Lieferzeiten Ignis - Bestellung geplatzt!

  • Hallo,
    ich habe gerade auf der Suzuki Homepage gesehen, dass es den Jimny auch mit der spritfressenden 4-Gang-Wandlerautomatik immer noch gibt und das obwohl er mit nur 102 PS und einem Schadstoffausstoß von 170 g/Km in Stufe G eingestuft ist. Also hier kann ich Suzuki jetzt gar nicht mehr verstehen, da es den von mir gefahrenen S-Cross mit 6-Gang-Wandlerautomatik und einem Schadstoffausstoß von 140 g/Km nicht mehr gibt.

    Mein ersterS-Cross hatte auch den 1,6 Liter mit CVT, nach knapp 3 Jahren und ca. 70000 km hatte ich einen Getriebeschaden, der defekte Drehmomentwandler des CVT war die Ursache. Dem von Suzuki Deutschland in meine Werkstatt gekommenen Mechaniker war der Schaden sofort bekannt, da mein S-Cross nicht der erste mit diesem Defekt war. Jetzt fahre ich schon über 3 Jahre den o.g. S-Cross mit Wandlerautomatik von Aisin ohne die gerinsten Probleme. Schade, da es den S-Cross nicht mehr mit Automatik gibt muß ich jetzt die Marke wechseln.

  • Hallo,
    ich habe gerade auf der Suzuki Homepage gesehen, dass es den Jimny auch mit der spritfressenden 4-Gang-Wandlerautomatik immer noch gibt und das obwohl er mit nur 102 PS und einem Schadstoffausstoß von 170 g/Km in Stufe G eingestuft ist. [...]

    ... ja, aber nur noch bis die neue Emissionsvorschrift in Kraft tritt und das ist ab 2021.

    https://de.motor1.com/news/394…zuki-jimny-aus-in-europa/

    "Wo die Sonne des Intellektes tief steht, da werfen selbst Geisteszwerge große Schatten."

  • Und ein Schalter fährt sich immer besser ein Automatik und sparsamer. Zumindest wenn man Schalten gelernt hat. Ich lasse mir nicht von der Technik die von der Verkehrs- und Straßenlage keine Ahnung hat nicht vorschreiben welcher Gang denn jetzt der Beste ist. Mit einem Automatikgetriebe in der Ebene und 30er Zone dreht der Motor wesentlich höher und macht mehr Lärm wie ein Schalter im 5 Gang und Standgas. Das Automatikgetriebe erkennt halt nicht das es gar nicht so viel Leistung braucht. Ich habe Kollegen die wenn ich denn mal mit denen im Firmenwagen mitfahren muß mit 80 km/h über die Landstraße fahren und das die ganze Zeit im dritten Gang. Sie brauchen halt die Leistung bekomme ich dann bei dröhnendem Motorsound gesagt. Aber wenn sie dann mal einen LKW überholen wollen ist es nicht möglich da der Motor nicht schneller drehen kann. Das meine ich mit man muß auch schalten können. Beim Ignis ist es allerdings so das es den 1.Gang so gut wie nie braucht. Mit dem kann man kaum Ruckfrei anfahren wenn man allein und ohne zusätzliches Gewicht an Board ist. Also nutze ich den nur wenn es am steilen Berg los geht, der Anhänger dran hängt oder der Wocheneinkauf auf die Achse drückt. Ich habe alles was es an Getrieben gibt und gab gefahren, ja selbst unsynchronisierte Getriebe. Bis heute aber habe ich nur ein automatisches Getriebe kennen gelernt das eine manuelle Schaltung ersetzen kann. Das ist mit dem GPS gekoppelt und erkennt welcher Gang am besten ist. D.H. es schaltet vor einem Berg rechtzeitig herunter damit man nicht am Berg schalten muß wenn die Leistung nicht mehr reicht und schaltet bei Talfahrt in einen kleineren Gang um die Motorbremse besser zu nutzen. In der Ebene wenn es keine Leistung braucht schaltet es in den höchstmöglichen Gang oder trennt sich komplett und schaltet sogar den Motor aus. Letzteres ist ja heute möglich da die Zusatzaggregate elektrisch angetrieben werden. Also lieber mal die Kupplung betätigen und dadurch 5 € auf die Tankfüllung sparen.

    Gruß Uwe

  • Und ein Schalter fährt sich immer besser ein Automatik und sparsamer. Zumindest wenn man Schalten gelernt hat. Ich lasse mir nicht von der Technik die von der Verkehrs- und Straßenlage keine Ahnung hat nicht vorschreiben welcher Gang denn jetzt der Beste ist. Mit einem Automatikgetriebe in der Ebene und 30er Zone dreht der Motor wesentlich höher und macht mehr Lärm wie ein Schalter im 5 Gang und Standgas. Das Automatikgetriebe erkennt halt nicht das es gar nicht so viel Leistung braucht. Ich habe Kollegen die wenn ich denn mal mit denen im Firmenwagen mitfahren muß mit 80 km/h über die Landstraße fahren und das die ganze Zeit im dritten Gang. Sie brauchen halt die Leistung bekomme ich dann bei dröhnendem Motorsound gesagt. Aber wenn sie dann mal einen LKW überholen wollen ist es nicht möglich da der Motor nicht schneller drehen kann. Das meine ich mit man muß auch schalten können. Beim Ignis ist es allerdings so das es den 1.Gang so gut wie nie braucht. Mit dem kann man kaum Ruckfrei anfahren wenn man allein und ohne zusätzliches Gewicht an Board ist. Also nutze ich den nur wenn es am steilen Berg los geht, der Anhänger dran hängt oder der Wocheneinkauf auf die Achse drückt. Ich habe alles was es an Getrieben gibt und gab gefahren, ja selbst unsynchronisierte Getriebe. Bis heute aber habe ich nur ein automatisches Getriebe kennen gelernt das eine manuelle Schaltung ersetzen kann. Das ist mit dem GPS gekoppelt und erkennt welcher Gang am besten ist. D.H. es schaltet vor einem Berg rechtzeitig herunter damit man nicht am Berg schalten muß wenn die Leistung nicht mehr reicht und schaltet bei Talfahrt in einen kleineren Gang um die Motorbremse besser zu nutzen. In der Ebene wenn es keine Leistung braucht schaltet es in den höchstmöglichen Gang oder trennt sich komplett und schaltet sogar den Motor aus. Letzteres ist ja heute möglich da die Zusatzaggregate elektrisch angetrieben werden. Also lieber mal die Kupplung betätigen und dadurch 5 € auf die Tankfüllung sparen.

    Gruß Uwe

    ... Du hast scheinbar noch kein modernes Automatikgetriebe gefahren - das hört sich wie die "Weisheiten" aus den 70er Jahren über Automatikfahrzeuge an.

    Das Automatikgetriebe erkennt sehr wohl die Anforderungen, z.B. bei Bergauf oder Ab, ob heruntergeschaltet werden muss oder die Motordrehzahl angepasst werden muss. Heute hat man ein elektronisches Gaspedal, wo der Fahrer festlegt, wie das Getriebe reagiert. Anhand der Intensität der Gaspedalbewegungen wird im BC festgelegt, ob zügig die Gänge weit ausgefahren oder langsam und gemütlich schnell in den nächst höheren Gang geschaltet wird, ohne den Motor hoch zu drehen. Mit dem elektronischen Gaspedal öffnet man heute keine Luftklappe mehr sondern gibt der Elektronik eine Anweisung, der Bordrechner legt dann fest, was zum Ausführen der Anweisung und im welche Maß, anhand der vorliegenden Fahrparameer, notwendig ist, um die Anweisung auszuführen. Man kann aber auch jederzeit, mit entsprechender Gaspedalbewegung, die automatischen Vorgänge überschreiben. Der Fahrer hat es also zu 100% in der Hand bzw, Fuß, was das Automatikgetriebe macht - vorausgesetzt man kann damit umgehen.

    "Wo die Sonne des Intellektes tief steht, da werfen selbst Geisteszwerge große Schatten."

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Frank0307 ()

  • Und ein Schalter fährt sich immer besser ein Automatik und sparsamer. Zumindest wenn man Schalten gelernt hat. Ich lasse mir nicht von der Technik die von der Verkehrs- und Straßenlage keine Ahnung hat nicht vorschreiben welcher Gang denn jetzt der Beste ist. Mit einem Automatikgetriebe in der Ebene und 30er Zone dreht der Motor wesentlich höher und macht mehr Lärm wie ein Schalter im 5 Gang und Standgas. Das Automatikgetriebe erkennt halt nicht das es gar nicht so viel Leistung braucht. Ich habe Kollegen die wenn ich denn mal mit denen im Firmenwagen mitfahren muß mit 80 km/h über die Landstraße fahren und das die ganze Zeit im dritten Gang. Sie brauchen halt die Leistung bekomme ich dann bei dröhnendem Motorsound gesagt. Aber wenn sie dann mal einen LKW überholen wollen ist es nicht möglich da der Motor nicht schneller drehen kann. Das meine ich mit man muß auch schalten können. Beim Ignis ist es allerdings so das es den 1.Gang so gut wie nie braucht. Mit dem kann man kaum Ruckfrei anfahren wenn man allein und ohne zusätzliches Gewicht an Board ist. Also nutze ich den nur wenn es am steilen Berg los geht, der Anhänger dran hängt oder der Wocheneinkauf auf die Achse drückt. Ich habe alles was es an Getrieben gibt und gab gefahren, ja selbst unsynchronisierte Getriebe. Bis heute aber habe ich nur ein automatisches Getriebe kennen gelernt das eine manuelle Schaltung ersetzen kann. Das ist mit dem GPS gekoppelt und erkennt welcher Gang am besten ist. D.H. es schaltet vor einem Berg rechtzeitig herunter damit man nicht am Berg schalten muß wenn die Leistung nicht mehr reicht und schaltet bei Talfahrt in einen kleineren Gang um die Motorbremse besser zu nutzen. In der Ebene wenn es keine Leistung braucht schaltet es in den höchstmöglichen Gang oder trennt sich komplett und schaltet sogar den Motor aus. Letzteres ist ja heute möglich da die Zusatzaggregate elektrisch angetrieben werden. Also lieber mal die Kupplung betätigen und dadurch 5 € auf die Tankfüllung sparen.

    Gruß Uwe

    Und ein Schalter fährt sich immer besser ein Automatik und sparsamer. Zumindest wenn man Schalten gelernt hat. Ich lasse mir nicht von der Technik die von der Verkehrs- und Straßenlage keine Ahnung hat nicht vorschreiben welcher Gang denn jetzt der Beste ist.

    Nach einem langen Autofahrerleben mit einigen Million Schalterkilometern auf dem Buckel, behaupte ich mal, dass ich schalten kann.

    Nun bin ich gut in den 60-zigern und bequemer geworden.

    Deshalb möchte ich CVT, wobei die Motordrehzahl immer optimal ist, auch bei 30 Kmh.

  • Und ein Schalter fährt sich immer besser ein Automatik und sparsamer. Zumindest wenn man Schalten gelernt hat. Ich lasse mir nicht von der Technik die von der Verkehrs- und Straßenlage keine Ahnung hat nicht vorschreiben welcher Gang denn jetzt der Beste ist. Mit einem Automatikgetriebe in der Ebene und 30er Zone dreht der Motor wesentlich höher und macht mehr Lärm wie ein Schalter im 5 Gang und Standgas. Das Automatikgetriebe erkennt halt nicht das es gar nicht so viel Leistung braucht. Ich habe Kollegen die wenn ich denn mal mit denen im Firmenwagen mitfahren muß mit 80 km/h über die Landstraße fahren und das die ganze Zeit im dritten Gang. Sie brauchen halt die Leistung bekomme ich dann bei dröhnendem Motorsound gesagt. Aber wenn sie dann mal einen LKW überholen wollen ist es nicht möglich da der Motor nicht schneller drehen kann. Das meine ich mit man muß auch schalten können. Beim Ignis ist es allerdings so das es den 1.Gang so gut wie nie braucht. Mit dem kann man kaum Ruckfrei anfahren wenn man allein und ohne zusätzliches Gewicht an Board ist. Also nutze ich den nur wenn es am steilen Berg los geht, der Anhänger dran hängt oder der Wocheneinkauf auf die Achse drückt. Ich habe alles was es an Getrieben gibt und gab gefahren, ja selbst unsynchronisierte Getriebe. Bis heute aber habe ich nur ein automatisches Getriebe kennen gelernt das eine manuelle Schaltung ersetzen kann. Das ist mit dem GPS gekoppelt und erkennt welcher Gang am besten ist. D.H. es schaltet vor einem Berg rechtzeitig herunter damit man nicht am Berg schalten muß wenn die Leistung nicht mehr reicht und schaltet bei Talfahrt in einen kleineren Gang um die Motorbremse besser zu nutzen. In der Ebene wenn es keine Leistung braucht schaltet es in den höchstmöglichen Gang oder trennt sich komplett und schaltet sogar den Motor aus. Letzteres ist ja heute möglich da die Zusatzaggregate elektrisch angetrieben werden. Also lieber mal die Kupplung betätigen und dadurch 5 € auf die Tankfüllung sparen.

    Gruß Uwe

    Auf welche Automatik bezieht sich der Verfasser hier??

    Die Frage nach dem Jahrhundert...


    CVT lässt jederzeit manuelles Schalten zu!

    Per Hand und desweiteren auch mit dem Gaspedal!! 😀


    Mit freiem Willen auch noch

    und zur ' freien' Entscheidung.


    Ist halt wohl etwas modernes! 😀

    ...... muss sich nur noch herumsprechen.


    Soll ein jeder 'Schalten' und walten wie er...


    LG.

    Signatur ?

    Kann ich mir nicht leisten ;).

  • ... ^^ ja es gibt wohl Leute, die wollen am besten auch noch das Blinken des Blinkers selber bestimmen. So ein Blinkgeber ist ne undurchsichtige Sache - da überlässt man der Technik zu viel Macht. :D


    Also wenn ich Fahre, dann will ich nur die Geschwindigkeit und die Beschleunigung selber bestimmen - welcher Gang und welche Drehzahl dafür notwendig ist, das ist mir vollkommen Banane - das überlass ich der heutigen, modernen Technik, die kann das viel effizienter und verbrauchsarmer als der Mensch regeln.

    "Wo die Sonne des Intellektes tief steht, da werfen selbst Geisteszwerge große Schatten."

  • Grüß Gott Miteinander, in meiner Familie laufen äußerst zufrieden ein SSS von 2017 und ein neuer gelber von 2019. Ein roter Splash 1.2 Club aus 2010 wird in einen 2020er Ignis Comfort Hybrid mit CVT getauscht, bekommen ihn Ende Juli 2020, mein Suzuki Partner bekommt heuer nur 2 Stück, er könnte viel mehr CVT verkaufen, werde dann in 4 Wochen real berichten, aktuell nur Spekulationen im Forum, auf offiziellen Suzuki Seiten in der EU , z.B Polen, hat er am Lenkrad Schalt Pedale und ist von 0 auf 100 in 12,7 Sekunden, das ist ok, gleiche Werte wie beim 86 PS Splash, und das ist gefühlt mehr als ausreichend für ein so kleines Auto, viele Grüße aus Niederbayern

  • Sind Google Übersetzungen aus einem italienischen CVT Kurztest

    ... wie gesagt - das ist Ansichtssache - wo der eine ne Eule sieht, da sieht ein anderer ne Nachtigall. Ich halte mich da dann immer an Fakten und Messdaten und da hat der CVT den höchsten Schadstoffausstoß von der neuen Ignisreihe, es sei denn, diese für amtliche Zwecke genutzten Daten sind falsch - was ich aber für unwahrscheinlich halte.

    "Wo die Sonne des Intellektes tief steht, da werfen selbst Geisteszwerge große Schatten."

  • Vielleicht wird es doch was mit der Bestellung. Ich habe nachgefragt, ob der Ignis CVT mit dem Assistenzpaket bestellbar ist. Die Automakler fragen beim Händler nach.

    Trotzdem würde ich mit einer erneuten Order noch ein paar Tage warten.

    Bei Suzuki Österreich gibt´s schon 1000 Euro Sonderrabatt im Konfigurator.......

  • Mitteilung eines Händlers zu CVT-Bestellungsstop :


    Es scheint, daß Suzuki das kamerabasierte Warnsystem als Serie für Neufahrzeuge einsetzen und damit bald ausliefern wird. Geschätzt wird eine Preissteigerung um 1000 Euronen.

    Bestellungsannahmen erst, wenn die Produktion so ablaufen soll.



    LG.

    Signatur ?

    Kann ich mir nicht leisten ;).

  • ...ja es gibt wohl Leute, die wollen am besten auch noch das Blinken des Blinkers selber bestimmen.

    kann man im Prinzip ja eh, wenn man das Antipp-Verhalten auf 1x stellt, kann man immer selbst so oft wie man will den Hebel betätigen :) Ich hab meins übrigens auf 4x gestellt oder stellen lassen (Also antippen = 4x blinken statt 3x), wenn ich mich recht erinnere..


    Obwohl ich vor dem aktuellen Ignis fast nur Automatik bzw. automatisierte Schaltgetriebe gefahren hab, gefällt mir das CVT am wenigsten, wohingegen ich die automatisierten Schaltgetriebe, die ich zuvor hatte (Ford Fusion, Fiat Qubo), bevorzuge. Leider hatte genau das in beiden Fällen auch immer zu zusätzlichen Reparaturen geführt. Und das von Ford, das auch meine Eltern in deren Fiesta hatten, hatte bei uns allen die selben Probleme. Vorteil war, dass so ein Getriebe keinen Mehrverbrauch zum manuellen Schaltergetriebe hat.


    Schalten an sich stört mich auch nicht, nur das Kupplungspedal nervt halt hin und wieder, das könnte von mir aus gerne automatisiert werden, selbst wenn man weiterhin Schalten müsste. Warum man in unseren Ländern so erpicht auf den manuellen Kupplungsvorgang ist, obwohl man gleichzeitig zB. Lichtautomatik und Regensensor verlangt, leuchtet mir auch nicht ein.


    Nach 160.000km im Ignis kann ich zwar nicht sagen, dass ich immer ruckelfrei anfahre und mich nicht hin und wieder verschalte, aber ich hab mich insofern abgefunden, dass ich vermutlich den Ignis, selbst wenn es ihn als Allrad mit CVT gäbe, nicht mit CVT nehmen würde, außer mir gefiele das Fahrverhalten nach einer ausgiebigen Probefahrt wirklich oder es gäbe ihn nur mit CVT. Bei meinen 40-50.000km pro Jahr ist natürlich auch der Mehrverbrauch zu beachten und schlussendlich kann ich durch das manuelle Schalten wenigstens ein bisschen das schlechte Umweltgewissen aufbessern ;-)

    Suzuki Ignis 2016 SHVS Allgrip - Ausstattungslinie "flash" (AT) - Farbe: boost-blue-pearl-metallic

    Mein Reiseblog (pro Jahr >100 Tage auf Ski und ca. 50.000 km mit dem Auto durch ganz Europa): blog.inmontanis.info

  • Hallo Ignis Forum Leser,

    seit guten drei Wochen läuft jetzt der blaue Ignis Comfort CVT als Ersatz für den Splash 1.2 86PS in unserem Hausstand. Nach guten 800km, hier meine Erfahrungen und Eindrücke von diesem 2020er CVT Modell:


    1. LED Scheinwerfer:

    Die Bi-Xenon vom Swift Sport sind schon sehr gut, aber die LED Scheinwerfer vom Ignis toppen dies noch, das Abblendlicht und Fernlicht bestens, extrem hell und läuchten die Straße sehr gut aus, noch erheblich besser als beim Swift Sport. Schulnote 1+

    2. Fahrwerk:

    Hatte vorher längere Probefahrt mit dem Vorgänger Modell Iginis BJ.2019. Der CVT federt für ein 3,7m langes und kurzen Radstand komfortabler , und um einiges besser als der Splash, kein hoppeln, bügelt sogar altes Kopfsteinplaster sehr gut weg, kein poltern und dröhnen, auch Straßenunebenheiten bügelt er sehr gut weg. Für die Kategorie "Kleinstwagen" jetzt sicherlich eines der besten Fahrwerke. Lenkung ist für mich nicht syntetisch, für mich direkt und ausreichend, auch in schnellgefahrenen Kurven gute Rückstellung etc., auch auf der Autobahn >150 hält er sauber die Spur, keine Lenkkorrekturen nötig, haben die was verbessert ? Schulnote 1-

    3. Sitze:

    Für Personen unter 80kg gut abstützend, guter Seitenhalt und nicht zu weich, für mich (108kg) für längere Strecken ein bisserl zu weich, vor allem im Lendenwirbel Bereich, also hier Schulnote 2 bis 3.

    4. Klimatisierung:

    Bei Außentemperatur von > 34 Grad kühlte er mit der manuellen Klima auch recht gut, man muss halt den manuellen Temperaturegler mit Gebläsestufe dementsprechnend einstellen, konnten keine Kühlschwächen etc. feststellen, ausserdem konnten wir kein sogenanntes Ein-Ausschalten im laufenden Betrieb feststellen, war beim Splash extrem spürbar, immer wenn sich der Kompresser zuschaltete, gab es ein spürbaren Ruck und man merkte es beim beschleunigen etc. Beim Ignis CVT garnix, Klima auf on und das war´s dann. Schulnote 1-2

    5. Verbrauch:

    Nach ca. 800km mit 90% Klima auf "On" und ca.. 50km Autobahn Vollgas , ca. 80km Autobahn Richtgeschwindigkeit 130 km/h, ca. 30% reiner Stadtverkehr, Rest nur Kurzstrecken auf Landstraße, zeigt der Boardcomputer 5,3L an. eine 4,xx davor sicherlich erreichbar. Beim Splash hatten einen Durchschnittsverbrauch Stadt/Kurzstrecke immer ca. 6,5 Liter. Schulnote 1

    6. Motor und CVT Getriebe im "D" Modus:

    Wurde angenehmst überrascht, hatten ja keine Möglichkeit für eine Probefahrt. Mein Vater nutzt den CVT als erstes Automatikkauto mit seinen 81 Jahren, der Umstieg vom Schalter auf CVT ging überraschend schnellstmöglich, er ist regelreicht begeistert, vor allem im Stadtverkehr und im Bayerischen Wald.

    Für mich ist dieses Getriebe das Beste für einen Mild-Hybrid in dieser Preisklasse, man steuert im D- Modus quasi alles mit dem Gasfuß:

    Anfahren:

    - überhaupt kein ruckeln etc. bei "ohne Gas geben" absolut sanftes Anrollen, sogar "sportliche" Ampelstarts sind möglich und machen Spaß ! Anfahren am Berg mit dem Hill Hold, einfachst. Laut Forum gibt es ja mit dem Vorgängerbeim kriechenden anfahren mit dem Vorgänger AGS hier und da "Probleme"

    Schulnote 1

    Beschleunigung und Geschwindigkeit bis 100km/h:

    - Man sollte ein bisserl gegenüber anderen Automatik Getrieben umdenken, also mit Gaspedal-Bodenblech Technik in der Tat das berühmt berüchtigte extreme Aufheulen des Motors, d.h. der Motor dreht ziemlich schnell auf die Höchstdrehzahl vom ca. 6.000 rpm, bleibt da stehen und der Ignis beschleunigt gefühlt so schnell wie wenn ich beim Splash jeden Gang voll und lautstark (brüllend) ausdrehe. Unterschied ist, dass der Ignis Motor um vieles viel leiser ist auch bei 6000 rpm, auch der Klang ist im einiges besser, kein metallisches Kreischen etc. Am schönsten beschleunigt er auf 100 wenn man mit dem Gaspedal auf 3000 oder 4000 rpm geht, dann gehts auch recht zügig und ausreichend um die 100 zu erreichen. Man kann auch "gemütlicher" quasi linear auf 100 beschleunigen, dabei hört man den Motor fast nicht. Bei 100 dreht er ca. 1.900 rpm. Oder man beschleinigt (entschleunigt cruisend) bei Drehzahl um die 2.000 auf 100, da hört man den Motor nicht, fast wie reiner Elektro Betrieb. Man sollte immer die 83 PS im Hinterkopf haben ! Hab persönlich schon ziemlich alle Automatikgetriebe gefahren. Das CVT vom Ignis ist einfach Spitze, für reine sportliche Fahrer wahrscheinlich nicht so toll, aber dafür wurde der Ignis nicht gebaut. Find er ist das ideale Stadt, Landstraßen und Pendler Fahrezeug.

    Überraschend positiv auch der Auflug in den Bayerischen Wald mit ca. 12-15% Steigungen, ich verstehe nicht die deutschen Auto Tester, warum die CVT so verteufeln, anscheinend hat Ignis jezt die neueste CVT Generation. Problemlos ohne Vollgas sind diese Steigungen fahrbar, der hält die Drehzahl um die 3.000 und zieht den Berg hoch, man merkt und sieht da auf dem Display die elektrische Unterstützung,, also bis ca. 80 bis 100km/h unterstützt dieser e-Antrieb, abhängig von der Gaspedalstellung. Nicht nur beim Bremsen, sondern auch im Schiebebetrieb wird er Akku wieder aufgeladen, der bremst im Schiebebetrieb merkbar. Bergab hab ich nur einmal mit dem linken Lenkrad-Pedal im D-Modus manuell runtergeschaltet. Gefühlt bremst der Ignis auch automatisch beim Bergabfahren. Weiter Tests folgen da noch. Schulnote 1


    - Geschwindigkeiten über 100 km/h (Autobahn)

    Beschleunigung bis ca. 130 klappt es ungefähr so gut und easy und ausreichend wie oben beschrieben (ohne max. Drehzahl), bei 130 dreht der dann ca. 2.900 rpm, der Motor ist da weiterhin fast nicht hörbar, die Windgeräusche nehmen dann zu. Wenn man noch schneller fahren möchte kommt halt die Drehzahl hoch, Höchstgeschwindigkeit laut Tacho ca. 170 km/h, da dreht er dann weit über 5.000 rpm. Da wird es dann schon ein bisserl lauter. Für diese Geschwindigkeit ist der Ignis eigentlich nicht gebaut.

    Fazit: bis 130 /140 km/h sehr empfehlenswert, darüber wir es ein bisserl "zäh". Diese kleine Auto hat halt nur 83 PS + unbekannte E-Motor Unterstützung, das darf man nicht vergessen, auch der CW Wert mit dieser Karosserieform ist grottenschlecht. Für diese PKW Klasse ist der Ignis CVT einzigartig und hat keine Konkurrenz. Kann ihn bestens empfehlen. Schulnote 2 bis 3


    Viel Spass beim lesen, bitte verzeiht evtl. Rechtschreibfehler etc.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Bertl NZ ()

  • Unbekannte E-Motor Leistung?

    Steht übrigens in den Papieren. 1,36 KW liefert der Generator wenn er als Motor läuft. Also in dem Bereich wo er unterstützt sind das also etwa 10% Mehrleistung gegenüber einem Antrieb ohne elektrische Unterstützung. Wenn man dann noch dazu rechnet das auch kein Generator die Motorleistung bremsst sind also gut 10% weniger an Verbrauch zu erreichen. Die Automatik wenn sie denn Intelligent genug ist sollte die Motordrehzahl so lange im Unterstützungsbereich halten bis die Batterie keine Energie mehr ab gibt.

    Gruß Uwe