Kraft reicht aus.

    Wenn man natürlich weiter durchtritt dann schaltet er flink runter und dreht ihn hoch. Beim Anfahren tritt man irgendwie unbewusst stärker durch, daher fährt er den 1. länger aus, wenn man mit ganz wenig Gas anfährt, dann schaltet er schneller in den 2. Man kann ihn ja auch ohne Gas zu geben anrollen lassen - im sog. Kriechmodus.

    Das man den Gangwechsel deutlich spürt würde ich jetzt nicht als unangenehm empfinden - das ist eben technisch so bedingt - es ist ja ein normales Schaltgetriebe, was nur eben automatisiert gekuppelt und geschalten wird.

    Empehlen würde ich Schuhe mit dünner Sohle, so dass man mehr Gefühl fürs Pedal hat - ich bin mal mit dicken Arbeitsschuhen gefahren - grauenhaft!

  • Dann scheint das also normal, bzw. die von Suzuki so gewollte Abstimmung zu sein.

    Zum gemütlichen in der Stadt rollen oder auf der Landstraße oder Autobahn fahren ist mir die Automatik schon angenehm.

    Aber zum zügigen Beschleunigen empfinde ich es als praktischer selbst die Gänge zu schalten, alleine schon deshalb, weil ich dann genau weiß, wann der "Schaltruck" kommt, der zugegebenermaßen ja wirklich nicht so heftig ist. Das können andere Fahrer (nicht alle!), die die Kupplung selbst bedienen, zum Teil deutlich schlechter.

    Gut finde ich auf jeden Fall, dass das Schaltverhalten mit dem Gaspedal zu steuern ist. Das ging aber auch schon bei meinem E30 mit der alten 4-Gang-Automatik.

  • Dann scheint das also normal, bzw. die von Suzuki so gewollte Abstimmung zu sein.

    Zum gemütlichen in der Stadt rollen oder auf der Landstraße oder Autobahn fahren ist mir die Automatik schon angenehm.

    Aber zum zügigen Beschleunigen empfinde ich es als praktischer selbst die Gänge zu schalten, alleine schon deshalb, weil ich dann genau weiß, wann der "Schaltruck" kommt, der zugegebenermaßen ja wirklich nicht so heftig ist. Das können andere Fahrer (nicht alle!), die die Kupplung selbst bedienen, zum Teil deutlich schlechter.

    Gut finde ich auf jeden Fall, dass das Schaltverhalten mit dem Gaspedal zu steuern ist. Das ging aber auch schon bei meinem E30 mit der alten 4-Gang-Automatik.

    ... wenn er richtig warm ist, dann schaltet er wie ein durchnschnittlich routinierter Fahrer. Auf längeren Strecken will ich jetzt auch mehr mit der Hand schalten - in der Stadt wird dann wieder auf Automatik geschaltet.