Ignis Hybrid - Akku per Solarzelle laden

  • Hallo zusammen,


    habe folgende Idee und möchte von Euch einen Meinung dazu:


    Der Akku unter dem Fahrersitz müsste doch 12 V Haben. Somit müsste es theoretisch möglich sein diesen nicht nur durch die Rekuperation zu laden, sondern auch mit Hilfe einer Solarzelle. Ich stelle mir vor z.B. ein Solarpanel wie es z.B. Pearl anbietet ( https://www.pearl.de/a-NC5920-4322.shtml ) in die Windschutzscheibe, oder Heckscheibe zu hängen und damit den Akku zu laden. Dabei stellen sich mir folgende Fragen:


    - wo muss ich die Kabel anschliessen?

    - muss ich einen Laderegler dazwischen hängen?

    - reichen die 2,4 Watt aus um den Akku laden zu können?

    - wird sich dies irgendwie auf die Lebensdauer des Akkus negativ auswirken?


    Mein Händler hatte keine Antworten auf diese Fragen. Aus meiner Erfahrung mit meinem Wohnmobil kann ich berichten, dass sowohl Fahrzeugbatterie, als auch Aufbaubatterien durch ca. 3 Watt permanenten Ladestrom noch nie Probleme gemacht haben.


    Bin auf Anregungen und Antworten gespannt.


    Gruß aus Franken

    Ich bin europäischer Weltbürger aus Deutschland, in Franken geboren.

  • Naja 2,4 Watt ??? Da kannste ein Handy laden.


    Das Batteriemanagement bei Hybribwagen (aber auch schon bei normalen Fahrzeugen mit Start/Stopp Systemen) läuft über ein elektronisches System, dass häufig im Bereich der Starterbatterie sitzt.


    Meine persönliche Einschätzung: lass die Finger davon. Da muss ziemlich sicher eine Änderung in der Software gemacht werden. Wenn dein Händler da schon nix zu sagen kann!


    Frag ihn mal, wo du ein normales Batterieladegerät anschließen darfst. Dort könntest du dann auch so ein (verzeih mir) "Spielzeugmodul" anschließen.

    Die Ladepunkte sind mit absoluter Sicherheit NICHT Pluspol und Masse, sondern vor der Elektronik der Starterbatterie. Ggf. steht dazu was im Handbuch unter "Starthilfe".

    Suzuki SX4 S-Cross 1.4 Boosterjet Comfort 4x4 blau 09/2016 "Crossy"

    Suzuki SX4 Classic Style Bj.09/2013 EY Bison Braun "Susi"

    Suzuki Swift Sport blau NZ Bj.2015 "Sporty"

  • Das kleine Pearl kann allerhöchstens eine Erhaltungsladung für kleine Starterbatterien leisten, diese aber nicht voll laden; dafür brauchst du in deinem Fall einen Ladebooster der gleichzeitig über Solar und Lichtmaschine die Starterbatterie und die Hybridsystembatterie laden kann. Technisch gesehen sicherlich möglich über einen intelligenten Doppelbatterielader der gleichzeitig über Solar einspeisen kann: https://www.ctek.com/de/products/an-bord/d250se


    Damit überbrückst du die Igniseigene Ladetechnik. Dann noch ein 120 watt flexibles Solarpanel auf dem Dach der Ignis verkleben und ab gehts:-)


    Die Kosten für die Ladetechnik dürfte das Projekt allerdings scheitern lassen. Insgesamt mit Einbau nicht unter 500€ möglich.


    Als kleine preisgünstige Bastelei kannst du dir einen 20€ laderegler mit einem 50w Solarpanel an die Starterbatterie hängen und damit etwas mehr Saft für das Laden der Hybridbatterie zur Verfügung stellen - eine saubere Lösung ist das allerdings in beiden Fällen nicht.

    Suzuki Ignis Comfort+ mit Allgrip.

    Suzuki Vitara S (LY) Allgrip AT

  • Schließe mich da voll und ganz seiner Meinung an. Ich hab mal paar Jahre in der Photovoltaik gearbeitet. Als am Anfang verschiedene Module abgekackt sind ,......unter die 80% der angegebenen Leistung haben wir die ausgetauscht und und als gebrauchte Erhaltungsladungsmodule für WoMo Besitzer angeboten mit einem dementspreschenden Laderegler,.........für Erhaltungsladung ok, aber für die Akkus des Hybrids zu laden, nein. Da musst Du dir schon ein paar Watt mehr umschnallen und wegen der Softwäre kann ich keine Aussage treffen.

    In diesem Sinne

    - Ignis Allgrip Comfort+, für die Dame des Hauses

    - Passat Variant 2.0 TDI , unser Hundemobil

    - Nissan 350Z Roadster,........mein Spaßauto für die Eifel;)

  • Wieviele V und Ah hat der Hybrid-Akku denn so? Die Suchmaschine hat nichts dazu ausgespuckt.


    Die Starterbatterie hat z.B. 12V 45Ah = 540 Wh. Die einmal von halb leer auf voll zu laden würde mit der Mini-Zelle dann schon über 270Wh/2,4 W = 112 Stunden dauern, unter optimalsten Bedingungen - also strahlender Hochsommersonnenschein mit Sonne direkt senkrecht auf der Zelle, die außen auf dem Auto liegt und dabei nicht warm wird und einem Ladegerät ohne Verluste.


  • Ist der Aufwand nicht zu hoch, gegenüber dem Nutzen.


    Ich selbst finde die Solartechnik schon ok, betreibe selbst eine kleine Anlage allerdings mit einer Solarfläche von ca. 30 m² auf meiner Hütte.


    Auf alle Fälle wäre ich sehr vorsichtig beim Eingriff in die Bordelektrik des Fahrzeuges. Wenn ich überlege das bei den meisten Fahrzeugen schon eine neue Batterie gleicher Leistung neu angelernt werden muss, denke ich das die Elektronik eines Hybridautos noch komplizierter ist.

    Chevrolet Kalos 1,2 LPG

    Suzuki Vitara 1,4 Allgrip, Automatik

    Subaru Forester 2,0 Automatik LPG

    BMW 320 D

  • Um meinen Beitrag weiter oben noch etwas deutlicher zu machen.

    Es nicht nur nicht möglich , sondern auch unwirtschaftlich.

    Mit dem Modülchen von Pearl erst Recht.


    Vielleicht etwas offtopic , ich sehe sogar die Hybridtechnik etwas kritisch.

    Betrachtet man den reinen Spritverbrauch sieht es ja noch ganz gut aus. Analysiert man aber die ganze Produktionskette und auch irgendwann die Entsorgung der Batterie, sieht die Bilanz verheerend aus.


    Ja sogar die vielgelobte Elektromobilität schneidet verheerend schlecht ab. Führen alle elektrisch, bräuchte man das 10 fache der elektrischen Vorhaltekapazität der Stromnetze. Details würden jetzt zu weit führen.


    Wer sich darüber informieren will, kann sich Mal ein kurzes Video von Professor Harald Lesch ansehen in YouTube


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  • Das Video erklärt genau was auch ich denke. Vor allem den gigantischen Wasserverbrauch.

    Ich verstehe nicht warum die Politik sich so auf die Batterieautos stürzt. Aber ich denke da stehen Lobbyisten dahinter. Deshalb warten, die Batterieautos sind nicht das Optimale, da ist die Wasserstofftechnik geeigneter.

    Solche Politik gab es schon oft, man denke nur an LPG, gab es in den 80er Jahren schon einmal, wurden dann fallengelassen, und erwachte so in den Jahren 1990 – 2000 wieder, um es jetzt wieder fallen zu lassen.

    Ich fahre weiter meine Benziner, zwei mit LPG

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  • Habe auch den Bericht von Harald Lesch geschaut,.......alles wahr was er da so aufführt. Besonders erschreckend ist wie der Raubbau vom Lithium in Südamerika abgeht. Dort wird die Umwelt extremst zerstört und die Menschen leiden mehr als es ihnen nützt.Und hier gaugelt man mit der E-Mobilität eine heile Welt vor.

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  • Und wenn in ein paar jahren die Batterien nichts mehr taugen, werden sie wieder tief in die letzte Ecke irgendwelcher Höhlensysteme geparkt.

    Wie schon manch andere Sachen.


    Aus den Augen aus dem Sinn. :thumbdown:

    oder unter dem Einsatz von viel Energie und Wasser recyclet , weil man dringend die darin enthaltenen Rohstoffe braucht.

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  • Wieviele V und Ah hat der Hybrid-Akku denn so? Die Suchmaschine hat nichts dazu ausgespuckt.

    12V 3Ah (Stand 2016/2017) ..

    Weils gerade drunter steht: ISG Drehmoment 50 Nm, ISG Leistung 2,3 kW


    Ich hätte ja gern was größeres, weil beim Bergabfahren ist der Akku sehr schnell voll..


    Eben dort steht:

    "Die Li-Ion-Batterie darf niemals ganz entladen sein. Eine vollständig entladene Batterie kann nicht wieder aufgeladen werden"


    "2 Ladebalken ermöglichen ca. 5 Monate Lagerzeit bis zur vollständigen Entladung"


    "Der Ladestatus muss jeden 2. Monat erneut geprüft werden. Wird nur 1 Ladebalken angezeigt, muss die Batterie geladen werden"

    "Die Ladeanzeige hat keine Anzeige für „Null-Ladezustand“. Selbst in völlig entladenem Zustand wird immer 1 Balken angezeigt."


    "Ladeprozess: Bei Anzeige eines Ladebalkens den Motor im Leerlauf mit eingeschaltetem Abblendlicht laufen lassen (bis max. 2 Balken) oder fahren mit Rekuperation (> 2 Balken)."

    Suzuki Ignis 2016 SHVS Allgrip - Ausstattungslinie "flash" (AT) - Farbe: boost-blue-pearl-metallic

    Mein Reiseblog (pro Jahr >100 Tage auf Ski und >50.000 km mit dem Auto durch ganz Europa): blog.inmontanis.info

  • Aber der Deutsche wird ja schon seit Jahren immer dümmer und dümmer, was ja auch gewollt ist.


    Daher kann man den meisten einfach alles verkaufen.


    Ich stehe dieser Geschichte sehr skeptisch gegenüber genau wie bei vielen anderen Sachen, denn ich denke und überlege noch selber und nehme es nicht für bare Münze was die Trottel an der Spitze oder der Staatsfunk von sich geben.


    Jeder soll machen und kaufen und fahren und essen was er/sie/es/diverse wollen, aber anderen eine Meinung aufzwingen ist falsch.


    Und solange ich ein Auto, legal, mit Benzin fahren darf, werde ich das auch machen.

  • Wenn man genau überlegt ist das mit den Batterieelektrischen Autos wie mit dem Atomstrom.


    Am Anfang hieß es, sauberer billiger Strom, aber jetzt weiß noch niemand so richtig, wohin mit dem ganzen Abfall. Vor allem was ist mit den Verstrahlten Gebäuden. Rechnet man die Kosten zum Strompreis dazu, kommen ganz andere Zahlen raus. Aber die Stromindustrie wälzt das an den Staat ab. Also zahlen wir, die Bundesbürger die Zeche. So wird es eventuell auch mal mit den Akkus der Autos gehen, ich denke nicht dass die Entsorgung der Akkus schon in die Kalkulationen eingerechnet wurde.


    In YouTube habe ich ein Video von Herrn Bloch gesehen, wo er erklärt wie Wasserstoff hergestellt wird. Am einfachsten mit Erneuerbarer Energie, und zwar immer dann wenn zum Beispiel Sonnen oder Windenergie ansteht, aber nicht gebraucht wird. Zum Beispiel Tagsüber.

    Das wäre doch dann ein sinnvollerer Speicher als jede Batterie.

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  • Richtig, aber es wurden auch einige Aspekte nicht berücksichtigt. Wie z.B. praktische Nutzbarkeit, ein Wasserstoff-Auto tanke ich so schnell wie ein Auto mit herkömmlichen Treibstoff, die Reichweite sollte auch in so einen Test rein.

    Ganz entscheidend sind aber die enormen Energieverluste bei der Vorhaltung der elektrischen Energie in den Netzen. Ein solches Netz ist zurZeit nicht realistisch. Ganz davon abgesehen, wie und wo speichert man den Strom für Zeiten in denen wenig nachgefragt wird oder wie deckt man Nachfragespitzen ab. Das alles bleibt un gelöst. Wasserstoff kann man nahezu unproblematisch Speichern oder in Methan CH4 umwandeln und in das bereits vorhandene bundesweite Gasnetz einspeisen.

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  • Ich arbeite als Elektoniker für Betriebstechnik im Sondermaschienenbau. Wir bauen im Moment für Daimler und als nächstes für BMW Akkumontagelinien für die E-Mobilität. Die Anlagen sind ungefähr 180m lang. In den ersten 20-25m ist alles safe. Danach ist schon in der Produktion absolute Sicherheit der Zellen angesagt. Bei Komplikationen,....Bränden usw. der Zellen müssen extrem hohe Sicherheitsstandards beachtet werden,......austretende Gase dürfen nicht eingeatmet werden.......tödlich!!! Auch darf nicht mit Wasser gelöscht werden,.......es entsteht Flusssäure,.......kann auch tödlich sein!!!!! So , was passiert also wenn so eine Kiste auf der Strasse abfackelt????? Mein Kumpel aus der Berufsfeuerwehr in Bonn hat die Anweisung bei solch einem Fall, die im Fahrzeug sitzende Person mit Wasserstrahl zu Kühlen aber blos nicht in die Nähe des Fahrzeugs zu gehen !!!!! Häääää????? wie werden Unfälle mit diesen Fahrzeigen in Zukunft abgehändelt?????Da ist wohl auch die Politik überfragt.

    In diesem Sinne

    Schönes WE


    Flursäure in Flusssäure abgeändert

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