Swift Sport 2018, 40tkm gefahren, kein TÜV wegen hinteren Bremsscheiben

Aufgrund von Problemen wurde ein Backup eingespielt, wobei die Datenbank relativ aktuell ist (24.3.) die Dateien aber ca 14 Tage älter. D.h es werden hier und da Dateien fehlen.
  • Nur mal so als kurzes Zwischenfazit - ich hatte das Bremsenthema auf der Hinterachse ja vor Jahren hier schonmal angesprochen und wurde (zum Teil) ziemlich unschön dafür angemacht, dass mein Fahrstil (oder eher Bremsstil) dafür verantwortlich sei.


    Heute nach dem TÜV-Termin, Vertragswerkstatt ruft an: "Kein TÜV, Bremsen Hinterachse beidseitig eingelaufen"


    So etwas kommt nicht von einem falschen Fahr/Bremsstil. Laut TÜV-Prüfer haben ca. 50% der aktuellen Swifts exakt das selbe Problem.


    Hab natürlich Terror am Telefon geschoben habe, zumal ich das Problem ja schon beim ersten Service, Ende 2019, angesprochen hatte, dass die Hinterachse permanent "schleift" (also die Bremsbeläge auf den Scheiben) und ich noch abgewimmelt wurde von wegen, das sei konstruktionsbedingt und gibt sich mit der Zeit. 2020 beim jährlichen Service wollte man sich dem Problem plötzlich annehmen, hat mich aber damit abgespeist, dass ich keine "Bremsengarantie" mehr hätte... damals hat man noch von 20.000 Kilometern gesprochen, heute am Telefon fiel plötzlich die Zahl "1 Jahr oder 15.000 Kilometer". Keine Ahnung, was da nun stimmt, aber da bekommt man scheinbar auch je nach Windrichtung und Sternenkonstellation andere Angaben.


    Immerhin: bekomme beide hintere Bremsscheiben zum EK, Montage kostenlos - natürlich mit der Möglichkeit, dass das Problem in den nächsten 2 Jahren wieder auftritt.


    Gibt's hier mittlerweile irgend welche aussagekräftige Erfahrungen zu dem offensichtlich ab Werk bestehenden und konstruktionsbedingten Problem?

    Seit 2018-10-16: Suzuki Swift Sport in Burning Red Pearl Metallic

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  • Vor kurzem auf EBC Yellow Stuff gewechselt, Swift von 07/19 mit 45tkm, alle originalen Beläge hätte man noch gut bis zur nächsten Inspektion weiterfahren können.


    Keine Probleme.


    Auf dem Nürburgring schalte ich die Helferlein natürlich ab. Und auf der BAB "übersteuere" ich den Bremsimpuls vom Assistenten mit dem Gaspedal, dann rollt er nur noch aus anstatt abrupter zu bremsen.

    Swift Sport speedyblau 2019 "Swiss Edition", 180 PS ECU-Tuning (eingetragen!), Heckflügel von Zellhofer AT, ST Suspension Federn, 18" AC Wheels mit 215/35R18 Dunlop Sportmaxx, EBC Yellow Stuff Beläge, REMUS Catback Anlage, FORGE LLK, CUSCO Domstrebe vorne, CUSCO Domstrebe hinten, CTC Resonator Delete, CTC BOV, Cusco OCC, und ja, ein Alu-Öldeckel von CTC weils gut aussieht ;-)

  • Ich habe mir auch schon überlegt, ob ein Umbau der Bremsanlage eventuell Abhilfe verschafft, aber es ist nunmal ärgerlich, da ich ja nicht "tunen" will und eigentlich sogesehen einen Fehler auf eigene Kosten korrigiere, der aber offensichtlich so ab Werk schon bestand.


    Nur das Wechseln der Scheiben selbst hilft ja nicht, wenn da ab Werk irgendwas schräg montiert ist, sodass der Kram ständig einschleift. Da muss doch was an der Zange nicht stimmen, oder?

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  • ...

    Heute nach dem TÜV-Termin, Vertragswerkstatt ruft an: "Kein TÜV, Bremsen Hinterachse beidseitig eingelaufen"


    So etwas kommt nicht von einem falschen Fahr/Bremsstil. Laut TÜV-Prüfer haben ca. 50% der aktuellen Swifts exakt das selbe Problem.

    ...

    Weißt du, ob der TÜV-Prüfer gesagt hat, ob das alle Swifts betrifft oder nur die SSS?

  • NicoVega

    Da frage ich morgen, wenn ich den kleinen abhole, gern nochmal genauer nach.


    ElBeino

    So hätte ich mir das auch gewünscht - besser noch: am Liebsten wäre mir, dass solche Probleme gar nicht erst entstehen. Mein C-Max hatte nach 125.000 Kilometern noch immer die ersten Scheiben und Bremsbeläge - rundherum!


    3l3ktron

    Eventuell tue ich das. Bin wirklich stocksauer.


    Was zahlt ihr eigentlich so für eure Jahresinspektion? Die hab ich ja logischerweise direkt mitmachen lassen. Klar, da schlagen die Werkstätten gern drauf, denn wirklich viel Material und Arbeit macht so'n kleines Fahrzeug ja an sich nicht. Im Preis schlägt sich das dann aber trotzdem ordentlich nieder. Ich glaube, die letzten zwei Services haben mich jeweils ca. 350-400 Euro gekostet, wird ja morgen nicht weniger sein (plus TÜV, plus 2x Bremsscheiben hinten).

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  • Würde bei mir auch auf Garantie gemacht und ich hatte da schon über 50k km drauf und Beläge wurden glaube ich auch schon Mal neu gemacht und Trotzdem dann einmal komplett auf Garantie weil die dazu ne Info im System hatten.

    LG Sway

  • Bei der Inspektion haben sie mir deswegen tatsächlich geraten zum Bremsen öfter auch mal die Handbremse zu benutzen. Wir können froh sein, noch eine echte zu haben und keinen Knopf, der bei versehentlicher Betätigung eine Vollbremsung auslöst.


    Habe das ab und zu gemacht und wenigstens auf einer Seite das Schleifbild verbessern können. Habe länger nicht drauf geguckt.

  • Habe das selbe Thema durch, 3. Inspektion rund 45t km runter und TÜV gab es nur gegen neue Bremse hinten.

    Komisch ist, das ein anderer TÜV'er ein anderes Auto was ähnlich meinem hinten aussah, durchgewunken hatte -.-


    Problem bei mir war letztendlich nur, dass ich 2,5 Wochen auf die Scheiben warte musste.

  • Ich werde meinen Händler demnächst auch mal kontaktieren, Bremse quietscht hinten und ich hab riefen auf einer Seite. Bin zwar selber kfz mechatronikerin, aber sollen die das mal auf Garantie machen. Wagen von 6/19 mit 35tkm.

    Meine Bremsen haben 1 zu 1 genauso ausgesehen. Glaube die riefen/kleinen Hubel waren sogar an denn selben stellen 😅


    Habe leider kein Bild mehr davon.

  • Würde bei mir auch auf Garantie gemacht und ich hatte da schon über 50k km drauf und Beläge wurden glaube ich auch schon Mal neu gemacht und Trotzdem dann einmal komplett auf Garantie weil die dazu ne Info im System hatten.

    LG Sway

    Gibt es hier weitere Infos? Solche Einträge kommen ja nicht nur bei vereinzelten Vertragshändlern an, das wird ja in aller Regel flächendeckend vom Hersteller aus kommuniziert. Über das KBA zumindest konnte ich keine offizielle Rückrufaktion dazu finden.


    Wieso sollte sonst eine Werkstatt auf Garantie, die andere auf Kulanz, die nächste vielleicht nur gegen volle Zahlung einen solch offensichtlich ab Werk bestehenden Mangel beseitigen?


    Und ja, meine Scheiben hinten sehen genauso aus, evtl. sogar noch schlimmer.

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  • ... Bin zwar selber kfz mechatronikerin...

    Gerade da sollte man dann aber wissen, dass allein Riefen und Quitschd keine Anzeichen für eine verschlissene oder defekte Bremse sind, sondern ein Anzeichen für vielleicht vorhandene Probleme.



    Dass die Werkstätten heute zu blöd sind eine Bremse ordentlich gängig zu machen stimmt mich ein wenig traurig. Das größte Problem der klemmenden Bremsen ist die Mangelnutzung.

    Gerade weil das Auto so leicht ist wird sehr wenig Bremskraft nach hinten verteilt. Wenn sich die Beläge nicht bewegen (durch die Bremsbetätigung), dann sammelt sich der Dreck in den Führungen und um die Nasen der Beläge herum. Wenn man dann doch mal richtig bremsen muss oder die Feststellbremse beim Parken benutzt, dann rutschen die Beläge in den Dreck und verkeilen sich dort. Dann reichen die Rückstellkräfte der Dichtungen an den Bremskolben und der leichte Seitenschlag der Bremsscheibe nicht mehr aus, damit die Bremsbeläge abrücken. Ein Problem von schwimmend gelagerten Bremssätteln.

    Darum ist auch der Tipp mit der Handbremse beim Fahren gar nicht falsch. Das bringt Bewegung und mal etwas Temperatur in die Bremse.

    Keine Fehlkonstruktion, sondern eher eine falsche Auslegung der Bremse. Warum sollte man bei einem Sportmodell eine Trommel hinten einbauen, das schaut doch bescheiden aus.


    Also ja, es wird eine Mehrzahl der Fahrzeuge (auch ähnlich konstruierte) betreffen, der TÜV meckert aber nur, wenn die Bremsleistung nicht erreicht wird oder stark voneinander abweicht oder eben die Räder schwer drehen auf der Hebebühne. Ein paar Riefen jucken den nicht und wenn doch, hat er keine Ahnung oder will für die Werkstatt Kasse machen.


    Wenn die Bremse getauscht werden muss, obwohl sie nicht verschlissen ist, dann liegt das einfach an der Benutzung durch den Fahrer. Tut mir leid euch allen auf den Schlips zu treten, aber das trifft so leider zu. Das macht keiner bewusst und auch keiner falsch im Sinne des Bremsens, die Autos kommen ja zum Stehen. Aber wer eine Maschine bedient muss halt auch verstehen, wie man sie bedienen muss damit sie lange funktioniert. Daran ist der Hersteller in so weit schuldig, weil er die Bedienung anscheinend zu kompliziert gemacht hat.

    mfg Robert
    Wenn die Kerzen brennen, dann müssen die Pferde rennen...

  • Hatte an dem Polo 9N der Freundin auch öfter mit stark Rostenden hinteren Bremsscheiben zu kämpfen.

    Ich persönlich nutze die Handbremse beim abstellen des Fahrzeuges nur im absoluten Ausnahmezustand. Dann rosten die Beläge schonmal

    nicht fest.

    Im Winter brauch man Sie in unregelmäßigen Abständen mal im Schnee... :)

  • Hatte an dem Polo 9N der Freundin auch öfter mit stark Rostenden hinteren Bremsscheiben zu kämpfen.

    Ich persönlich nutze die Handbremse beim abstellen des Fahrzeuges nur im absoluten Ausnahmezustand. Dann rosten die Beläge schonmal

    nicht fest.

    An sich genau falsch. Mein Vater ist auch einer, der sein Auto immer im 1. Gang abstellt. Ergebnis beim TÜV: Feststellbremse ohne Funktion.


    Was nicht bewegt wird gammelt fest. Es heißt nicht umsonst "Wer rastet, der rostet".

    mfg Robert
    Wenn die Kerzen brennen, dann müssen die Pferde rennen...

  • wieso soll ich mir jetzt die Mühe machen, Bremsbeläge und Scheiben ordentlich abzuschleifen :) klar passiert das durch Mangelnutzung. Aber man nimmt doch heute was man kriegt ! Wenn‘s einmal neu gibt, dann gibts Einmal neu ohne kosten. Ich zahle schon genug 😨Wenn es kostet, kann ich mir die Mühe doch immer noch machen. Heutzutage habe ich nichts an jemanden zu verschenken, außer derjenige hat weniger wie ich oder liegt mir persönlich am Herzen. Und ja letzteres gehört hier nicht hin ;)

  • An sich genau falsch. Mein Vater ist auch einer, der sein Auto immer im 1. Gang abstellt. Ergebnis beim TÜV: Feststellbremse ohne Funktion.


    Was nicht bewegt wird gammelt fest. Es heißt nicht umsonst "Wer rastet, der rostet".

    Und beim normalen Bremsen wird die Hintere Bremsscheibe nicht gebremst oder wie? Beim anziehen der feststellbremse im Stand bewegt sich halt gar nichts ausser das die Bremsbeläge in direktem Kontakt mit den Scheiben gehen. Scheiben und Beläge sehen bei meinen Autos immer hervorragend aus. Werden halt auch ab und an mal richtig warm beim ballern.

  • Bin bei 42tkm und fahr immernoch den Satz ab Werk, Vorne sowie Hinten. Glaubt mir ich fahr sportlich und nicht 50 in der 100er Zone (Brems viel mit Motorbremse und steig ab und an mal ordentlich in die Eisen um sie nicht ganz einrosten zu lassen), man merkt mittlerweile das sie vorne etwas nachgibt und bei heißeren Temperaturen auch schon Geräusche von sich gibt, aber sonst noch relativ knackig. Wollte dann beim Wechsel vorne auch auf die Yellow umsteigen, zum Bremsenthema hat mir mein Bezugsladen nur gesagt: Bei Bremsen stellt sich Suzuki komplett quer, da müsste schon etwas sehr eigenartiges passieren, das man da noch irgendwie mit Kulanz rauskommt.