Swift Sport als Pendlerfahrzeug

  • Hallo Leute,


    ich habe ab Juni einen neuen Job, bis dato bin ich die 50 Kilometer in eine Richtung immer mit dem Zug gefahren. Zukünftig ist das nur unter massiven zeitlichen Mehraufwand möglich.


    Was haltet ihr davon mit dem SSS täglich 110 km zu fahren? Habt ihr Erfahrungen mit den Kosten/km? Wertverlust bei dann ca. 45.000 km pro Jahr?


    Leider finde ich im Netz kaum Sport mit entsprechenden Kilometerleistungen um das selbst berechnen zu können.


    LG

    Michi

  • Den aktuellen Swift Sport gibt ja auch noch nicht mal ein Jahr, du könntest höchstens nach dem Vorgängermodell schauen und einen ähnlichen Wertverlust veranschlagen.

    Ich habe mir auch einen bestellt und fahre ca. 80km Arbeitsweg, habe aber keine genauen Kilometerkosten kalkuliert, was nur auffällt, die Versicherung ist (noch) recht teuer, aber insgesamt sollte das alles nicht so dramatisch sein.

    Um auf 45000 km zu kommen, fährst du ja auch abseits des Arbeitsweges noch einiges. :-)

  • Also ich fahre mit meinem Swift Sport so in der Woche 400km ist angenehm vor allem auf langen Strecken bringt der Abstandstempomat echt viel 😉

    Beim Wertverlust habe ich keine Ahnung hab nicht an einen Wiederverkauf gedacht 😅

  • Wie kommst du auf 45000 km ?:/

    Kein Tag frei ?


    Natürlich kann man auch etwas sparen und keinen Sport nehmen, aber ansonsten ist der Suzuki in Sachen Inspektion usw. sehr günstig...

    Fuhrpark: Ford S-Max, Suzuki Swift Sport 2019, Mitsubishi Colt, Yamaha WR 125, Yamaha Vmax 1700.....8)

  • Im Grunde wird man wohl mit 35Cent/km rechnen können - das Ding ist ja spätestens bei 300.000 durch und „0“ wert.


    ich finde aber auch keine alten Swift (Bj. 2013-2014 mit mindestens 200.000).


    Beruflich werden es rund 30.000 pa sein und privat wohl nochmal 10-15.000 pa... ich rechne 550 km von Montag bis Freitag und am Wochenende nochmals 250 km, sind 800 pro Woche x 52 wären 41.600 p.a.


    Wenn es mit dem Urlaub so wird wie die letzten 10 Jahre die ich arbeite, fallen im Schnitt 2-3 Wochen, somit 1.100 bis 1.650 km weg, wobei das im Urlaub wieder mindestens dazukommt...


    Und den Sport habe ich ja schon, meine Frau hat den 1.2 Hybrid und pendelt ebenfalls täglich... wobei dieses Motörchen für mich definitiv keine Alternative zum Sport ist.

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  • Hallo zusammen,


    gegen das Tagespendeln an sich spricht erstmal nichts, nur wirst du bei der Laufleistung in die Situation kommen, in der ich zu meiner Studentenzeit mal war: die Neuwagengarantie läuft bei 100tkm aus, die Anschlussgarantie greift aber erst nach 3 Jahren. Kann gut gehen, in meinem Fall stand ich nach 2,5 Jahren und 110tkm mit einem Getriebeschaden (Suzuki MZ-zeiten) beim Händler und hätte selbst zahlen sollen. Wenn man das im Hinterkopf hat, fleißig Forum zu etwaigen Mängeln liest und bei Anzeichen für einen Schaden frühzeitig zum Händler fährt, kommt man da aber bestimmt gut durch.

  • Bei so viel Km ,würd ich mir für die Arbeit einen alten Diesel kaufen, die kosten heute nicht viel insbesonbdere wenn du nicht in eine Innenstadt musst.

    Da sind dann 300000 km weniger das Problem ,und wenn du den nach 4 Jahren in die Tonne kloppst hat der sich bezahlt gemacht.

    Denn Suzi nimmste dann fürs Wochenende

  • Bitte gerne,


    vorweg: Mach dir keine Sorgen um dein Auto, das Problem mit dem 5-Gang Getriebe war bei dem MZ/NZ bekannt, der 6-Gang NZ/RZ ist nicht davon betroffen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Es gibt hier im Forum auch 1-2 Besitzer von NZ-SSS die recht problemlos über die 200tkm gekommen sind.

    Zur Frage:

    Die Reparatur wurde damals auf ca. 1000€ geschätzt, dazu kamen noch ein paar andere Kleinigkeiten vom Schlag „Teenagers erster Rennwagen“ was dazu geführt hat, dass ich auf den NZ umgestiegen bin. Bei dem hat sich das gleiche Fehlerbild kurz vor Garantieende gezeigt, bin frühzeitig zur Werkstatt und habe knapp 100€ gezahlt (Getriebe neu gelagert, Getriebeöl, Kupplung +Ausrücklager neu).

  • Ich würde auch einen Diesel nehmen, z.Bsp 1er BMW als 116d als Jahreswagen mit max. 20000km. Gibts locker für unter 20000Euro. Verbraucht deutlich weniger und etwas Fahrspass hast du auch mit dem Wagen.


    Ich hab auch einen Swift Sport diese Woche probegefahren, und neben vielen positiven Aspekten war ein negativer dabei, und zwar die engen Sportsitze. Ich kam mir vor , als würde ich auf einem Gitter sitzen. Und aus diesem grund hab ich den Swift Sport verworfen. Wenn du pendelst, müssen die Sitze ergonomisch sein, check das unbedingt vor dem Kauf ob die Sitze dir passen.

  • Also von der Zuverlässigkeit würde ich mir keine Sorgen machen, im NZ Forum gibt auch ein Thema wo man sieht wer wieviel fährt und was die Leute hatten. Das waren alles Kleinigkeiten. Die Frage ist nur, ob ein SSS ein gutes Pendlerfahrzeug ist. Ich bewege meinen NZ auch quasi nur auf der Langstrecke und finde, dass er da seine Stärken nicht auspielen kann, seine Schwächen aber mehr ins Gewicht fallen. Verbrauch wird beim RZ gehen, aber die Geräuschdämmung ist halt nicht der Hammer. Musst du aber letztendlich selbst wissen.

  • Diesel kommt mir genau so wenig auf den Hof wie ein E-Auto.


    Nach und nach wird überall ein Dieselfahrverbot kommen.


    Was mich nur wundert ist, dass die Ölkonzerne noch nichts dazu gesagt haben... Verdienen die an E-Autos?....


    Ich bin ca. 180cm groß und wiege um die 120kg zurzeit. Ja die Sitze sind ein wenig eng, aber das geht schon. Ich denke auch, dass man die Rohre in den Wangen bestimmt noch biegen lassen könnte. Positiv daran ist, dass man gut durch Kurven räubern kann und fest im Sitz hängt :)


    Grüße

  • Wie ist denn das Drehzahlniveau im höchsten Gang beim aktuellen Sportler? Bei meinem MZ ist das m. E. unnötig hoch, das Fahrzeug hätte einen 6. Gang gut vertragen. Das permanent hohe Drehen erzeugt unnötigen Lärm und dürfte den Verbrauch nicht unerheblich hochtreiben. Der 1.2er NZ von meinem Papa ist da deutlich komfortabler (leiser) und das NZ-Fahrwerk ist auch nicht unsportlich.


    Ich war von 2009 bis 2013 selbst Fernpendler mit täglich 186 km. Mein damaliger Kilometerfresser war ein Peugeot 206 mit dem kleinsten 1.4 HDI und 68 PS. Der überwiegende Teil des Weges war Autobahn mit 100er oder 120er Tempolimit. Auch nur zweispurig und mit extrem viel LKW-Verkehr. Und die fuhren ewig auf beiden Spuren. Unter dem Strich hieß das, mit 85 - 90 km/h zufrieden zu sein. Irgendwann hatte ich das Lauern und Lückenspringen satt, zumal der Durchzug des kleinen Turbodiesels auch nicht unbedingt üppig war. So habe ich mir das Überholen weitgehend gespart, wenn der LKW-Verkehr denn irgendwas um die 90 fuhr. Der Dank waren nahezu keine Reparaturen und ein üblicher Verbrauch von 4 l oder weniger in einer Zeit, in der der Liter Dieselkraftstoff zeitweise mehr als 1,50 EUR kostete. Link zu Spritmonitor.de


    Im Jahr 2021 ist Bundestagswahl. Nicht nur eine Partei hat die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf den Autobahnen als Wahlkampfthema. Für 120 oder 130 km/h reicht vom Swift dann auch der kleinste Motor.

    |SUZUKI| |Swift MZ Sport|

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von -Hutfahrer- ()

  • Also ich pendel täglich 35km einfache Strecke. Über die A8 heißt das aber, nicht schneller wie 100 morgens. Komme damit auf ca. 5 Liter im Schnitt. Ist jetzt aber auch erst die zweite Tankfüllung. Bis jetzt bin ich damit sehr zufrieden.

  • Die Dieselfahrverbote werden wieder fallen ,denn wenn jetzt jeder ein E Auto oder oder kauft wird die Luft sauberer und die Verbote werden aufgehoben .

    Und mal ganz ehrlich ein Großstadt hat ca 2500 bis 8000 Straßen da sind Sperrungen von 3 Straßen für den Arsch (Sorry) ist nix anderes als wenn die Straßen in Reparatur sind .

    Bei Strecke ist der Diesel immer noch der der am besten kann und am längsten .

  • Wie ist denn das Drehzahlniveau im höchsten Gang beim aktuellen Sportler? Bei meinem MZ ist das m. E. unnötig hoch, das Fahrzeug hätte einen 6. Gang gut vertragen. Das permanent hohe Drehen erzeugt unnötigen Lärm und dürfte den Verbrauch nicht unerheblich hochtreiben. Der 1.2er NZ von meinem Papa ist da deutlich komfortabler (leiser) und das NZ-Fahrwerk ist auch nicht unsportlich.


    Ich war von 2009 bis 2013 selbst Fernpendler mit täglich 186 km. Mein damaliger Kilometerfresser war ein Peugeot 206 mit dem kleinsten 1.4 HDI und 68 PS. Der überwiegende Teil des Weges war Autobahn mit 100er oder 120er Tempolimit. Auch nur zweispurig und mit extrem viel LKW-Verkehr. Und die fuhren ewig auf beiden Spuren. Unter dem Strich hieß das, mit 85 - 90 km/h zufrieden zu sein. Irgendwann hatte ich das Lauern und Lückenspringen satt, zumal der Durchzug des kleinen Turbodiesels auch nicht unbedingt üppig war. So habe ich mir das Überholen weitgehend gespart, wenn der LKW-Verkehr denn irgendwas um die 90 fuhr. Der Dank waren nahezu keine Reparaturen und ein üblicher Verbrauch von 4 l oder weniger in einer Zeit, in der der Liter Dieselkraftstoff zeitweise mehr als 1,50 EUR kostete. Link zu Spritmonitor.de


    Im Jahr 2021 ist Bundestagswahl. Nicht nur eine Partei hat die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf den Autobahnen als Wahlkampfthema. Für 120 oder 130 km/h reicht vom Swift dann auch der kleinste Motor.

    Und wenn die Grünen dran kommen ,wird noch viel mehr reglementiert ,nicht nur beim Autofahren und das wird teuer .

  • Man sollte bei der Diskussion hier berücksichtigen, dass Michi90 den SSS schon hat, ihm der 1.2 zu lahm ist und er wohl aus Österreich kommt, mit schnell fahren ist da denke nicht viel ;)

    Bei 55km pro Strecke steigt man vermutlich nach 1h aus dem Auto, ohne dass die Ohren rauschen und der Rücken weh tut – wenn man es ruhiger haben möchte, kann man auch gut abschirmende in-ear-Kopfhörer tragen - den Tipp habe ich mir für lange Fahrten im Firmenwagen aus einem Lexus-Forum abgeguckt.

  • Also ich habe keine Probleme mit meinem SSS NZ als Alltags- und Pendlerfahrzeug.

    Selbst die jährlichen Fahrten in den Urlaub an den Gardasee mit jeweils gut 1000 km pro einfache Strecke waren ok ohne daß einem die Ohren abgefallen sind oder der Rücken schmerzt.

    Was sollte auch dagegen sprechen? Ich bin ja nun auch etwas älter, und ein Opel Kadett D war "damals" auch Alltagstauglich, obwohl der viel lauter, unbequemer und sehr viel durstiger war.

    Da hatte man bei Vmax im 4. Gang das Gefühl das Teil bricht auseinander. ;-)

    Aber die "Jugend von heute" ist halt nichts mehr gewöhnt. ;-)

    Oder fahrt doch mal mit einem Renault R5 voll beladen in den Urlaub über den Brenner... ;-)
    Dagegen ist der SSS doch eine reine Luxuslimousine...

  • der.lars Ich glaube keiner Hat was gegen den SSSNZ denke nur das er Ihn gerne lange fahren will und bei 45000km im Jahr ist die Zeit doch wohl begrenzt.

    Ja da stimme ich dir zu R5 ,Käfer Kadett b damit den Großglockner hoch satte 60 PS 4 Gänge keine Servolenkung und Bremsen da war noch Handarbeit angesagt .Vom LKW fahren nicht zu sprechen

  • Ich würde auch einen Diesel nehmen, z.Bsp 1er BMW als 116d als Jahreswagen mit max. 20000km. Gibts locker für unter 20000Euro. Verbraucht deutlich weniger und etwas Fahrspass hast du auch mit dem Wagen.


    Ich hab auch einen Swift Sport diese Woche probegefahren, und neben vielen positiven Aspekten war ein negativer dabei, und zwar die engen Sportsitze. Ich kam mir vor , als würde ich auf einem Gitter sitzen. Und aus diesem grund hab ich den Swift Sport verworfen. Wenn du pendelst, müssen die Sitze ergonomisch sein, check das unbedingt vor dem Kauf ob die Sitze dir passen.

    Wegen den Sitzen ist bei mir der Fiesta ST rausgefallen. 8)